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Graham Greene

    2. Oktober 1904 – 3. April 1991

    Graham Greene war ein englischer Schriftsteller, dessen Werke die ambivalenten moralischen und politischen Fragen der modernen Welt erforschten und ernsthafte literarische Anerkennung mit großer Popularität verbanden. Obwohl Greene stark dagegen war, als „katholischer Schriftsteller“ bezeichnet zu werden, liegen katholische religiöse Themen vielen seiner Schriften zugrunde. Seine Werke zeigen auch ein ausgeprägtes Interesse an den Mechanismen der internationalen Politik und Spionage.

    Graham Greene
    Das Ende einer Affäre
    In meiner eigenen Welt
    Kleines Herz in Not
    Der Mann, der den Eiffelturm stahl und andere Erzählungen
    Der Mann, der den Eiffelturm stahl
    Der 10. Mann
    • Es war nicht so sehr der Diebstahl des Eiffelturms, der mir Schwierigkeiten bereitete; es war die Frage, wie ich ihn zurückbringen sollte, bevor ihn irgendwer vermißte. Die ganze Sache war, da muß ich mich loben, hervorragend eingefädelt. „Der Mann, der den Eiffelturm stahl“ ist die erste Sammlung von Erzählungen Graham Greenes seit fast zwanzig Jahren - und das letzte noch zu Lebzeiten des Autors publizierte Werk. Es umfaßt zwölf Geschichten, die zwischen 1923 und 1989 entstanden sind und somit einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung des Erzählers Graham Greene geben. Schon 1972 schrieb „The Observer“, Graham Greene sei wie ein Jäger auf Beute aus, die andere Romanciers kaum je erspähen.

      Der Mann, der den Eiffelturm stahl
      4,0
    • Diese Erzählungen sind in den Jahren zwischen 1923 und 1989 entstanden und bieten einen repräsentativen Überblick über das erzählerische Schafen Graham Greenes. Die Auswahl wurde vom Autor selbst getroffen.

      Der Mann, der den Eiffelturm stahl und andere Erzählungen
      3,0
    • Graham Greene trainierte sich selbst, vier oder fünf Mal in der Nacht aufzuwachen, um seine Träume über einen Zeitraum von 25 Jahren in einem Tagebuch festzuhalten. Vor seinem Tod im Jahr 1991 bereitete er dieses Tagebuch vor, das den Lesern Einblicke in die Welt von Graham Greene gewährt.

      In meiner eigenen Welt
      3,0
    • London 1946. Bei einem Spaziergang trifft der Romanschriftsteller Maurice Bendrix seinen alten Bekannten Henry Miles, mit dessen Frau Sarah er ein Verhältnis hatte. Zu Bendrix' Überraschung erweist sich der sonst so einsilbige und ungelenke Beamte Miles als überaus gesprächig und schüttet ihm sein Herz aus: Miles verdächtigt Sarah, eine Affäre zu haben. Brisanterweise erwartet der ratlose Ehemann ausgerechnet von Bendrix, ihm bei seinen Nachforschungen zu helfen. Und plötzlich ist der Liebhaber eifersüchtiger als der Gatte. Er beauftragt einen Detektiv, denn er selbst ist es, der unbedingt herausbekommen will, ob und wen Sarah liebt, aber vor allem, warum sie ihn damals verließ, nach jener gefährlichen Liebesnacht im Bombenhagel des Krieges.

      Das Ende einer Affäre
      4,1
    • Eine dramatische Dreiecksgeschichte um Liebe und Schuld Major Scobie hat fünfzehn Jahre Dienst in einer kleinen westafrikanischen Hafenstadt hinter sich und wird bei der Beförderung wieder einmal übergangen. Das trifft seine Frau Louise tiefer als ihn. Scobie liebt seine Frau nicht mehr, behandelt sie jedoch mit Respekt. Als Louise nach Südafrika reist, lernt Scobie Helen Rolt kennen. Ihr Dampfer war von einem U-Boot torpediert worden, und sie gehört zu den überlebenden Passagieren. Das Mitleid, das Scobie für Helen empfindet, wandelt sich in Liebe, und der gläubige Katholik gerät in ein unauflösliches Dilemma.

