Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Dieter Maier

    Kostbarkeiten aus Spanien
    Die Alpen : Euro-Autoreisebuch
    Reisebuch Deutschland
    Kartei des Terrors
    Das war's - Erinnerungen eines Doktorvaters
    Der Rhein
    • Kartei des Terrors

      Notizen zum Innenleben der chilenischen Militärdiktatur (1973 - 1990) aus der Colonia Dignidad

      Kartei des Terrors2022
    • Günther Maier, geboren 1932, war von "verbotenen Molekülen" fasziniert und strebte danach, unüberwindbare Hürden in der Chemie zu überwinden. Sein Markenzeichen, das Tetrahedran, wurde 1978 zum Molekül des Jahres gekürt. In einer Reihe von kleinen, aufeinander aufbauenden Geschichten reflektiert er sein Leben, seine chemischen Wege und Umwege sowie seine Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Vorbildern. Der Autor eröffnet eine Welt besonderer Moleküle, die durch Experimente wie Photochemie, Blitzpyrolyse und Tieftemperatur-Matrixisolation erforscht werden. Spieltrieb, Glück, Phantasie und Hartnäckigkeit lüften viele Geheimnisse der Chemie. Das Inhaltsverzeichnis umfasst verschiedene Abschnitte, darunter seine Diplom- und Doktorarbeiten, Postdoc-Jahre, Habilitation sowie Privatdozenturen in Karlsruhe, Marburg und Gießen. Es werden Themen wie Valenzisomerisierungen, Cyclobutadien-Probleme und Hetero-Systeme behandelt. Zudem gibt es Einblicke in die Matrix-Isolation und die Reaktionen mit atomarem Silicium. Der Autor thematisiert auch hochschulpolitische Aspekte und gibt einen persönlichen Einblick in seine Kindheit, Jugend und akademische Laufbahn. Diese Geschichten laden dazu ein, die faszinierende Welt der Chemie und die Herausforderungen, die Maier gemeistert hat, zu entdecken.

      Das war's - Erinnerungen eines Doktorvaters2021
    • Colonia Dignidad

      Auf den Spuren eines deutschen Verbrechens in Chile

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die deutsche Sektensiedlung Villa Baviera in Chile sehnt sich nach Normalität. Aber ihre Vergangenheit als Colonia Dignidad, die Folter und der Mord an politischen Gefangenen, der sexuelle Missbrauch und die dunklen Geschäfte holen sie immer wieder ein. Damit das so bleibt, hat Dieter Maier viele bislang unbekannte Dokumente ausgewertet, die zeigen, welches Ausmaß die Zusammenarbeit der Colonia Dignidad mit Pinochets Geheimdiensten hatte. Maier zeigt auf, dass die Siedlung integraler Bestandteil des staatlichen Unterdrückungsapparats war. Dort wurde spioniert, gefoltert und gemordet, es wurden Waffen gebaut und geschmuggelt. Er belegt, wie Sektenchef Paul Schäfer durch permanente Verunsicherung seiner Anhänger herrschte. Der Zaun um die Siedlung, die abgerichteten Schäferhunde, das ausgetüftelte Sicherheitssystem wurden ergänzt durch Beichtzwang, Gehirnwäsche und ambivalente Situationen, denen die Siedler tagtäglich ausgesetzt waren. Es gab keine verlässlichen Maßstäbe. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wohin religiöser Wahn führen kann, und liefert zudem einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Streit um die Erinnerungskultur der Colonia.

      Colonia Dignidad2017
    • Bibliothek der Psychoanalyse: Hysterie heute

      Metamorphosen eines Paradiesvogels

      • 363 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Nachdem die 'Liebesgeschichte von Psychoanalyse und Hysterie' in den 70er merklich abkühlte und vor allem narzisstische Störungen und die Borderline-Störungen zu einer konzeptuellen Veränderung der Psychoanalyse führten, versucht Günter H. Seidler wieder eine Annäherung an die Hysterie. Diese Annäherung wird getragen von der Frage: 'Einer der beiden Partner hat sich durch die Beschäftigung mit anderen Störungen und Therapiekonzeptionen zwischenzeitlich erheblich verändert und ist nicht mehr wie früher, was ist aus dem anderen geworden?' Um der Beantwortung dieser Frage etwas näher zu kommen, beschäftigen sich namhafte Autoren und Autorinnen mit der Bedeutung von 'Hysterie heute'. Ihre Beiträge dokumentieren die Wandlungsbereitschaft der Hysterie aber auch die Schwierigkeiten mittels eines umfassenden konzeptuellen Netz des Paradiesvogels 'Hysterie' habhaft zu werden. Ausgehend von der Annahme, dass die 'Hysterie' keine Entität ist, sondern eine Art der Beziehungsgestaltung – die hysterische Patientinnen also nicht durch Wesensmerkmale, sondern durch ihren Kontaktmodus zu sich und anderen zu verstehen sind –, verspricht die Untersuchung des Wechselverhältnisses von 'Hysterie' und (überwiegend männlich geprägter) Konzeptbildung eher weiterführend zu sein, als die traditionellen Klassifikationsbemühungen.

      Bibliothek der Psychoanalyse: Hysterie heute2001