Ein Weihnachtsfest für die Tiere Schnatternde Wildgänse und ein geklauter Weihnachtsbaum: Falladas rührende Geschichte, von Willi Glasauer in winterlich-magische Bilder gebracht Im dichtesten Küstennebel machen sich drei Bauernkinder auf den Weg, um im Wald einen Baum für das verbotene Lüttenweihnachtsfest - das Weihnachtsfest für die Tiere - zu stehlen. Wenn nur nicht der gespenstische Nebel wäre! So kommt es, dass die Kinder bald hier, bald dort verängstigt umherirren. Hinzu kommt noch ihre Angst vor dem ruppigen Förster Rotvoß ... Seine Strafen müssen schauderhaft sein, wird im Dorf erzählt. Doch trotz des Nebels finden sie den Weg in den Wald. Mit der Axt wird schnell eine Fichte für die Tiere geschlagen und schon geht es weiter über die Dünen in Richtung Meer. Am Strand nun hören sie Geisterstimmen und wehklagendes Schreien. Und dann die Überraschung: schnatternde Wildgänse und ein leuchtender Weihnachtsbaum! O je, und auch der Förster Rotvoß! Aber keine Angst: es wird schließlich doch noch ein schönes Lüttenweihnachtsfest. Falladas Weihnachtsgeschichte erzählt in zarten Tönen von einem sonderbaren Weihnachtsbrauch, dem Weihnachtsfest für Vier- und Zweibeiner. Willi Glasauer hat dazu besondere, ausdrucksstarke Bilder in einer winterlich-magischen Landschaft gezeichnet.
Hans Fallada Bücher
Hans Fallada zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, dessen Werk tief von persönlichen Kämpfen mit Sucht, gesellschaftlicher Entfremdung und tiefgreifenden Lebenserfahrungen geprägt ist. Er besaß die bemerkenswerte Fähigkeit, das oft übersehene Leben gewöhnlicher Menschen zu beleuchten und ihre Überlebenskämpfe sowie ihre Sinnsuche unter schwierigen Umständen zu schildern. Falladas Prosa zeichnet sich durch ihre schonungslose Ehrlichkeit, ihr ausgeprägtes soziales Bewusstsein und ein einfühlsames Verständnis für die Schwächen und die Widerstandsfähigkeit seiner Charaktere aus. Mit seinem einzigartigen Erzählansatz bot er den Lesern eine unverblümte und doch mitfühlende Darstellung der menschlichen Verfassung.







Wenn du fort bist, ist alles nur halb
- 518 Seiten
- 19 Lesestunden
"Du fühlst doch meine große, große Liebe zu Dir? Die ist nie & durch nichts zu erschüttern, Junge. ... Wenn's auch manchmal weh tut.„ Anna Ditzen, 18. 5. 1932 Hans Falladas Welterfolg “Kleiner Mann - was nun?„ war eine Hommage an Anna Ditzen. Erstmals veröffentlicht: Szenen einer Ehe Hans Fallada und Anna Ditzen - das ist die bewegende Geschichte einer großen Liebe. Nachzulesen ist sie in dem jetzt erstmals veröffentlichten Ehebriefwechsel 1928 bis 1946. Ein berührendes Zeugnis und wunderbarer Lesestoff - schonungslos offen und voller Phantasie. Hamburg 1928. Der 35-jährige Fallada hält sich nach Gefängnishaft, Morphium- und Alkoholsucht mit dem Schreiben von Adressen über Wasser. Dann kommt die Lebenswende: Er lernt die Arbeiterin Anna kennen, die als “Lämmchen„ (“Kleiner Mann - was nun?„) in sein Werk einging. Eine Liebesbeziehung beginnt, die Fallada stets verklärt hat. In den Briefen der Ehepartner ist sie nun in all ihren Höhen und Tiefen nachzulesen - von den zärtlichen Briefen der Jungverliebten bis zu den letzten Schreiben, in denen die Geschiedenen um ihre Würde und ein Miteinander ringen. Eine anrührende Liebesgeschichte, in der uns nicht nur Hans Fallada, sondern auch erstmals Anna Ditzen näherkommt. “Die Liebe, die arme verachtete, verspottete Liebe war plötzlich bei mir." Hans Fallada, 1929
Köstliche Zeiten
- 152 Seiten
- 6 Lesestunden
