Wie jenseits dessen, was wir als Geschichte und Fortschritt, Gegenwart und Zukunft bezeichnen und kaum mehr anders als aus der Warte einer von Technologie und Ökononomie überdehnten Welt wahrnehmen, ein Kommendes denken?Die hier versammelten Texte befragen die Zeitlichkeit unserer Welt entlang anderer Grenzen und Ufer, Ränder und Säume und finden im Abtasten der »fragilen Haut der Welt« eine Endlichkeit, die man als »singulär« bezeichnen könnte: eine Endlichkeit, die sowohl ihre vereinzelte Pluralität als auch ihre unendliche Wahrheit ausmacht und deren Offenheit erst noch zu entwerfen sein wird.
Jean-Luc Nancy Bücher
Jean-Luc Nancy war emeritierter Professor für Philosophie, dessen Werk sich mit den fundamentalen Fragen der Existenz, des Sinns und der menschlichen Verfasstheit auseinandersetzt. Seine Schriften erforschen das Wesen des Seins und seine Beziehung zur Welt, wobei er sich auf Themen wie Freiheit, Präsenz und Pluralität konzentriert. Nancys Ansatz zeichnet sich durch seine Tiefe und die nuancierte Untersuchung komplexer philosophischer Konzepte aus. Seine Beiträge laden die Leser ein, über die wesentlichen Aspekte der menschlichen Erfahrung und des Lebenssinns nachzudenken.






Zum Gehör
- 72 Seiten
- 3 Lesestunden
Wie unterscheidet sich Lauschen vom bloßen Hören? Was macht Zuhören aus? Was sind die spezifischen Register der akustischen Wahrnehmung und worin besteht der eminente Selbstbezug bei dieser Sinneswahrnehmung? Welcher Raum kann den Sinnen, kann Klang und Sinn gemein sein? In einem virtuosen Essay lotet Jean-Luc Nancy das Verhältnis zwischen Klang, menschlichem Körper und dessen Gespanntheit auf diesen Sinn und den Sinn überhaupt aus, ist der Körper – so Nancy – doch selbst eine Echo-Kammer, deren innere Schwingungen und äußere Gespanntheit sich ineinander verschränken. In Zeiten der rasanten Ausdifferenzierung der Musik und der klanglichen Künste und Techniken blieb die Philosophie bislang weitgehend durch visuelle Kategorien geprägt. Nancys Überlegungen zu Rhythmus und Timbre, Klang und Schall, Resonanz und Geräusch, Stimme und Instrument, Schrei, Ruf und Gesang entfalten einen bislang noch kaum ermessenen Denkraum, in den eine zukünftige Philosophie einzutreten hätte.
Ouvertüren
- 95 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Bedeutung, die Gilles Deleuze dem Motiv der Öffnung zugesprochen hat, bemisst sich an dem in Milles Plateaux formulierten Vorhaben, »aus der Erde einen Schweizer Käse zu machen«. Dabei galten ihm Öffnungen als Teil jeder Kreation, die er dadurch gekennzeichnet sah, dem Leben neue Möglichkeiten zu eröffnen. Auch sind sie Bedingung wie Resultat jeder Lektüre, die nicht einfache Kopie einer Doxa ist, insofern, als das Werden im Spiel von De- und Reterritorialisierungen eine doppelte und fortlaufende (Er)Öffnung mit sich bringt: Ouvertüre. Jean-Luc Nancy und René Schérer widmen sich dem Motiv der Ouvertüre in Form der Auflösung des Identischen, eines Gedankens, der von ihrer und auch Deleuzes philosophischer Zeitgenossenschaft im desaströsen 20. Jahrhundert herrührt. Während Schérer die Öffnung und Auflösung der Person als Leitmotiv Deleuzes analysiert, richtet sich Nancys Augenmerk auf die Differenz, die unauflösbare Differenz zwischen ihm selbst, Jacques Derrida und Gilles Deleuze, vor allem aber auf die Differenz im Selben und das Selbe der Differenz.