      Das Herz aller Dinge
      4,0
    • Unser Mann in Havanna

      Roman

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein unfreiwilliger Abenteurer Ein Agent wider Willen im Havanna der späten Fünfziger Jahre »Auf dem Schreibtisch lagen zwei Bücher - identische Exemplare von Lambs Shakespeare-Erzählungen. Auf einem Block, auf dem sich Hawthorne vermutlich Notizen für ihr Treffen gemacht hatte, stand: ›1. Gehalt. 2. Spesen. 3. Übermittlung. 4. Charles Lamb. 5. Tinte.‹ Er wollte eben den Lamb aufschlagen, als eine Stimme sagte: ›Hände hoch. Arriba los manos.‹ - ›Las manos‹, verbesserte Wormold.« Liebevoll zeichnet Greene die Gestalt des Mr. Wormold und die seiner Freunde und Feinde. Der englische Kaufmann Wormold ist alles andere als ein Abenteurer. Er verkauft Staubsauger und möchte die Zukunft seiner extravaganten Tochter sichern. Der britische Geheimdienst sucht Agenten - und es ist für ihn eine vermeintlich sichere Geldquelle. Doch Wormold spielt mit dem Feuer.

      Unser Mann in Havanna
      4,0
    • Ein Thriller im Dunstkreis von Bespitzelung und Unterdrückung, von Mord und Rebellion. Mr. Brown, Mr. Jones und das Ehepaar Smith reisen mit der »Medea« nach Haiti, in ein Land, das unter der Schreckensherrschaft des diktatorischen Papa Doc und seiner Mafia steht. Mr. Brown, der Ich-Erzähler, besitzt ein Hotel in Port-au-Prince, das er in New York vergeblich verkaufen wollte. Das Ehepaar Smith will Geld anlegen und nebenbei eine – reichlich naive – Mission erfüllen, nämlich den Vegetarismus propagieren. Mr. Jones' Absichten sind dunkel. Er ist ein Abenteurer und spielt gerne, um seine Kasse aufzufüllen. Und als Mr. Brown zu seinem Hotel kommt, findet er im Swimmingpool eine Leiche: Dr. Philipot, den Wohlfahrtsminister. Wie wird man den Toten unauffällig los, ehe die mafiöse Polizei ihn entdeckt?

      Die Stunde der Komodianten
      4,0
    • Der menschliche Faktor

      • 374 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Ein literarischer Spionageroman um einen älteren britischen Agenten einer scheinbar unwichtigen Abteilung, die sich mit dem afrikanischen Kontinent befaßt. Doch es gibt einen Verräter...

      Der menschliche Faktor
      4,0
    • Thomas Fowler verfolgt das Kriegsgeschehen in Vietnam 1952 aus sicherer Distanz. Auf der Terrasse des berühmten Hotel Continental in Saigon lernt er den jungen Amerikaner Aldon Pyle kennen, der für eine medizinische Hilfsorganisation nach Asien gekommen ist. Fowler, der alternde Journalist, und Pyle verstehen sich gut, bis Pyle sich in dessen schöne Geliebte Phuong verliebt, die fortan zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen ist. Als in Saigon Plastikbomben explodieren, schöpft Fowler den Verdacht, dass die Chemikalien, die Pyle ins Land schmuggelt, vielleicht doch nicht nur medizinischen Zwecken dienen. Greenes großer Roman über die wichtigen Fragen des Lebens in der neuen Übersetzung von Nikolaus Stingl.

      Der stille Amerikaner
      4,0
    • »Ein Buch, hinter dessen Scherzen viel Weisheit durchschimmert.« Süddeutsche Zeitung Monsignore Quijote, direkter Nachkomme des fahrenden Ritters, bekommt von seinem Bischof Zwangsurlaub verordnet. Mit seinem Freund, dem Bürgermeister, begibt er sich in einem alten Seat 600 auf eine Pilgerfahrt durch die modernen Zeiten. Doch Monsignore hat keine Ahnung, was da alles auf ihn zukommt: Gesetzesbrüche, philosophische Betrachtungen und politische Diskussionen, Glaubensbekenntnisse, edle Taten und groteske Situationen. In seinem unterhaltsamen Spätwerk versetzt Greene das prominente Paar in die Gegenwart, als das Leben sich längst hauptsächlich an der Oberfläche abspielt. Und doch wagen es seine Figuren in einer liebenswerten Mischung aus Komik und Ernst, die Grundfragen des Lebens zu stellen.

