Dieser Autor befasst sich mit den komplexen Sprachen von Krieg und Gewalt, gestützt auf einen akademischen Hintergrund in Film-, Foto- und Fernsehtheorie. Seine Arbeit konzentriert sich oft auf die Analyse und Produktion von Erzählungen, die unser Verständnis dieser eindringlichen Themen prägen. Besonderer Wert wird auf theoretische und praktische Aspekte der Inhaltserstellung und -präsentation gelegt, insbesondere im Bereich audiovisueller Medien und Rhetorik. Der Ansatz ist tief in der wissenschaftlichen Forschung verwurzelt, zielt aber darauf ab, ein breiteres Publikum anzusprechen.
Antonio Scurati thematisiert in seinem neuen Essay die Gefahren des Populismus, der faschistische und rechtsextreme Politiken begünstigt. Er argumentiert, dass populistische Akteure, die oft nicht klar als rechts oder links eingeordnet werden können, das politische Leben auf Gefühle reduzieren und damit demokratische Gesellschaften gefährden.
„Das Buch des Krieges“ erzählt packend vom Untergang Mussolinis und dem faschistischen Regime in Italien. Antonio Scurati schildert den Kriegsverlauf und die katastrophalen Entscheidungen, die zum Niedergang führten. Ein eindringliches Werk, das als Mahnmal gegen den Faschismus dient.
Sechs Jahre benötigt Benito Mussolini, um in der politischen Landschaft des krisengeschüttelten Nachkriegsitaliens zur einflussreichsten Figur zu werden. In dieser Zeit verankert er den Faschismus als Staatstheorie und etabliert ein autoritäres Regime. Der Roman spiegelt die europäische Geschichte wider und dient als Mahnmal gegen die Rückkehr des Faschismus. Im Jahr 1919 ist Italien ein politisches Trümmerfeld. Der Erste Weltkrieg hat die Regierung geschwächt, während sozialistische und rechtsnationale Gruppen an Einfluss gewinnen und die politischen Institutionen infrage stellen. Frustrierte Kriegsheimkehrer ziehen durch die Straßen und finden in Mussolini, dem Gründer von Il Popolo d’Italia und ehemaligen Chef des linken Flügels der sozialistischen Partei, einen Anführer. Er mobilisiert die ehemaligen Kämpfer zu gemeinsamen Aktionen gegen die politische Linke. In Zeiten politischer Unsicherheit gelingt es ihm, verschiedene Gruppierungen unter einem gemeinsamen Banner zu vereinen. Bis zum berühmten Marsch auf Rom 1922 hat Mussolini seine Macht rasant ausgebaut und den Faschismus als Staatsideologie festgeschrieben. Kritiker loben das Werk als beispiellose Auseinandersetzung mit Mussolinis Erbe und als Lehrstunde des Antifaschismus.
Großer dokumentarischer Roman. Der zweite Teil der detaillierten Chronik des Faschismus in Italien wird, wie der erste, aus der Perspektive Mussolinis und anderer Protagonisten der Bewegung betrachtet. Die Handlung spielt zwischen 1925 und 1932, in einer Zeit, in der Mussolini zum Liebling der Nation und respektierten internationalen Politiker wird. Der Roman spiegelt die Ereignisse der Zeit nach der Überwindung der großen Krise wider, die durch die Ermordung des sozialistischen Abgeordneten Matteotti ausgelöst wurde. Mussolini, als Ministerpräsident, beherrscht energisch das gesamte Parlament und baut nach seinen Vorstellungen einen totalitären Staat auf. Seine Popularität wächst, und Papst Pius XI. bezeichnet ihn sogar als „den Mann, den uns die Vorsehung gegeben hat“. Doch für die Führer der faschistischen Bewegung reicht dies nicht aus. Scurati wird die gesamte Mussolini-Ära literarisch abdecken, was dem Werk zusätzliche Bedeutung verleiht.