Zu Tisch mit Hans Fallada Weinschaumsoße, Kartoffelhörnchen, Zitronencreme: Hans Fallada war nicht nur ein wunderbarer Erzähler, sondern auch ein großer Feinschmecker. Kein Wunder, daß sich kulinarische Vorlieben in seinem Werk wiederfinden. Die schönsten Erzählungen sind hier versammelt: fröhliche Geschichten um das Nichtessenwollen, das Heimlich-Essen und das Essen bis zum Überdruß. Geschichten, die Appetit machen! Ergänzt mit Originalrezepten aus dem Hause Ditzen-Fallada
Der Schmortopf ist ganz überflüssig
- 152 Seiten
- 6 Lesestunden
Ein Mann will nach oben
- 475 Seiten
- 17 Lesestunden
»Eine Berliner Variante des amerikanischen Traums.« Berliner Zeitung Der Waisenjunge Karl Siebrecht will im Berlin der Zwischenkriegszeit Karriere machen. Er chauffiert verbotene Frachten und dunkle Gestalten durch die Stadt und wird zum Beobachter der Berliner Gesellschaft. – Rund zwei Jahrzehnte deutscher Geschichte erzählt dieser packende Roman über einen großen Lebenstraum und den Preis des Geldes. »Karl Siebrecht ist eine der schönsten Figuren, die Fallada je erfand.« Die Zeit
Bis Mäusecken Wackelohr endlich ihren geliebten Mäuserich hat, passieren aufregende Dinge im grossen Stadthaus, in dem sie wohnt. Eine Fabel von falschen und wahren Freunden. Ab 5.
Jeder stirbt für sich allein
- 402 Seiten
- 15 Lesestunden
Der Stoff dieses Romans ist authentisch. Fallada erfuhr 1945 aus einer Gestapo-Akte vom Schicksal eines Berliner Ehepaars, das mit Botschaften auf Karten und Kanzleibögen einen einsamen, aussichtlichslosen Widerstand wagte und 1943 hingerichtet wurde. Den Roman, seinen letzten, schrieb Fallada ein Jahr später, im Herbst 1946, in knapp vier Wochen. „… seit ‚Wolf unter Wölfen’ wieder der erste richtige Fallada“, schrieb er in dieser Zeit an seine geschiedene Frau Anna Ditzen. Als das Buch 1947 im Aufbau-Verlag erschien, lebte Fallada nicht mehr. Heute gehört der Roman – verfilmt und dramatisiert – zu den eindrucksvollsten und populärsten Büchern des Autors.
Der getreue Igel
- 84 Seiten
- 3 Lesestunden
Einen ungebetenen Gast findet ein Mann in seinem Garten. Tags verschwindet er, aber nachts frißt er das Hundefutter auf. Herr und Hund bekommen seine Stacheln zu spüren, als sie das spitznasige schwarze Etwas angreifen. Nun finden sie erst recht: Der Igel muß weg!Die Geschichte vom treuen Igel und die vom Mäuseken Wackelohr, das ganz allein in einem großen Haus in der Stadt lebt und doch auch gern eine Familie hätte, erzählt Hans Fallada lustig und listenreich in diesem Buch.
Der große Epochenroman Auf dem Höhepunkt der Inflation: Drei ehemalige Soldaten versuchen im hektischen Berlin und auf dem Rittergut Neulohe trotz rasender Geldentwertung ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. – Hans Fallada hat den Roman über die Schrecken der Inflation geschrieben, eine epische Chronik jener dramatischen Zeit, in der viele ihr Glück suchten, aber nur wenige es fanden. »Eine raffinierte Reportage, bestechend in ihrer Schilderung menschlicher Abgründigkeiten.« Der Spiegel
Mit heiterem Spott und voller Liebe beschreibt Clarence Day das temperamentvolle Leben in seinem Elternhaus im New York der Jahrhundertwende. Seine Texte machten ihn über Nacht bekannt. Die Bühnenfassung wurde einer der größten Broadway-Erfolge aller Zeiten. Im Mittelpunkt steht der polternde „Herr Vater“, Clarence Day senior, der gegen die Plagen des Familienlebens aufbegehrt: gegen andere Meinungen, Verwandtenbesuch, Köchinnen oder diese neuartige Erfindung namens Telefon. Eine kluge, bissige, warmherzige und zeitlose Schilderung der ganz alltäglichen Klippen des Zusammenlebens, übersetzt von dem damals bereits weltbekannten Hans Fallada, der den wunderbar beiläufigen Humor Days mühelos ins Deutsche überträgt.
