Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament - III/1: Das Evangelium nach Lukas
(Lk 1,1-9,50)
- 524 Seiten
- 19 Lesestunden







(Lk 1,1-9,50)
(Lk 15,1-19,27)
Der dritte Teilband des Kommentars zum Lukasevangelium enthalt die Erklarung der Kapitel 15,1-19,27, also des zweiten Teils des lukanischen Reiseberichts, der Jesus und seine Junger von Galilaa nach Jerusalem fuhrt. Aber auch weitere wichtige Texte werden in diesem Band das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus, Jesu erste apokalyptische Rede und Jesu Besuch bei Zachaus. Der Kommentar beschaftigt sich insbesondere mit dem lukanischen Griechisch, der vorlukanischen Uberlieferung und der Wirkungsgeschichte des Evangeliums in der patristischen Homiletik, der Theologiegeschichte, der Kunst und der Literatur. Tertullian, Ambrosius, Cyrill von Alexandrien, Beda Venerabilis, Bonaventura, Luther, Calvin begleiten den Weg der Interpretation. Als Beispiele fur die Uberlieferungsgeschichte darf die diachronische Analyse des Gleichnisses von der Witwe und vom ungerechten Richter gelten, als Beispiel fur die philologische Exegese die Interpretation des Reiches Gottes in euch (Lk 17,21), als Beispiel fur die Wirkungsgeschichte die Rezeption des Gleichnisses vom Verlorenen Sohn seit der Renaissance. Die neuere Forschung verweist auf die Soziologie der urchristlichen Literatur, die Francois Bovon in seine theologische Interpretation integriert. Der abschliessende vierte Teilband wird die Passionsgeschichte und Osteruberlieferungen des Lukas behandeln.
François Bovon kommentiert den letzten Teil des Lukas-Evangeliums, insbesondere Jesu Wirken in Jerusalem, seine Passion und Auferstehung. Er untersucht das Sondergut des dritten Evangeliums, die Sprache und den Stil des Evangelisten sowie die Traditionsgeschichte. Der Band richtet sich an Theologiestudierende, Lehrende und Pfarrer.
Der zweite Band von François Bovons Kommentar zum Lukasevangelium vertieft die Wirkungsgeschichte des Evangeliums und analysiert zentrale Textabschnitte. Besondere Aufmerksamkeit gilt der theologischen Perspektive des Evangelisten und dem Bild Jesu als Prophet und Messias, der die Jüngerschaft lehrt.
Der Brief an die Kolosser tragt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsachlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schuler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als vollige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer bruchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden durfen. Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemaa erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes fur die heutige Verkundigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als fur das okumenische Gesprach relevant erscheinen lassen.
Co je vlastně svoboda v křesťanském pojetí a co to znamená v praxi – proč zahrnuje i přestupek, jak vstupuje do služby druhým a otevírá rozhovor, hak vytváří nový typ autority a vede k přijímání rizika...