In Mailand proben junge Aristokraten den Aufstand gegen die Österreicher während der Revolution im Juni 1848. In diesen fünf Tagen gewinnt ein Volk seine Freiheit und ein Mann das Herz einer Frau, die jedoch mit seinem besten Freund verlobt ist. Eine dramatische Liebesgeschichte entfaltet sich. Der Roman spielt in zwei miteinander verzahnten Zeitebenen: während des Mailänder Aufstands und fast vierzig Jahre später, im Jahr 1885. Zu diesem Zeitpunkt ist Italien bereits vereinigt, und der einstige Revolutionär und nun korrupte Senator Italo Morosini wird durch ein Manuskript gezwungen, auf eine verbotene Amour fou zurückzublicken, die das Geheimnis seiner Ehefrau betrifft. Er erfährt, dass Aspasia und sein Freund Jacopo ein Liebespaar waren, was seine Gewissheiten erschüttert. Die Hoffnungen der Revolution und die Herzensangelegenheiten scheinen ernüchternd. Doch als die drei Jahrzehnte später wieder zusammentreffen, flammen unerwartet alte Gefühle auf. Der Autor hat versteckte Zitate aus der Weltliteratur integriert, was die Lektüre zu einem postmodernen Rätselspiel macht. Ein herausragendes Lesevergnügen, das als „doppelbödiger Roman mit höchster Verführungskraft“ beschrieben wird.
Ein Junge mit Albträumen, eine Stadt in Angst Ein Kind träumt vom Ende der Welt. Es wandelt im Schlaf, spielt mit Feuer – und niemand hat eineErklärung dafür. Dreißig Jahre später ist das Kind zum Mann geworden und erlebt einen neuen Albtraum: In seiner Heimatstadt bricht Panik aus, als mehrere Erzieher, Lehrer und Priester des Kindesmissbrauchs verdächtigt werden. Die heile Welt vieler Familien zerbricht, denn immer mehr Eltern entdecken an ihren Kindern verstörende Symptome. Doch dann bringt die Aussage einer Mutter im Gerichtssaal die Wendung. «Der Keim des Verdachts breitet sich aus und befällt Männer, Frauen, Familien und Schulen. Darin liegt die Aktualität und Faszination des Buches.» UMBERTO ECO
»M ist der beste literarische Impfstoff gegen Populismus, den es gibt.« Corriere della Sera Das verhängnisvolle Bündnis von Hitler und Mussolini markiert den Höhepunkt von M – dem großen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten literarischen Bestseller aus Italien. Auf einzigartige Weise zeichnet Antonio Scurati die letzten Tage eines gespaltenen Europas nach, das nicht in der Lage ist, dem Totalitarismus zu entkommen. Am 3. Mai 1938 erwartet Mussolini in Rom Adolf Hitler zu einem Staatsbesuch. Wenige Wochen zuvor hat Hitler den Anschluss Österreichs verkündet, während sich Mussolini darauf vorbereitet, folgenreiche Rassengesetze zu erlassen. Noch gibt sich Mussolini der Illusion hin, die Entscheidungen des deutschen Staatsoberhauptes beeinflussen zu können. Doch Hitler geht aus dem Kräftemessen als Sieger hervor und verpflichtet Italien mit der Unterzeichnung des Stahlpakts als Bündnispartner. Am Abend des 10. Juni 1940 verkündet Mussolini schließlich die Entscheidung, Nazi-Deutschland im Krieg gegen die Alliierten beizustehen. Antonio Scuratis antifaschistisches Romanprojekt wird weltweit als wegweisend gefeiert. Nun liegt der dritte Roman vor, ein literarischer Triumph. »M. Der Sohn des Jahrhunderts ist eine artistische und politische Bombe.« Tiago Rodrigues, Jurybegründung Prix du Livre Européen
This international bestseller captivates readers with its compelling narrative and rich character development. It explores themes of resilience and self-discovery, drawing readers into a world filled with emotional depth and thought-provoking insights. The story's unique setting and intricate plot weave together personal struggles with broader societal issues, making it a poignant reflection on the human experience. With its engaging prose and relatable characters, the book resonates with a diverse audience, solidifying its status as a must-read.