Hans Fallada wuchs in einer Familie auf, die Weihnachten als das wichtigste Fest feierte, was er in Anekdoten über die Familienbräuche beschreibt. Er übernahm die Christfestrituale in seine eigene Ehe und seinen Hausstand. Die Erzählungen erinnern an die Traditionen der Ditzen-Familie in Neumünster und an die Erlebnisse mit einem gestohlenen Weihnachtsbaum, die an die Ditzen-Kinder im Dezember 1936 in Carwitz denken lassen. Ob die Bräuche vorchristlichen oder kirchlichen Ursprungs sind, spielt für den Erzähler keine Rolle; er schätzt auch den „heidnischen“ Brauch des Kleinen Weihnachten, den er seit den 1920er Jahren von der Insel Rügen kennt. Selbst der Brauch, den 25. Dezember mit dem Wunder des Tollatsch-Essens zu begehen, wird zu einer richtigen Weihnachtsgeschichte. Weihnachten ist für Fallada ein magisches, duftendes Fest, das Geheimnisse, Kinder und Lachen umfasst, auch wenn die Umstände oft alles andere als freundlich sind. Für einige Stunden verwandelt sich alles zum Guten: Mit Liebe und ein paar Mark werden Überraschungen geschaffen, und selbst die Pechvögel, bei denen jedes Weihnachten schiefgeht, finden am Ende ihr Glück.
Der Pleitekomplex. Sieben Malheurgeschichten
- 134 Seiten
- 5 Lesestunden
Weihnachten mit Fallada
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
Neues von Hans Fallada entdecken: Die hier versammelten Anekdoten, Berichte, Erzählungen und Reden, die von der Mitte der 1920er Jahre bis zu seinem Tod 1947 reichen, sind zum Teil wenig bekannt oder noch gänzlich unveröffentlicht. Sie offenbaren, in welchem Maße der Autor ein einzigartiges Gespür für soziale Problemlagen entwickelt, sensibel Wirklichkeit beobachtet und künstlerische Mittel findet, um mit wenigen Strichen welthaltige Geschichten zu entwerfen – humorig, ironisch, manchmal auch sarkastisch. Falladas Glaube an die »Anständigkeit des Menschen« zeigt sich dabei jedoch stets unerschütterlich.
Der Mann, der zu träumen wagte.Der stille, junge Buchhändler Werner Quabs liest am liebsten Bücher von aufregenden Abenteuern. Er träumt davon, in die Ferne zu ziehen und der Enge seines gleichförmigen Lebens zu entkommen. Bis er eines Tages unverhofft seinen Mut unter Beweis stellen muss: In seinem Städtchen ist ein Löwe aus dem Zirkus ausgebrochen. Doch als es darum geht, das Raubtier wieder einzufangen, beginnt mit einem Mal ein ganz anderes Abenteuer.
Mitte Januar 1943 erhielt Hans Fallada vom Berliner Scherl-Verlag den Auftrag, einen Roman für die illustrierte Zeitschrift „Die Woche“ zu schreiben. Er begann sofort mit der Arbeit, mußte jedoch nach zehn Tagen bereits wegen Krankheit und Sanatoriumsaufenthalt unterbrechen. Wieder zu Hause, in Carwitz, setzte er die Arbeit sogleich fort und beendete sie nach 25 Schreibtagen. „Es ist“ schrieb er dem Verlag am 26. März, „ein Manuskript, das ich ohne alles schlechte Gewissen absende - wenn es auch nur ein Unterhaltungsroman ist -, und das sage ich nur selten.“ Vom 4. August bis zum 17. November 1943 brachte „Die Woche“ den Roman in Fortsetzungen: eine gekürzte Fassung, die Fallada selbst redigiert und autorisiert hatte. Nach Falladas Tod erschien 1965 der Roman unter den Titel „Junger Herr - ganz groß“ im Ullstein-Verlag, wobei jegliche Hinweise auf die Textgrundlage fehlten. Unsere Ausgabe ist die erste authentische Buchveröffentlichung nach der handschriftlichen Fassung und mit dem Titel, den Fallada gegenüber dem zunächst gewählten -„Die Weizenballade“- favorisierte.
