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Georges Perec

    7. März 1936 – 3. März 1982

    Georges Perec war ein französischer Romanautor, Filmemacher und Essayist, der für seine spielerische Auseinandersetzung mit Sprache und Struktur gefeiert wurde. Als Mitglied der Oulipo-Gruppe zeichnen sich seine Werke oft durch experimentelles Wortspiel, Listen und Klassifizierungsversuche aus, die häufig von einer melancholischen Grundstimmung durchdrungen sind. Perecs Schreiben ist durch formale Zwänge gekennzeichnet, wie zum Beispiel einen Roman, der vollständig ohne den Buchstaben 'e' verfasst wurde und als kraftvolle Metapher für seine jüdische Erfahrung während des Zweiten Weltkriegs dienen kann. Er erforschte Themen wie Erinnerung, Verlust und Identität und verknüpfte dabei oft Fiktion mit autobiografischen Elementen, um die Komplexität der menschlichen Existenz zu beleuchten.

    Georges Perec
    Der Obstgarten
    Die Maschine.
    Das Leben Gebrauchsanweisung
    Was für ein kleines Moped mit verchromter Lenkstange steht dort im Hof?
    Träume von Räumen
    Das Leben Gebrauchsanweisung. Romane
    • Georges Perecs Roman „Das Leben Gebrauchsanweisung“ begeistert durch seine Vielfalt und Kreativität. In einem Mietshaus mit 99 Zimmern entfalten sich 107 Geschichten, die zusammen ein einzigartiges Leseerlebnis bieten. Kritiker loben das Buch als Meisterwerk der Fabulierkunst, das tiefgründig und unterhaltsam ist.

      Das Leben Gebrauchsanweisung. Romane
      4,5
    • Vom leeren Blatt Papier über das Bett, die Treppe, die Wand, das Mietshaus, die Straße über das Land und die Welt ins Universum: Träume von Räumen durchmisst spielerisch Raum und Räume, vom Allernächsten bis hin ins Fernste. Sogenannte praktische Übungen (»Durchqueren Sie Paris, aber nur durch Straßen, in deren Name ein C vorkommt!«) unterbrechen die Anordnung mit federleichter Konkretheit, und sehr persönliche Miniaturen sorgen dafür, dass das Spiel niemals im Unverbindlichen verbleibt. Kein anderes Buch kann wohl als so typisch für Perecs Werk bezeichnet werden: ein Panorama literarischer Schnipsel, Sprachspiele, Kurzessays, Glossen und Experimentalanordnungen. Lange vergriffen, ist einer der programmatischsten und wirkmächtigsten Texte des großen Experimentators Georges Perec in einer neuen Ausgabe endlich wieder auf Deutsch zugänglich. Ein idealer Einstieg in die Lektüre Georges Perecs.

      Träume von Räumen
      4,3
    • Das Moped gehört dem Unteroffizier Pollak Henri, der damit allabendlich von der Kaserne in den heimatlichen Montparnasse knattert, um sich durch Entledigung der Uniform in einen offenkundigen Zivilisten zu verwandeln und zu seinen Spezis zu stoßen, die bei reichlich Rotwein über Hegellius und Lukasch diskutieren. Da wird eines Tages sein Freund Kara- wie heißt er noch? Karasek? Karamalz? Karabambuli? in den Krieg nach Algerien einberufen - und will nicht. Was tun? Man tüftelt ein Drückebergerprogramm aus, das von der komplizierten Armfraktur über das Verrücktstellen bis zum vorgetäuschten Selbstmord reicht. Aber Karasowieso geht seine eigenen Wege. Ein fröhlicher Anarcho-Text, in dem unter Aufbietung von Perecs gesamtem Arsenal an rhetorischen (Quatsch-)Figuren dem Pazifismus gehuldigt wird. Die kongeniale, einzigartig komische Übersetzung von Eugen Helmlé macht die Lektüre zu einem besonderen Vergnügen.