      Monsignore Quijote
      4,0
    • Leihen Sie uns Ihren Mann?

      • 131 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Liebe gehört nicht zu den gängigen Merkmalen einer Ehe!Nach dem großen Erfolg von "Heirate nie in Monte Carlo" nun die Fortsetzung: Denn auf jede Eheschließung folgen die Flitterwochen, und die sind nicht minder gefährlich ... Graham Greene ist ein Experte in Liebesdingen, nicht aber trotz seines überraschenden Übertritts zur katholischen Kirche ein Verfechter der ehelichen Treue. Sich auf Abwege begeben heißt zwar nicht unbedingt, ein feuriges Abenteuer zu erleben. Es kann ebenso melancholisch angehaucht sein wie zaghaft vonstatten gehen. In jedem Fall sollte man auf den Rat guter Freunde, pedantischer Lehrer oder freundlicher Schriftsteller hören, wenn man seinen Ehepartner nicht gleich nach den ersten (eventuell misslungenen) Posthochzeitsnächten an die nächstbesten Dahergelaufenen verleihen mag. Aber Vorsicht: Gefahr dräut auch in den angestaubten mittleren Ehephasen Wie immer bei Graham Greene begibt man sich mit ihm auf Reisen. Denn wo könnte Fremdgehen schöner sein als an der Riviera, wo man nebenher noch günstig Antiquitäten erwerben kann und das 'Je ne regrette rien' quasi in der Luft schwebt? Oder auf Jamaika, wo der August schon zur Nachsaison zählt, die Preise moderater werden und die Anzahl der Touristen schwindet, sodass die Auswahl des Betrugspartners leichter fällt.

      Leihen Sie uns Ihren Mann?
      3,8
    • In his penetrating novel The Power and the Glory, Graham Greene explores themes of corruption and atonement through the experiences of a priest and the people he encounters. Set in the 1930s in a Mexican state that has outlawed the Church, the narrative follows the whisky priest, Padre José, who is on the run after his fellow priests have been executed or forced to abandon their faith. Amidst a haze of alcohol and fear, he meets a dentist, a banana farmer, and a village woman from his past. Accompanied at times by a toothless man he refers to as his Judas, he struggles to evade a patriotic lieutenant determined to rid the country of the Church's influence. Greene vividly portrays Padre José and his encounters, creating a complex theological thriller that delves into the mysteries of faith, redemption, and the human condition, challenging the boundaries of good and evil.

      The Power and the Glory
      3,9
    • Der Honorarkonsul

      • 330 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine Entführung in Paraguay und ein Thriller um ein typisches Thema Greenes Der »Honorarkonsul«, Charley Fortnum, ist über sechzig Jahre alt und Alkoholiker. Er liebt seine junge Frau, die er aus einem Bordell freigekauft hat, abgöttisch. Versehentlich wird er von paraguayischen Rebellen entführt, weil sie ihn für den amerikanischen Botschafter halten. Mit seiner Freilassung wollen sie die Freiheit von verhafteten Gesinnungsgenossen erpressen. Die Desperados führt ein ehemaliger Priester an, der mit dem Arzt Eduardo Plarr befreundet ist. Plarr, der kühle und scheinbar skrupellose Sympathisant, hat ein Verhältnis mit Clara, der jungen Frau des Honorarkonsuls. Als Kontaktmann zu den Kidnappern kämpft er jedoch um das Leben Charley Fortnums.

      Der Honorarkonsul
      3,8
    • In London während des Zweiten Weltkriegs entfaltet sich die große Liebe zweier Menschen, während Arthur Rowe versehentlich in die Machenschaften eines deutschen Spionageunternehmens verwickelt wird. Nach dem Gewinn eines Kuchens auf einem Wohltätigkeitsfest beginnt er, bei den Spionen Nachforschungen anzustellen.