Falladas Weihnachtsklassiker Kein deutscher Schriftsteller hat Weihnachten besser verstanden als Hans Fallada: Weihnachten, das ist der Geruch von brennenden Kerzen und von Tannennadeln. Ein bunter Teller, der überquillt von Süßigkeiten. Weihnachten, das ist die Zeit der Pannen: verkehrter Geschenke und krummer Tannenbäume. Sind diese erst einmal überstanden, beginnt das Fest seinen wahren Zauber zu entfalten.
Der Trinker
- 210 Seiten
- 8 Lesestunden
Hans Fallada (1893 – 1947) gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und machte ihn weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen außerdem «Bauern, Bonzen und Bomben», «Wer einmal aus dem Blechnapf frißt» und «Wolf unter Wölfen». Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Hans Fallada mit «Jeder stirbt für sich allein» überraschend international noch einmal zum Bestsellerautor. Sein Werk erlebte eine Renaissance.
Rare Book
Süssmilch spricht. Ein Abenteuer von Murr und Maxe. Roman
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
Mit Vater wurde es immer schlimmer. Wenn Mutter ihn um etwas bat, reagierte er oft gereizt und ignorierte ihre Wünsche. Bei finanziellen Anliegen wurde er zornig und wies sie als Diebstahl zurück. Er lebte in einer fremden Welt, über die er nicht sprechen wollte. Mutter bat mich oft, ihn zum Reden zu bewegen, da sie glaubte, seine Sorgen würden ihn belasten, wahrscheinlich wegen der Fabrik. Doch auch mir gegenüber blieb er verschlossen und wies meine Fragen mit einem Verweis auf die allgemeinen Nöte der Zeit zurück. Er hatte recht, denn jeder in Deutschland, besonders in Berlin, hatte Grund zur Sorge. Dennoch waren Mutter und ich überzeugt, dass er neben den allgemeinen Sorgen auch persönliche Probleme hatte, über die er nicht reden wollte. Eines Morgens hatten wir schulfrei, wahrscheinlich wegen eines Streiks des Schuldieners, der oft die Schule boykottierte, um für bessere Bezahlung zu kämpfen. Solche Aktionen waren in dieser Zeit nicht ungewöhnlich, und der Schuldiener fand immer Wege, um den Unterricht zu stören.
Der gestohlene Weihnachtsbaum
Kleinformatige Sonderausgabe | Das perfekte Geschenk zu Weihnachten
Hans Fallada erinnert in seinen Erzählungen an die Magie von Weihnachten, wenn der Baum fehlt und die Wünsche zahlreich sind. Mit den zauberhaften Illustrationen von Ulrike Möltgen wird das Fest lebendig, und man kann die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres gemeinsam erleben.
Wir hatten mal ein Kind
- 442 Seiten
- 16 Lesestunden
Seit Generationen wissen die Leute auf der Insel Rügen, dass mit den Gäntschows nicht gut Kirschen essen ist. Auch Johannes, der letzte Spross dieser Sippe, macht keine Ausnahme. Nur Christiane, seine große Liebe seit Kindheitstagen, hält zu ihm. Gäntschow aber kann nicht aus seiner Er will selbständig sein und frei. Zu spät erkennt er, dass er so auch Christiane verliert. Eine Geschichte und Geschichten lautet der Untertitel.
Geschichten aus der Murkelei
- 147 Seiten
- 6 Lesestunden
Märchen für kleine und große Kinder. Es waren die eigenen Kinder, zunächst Uli, dann Mücke und Achim, die die Geschichten des Vaters nicht nur hören, sondern auch lesen wollten. Hatte Fallada bisher Geschichten über Kinder geschrieben, so erzählte und schrieb er jetzt Geschichten für Kinder. „Immer, wenn eine neue fertig ist“, berichtete er am 28. Oktober 1933 dem Freund Kagelmacher, „wird sie Uli vorgelesen, und es ist ihm sehr gut anzumerken, wie sie wirkt, was haftet, was verfehlt, was langweilt ...“ Wie es sich für Märchen gehört, gibt es auch in diesen Geschichten die phantastischen Dinge, sprechende Tiere, Zauberer, Tarnkappen, Pechvögel, und hinter allen Turbulenzen eine handfeste Moral.