Begegnung
- 111 Seiten
- 4 Lesestunden
Zu Beginn des dritten Jahrtausends ist die Situation der Demokratie paradox: Einerseits sind mehr Staaten denn jemals zuvor demokratisch verfaßt, andererseits nehmen die Krisensymptome in den Staaten, die einstmals so etwas wie eine demokratische Avantgarde bildeten, zu: Die Wahlbeteiligung sinkt, schillernde Persönlichkeiten wie Silvio Berlusconi oder Nicolas Sarkozy gewinnen an Bedeutung, Wahlkämpfe geraten zu schalen Marketingkampagnen. Colin Crouch hat all diese Trends in dem Band „Postdemokratie“ präzise auf den Punkt gebracht. In diesem Band setzen sich nun acht herausragende politische Denkerinnen und Denker mit dem Zustand und den Perspektiven der am wenigsten schlechten aller Regierungsformen (Winston Churchill) auseinander, die tageszeitung sprach von einem »Who's who der internationalen linken Theorie«. Der Diskussionsband enthält Beiträge von Giorgio Agamben, Alain Badiou, Daniel Bensaïd, Wendy Brown, Jean-Luc Nancy, Jacques Rancière, Kristin Ross und Slavoj Žižek.
Corpus
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Das »›De anima‹ unserer Zeit« nannte Jacques Derrida »Corpus«, das als eines von Jean-Luc Nancys Hauptwerken und sicher als einer der radikalsten philosophischen Texte der Gegenwart bezeichnet werden darf. Nancys Denken löst den Begriff des Körpers aus den dualistischen Umklammerungen von Materie und Geist, Leib und Seele, Innen und Außen und überführt das unter dem Diktat der Bedeutung stehende Schreiben vom Körper in ein »Entschreiben« des Körpers. Jenseits der »gewaltigen Körperpresse« des Kapitals, der Technik und des Krieges eröffnet Nancys Denken einen Ausblick auf neue Dimensionen des Einzelnen in der Gemeinschaft einer Welt der Körper.
Identität
Fragmente, Freimütigkeiten
2009 eröffnete die französische Regierung eine öffentliche Debatte über die „nationale Identität“. Der Philosoph Jean-Luc Nancy entlarvte sie sofort als Wahlkampf- und Ablenkungsmanöver. Der vorliegende Band ist ein Versuch, die philosophische Tragweite dieser Frage nach nationaler Identität zu untersuchen.„Diese Fragmente sind dem sprachlosen Erstaunen abgerungen: Der Staat, dessen Bürger ich bin, bringt eine nationale Debatte über die nationale Identität in Gang. Ist sie denn verloren gegangen? Ist sie etwa entschieden zu unentschieden geworden? Ist sie vielleicht in Gefahr? Der Staat ist doch immer nur das Instrument der Nation: Es obliegt nicht ihm, ihre Identität zu definieren, noch weniger, sie zu konstituieren. Weiß man denn überhaupt, wovon man spricht? Mein anfängliches Staunen kommt daher, dass belastete Begriffe wie , Identität‘ und , Nation‘, die seit – mindestens – einem halben Jahrhundert mit philosophischen, psychoanalytischen, ethnologischen, soziologischen und politischen Fragen überfrachtet sind, so frisch-fröhlich in eine , Debatte‘ hineingetrieben werden.“ (Jean-Luc Nancy)
"Die Nacht ist die Wildnis der Ängste." Umfallen vor Müdigkeit, sich erschöpft aufs Bett fallen lassen oder gar todmüde in tiefen, ewig währenden Schlaf fallen, so dass die Bettstatt zugleich zur Stätte des Todes wird: "Vom Schlaf" ist eine essayistische Annäherung an den Zustand des Schlafens, des Träumens, des Wachens, der Selbstvergessenheit.Jean-Luc Nancy enthüllt in diesem Buch eine weitere Facette seiner Überlegungen über die Sinnlichkeit, der zentrale Schauplatz eines neuen philosophischen Denkens, welches die Körper-Geist-Dualität weit übersteigt. Aus diesem poetischen Text spricht nicht nur der Philosoph, sondern auch der Schriftsteller Jean-Luc Nancy, der virtuos mit den phonetischen und metaphorischen Qualitäten der Sprache spielt.