      Was für ein kleines Moped mit verchromter Lenkstange steht dort im Hof?
      4,3
    • Dreh- und Angelpunkt von Georges Perecs Kult­klassiker ist ein Pariser Mietshaus, das in 99 Kapiteln ebenso viele Zimmer vorstellt, und deren exakt 1467 Figuren zählendes Personal (Bewohner und Besucher, Vorgänger und Liebhaber, Verwandte und Verflossene…) an einem Roman sondergleichen weben, an Romanen im Plural. Unwiderstehlich hineingezogen in ergreifende, tragische, witzige, unwahrscheinliche, verrückte Erzählungen lesen wir von Einsamkeit und Verstrickung, Scheitern und Glück und dabei stets große Literatur. Das Leben. Gebrauchsanweisung entwirft ein kaleidoskopisches Panorama, ein kunstvoll gestaltetes Puzzle der menschlichen Existenz.

      Das Leben Gebrauchsanweisung
      4,2
    • Der Obstgarten

      Erinnerungen an Georges Perec

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Den Stil von dessen Buch »Je me souviens« wählend erinnert sich Harry Mathews an seinen verstorbenen Freund Georges Perec und zeichnet ein zärtliches Bild gemeinsam erlebter Tage und Stunden. Die von großer Intimität getragene Trauer­arbeit macht den Text zu einem literarischen Juwel, das nahe Einblicke in die Person des großen Autors und Freundes gewährt.

      Der Obstgarten
      4,0
    • Ein Kunstkabinett

      Geschichte eines Gemäldes

      • 84 Seiten
      • 3 Lesestunden

      »Ein Kunstkabinett«, ein Bild des deutsch-amerikanischen Künstlers Heinrich Kürz, zeigt den steinreichen Bierbrauer Hermann Raffke inmitten seiner Gemäldesammlung. Unter diesen Bildern befindet sich, abermals, »Ein Kunstkabinett«, was dazu einlädt, vom Bild ins Bild ins Bild ins Bild zu steigen. Dass es in der unendlichen Wieder­holung Abwandlungen, Brüche und Fehler zu entziffern gibt, weckt im Publikum einen Ehrgeiz, der sich zur Hysterie aufschaukelt. Unweigerlich folgt darauf ein Kunst­skandal. Fakten und Fiktion, Spiel und Fallstrick, Fälschung und Replik, Biographie und Anekdote, Beglaubigtes und wild Erfundenes finden sich lustvoll ineinander verwoben, und wie stets bei Perec blitzt die höchste Erzählkunst mitten in der vermeintlichen Statik der ­Bildbeschreibung auf.

      Ein Kunstkabinett
      4,2
    • Ein freundlicher, dichter Meistertext Vom 18. bis 20. Oktober 1974 lässt sich Perec zu unterschiedlichen Tageszeiten in Cafés und am Brunnen an der Place St. Sulpice nieder und notiert, was sich Touristen oder Reiseschriftsteller aufschreiben. Er schaut dem chaotischen Durchgangsleben rund um die Kirche zu, er registriert auch, was geschieht, wenn eigentlich nichts passiert. Unermüdlich neugierig darauf, wie die Wahrnehmungsbilder sein Denken verändern. Perec lesend, schärfen wir unseren eigenen Blick.

      Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen
      3,5
    • Ein Mann der schläft

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      »Aus der Mansarde des Wahnsinns.«Peter Henning in ›Die Welt‹ Über den Dächern von Paris lastet brütend die Sommerhitze. Und in der winzigen Dachwohnung eines Soziologiestudenten klingelt der Wecker: zeit fürs Examen. Aber der Mann steht nicht auf und er geht nicht zur Prüfung. Einfach so? Nein, denn was zunächst wie TRägheit und Lebensunfähigkeit aussihet, entwickelt sich zu einem Experiment, einem mit Methode und analytischer Scharfsicht betriebenen Wahnsinn, einem letztlich ganz und ga modernen Seelen-Abenteuer.

      Ein Mann der schläft
      4,2
    • 53 Tage. Roman

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      In der Diktatur Grianta verschwindet der französische Kriminalschriftsteller Robert Serval. Der Konsul beauftragt Veyrand mit den Ermittlungen. Er hofft, im Manuskript von Servals letztem Roman Hinweise zum Verbrechen zu finden, entdeckt jedoch ein weiteres Todesopfer.