Il 3 maggio 1938, nella nuova stazione Ostiense, Mussolini, insieme a Vittorio Emanuele III e al ministro degli esteri Ciano, attende l'arrivo di Hitler e dei suoi gerarchi per una visita in Italia. Pochi giorni prima, Hitler ha proclamato l'Anschluss dell'Austria, mentre Mussolini ha deciso di far uscire l'Italia dalla Società delle Nazioni e sta per promulgare leggi razziali estremamente dure. Nonostante ciò, molti sperano che l'ambizione dei due leader possa fermarsi. Tra di loro ci sono Ranuccio Bianchi Bandinelli, archeologo che guida Hitler tra le rovine di Roma; Renzo Ravenna, fascista e podestà di Ferrara, che si sente emarginato dalle nuove leggi; e Margherita Sarfatti, che spera in un cambiamento verso l'asse anglofrancese, ma deve fuggire di fronte all'ascesa di Claretta Petacci. Ciano, distratto da questioni personali e politiche, si trova a firmare, nel maggio 1939, il Patto d'Acciaio con Ribbentrop, un accordo che mira a garantire le basi della civiltà europea. Antonio Scurati ricostruisce con precisione il delirio di Mussolini, illuso di poter influenzare Hitler, mentre l'Italia si piega alle leggi razziali e all'alleanza con la Germania nazista. Questo periodo, culminante nell'autoinganno del fascismo, offre un potente monito per il futuro.
Nejdiskutovanější italský román posledních let – příběh Benita Mussoliniho.
Podrobná kronika fašismu z pohledu samotného Mussoliniho a dalších protagonistů hnutí. Vedle toho jsou vůdce fašismu a některé historické osoby pojaty i jako literární postavy v kontextu svého soukromého života, mnohdy bouřlivých vztahů.
Tato velkolepá společensko-politická freska zachycuje klíčové období italských dějin, léta 1919 až 1925, stav země po první světové válce, vznik nejprve fašistického hnutí, pak fašistické strany, její cestu k moci a ideové souboje s dalšími politickými stranami a proudy, především se socialisty. Popis historických událostí a momentů, které vedly k nastolení fašistické diktatury, odhaluje podíl dalších stran, hnutí i jednotlivců na jejím vzniku. Vyprávění je hojně prokládáno citáty a úryvky z dobového tisku, korespondencí protagonistů, úředních a policejních dokumentů.
Román byl v Itálii přijat širokou čtenářskou veřejností i kritikou a vnímán jako zásadní podnět k podpoře antifašismu v zemi, se stejným ohlasem se setkal i ve světě.
Wędrówkę po dziejach włoskiego faszyzmu rozpoczyna powieść M. Syn stulecia, która nie tylko zdobyła popularność, ale także wpłynęła na rewizję narodowej tożsamości Włochów. W drugim tomie autor odważniej łączy narrację z autentycznymi dokumentami, prowadząc opowieść do 1932 roku, kiedy to Duce odwiedza sanktuarium faszystowskich męczenników. Zamiast czcić poległych, zdaje się przewidywać nadchodzącą hekatombę. W 1925 roku najmłodszy premier Włoch, odpowiedzialny za morderstwo Matteottiego, leży nieprzytomny w kałuży krwi. Benito Mussolini, po klęsce wyborczej w 1919 roku, był gotowy do walki, ale teraz, po zwycięstwie, zmaga się z wewnętrznym wrogiem – chorobą wrzodową. Ta scena otwiera drugą część czarnej epopei faszyzmu, opisując przemianę wodza w dyktatora. Mussolini, ignorując wewnętrzne konflikty w partii, pragnie mierzyć się z Wielką Historią. Deleguje Augusta Turatiego do rozstrzygania sporów, zapominając o Marghericie Sarfatti. Próbuje także okiełznać temperament córki Eddy, wydając ją za Galeazza Ciano, a generałom Badoglio i Grazianiemu powierza afrykańskie podboje, które faszystowska propaganda przedstawia jako misję cywilizacyjną, w rzeczywistości będącą brutalną wojną z użyciem gazów trujących i obozów koncentracyjnych.