Mit der Kutsche nach Paris Berlin, zwischen 1914 und 1924: Gustav Hackendahl, genannt der eiserne Gustav, ist Droschkenkutscher, streng gegen sich selbst und andere. In den unruhigen Kriegs- und Nachkriegsjahren bricht seine Familie auseinander, sein Betrieb kann neben der Automobil-Konkurrenz nicht mehr bestehen. Da setzt er trotzig einen Traum in die Tat um: Er macht sich auf eine letzte Reise – mit der Droschke von Berlin nach Paris. „So zeitnah, zeitkritisch und milieugenau wie Hans Fallada hat kaum jemand geschrieben.“ Neue Zürcher Zeitung
»Ich habe das Leben wie alle gelebt, das Leben der kleinen Leute.« Im Herbst 1944, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, reflektiert Hans Fallada in seiner Gefängniszelle über die Jahre unter der NS-Diktatur. Getrieben von der ständigen Angst vor Entdeckung, beginnt er, sich von den Schrecken der Nazi-Zeit zu befreien. Mit bemerkenswerter Klarheit und Mut verfasst er eine politische Abrechnung, die den Grundstein für sein Spätwerk legt, das in seinem letzten Roman kulminiert und ein einzigartiges Vermächtnis hinterlässt. Am 4. September 1944 wird Fallada aus dem Gefängnis entlassen, erschöpft, alkoholabhängig und körperlich sowie seelisch am Ende. Trotz seiner desolaten Verfassung beginnt er, seine Erinnerungen an die Nazi-Zeit niederzuschreiben. Er thematisiert das Spitzelwesen, die Bedrohung seiner kreativen Freiheit und das Schicksal seiner Freunde wie Ernst Rowohlt und Emil Jannings. Um sich zu schützen und Papier zu sparen, nutzt er Kürzel und entwickelt eine Art „Geheimschrift“. Schließlich gelingt es ihm, das brisante Manuskript aus dem Gefängnis zu schmuggeln.
Unveröffentlichte Briefe: der Bestsellerautor im innigen Austausch mit seinen Kindern. Hans Fallada war Morphinist, Trinker, ein von seinen Dämonen bedrängter Künstler, der große Romane seiner Zeit schuf. Zugleich war er ein liebender Familienvater, der mit seinen Kindern Uli, Mücke und Achim Ruderboot fuhr, ihnen Geschichten erzählte und diese für sie aufschrieb – legendär sind seine »Geschichten aus der Murkelei«. Und er schrieb ihnen zu Herzen gehende Briefe. Das brillante wie berührende Selbstporträt des Autors, das er für seinen ältesten Sohn Uli verfasste, stellt zusammen mit bislang unveröffentlichten Briefen an Tochter Mücke, die ab August 1942 für ein Jahr das Internat in Hermannswerder besuchte, eine ganz besondere Liebeserklärung des Vaters an seine Kinder dar. »Damals für die Eltern vielleicht nicht immer leicht – für uns Leserinnen und Leser heute dafür umso vergnüglicher zu lesen.« Christoph Amend, ZEITmagazin
Kleiner Mann, großer Mann – alles vertauscht oder Max Schreyvogels Last und Lust des Geldes
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Max im Glück Max Schreyvogel und seine Frau Karla werden zum Justizrat bestellt, der ihnen eröffnet, dass Onkel Eduard gestorben und eine Erbschaft anzutreten sei. Als ein Foto der neuen Millionäre im »Radebuscher Kurier« prangt, ist ihr gewohntes Leben von einem Tag auf den anderen vorbei: Neider klopfen an, und schon bald hängt der Haussegen schief. Dieses Buch über das fragwürdige Glück eines ungeahnten Geldregens ist einer der heitersten Romane Hans Falladas. »Das kann man nicht erfinden, das ist gehört. Und bis auf das letzte Komma richtig wiedergegeben: man fühlt, daß die Leute so gesprochen haben und nicht anders.« Kurt Tucholsky über Hans Fallada
Der Häftling Kufalt kann sein fünfjähriges Gefängnisleben nicht mit der Gefängniskluft abstreifen. Es bleibt an ihm haften, begleitet ihn auf Schritt und Tritt wie unsichtbar an ihn gekettet. Sein Leidensweg ins bürgerliche Dasein ist von den Vorurteilen seiner Umwelt begleitet. Es platzt die Verlobung und sein Traum von einer ehrbaren Existenz. Er, der ewige Pechvogel, bleibt ein Versager für die Bürger und für die Ganoven. Erleichtet geht er zurück ins Gefängnis: Nun hat er Ruhe - er ist zu Hause.