      53 Tage. Roman
      2,0
    • Die dunkle Kammer

      124 Träume

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Georges Perecs »Traumbuch«, das die höchst produktiven Jahre zwischen 1968 und 1972 umfasst, offenbart einen sehr direkten und zugleich neuen Zugang zu Literatur und Leben des französischen Kultautors. Mal lapidar und scheinbar unbedeutend, mal monströs und unergründlich, teils komisch und sonderbar faszinieren die Notate durch eine Vielfalt und Intensität kleiner Formen und unterstreichen einmal mehr die intime Komplizität von Literatur und Unbewusstem. Dabei entpuppen sich die aus nächtlicher Werkstatt zu Tage geförderten Fragmente in ihrer rätselhaften Konkretion, ihrem Witz und tragischem Spiel als reicher Vorrat künstlerischer Möglichkeitsformen: Drehbuchentwürfe, Skizzen für Erzählungen, ­veritable Romananfänge. Ein Vademecum für biografische ­Fährtenleser und Perec-Fans, ein literarisches Kaleidoskop zwischen Traum und Wirklichkeit.

      Die dunkle Kammer
      2,0
    • Durch lyrische Prosa und reflektierende Inventare fängt die Erzählung die Erfahrungen von sechzehn Millionen Einwanderern ein, die zwischen 1890 und 1954 in Amerika ankamen. Perec erforscht, gestützt auf seine eigene tragische Vergangenheit, Themen wie Zufall, Exil und Identität und stellt Ellis Island als Symbol für Entfremdung und das Verlangen nach Zugehörigkeit dar. Dieses Werk hebt sich als eindringliche Meditation über die Erfahrungen von Einwanderern hervor und beleuchtet die Kämpfe gegen Intoleranz und Armut, die Menschen aus ihrer Heimat treiben.

      Geschichten von Ellis Island oder wie man amerikaner macht
      4,0
    • Mit der Neuauflage dieses lange vergriffenen Werks wird eine der »faszinierendsten Autobiographien des 20. Jahrhunderts« (DIE ZEIT) endlich wieder der deutschsprachigen Leserschaft zugänglich. In einer meisterlichen und verstörenden Erzählung verdichten sich Perecs Kindheitsphantasien von der utopischen Insel W, auf der das ganze Leben dem Sport gewidmet ist, mit den Erinnerungen an den Holocaust und den frühen Verlust der Eltern zu einer alptraumhaften Vision, die niemanden unberührt lässt. Zwei Erzählungen, die sich überkreuzen, verschränken und schließlich in einem fulminanten Crescendo ineinander übergehen, prägen den Aufbau des Buches: die Phantasiewelt, die sich Perec als 13-jähriger Junge erfand, und ein autobiographischer Bericht, der eine chronologische Familiengeschichte nachzuzeichnen versucht. Das Ringen um eigene, intime Erinnerungen im Nebel einer unerträglichen Vergangenheit findet eine unerhört kühne formale Darstellung, die es in der sorgsamen Übersetzung von Eugen Helmlé wiederzuentdecken gilt.

      W oder die Kindheitserinnerung
      3,9
    • Die Dinge

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ein witziger und aktuell gebliebener Roman über den Konsum als Ersatzreligion Das Ziel aller Wünsche, das Ende allen Begehrens präsentiert sich den Studenten Sylvie und Jérôme in folgender Gestalt: Eine Wohnung mit schwarzem Ledersofa, mit Bücherschränken aus heller Kirsche. Mit Nippes in einem Möbelstück aus rotem Lack, einem Tischchen mit Telefon, Abreißblock und – und, und. Denn Sylvie und Jérôme sind Kinder ihrer Zeit, der sechziger Jahre. Ihre Welt ist eine Konsum- und Warenwelt, und entsprechend haben sie eine Passion, eine einzige: besser zu leben. Beide brechen sie ihr Studium ab, um mit Marktanalysen für Werbeagenturen das schnelle Geld zu gewinnen. Doch dieses Geld lässt auf sich warten. Enttäuscht von Stagnation und dem immer währenden Aufschub ihres Glücks gehen sie schließlich nach Tunesien. Dort erwartet sie eine staubige »leere« Welt, die ihren Konsumphantasien keine Anhaltspunkte bietet. Doch das Begehren bleibt lebendig.