      Zentrum des Schreckens
      3,8
    • Bei Unruhen während einer poltischen Versammlung ersticht der kommunistische Busfahrer Drover einen Polizisten, als er glaubt, der wolle seine Frau schlagen. Drover wird zum Tode verurteilt, die Familie verzweifelt bei ihren Bemühungen um seine Begnadigung. Drovers Bruder Conrad dreht schließlich durch, weil er nichts zu erreichen vermag und weil ihn nach seinem Verhältnis mit der vereinsamten Schwägerin ein Schuldgefühl plagt. Beim Versuch, den Beamten auf offener Straße zu erschießen, wird er überfahren und stirbt, bevor bekannt wird, daß das Todesurteil des Bruders in eine langjährige Haftstrafe umgewandelt worden ist.

      Das Schlachtfeld des Lebens
      2,4
    • Graham Greenes ungewöhnlichstes, skurrilstes und amüsantestes Buch Wie kommt das Haschisch in die Urne seiner Mutter? Hat Tante Augusta ihre Finger im Spiel? Diese und weitere unangenehme Fragen muss sich der solide Junggeselle und pensionierte Bankbeamte Henry Pullig stellen, nachdem er sich entschlossen hat, der neue Reisebegleiter seiner lebenslustigen Tante zu werden. Skurrile Erlebnisse und makabre Geschichten sind an der Tagesordnung, wenn man mit der ungezwungenen Fünfundsiebzigjährigen unterwegs ist. Und auf den braven Henry scheint ihr kriminelles Potential abzufärben – so stürzen sie sich gemeinsam in ein Leben voller Gefahr und Abenteuer.

      Die Reisen mit meiner Tante
      3,8
    • Ein Stararchitekt flüchtet vor der Sinnlosigkeit seines Lebens ins innerste Afrika, um ein Hospital für Leprakranke zu bauen. Er ist dabei, seinen Seelenfrieden zu finden, als er in Gestalt eines bigotten Siedlers und eines Sensationsreporters von der Welt eingeholt wird, der er zu entkommen suchte. Greenes spannender Roman zeigt, daß ein »ausgebrannter Fall« kein hoffnungsloser sein muß. Er zeigt sich auch in diesem Roman als ein Meister der genialen Konstruktion, des spannenden Plots, der einfachen und klaren Sprache.

      Ein ausgebrannter Fall
      3,8
    • The Tenth Man

      Schulausgabe für das Niveau B2, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Vor dem Hintergrund der Wirren im Frankreich der Nachkriegszeit webt Graham Greene seine spannende Erzählung. Der Roman beginnt mit einer Situation, in der das Los über Leben und Tod entscheidet, und endet mit einer tragischen Enthüllung.

      The Tenth Man
      3,8
    • An den äußeren Grenzen der Gesellschaft, am Rande der Großstadt, entscheidet sich das Schicksal des kleinen Ganoven Pinkie und der Kellnerin Rose. In den Kreisen dieser Menschen scheint alles, was wir als Gesetz, Recht und Tradition gesichert glauben, unbekannt. Geschüttelt vom Grauen, das sie umgibt, führen sie einen gnadenlosen Kampf ums Dasein am Abgrund des Lebens. Mit diesem Buch erhebt Graham Greene die moralische Forderung an alle, mitzuhelfen, damit die Welt nicht zu einem Inferno der Verzweiflung und der Maßlosigkeit wird, um schließlich daran zugrunde zu gehen.

      Brighton Rock
      3,8
    • Graham Greene schildert seine Freundschaft mit dem panamaischen Staatschef General Torrijos, der 1981 bei einem Flugzeugabsturz starb. Das Buch beleuchtet Torrijos' mögliche Rolle zwischen Kommunismus und Amerikanismus und reflektiert die geopolitische Situation Mittelamerikas.

      Mein Freund, der General. Geschichte e. Engagements
      3,8
    • Der dritte Mann

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Wien 1945. Russen, Amerikaner, Franzosen und Briten haben die Stadt gemeinsam besetzt. Vor dem Hintergrund der Ruinen blühen die dunklen Geschäfte. Rollo Martins, der Jugendfreund von Harry Lime, steht vor einem Rätsel. War Harry der skrupellose Kopf einer Schieberbande?