Die undarstellbare Gemeinschaft
- 183 Seiten
- 7 Lesestunden
aus dem Französischen von Gisela Febel und Jutta Legueil
»Mein Gott!«: Ohne besonders aufzufallen, findet sich dieser Ausruf im gängigen Wortschatz von Gläubigen, ebenso wie von Agnostikern und Atheisten. Doch was bringt dieses gewohnheitsmäßige Adressieren einer höchsten Macht, der sich im Alltag die wenigsten unterwerfen, mit sich? An wen wendet man sich, wenn man »Mein Gott!« ausruft? Denken wir dabei überhaupt an Gott? Denken wir überhaupt an irgendjemanden? In seiner feinen, von Meister Eckhart inspirierten Meditation umkreist Jean-Luc Nancy das Adressaten und Anrufungsverhältnis von Mensch und höchstem Wesen, in dem sich der Mensch stets zur Möglichkeit Gottes macht und sich so gleichermaßen von ihm löst. So verliert »Mein Gott« all seine Charakteristika eines Wesens, Konzepts oder Seins und wird zu etwas Unnennbarem, das im Erstaunen oder im Schaudern, bei einer Bewunderung oder einer Bedrückung doch immer wieder angepeilt wird. Gott mag tot sein, doch in dieser Anrufung bleibt eine Denkunterbrechung aufbewahrt, in der unsere intimste und ärmste Wahrheit noch einen Platz findet.
Ikonografie des Autors
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Betrachtung der Autorschaft wird hier als dynamisches Verhältnis zwischen Werk und Autor dargestellt, wobei das Werk den Autor prägt und formt. Der Autor wird als Ikone und einzigartiges Emblem des Werkes beschrieben, dessen individuelle Eigenschaften und Charakterzüge sich in der "Graphie" des Werkes manifestieren. Federico Ferrari und Jean-Luc Nancy erweitern diese Diskussion um neue Perspektiven, indem sie die komplexe Beziehung zwischen Schaffenden und ihren Werken beleuchten und die Herausforderungen der Darstellung und Erfassung dieser Beziehung thematisieren.
Ein allzumenschliches Virus
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Seit 1945 exportiert Europa seine Kriege. Heute importiert es eine Pandemie, die das gewöhnliche Leben aus den Angeln hebt. Als Folge der Globalisierung entfesselt das Coronavirus einen Automatismus technischer, ökonomischer und politischer Kräfte und markiert dabei die Grenzen der Wachstumsökonomie. Es besteht kein Zweifel: Die Ursachen dieser Gesundheitskrise liegen in unserer Lebensweise, unserem Umgang mit der Natur. Was einst "göttlich" war, ist menschlich geworden - allzumenschlich, wie Nietzsche sagte. Die Widersprüche und Grenzen unserer Gesellschaft treten unter dem viralen Vergrößerungsglas überdeutlich hervor. Der Tod, den wir gemeinsam mit unseren Kriegen exportierten und bloß noch in Gestalt einiger Krankheiten fürchteten, hat wieder Einzug in unseren Alltag gehalten. Auch diejenigen, die vom Transhumanismus träumen, müssen nun einsehen, dass wir keineswegs übermenschlich, sondern vielmehr allzumenschlich sind. (Quelle Website Passagen Verlag, 13.01.22)
Die Wahrheit der Lüge
Für Kinder und Erwachsene
Die Wahrheit der Lüge beruht auf einem Vortrag für Kinder und geht von einer grundlegenden Differenz aus: nämlich dass die Lüge für Kinder etwas ganz anderes ist als für Erwachsene, weil sie in verschiedenen Welten leben. In keiner der beiden indes ist die Lüge einfach zu denken. Nancy wandert in seiner Rede für Kinder zwischen den Welten hin und her und entfaltet in klarer Sprache die komplexe Frage der Lüge. Warum soll man nicht lügen? Darf man keine Geheimnisse haben? Ist es immer gut, die Wahrheit zu sagen? Gibt es überhaupt eine einzige Wahrheit? Ist es richtig, für einen guten Zweck zu lügen? Was ist, wenn man sich selbst belügt? Und worin unterscheidet sich die Wahrheit der Dichtung von der Lüge der Ideologie? Es ist nicht einfach, die Wahrheit über die Lüge zu sagen. Die Lüge zu denken, heißt auch, nach dem Vertrauen zu fragen. Denn sie ist wesentlich an den Bezug zwischen Menschen gebunden.