      Die Dinge
      3,8
    • »L'infra-ordinaire«, das unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Gewöhnlichen liegende: so lautet der Originaltitel dieser Sammlung an posthum veröffentlichten Texten Perecs. Nicht die Großereignisse, nicht die unerhörten Begebenheiten sind es, die das Leben ausmachen, sondern: ein toter Vogel. Beton, Ziegelstein, Glas. Eine Hausnummer. Wo jemand, den man flüchtig kannte, einmal gewohnt hat. Hintergrundgeräusche. Und aus den banalen Beobachtungen, belanglosen Niederschriften, pedantischen Bestandsaufnahmen kleinster Veränderungen sprießen und platzen wie stets bei Perec überraschende, schlagend allgemeine, tragikomische, poetische Wahrheiten hervor.

      Warum gibt es keine Zigaretten beim Gemüsehändler
      3,3
    • »53 Tage«

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Schauplatz dieses als Detektivgeschichte getarnten autobiographischen Vexierspiels ist Grianta, die Hauptstadt einer fiktiven Bananendiktatur mit dem dort üblicherweise aufwartenden Personal. Auf der Suche nach dem spurlos verschwundenen Krimiautor Robert Serval, aus dessen letztem Werk »Die Krypta« er die Indizien eines tödlichen Verbrechens klaubt, verliert sich der Ich-Erzähler nach einer verwicklungsreichen Abenteuergeschichte schließlich vollends in einem labyrinthischen Spiegelkabinett. Denn je näher er der Lösung zu kommen glaubt – und je mehr mit ihm die Leser sich einen Reim auf die Geschichte in der Geschichte zu machen hoffen –, desto kunstreicher verschwimmen Fiktion und Leben, Autor, Leser und sämtliche Figuren zu einem Roman im Roman. In gewohnt verschachtelter Manier und mit ungebrochenem Witz ist »53 Tage« das literarische Testament eines der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts und der fragmentarische, letzte Teil des von Perec schon früh konzipierten autobiographischen ­Groß­projekts, das mit W oder die Kindheitserinnerung seinen Anfang genommen hatte. Der postum von seinem Freund Harry Mathews und Jacques Roubaud herausgegebene Text präsentiert die ersten zwölf, rasant geschriebenen Kapitel ergänzt um die hinterlassenen, fragmentarischen Aufzeichnungen – für eine für immer offen bleibende Deutung.

      »53 Tage«
      3,6
    • 1969 als Resultat einer Wette entstanden, taucht in Perecs wohl außergewöhnlichstem Werk »La Disparition« kein einziges Mal der Buchstabe E auf. Der Roman zeigt, was mit Sprache möglich ist, wenn nicht mehr der Autor erzählt, sondern – durch das Korsett einer strengen Regel – die Sprache selbst. Ausgehend vom verfügbaren Wortmaterial hat sich die Geschichte, haben sich die Personen und die Handlung zu entwickeln. Zwischen Revolutionskomödie, Rätseln, die auf Rätsel folgen, und turbulenter Kriminal parodie schimmern Gewaltexzesse und der nackte Terror hervor. Doch der Terror, der hier herrscht, hat Methode, und zwar linguistische Methode, indem er durch Sprach manipulation entsteht. Und so manifestiert sich das allmähliche, fast ausnahmslos grau same Verschwinden einer ganzen Sippe im verschwundenen Buchstaben. »Anton Voyls Fortgang«, die deutsche Übersetzung von Eugen Helmlé, ist ein Abenteuer, das kaum seinesgleichen kennt. Die Schwierigkeit des Originals, das Sprachkorsett, wird dem Übersetzer zur Zwangsjacke, so Helmlé in seinem unbedingt lesenswerten Nachwort: »Er kann nicht mehr die Sprache selbst erzählen lassen, denn dann wäre sein Text keine Übersetzung mehr... dabei hat der Übersetzer nicht nur einen Kiesel im Mund, sondern gleich einen ganzen Pflasterstein.«