Nel quinto romanzo della serie M, la fine del dittatore d'Italia, il crepuscolo del fascismo, l'alba della nostra democrazia.All'indomani della seduta del Gran Consiglio che lo ha deposto, Benito Mussolini viene arrestato e costretto a trascorre il suo sessantesimo compleanno da prigioniero, sull'isola di Ponza. Ha perso tutto, non spera più niente. Trasferito alla Maddalena e poi in un albergo in cima al Gran Sasso, è liberato dagli uomini di Hitler e messo a capo di uno Stato fantoccio che dovrebbe arginare la risalita degli Alleati. È allora che la bestia ferita tenta il suo ultimo colpo di coda. Sono i mesi terribili della Repubblica di Salò, degli scontri nelle città tra fascisti e partigiani, della violenza ormai priva di argini, dei bombardamenti a tappeto. Antonio Scurati ce li racconta a partire da un luogo, Milano, dove la guerra civile tocca il suo apice, e lo fa attraverso le storie delle donne e degli uomini che hanno seguito il Duce fino all' dai gerarchi fedelissimi ai "traditori", dai figli alle amanti, dai fascisti redivivi ai generali di regime.L'impresa letteraria cominciata nel 2018 con Il figlio del secolo trova il suo dall'arresto nell'estate del 1943 allo scempio di piazzale Loreto, gli ultimi seicento giorni della vita di Benito Mussolini e dell'Italia fascista.
Trzecia część imponującej serii poświęconej drodze i wyborom Benita
Mussoliniego. Opowieść o narodzinach wyniszczającej i krwawej wojny w samym
sercu Europy. 3 maja 1938 roku Mussolini wraz z królem Wiktorem Emanuelem III
i ministrem spraw zagranicznych Galeazzem Ciano oczekuje na przyjazd pociągu z
Hitlerem i jego świtą. Kilka tygodni wcześniej Hitler proklamuje aneksję
Austrii, a Mussolini decyduje się opuścić Ligę Narodów i przygotowuje ustawy
rasowe o bezprecedensowej surowości. Pełen ślepej wiary w to, że może wpłynąć
na Führera, podejmuje fatalne w skutkach decyzje o sojuszu faszystowskich
Włoszech z nazistowskimi Niemcami. Wśród tych, którzy mają nadzieję, że
szaleństwo dwóch przywódców można powstrzymać, jest Galeazzo Ciano. Jego
wątpliwości co do wyborów Mussoliniego nasilają się zwłaszcza po podpisaniu z
Ribbentropem paktu stalowego. Antonio Scurati rekonstruuje z nadzwyczajną
precyzją opętanie Mussoliniego żądzą władzy, dobitnie ukazując reakcje Włochów
na decyzję o dołączeniu do wojny – bez wiwatów, okrzyków i owacji, za to z
jedną, lecz wielką namiętnością: strachem.
Nella cultura contemporanea la memoria della Shoah mantiene uno statuto speciale, che altri eventi storici non hanno. Lo si vede dalle molteplici rielaborazioni: alcune necessarie altre profondamente futili. Il saggio di Arturo Mazzarella, seguendo un originale e ramificato percorso teorico, ci mostra come la centralità della Shoah, in particolare nella cultura letteraria e visuale (da Levi, Améry, Celan, Sebald a Lanzmann, Godard e Boltanski, per fare solo alcuni nomi), ruoti fin dal principio intorno al “conflitto delle immagini” che ne fu insieme lo strumento e la posta in gioco. Alla lettera, una questione di vita o di morte.
“Forse non mi piacciono gli uomini.” Il giorno in cui tua moglie, all’improvviso, scoppia a piangere in cucina, è una piccola apocalisse. Uno di quei giorni in cui la tua vita va in frantumi ma giunge, anche, per un attimo, a dire se stessa. E allora Glauco Revelli, chef di un ristorante blasonato, maschio di quaranta anni, padre di una figlia di tre, va alla ricerca della propria verità di uomo. Dall’ingresso nell’età adulta, l’innamoramento, la costruzione di una famiglia, la nascita e l’accudimento di una figlia, fino al disamore della moglie (che gli si nega dal momento del parto) e al ritorno feroce degli insaziabili demoni del sesso, tutto è passato in rassegna dal suo sguardo implacabile e commosso. Con Il padre infedele Antonio Scurati scrive il suo libro più personale, infiammato dal tono accorato della confessione e, al tempo stesso, il romanzo dell’educazione sentimentale di una generazione.