Sexistenz
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Das Buch untersucht die komplexen Facetten von Sex und Begehren, indem es Fragen der Befreiung und Unterdrückung aufwirft. Es beleuchtet die duale Natur von Sexualität, die sowohl als Quelle der Lebensfreude als auch als potenzielle Quelle der Enttäuschung fungiert. Durch eine philosophische Linse wird das Spannungsfeld zwischen pornografischen Darstellungen und tiefgreifenden menschlichen Erfahrungen erforscht, wobei die Ambivalenz des Verlangens im Mittelpunkt steht.
Trunkenheit
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
»Das Wahre ist der bacchantische Taumel« – nicht erst seit dieser Bestimmung Hegels, sondern schon von Anbeginn des Denkens an haben die Philosophen davon geträumt, allen Rausch zu zügeln und zugleich sich am Absoluten zu berauschen. Dieser Zerrissenheit widmet Jean-Luc Nancy eine Analyse, die beileibe nicht nüchtern ist. Sie führt zu einer mehr und mehr schwankenden Rede, in der er mit Hegel, Dionysos, Apollinaire, Dostojewski, Malcolm Lowry, Jesus, Rabelais und vielen anderen auf die Trunkenheit anstößt. Die klirrenden Kelche und randvollen Gefäße, und auch Homers »weinrotes Meer« – es sind diese Geräusche des Rauschs, die Nancys Rede über die Trunkenheit und mit ihr die Texte der Tradition begleiten.
Wahrheit der Demokratie
- 102 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Wahrheit der Demokratie ist diese: Sie ist – im Gegensatz zu dem, was sie für die Alten war – keine politische Form unter anderen. Sie ist gar keine politische Form, oder aber und zumindest ist sie nicht vor allem eine politische Form.
Henri Cartier-Bresson (1908 2004) was perhaps the finest and most influential image maker of the twentieth century, and his portraits are among his best-known work. Over a fifty-year period, he photographed some of the most eminent personalities of the era, as well as ordinary people, chosen as subjects because of their striking and unusual features. Originally published to coincide with an exhibition at the Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris, this book features both well-known images and previously unpublished portraits: Ezra Pound, Andre Breton, Martin Luther King, Samuel Beckett, Truman Capote, Susan Sontag, Carl Jung, William Faulkner, Marilyn Monroe, Henri Matisse, and many more. Each photograph was chosen because it perfectly embodies Cartier-Bresson 's description of what he was attempting to communicate in his work: Above all I look for an inner silence. I seek to translate the personality and not an expression. The portraits reproduced here discreet, without artifice confirm once more the singular gift of Cartier-Bresson, who instinctively knew in which revealing fraction of a second to click the shutter.
The Pleasure in Drawing
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Originally written for an exhibition Nancy curated at the Museum of Fine Arts in Lyon in 2007, the text addresses the medium of drawing in light of form in its formation, of form as a formative force, opening drawing to questions of pleasure and desire.
Is there a world anymore, let alone any sense of it? Acknowledging the lack of meaning in our own time, and the lack of a world at the centre of meanings we try to impose, Jean-Luc Nancy presents a critique of discourses that talk and write their way around these absences in our lives.
An All-Too-Human Virus
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
In the past, pandemics were considered divine punishment, but we now understand the biological characteristics of viruses and we know they are spread by social interaction and the movement of people. What used to be divine has become human – all too human, as Nietzsche would say. But while the virus dispels the divine, we are discovering that living beings are much more complex and harder to define than we had previously thought, and also discovering that the nature and exercise of political power are more complex than we may have thought. And this, argues Nancy, helps us to see why the term ‘biopolitics’ fails to grasp the conditions in which we now find ourselves. Life and politics challenge us together. Our scientific knowledge tells us that we are dependent only on our own technical power, but can we rely on technologies when knowledge itself includes uncertainties? If this is the case for technical power, it is much more so for political power, even as it presents itself as guided by objective data and responding to legitimate expectations. The virus is a magnifying glass that reveals the contradictions, limitations and frailties of the human condition, calling into question as never before our stubborn belief in progress and our hubristic sense of our own indestructibility as a species.
Excluding the Jew Within Us
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
A leading philosopher argues that anti-Semitism is rooted in the structures of Western thought--
Coming
- 155 Seiten
- 6 Lesestunden
Coming by Jean-Luc Nancy is a lyrical examination of the French notion of jouissance. How did jouissance evolve from referring to the pleasure of ownership to the pleasure of orgasm? The philosophers Adèle van Reeth and Jean-Luc Nancy engage in a lively dialogue touching on authors as varied as Spinoza, the Marquis de Sade, and Henry Miller, and on subjects ranging from consumerism to mysticism.