      Anton Voyls Fortgang
      3,6
    • 1957: Georges Perec ist einundzwanzig. Er ist eingeschrieben im Fach Geschichte, doch in die Vorlesungen geht er nicht mehr. Er will schreiben, doch er kommt kaum dazu. Im Sommer 1955 hat er sich an einem ersten Buch versucht, dessen Text bis heute verschollen ist, im Sommer 1956 eine Psychoanalyse begonnen. Im Sommer 1957 fährt er nach Jugoslawien, wo er in wenigen Wochen seinen zweiten größeren Text schreibt. Zurück in Paris, redigiert er in aller Eile das Manuskript, diktiert es einer Schulfreundin, schickt es an Verlage, die es aber allesamt ablehnen, sodass er es einem Belgrader Malerfreund überlässt. In dem schließlich wiedergefundenen und hier erstmals auf Deutsch publizierten Text begegnen wir einer Literatur zwischen jugendlichem Drang, ausgeprägtem Erzähltalent und reifendem Stilwillen: Ein amouröses Dreieck und weltgeschichtliche Katastrophe konvergieren in einer Erzählung, hinter der sich bereits die zentralen Motive von Perecs späterem Werk abzeichnen.

      Das Attentat von Sarajevo
      3,1
    • Spielanordnungen und Regelzwänge sind die herausragenden Merkmale der Literatengruppe Oulipo, die auch von seinem bekanntesten Mitglied, Georges Perec, in vielfältigster Weise angewandt wurden. Noch bevor er das Springerproblem bei seinem epochalen Werk Das Leben Gebrauchsanweisung in Einsatz brachte, fröhnte Perec gemeinsam mit seinen Kollegen dem chinesischen Brettspiel Go, gemeinhin deutlich komplexer eingeschätzt als Schach. Das hier vorgelegte Büchlein ist ein pointiertes Plädoyer für die unbedingten Vorzüge dieses Umzingelungsspiels und eine heitere Einführung in dessen Kunst.

      Kleine Einführung in die subtile Kunst des Go
    • Thoughts of Sorts

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Perec was a leading exponent of French literary surrealism who found humour - and pathos - in the human need for classification. Thoughts of Sorts is itself unclassifiable, a unique collection of philosophical riffs on his obsession with lists, puzzles, catalogues, and taxonomies. Introduced by Margaret Drabble.

      Thoughts of Sorts
      4,0
    • Three

      • 179 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Perec has rightfully assumed his position in the pantheon of truly original writers of the past century. Godine has issued all but one of is his books in this country, including his masterpiece Life, A User's Manual. Here, in one volume, are three "easy pieces" by the master of the verbal firecracker and Gallic wit. The novella "The Exeter Text" contains all those e's that were omitted from A Void (Perec hated waste) and no other vowel (honest). In "Which Moped with Chrome-Plated Handlebars at the Back of the Yard?" we are introduced to Sergeant Henri Pollak and his vehicle (the aforementioned moped) that carried him between Vincennes and Montparnasse; in "A Gallery Portrait", the sensation of the 1913 exhibition in Pittsburgh depicts the artists' patron, beer baron Hermann Raffke, sitting in front of his huge art collection, which includes (of course) "A Gallery Portrait" of the baron sitting before "A Gallery Portrait," etc.