      Der dritte Mann
      3,8
    • Fluchtwege

      • 282 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mistrně sepsané paměti pokrývají období let 1929 až 1978. Greene se v nich věnuje především literární tvorbě a cestám, okolnostem a motivům, které vedly k napsání jeho románů, povídek a divadelních her. Obšírně se rozepisuje o cestách a zážitcích, které ho inspirovaly k jeho dílům, a nabízí postřehy, úsudky a myšlenky, a také záznamy ze svých deníků. Greene vzpomíná mimo jiné na Vietnam, Haiti, Paraguay, Malajsko, Keňu, ale i na Polsko za stalinismu v padesátých letech nebo na Prahu, kterou navštívil v době komunistického puče v únoru 1948. Odhaluje také určité detaily svého působení u britské tajné služby a vyjadřuje se k politické situaci; politika hrála v Greeneově díle stále významnější roli. Stejně jako jeho romány, i tyto vzpomínky jsou psány vytříbeným a poutavým jazykem, jakým dnes vládne jen pramálo spisovatelů.

      Fluchtwege
      3,8
    • Lautstark gepriesen und verteufelt als konservativ, progressiv, katholisch und marxistisch - bis heute wird Graham Greenes Leben von Verdächtigungen umrankt. Am 2. Oktober 2004 wäre er 100 Jahre alt geworden. „Eine Art Leben“, 1971 zum ersten Mal erschienen, erzählt von Greenes Jahren als junger Mann und von seinem „Kampf gegen die Langeweile“, der ihn zum britischen Geheimdienst brachte und in dessen Auftrag er zum Beobachter internationaler Krisenherde wurde. Das Buch ist eine Entdeckungsreise nach „Greeneland“. Bizarr und faszinierend zugleich.

      Eine Art Leben
      3,7
    • Von allen Städten auf der Welt ist und bleibt Monte Carlo sicherlich eine der mondänsten. Dass es Bertrand und Cary zum Heiraten ausgerechnet dorthin verschlagen hat, anstatt in ein beschauliches englisches Städtchen, liegt an Bertrands geheimnisvollem Chef. »Der Gam« aus dem achten Stock macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Aber dann taucht am Hafen von Monte Carlo nicht wie verabredet dessen Yacht auf, das Paar kann die Hotelrechnung nicht bezahlen, das Hochzeitsessen reduziert sich auf Brötchen und Kaffee, und so bleibt nur ein Ausweg: Spielen. Spielen mit System. Bertrand, ein Mathematiker, denkt lange nach, verliert mit Maß, gewinnt im Übermaß und geht seiner frischgebackenen Ehefrau im Handumdrehen verlustig. Aber nur beinahe. Verspielt, heiter und diesmal sogar mit einem Happy End zeigt der weitgereiste Schwerenöter Graham Greene hier seine romantische Seite und lässt den Leser an die Moral dieses Märchens glauben, denn allen Unkenrufen zum Trotz – The Loser takes all …

      Heirate nie in Monte Carlo
      3,5
    • Jagd im Nebel

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein Kriminalroman mit psychologischem RaffinementEin besonderes Kabinettstück Greenescher Menschendeutung»Die Möwen fegten über Dover hin. Wie Nebelfetzen peitschte der Wind sie vor sich her, während die Sirene ihr klägliches Geheul in das Vogelgeschrei mischte: Schiffe antworteten, immer neue Stimmen von überallher wem galt es? Wessen Tod kündigten sie an?«Das Schiff, das an einem nebligen Herbstabend Dover anläuft, hat zwei Männer an Bord. Beide wollen englische Kohle kaufen, denn in ihrem Land, das ungenannt bleibt, herrscht Bürgerkrieg. Die beiden Männer sind Geheimagenten und tragen Angst und Schrecken in Englands satte Ruhe. Sie kämpfen mit allen Mitteln, mit der raffiniertesten Psychologie, aber auch mit roher Gewalt. In London wird der Gejagte zum Jäger, als Schauplätze dienen ein obskures Hotel und die Schule einer grotesken Weltsprache. Neben dem Syndikat der Grubenbesitzer und der Tochter eines Kohlenmagnaten bilden die halbkindliche Kellnerin des Stundenhotels, der Erfinder der Weltsprache Entrenationo und der Gewerkschaftssekretär besondere Kabinettstücke Greenescher Menschendeutung.