The Deconstruction of Sex
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Jean-Luc Nancy and Irving Goh discuss how a deconstructive approach to sex helps us negotiate discourses about sex and reconsider our relations to ourselves and others through sex.
Adoration
- 136 Seiten
- 5 Lesestunden
This book uses a deconstructive method to bring together the history of Western Monotheism (Christianity, Judaism, Islam) and reflections on contemporary atheism. It develops Nancy's concepts of sense, world, and exposure.
Sexistence develops a new philosophical account of sexuality that troubles our conceptions of existence.
Doing
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden
Originally published in the French in 2016 by âEditions Galilâee.
The Intruder
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Complete in English for the first time, a major philosopher’s most personal work and the source of an acclaimed film.
Dies Irae
- 106 Seiten
- 4 Lesestunden
Exploring the complexities of judgment, this book delves into the absence of universal norms for defining right and wrong. It questions the necessity of laws and whether they can exist without a general framework. Through philosophical inquiry, it challenges readers to reconsider the foundations of morality and legality, prompting a deeper understanding of justice in a world where absolute standards may not exist.
Corpus II: Writings on Sexuality
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Exploring themes of embodiment, sexuality, and pleasure, this collection of essays by Jean-Luc Nancy delves into the complexities of human existence and relationships. It offers a philosophical examination of how we navigate boundaries and borders in our lives, celebrating the richness of sexual identity while engaging in deep reflection on communal experiences.
Corpus III
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
A beautiful, profound series of reflections on the body by one of the most prominent and consequential philosophers of continental Europe
Derrida, Supplements
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Banalité de Heidegger
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Banal, oui, lantismitisme ltait dans les annes 1930. Aussi ordinaire que la dtestation de la vermine. Eide dun complot mondial des juifs navait pas besoin dtre argumente : elle allait de soi. Cette banalit pour reprendre le mot de Hannah Arendt - soutenait une haine, une condamnation, bientt une extermination. Heidegger a repris les formules les plus violentes de cette doxa en les intgrant un systme de pense : les juifs accomplissaient leffondrement de lOccident. Ctait vident. On savait quil tait, comme tant dautres, antismite. On navait pas lu les notes de ces Cahiers noirs qui entranent dans linfamie tout un pan de sa pense. Non pas la pense de ltre, mais celle dune histoire-destin et du dsir farouche dun nouveau commencement. Inaugurer, fonder, tre dans linitial, vieux prurit mtaphysique... Il faut reprendre la lecture. Il faut affronter ce que recouvre cette banalit hideuse. Non seulement chez Heidegger mais partout.
Vous désirez ?
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
Desirer, qu'est-ce que c'est ? Quelle difference entre desirer, vouloir ou avoir besoin ? Jean-Luc Nancy, auteur fidele de la collection, s'attache a percevoir comment le desir travaille en nous, et comment nous vivons avec cette force toujours a l'oeuvre, quels que soient nos ages et nos situations.
Nacistický mýtus
- 55 Seiten
- 2 Lesestunden
Analýza nacizmu ako súčast všeobecnej dekonstrukce dejín.
Ikonografia autora
- 88 Seiten
- 4 Lesestunden
Pojęcie autora od kilku wieków jest traktowane co najmniej podejrzliwie – już Montaigne wiedział, że jego księga tworzy go w tym samym stopniu, w jakim on tworzy swoją księgę. Ikonografia autora to nie tylko próba odróżnienia dwóch „autorów” – tego znajdującego się poza dziełem i tego obecnego w dziele. To przede wszystkim próba odpowiedzi na paradoksalne pytanie, czym w świetle dwudziestowiecznej „śmierci autora” jest jego portret, dokonana na podstawie analizy wizerunków takich pisarzy, jak Homer, Flaubert, Proust, Woolf, de Beauvoir, Borges czy Bernhard.
La création du monde ou la mondialisation
- 178 Seiten
- 7 Lesestunden
< > : la conjonction doit être comprise simultanément et alternativement dans ses valeurs disjonctive, substitutive ou conjonctive