      Three
      3,7
    • A slim volume featuring Georges Perec's writings on the simple task of arranging books and what it can reveal about lifeOne of the most singular and extravagant imaginations of the twentieth century, the novelist and essayist Georges Perec was a true original who delighted in wordplay, puzzles, taxonomies and seeing the extraordinary in the everyday. In these virtuoso writings about books and language, he discusses different ways of reading, a list of the things he really must do before he dies and the power of words to overcome the chaos of the world.Throughout history, some books have changed the world. They have transformed the way we see ourselves - and each other. They have inspired debate, dissent, war and revolution. They have enlightened, outraged, provoked and comforted. They have enriched lives--and upended them. Now Penguin brings you a new set of the acclaimed Great Ideas, a curated library of selections from the works of the great thinkers, pioneers, radicals and visionaries whose ideas shook civilization and helped make us who we are.

      Brief Notes on the Art and Manner of Arranging One's Books
      3,8
    • 'Perec is serious fun' The Guardian Both an affectionate portrait of mid-century Paris and a daring memoir, Georges Perec's I Remember is now available in English to UK readers for the first time, with an introduction by David Bellos. In 480 numbered statements, all beginning identically with 'I remember', Perec records a stream of individual memories of a childhood in post-war France, while posing wider questions about memory and nostalgia. As playful and puzzling as the best of his novels, I Remember is an ode to life: the ordinary, the extraordinary, and the sometimes trivial, as seen through the eyes of the irreplaceable Georges Perec.

      I Remember
      3,7
    • Oeuvres I. - II.

      • 2 Bände
      • 1258 Seiten
      • 45 Lesestunden

      Les deux volumes de cette édition rassemblent les œuvres majeures de Georges Perec, un écrivain français reconnu pour son approche innovante et ludique du langage et de la narration. À travers ses textes, Perec explore des thèmes variés tels que la mémoire, l'identité, et la vie quotidienne, souvent en utilisant des structures formelles rigoureuses et des contraintes littéraires. Parmi ses œuvres emblématiques, on trouve "La Vie mode d'emploi", qui dépeint la vie d'un immeuble parisien à travers les histoires entrelacées de ses habitants, illustrant la complexité des relations humaines et des récits individuels. "Les Choses" examine la consommation et le matérialisme à travers les yeux d'un couple, tandis que "W ou le souvenir d'enfance" mêle autobiographie et fiction en explorant les souvenirs d'enfance de l'auteur et une utopie dystopique. Perec utilise souvent des jeux de mots, des listes et des descriptions minutieuses pour engager le lecteur dans une réflexion sur le quotidien et l'art de raconter. Cette collection offre une vue d'ensemble de son œuvre, mettant en lumière son style unique et son impact sur la littérature contemporaine.

      Oeuvres I. - II.
      5,0
    • Urodziłem się

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      'Urodziłem się to zbiór esejów Georgesa Pereca wprowadzających czytelnika w świat jego twórczości niejako od kuchni. Autor ukazuje w nich, na wzór Prób Montaignea, fragment swojej najbliższej, prywatnej rzeczywistości.?Perec przez całe życie próbując odpowiedzieć sobie na pytanie: dlaczego piszę? robił to, nie tylko tworząc fikcję powieściową, ale również poruszając najróżniejsze, wydawałoby się błahe tematy: wagarów, psychoanalizy, spacerów, okularów, sztuki porządkowania książek i swojego biurka, przepisów kulinarnych, skoków ze spadochronem, biurokracji, pozdrowień z wakacji, snów, free jazzu, historii lipogramu czy biograficznych mistyfikacji. Te wszystkie rozważania spaja ze sobą radość wyliczania i klasyfikowania oraz potrzeba przyjrzenia się miejscom, rzeczom i wydarzeniom codziennym, zwyczajnym, czasem banalnym, czyli temu wszystkiemu, co dzieje się, kiedy nie dzieje się nic. Czytanie esejów Pereca jest najlepszym sposobem, aby potencjalny czytelnik uchwycił nić teraźniejszości. (Jacques Jouet)