      Jagd im Nebel
      3,6
    • "Das Attentat" ist ein politischer Thriller von Graham Greene, der in einem fiktiven südamerikanischen Land spielt. Der Protagonist, Dr. Plarr, ist ein britischer Arzt, der sich in einer moralisch komplexen Situation befindet. Er wird in eine Verschwörung hineingezogen, als Paraguayanische Rebellen den amerikanischen Botschafter entführen und er mit dem Leben seines Freundes konfrontiert wird. Während er versucht, zwischen seinen Pflichten gegenüber seinem Freund und seinen politischen Überzeugungen zu navigieren, gerät Plarr immer tiefer in die Welt der politischen Intrigen und persönlichen Konflikte. Das Buch bietet einen tiefgehenden Einblick in die menschliche Natur und die moralischen Dilemmata, denen Menschen in Zeiten des Konflikts ausgesetzt sind.

      Das Attentat
      3,7
    • Im Januar 1935 reiste Graham Greene von Liverpool aus nach Westafrika, um auf dem Fußweg Liberia zu durchqueren. Europa hatte er nie zuvor verlassen, und er gab unumwunden zu, ein absoluter Amateur in Sachen Reisen zu sein. Er hielt es für das Beste, im benachbarten Sierra Leone Träger und Führer anzuheuern, mit dem Zug bis zum Ende der Eisenbahnlinie in Pendembu zu reisen und von dort zur liberianischen Grenze zu marschieren. Aber schon als es gilt, die genaue Route festzulegen, gibt es Probleme. Greene kann nur zwei Landkarten auftreiben, auf denen Liberia überhaupt verzeichnet ist. Auf der einen Karte, angefertigt vom britischen Generalstab, findet sich anstelle von Liberia ein großer weißer Fleck. Die andere Karte wurde vom Kriegsministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben. Dort, wo die englische Karte sich damit begnügt, einen Fleck zu zeigen, steht bei den Amerikanern in fetten Buchstaben das Wort 'Kannibalen' … Graham Greenes Bericht über seinen legendären Fußmarsch ins Herz der Finsternis liegt nun erstmals in vollständiger deutscher Übersetzung vor. 'Reise ohne Landkarten' ist das Porträt eines Landes jenseits aller Zivilisation und die faszinierende Geschichte eines Mannes auf der Suche nach sich selbst.

      Reise ohne Landkarten
      3,6
    • Doktor Fischer verachtet die Menschheit. Als der berüchtigte Millionär der Zahnpasta beschließt, seine eigene tödliche Version der Offenbarung zu veranstalten, eröffnet Greene eine kraftvolle Vision der grenzenlosen Gier der Reichen. Schwarze Komödie und schmerzhafte Satire verbinden sich in einem völlig fesselnden Roman.

      Dr. Fischer aus Genf, oder, DieBomben-Party
      3,6
    • Man schreibt das Jahr 1030, der Orient-Expreß braust in 3 Tagen quer durch Europa von Ostende nach Istanbul. Für 5 Passagiere beginnt eine atemberaubende Bahnfahrt: sie geraten in einen Sog von Lust und Intrige, von Revolution und Mord

      Orientexpress
      3,5
    • Orient-Expreß. Roman

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Im Jahr 1930 beginnt eine aufregende Reise mit dem Orient-Express von Ostende nach Istanbul. Fünf Passagiere – eine Tänzerin, ein jüdischer Geschäftsmann, ein Revolutionär, eine lesbische Journalistin und eine Frau auf der Suche nach Freiheit – erleben Lust, Intrigen und Mord, die ihr Leben verändern.

      Orient-Expreß. Roman
      2,8
    • Ein Mann mit vielen Namen

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Mit Vorliebe nennt er sich Captain, manchmal auch Colonel Claridge oder Carver oder nur Smith. Allein diese Tatsache lässt dunkle Geschäft oder Verschwörungen vermuten: Ein feiner Herr mit Spazierstock und Melone betritt die Bildfläche, nimmt den minderjährigen Sohn eines Freundes unter seine Fittiche und lehrt ihn seine kleinen Betrügereien. In jede Rolle schlüpft er, dieser Mister X, sei es Ganove oder fürsorglicher Freund, sei es Spieler oder zärtlicher Liebhaber - und spontaner oder auch verhaltener Applaus ist ihm gewiss.

      Ein Mann mit vielen Namen
      3,4
    • Graham Greenes erster veröffentlichter Roman erzählt die Geschichte von Andrews, einem jungen Mann, der seine Komplizen verraten hat und nun deren Rache fürchtet. Auf der Flucht vor ihnen, ohne Hoffnung auf Mitleid oder Erlösung, findet er Zuflucht im Haus einer jungen Frau, die ebenfalls allein in der Welt ist. Elizabeth überzeugt ihn, vor Gericht gegen seine Komplizen auszusagen, doch weder sie noch Andrews sind sich bewusst, dass Verrat sowohl für die Kriminellen als auch für die Autoritäten ein ebenso großes Verbrechen ist wie das Schmuggeln. Der erste Schritt in eine brillante Karriere, „Der Mensch in mir“ bietet einen Vorgeschmack auf Greens wiederkehrende Themen von Religion, dem Kampf des Individuums gegen Zynismus und den gleichgültigen Kräften einer feindlichen Welt.

      Zwiespalt der Seele
      3,4
    • Ein kleiner englischer Gauner bringt mit Hilfe eines Journalisten einen schwedischen Mogul zu Fall. Kate Farrant schmiedet Pläne, um aus der langweiligen Zweckgemeinschaft mit dem schwedischen Mogul Krogh auszubrechen. Sie sehnt sich nach ihrem Zwillingsbruder Anthony, einem kleinen englischen Gauner und Aufschneider. Unentbehrlich als Kroghs Sekretärin und Geliebte, erreicht Kate, dass Anthony als dessen Leibwächter angeheuert wird. Die tatsächlich ungeheuerliche Skrupellosigkeit seines neuen Chefs ist für den »Sohn Englands« allerdings der baldige Kündigungsgrund. Rettung aus höchster Not verspricht die Hilfe eines Journalisten, dem der Großindustrielle ebenfalls ein Dorn im Auge ist. Erstmals 1935 (dt. 1952) erschienen, bietet ›Ein Sohn Englands‹ die ideale Einführung in Greenes religiös grundierte Auseinandersetzung um die persönliche Verantwortung, um Gut und Böse und die Brüchigkeit irdischer Existenz.

      Ein Sohn Englands
      3,0
    • LeseLust England.

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Hrsg. von Hans Christian Meiser, enthält Geschichten von Lessing, Graham Greene und Alan Sillitoe. 313 Seiten.

      LeseLust England.
    • Halbblut. 'Thunderheart'.

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Roman zum Film mit Val Kilmer, Sam Shepard und Graham Greene, basierend auf einem Drehbuch von John Fusco, inklusive Farbphotographien.

      Halbblut. 'Thunderheart'.
    • Herausgegeben von Martin Greenberg und Robert U. Weinberg, enthält dieses Buch Beiträge von Clive Barker, Robert Bloch und Graham Greene und umfasst 213 Seiten.

      Nebel aus dem Jenseits. 10mal Gruseln.
    • Zum ersten Mal hat sich der scheue, unnahbare Graham Greene, der Interviews und Fernsehauftritte meidet, bereit erklärt, über sich zu sprechen. Gelungen ist diese Kunststück der französischen Journalistin Marie-Francoise Allain. Vieles, was in seinen Büchern „Eine Art Leben“ und „Fluchtwege“ angedeutet oder verschlüsselt ist, wird ausgesprochen. Ohne Umschweife. Wie der Schriftsteller Graham Greene arbeitet. Wie er sich mit dem Ehemann und Freund Graham Greene verträgt. Wie der Christ Graham Greene mit alldem fertig wird, und was der Revolutionär und Linksintellektuelle Graham Greene daraus macht.

      Gespräche mit Marie-Françoise Allain
    • „Organisiertes Verbrechen“ bleibt so lange ein teil toter Statistiken, bis man an Hand der Wirklichkeit zeigt, was es bedeutet. In Nizza gedeiht das „organisierte Verbrechen“, stellte Greene fest, unter Schutz von Polizei und Gerichten. Wie Zola in seinem berühmten "J'accuse„ die Wiederaufnahme der Affäre Dreyfus erzwang, will Graham Greene mit “Ich klage an" der Korruption die Maske herunterreißen. Und wie Zola spricht Graham Greene, seinem Auftrag getreu, im Namen der Opfer.

      Ich klage an
    • Mehr Morde

      Neue Kriminalgeschichten aus England und Amerika

      • 572 Seiten
      • 21 Lesestunden
      Mehr Morde