      Urodziłem się
      4,0
    • Lieux

      • 567 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Ce livre explore une idée à la fois monstrueuse et exaltante. L'auteur a sélectionné à Paris douze lieux significatifs, chacun lié à des souvenirs ou événements marquants de sa vie. Chaque mois, il décrit deux de ces lieux : d'abord sur place, de manière neutre, en notant les magasins, l'architecture, et des micro-événements (comme une voiture de pompiers ou une dame attachant son chien), puis ailleurs, en évoquant les souvenirs et les personnes qui y sont associées. Chaque texte est ensuite enfermé dans une enveloppe scellée à la cire. Après un an, il aura décrit tous ses lieux deux fois, une fois en mémoire, une fois en observation réelle, et il poursuivra ce processus pendant douze ans, de janvier 1969 à décembre 1980. À la fin, il ouvrira les 288 enveloppes. Le résultat final, bien qu'incertain, devrait révéler le vieillissement des lieux, de son écriture et de ses souvenirs. Le temps, qui structure ce projet, devient essentiel, transformant l'écriture d'un temps mort en une mesure du temps qui s'écoule. Ce livre n'est pas simplement une restitution du passé, mais une réflexion profonde sur le temps et l'écriture.

      Lieux
      3,9
    • Venez découvrir le roman de Georges Perec grâce à une analyse littéraire de référence ! Écrite par un spécialiste universitaire, cette fiche de lecture est recommandée par de nombreux enseignants. Cet ouvrage contient la biographie de l'écrivain, le résumé détaillé, le mouvement littéraire, le contexte de publication de l'oeuvre et l'analyse complète. Retrouvez tous nos titres sur: www.fichedelecture.fr.

      La Disparition de Georges Perec (fiche de lecture et analyse complète de l'oeuvre)
      3,0
    • Die Kunst des Hungers

      Essays und Interviews

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Gibt es einen inneren Zwang zur Literatur? Unterscheiden sich die großen Bücher von allen übrigen dadurch, dass sie geschrieben werden mussten? In seinen Essays über Franz Kafka, Samuel Beckett, Paul Celan, Knut Hamsun und andere große Autoren des 20. Jahrhunderts ergründete Paul Auster die existentiellen Bedingungen des Schreibens. In seinen Studien wird deutlich, warum er als der europäischste unter den wichtigen amerikanischen Schriftstellern gilt. In vier ausführlichen Interviews gibt er zudem Auskunft über sein eigenes Werk und erzählt von der Notwendigkeit, die Grenze zwischen Schreiben und Leben aufzuheben.

      Die Kunst des Hungers
      3,5
    • La boutique obscure

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Il existe une troublante relation entre le rêve et l’écriture : le surréalisme l’avait pressenti, Freud l’a expérimenté. Chez Georges Perec, le cheminement onirique prend la forme d’actions multiples, de scénarios, de matrices de contes, de récits, de films, figures qui ne doivent rien à la rhétorique et tout à une logique de la nuit qui peut-être est notre logique. Cette parole nocturne se développe de page en page avec une intensité que la plupart des romans actuels ne possèdent plus. Bien différente de celle qui le conduisit aux Choses ou à un exercice de style comme La Disparition ou encore à son roman picaresque La Vie mode d’emploi, la démarche de Georges Perec ici découvre une forme d’écriture nouvelle et suggère, au moment où l’expression traditionnelle doute d’elle-même, un mode d’écriture inédit et d’une inquiétante intensité. Dans un commentaire terminal, Roger Bastide montre comment, depuis l’établissement de la psychanalyse, les rêves renvoient aujourd’hui à une nouvelle réalité, une figure logique jusque-là inconnue.

      La boutique obscure
      3,6
    • De temps à autre, il est bon qu'un poète, que n'effraie pas l'air raréfié des cimes, ose s'élever au-dessus du vulgaire pour, dans un souffle épique, exalter notre aujourd'hui. Car ne nous y trompons pas : ces courageux jeunes gens qui, au plus fort de la guerre, ont tout tenté (en vain, hélas !) pour éviter l'enfer algérien à un jeune militaire qui criait grâce, ce sont les vrais successeurs d'Ajax et d'Achille, d'Hercule et de Télémaque, des Argonautes, des Trois Mousquetaires et même du Capitaine Nemo, de Saint-Exupéry, de Teilhard de Chardin...Quant aux lecteurs que les vertus de l'épopée laissent insensibles, ils trouveront dans ce petit livre suffisamment de digressions et de parenthèses pour y glaner leur plaisir, et en particulier une recette de riz aux olives qui devrait satisfaire les plus difficiles.

      Quel petit velo a guidon chrome au fond de la cour?
      3,9
    • От производителя Культовый роман Жоржа Перека (1936-1982) - это не только детективный сюжет, авантюрные приключения и странное исчезновение персонажей. Это не только история Мести, грозно нависающей над целым Кланом и безжалостно истребляющей всех его членов. Это не только сила Проклятия, довлеющая над речью палачей и жертв. Здесь раскрывается гигантская метафора утраты; сплетается фантастический рассказ о том, чему нет названия, пытливый пересказ того, что нельзя описать и о чем страшно даже подумать. Дерзкий вызов традиции, скандальный триумф приема и погружение в головокружительную игру со словом, языком и литературой.

      ИСЧЕЗАНИЕ (Ischezaniye)
      3,7
    • La collection Fichebook vous offre la possibilité de tout savoir des Choses de Georges Perec grâce à une fiche de lecture aussi complète que détaillée. La rédaction, claire et accessible, a été confiée à un spécialiste universitaire. Cette fiche de lecture répond à une charte qualité mise en place par une équipe d'enseignants. Ce livre contient: - La biographie de Georges Perec - La présentation de l'oeuvre - Le résumé détaillé (chapitre par chapitre) - Les raisons du succès - Les thèmes principaux - L'étude du mouvement littéraire de l'auteur

      Fiche de lecture Les Choses de Georges Perec (Analyse littéraire de référence et résumé complet)
    • Décryptez W ou le Souvenir d'enfance avec l'analyse de Paideia éducation ! Que faut-il retenir de cet ouvrage de Georges Perec ? Retrouvez tout ce que vous devez savoir de ce chef-d'oeuvre de la littérature française dans une analyse de référence pour comprendre rapidement le sens de l'oeuvre. Rédigée de manière claire et accessible par un enseignant, cette fiche de lecture propose notamment un résumé, une étude des thèmes principaux, des clés de lecture et des pistes de réflexion. Une analyse littéraire complète et détaillée pour mieux lire et comprendre le livre ! Paideia éducation en deux Plébiscité aussi bien par les passionnés de littérature que par les lycéens, Paideia éducation est considéré comme une référence en matière d'analyses d'oeuvres littéraires. Celles-ci ont été conçues pour guider les lecteurs à travers la littérature. Nos auteurs appartiennent aux milieux universitaire et de l'éducation, gage de sérieux pour vous faire découvrir les plus grandes oeuvres de la littérature mondiale.

      Fiche de lecture W ou le Souvenir d'enfance (Étude intégrale)
    • Powieść zaczyna się jak u Hitchcocka, od trzęsienia ziemi, a napięcie tylko rośnie! W Paryżu lat 60. XX wieku Anton Voyl cierpi na bezsenność, ma halucynacje i utożsamia się z postaciami literackimi, aż w końcu znika w tajemniczy sposób. Zanim to następuje, wysyła intrygujący liścik do przyjaciół, informując ich o swoim zniknięciu. Rozpoczynają oni poszukiwania, lecz wkrótce sami zaczynają znikać w niejasnych okolicznościach, pod wpływem straszliwej klątwy. Ta ponad 300-stronicowa powieść detektywistyczna to najdłuższy lipogram na świecie, w którym autor ani razu nie używa litery E, mimo że jest ona wszechobecna w aluzjach i odniesieniach. Powieść obok "Życia instrukcji obsługi" jest najważniejszym dziełem autora. Doczekała się wielu tłumaczeń, w tym czterech na angielski, ale nie była dotąd dostępna w polskiej wersji. W 2022 roku, dzięki przekładowi Ren Koelblena i Stanisława Waszaka, ukaże się w Polsce pod patronatem Ambasady Francji. Autor, Georges Perec, był znaczącą postacią literatury XX wieku, członkiem grupy OuLiPo, a jego twórczość ma wielu miłośników w Polsce.

      Zniknięcia