Damals bei uns daheim
- 395 Seiten
- 14 Lesestunden
Hans Fallada (1893 – 1947) gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und machte ihn weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen außerdem «Bauern, Bonzen und Bomben», «Wer einmal aus dem Blechnapf frißt» und «Wolf unter Wölfen». Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Hans Fallada mit «Jeder stirbt für sich allein» überraschend international noch einmal zum Bestsellerautor. Sein Werk erlebte eine Renaissance.
Dem schüchternen Gerhard Grote -- Angestellter der Firma Brummer & Co., Damenputz en grosfällt es schwer, der jungen, hübschen Rosa Täfelein seine leidenschaftliche Zuneigung zu offenbaren. Doch angesichts der Gefahr, seine geliebte Rosa endgültig zu verlieren, entdeckt er schließlich, daß es leichter ist "zu kämpfen, als sich schweigend zu fügen." Mit dieser zarten Liebesgeschichte schrieb Hans Fallada, einer der wenigen wirklich volkstümlichen deutschen Erzähler unserer Zeit, eine idyllische Variante zu seinem berühmten Roman "Kleiner Mann -- was nun?". - Back cover.
Fridolin, der freche Dachs
- 146 Seiten
- 6 Lesestunden
Fridolin der Dachs wird frech Wenn der Dachs Fridolin nicht vom Fuchs Isolein aus seiner behaglichen Höhle im Hullerbuschwald vertrieben worden wäre, hätte er der berühmteste Dachs werden können: nämlich das faulste, griesgrämigste und einsiedlerischste Exemplar seiner Gattung. Nun aber muss er eine neue ebenso schöne Wohnung finden, und dabei führt er die ganze Familie Ditzen, sogar die artige Tochter Mücke, an der Nase herum. Diese Geschichte schrieb Hans Fallada für seine Tochter Lore, genannt Mücke, als Geschenk zu Weihnachten 1944. An eine Publikation war damals nicht zu denken, das selbstgebastelte Büchlein sollte „allein für die Mücke bestimmt“ sein. Deshalb verzichtete Fallada beim Gebrauch seines Namens auf die sonst strikt eingehaltene Trennung zwischen dem Privatmann Ditzen und der öffentlichen Person Fallada. Die erste Buchausgabe erschien 1955 im Verlag Heinrich Scheffler, Frankfurt am Main. Doch in dieser Ausgabe, wie in allen späteren, denen sie zugrunde gelegt wurde, gibt es Texteingriffe, die Verweise auf Nazizeit und Krieg verwischen. Allein die Veröffentlichung der Geschichte in der von Günter Caspar besorgten Werkausgabe brachte den authentischen Text nach dem Typoskript, das Anna Ditzen zur Verfügung gestellt hatte. Der vorliegende Band folgt dieser Fassung.
Sein heiterster Roman. Professor Kittguß ist am Ziel seiner Träume: Nach 25 langen Jahren als Lehrer kann er sich endlich dem Bibel-Studium widmen. Aber plötzlich steht da ein Junge in seinem Zimmer, mit der Botschaft, dass Rosemarie, das längst vergessene Patenkind, Hilfe braucht. Der Professor macht sich auf eine beschwerliche Reise. Nach so mancher Verwicklung wendet sich schließlich alles auf heitere Weise zum Guten.
Kleiner Mann - was nun?
- 424 Seiten
- 15 Lesestunden
Das kleine Glück und die große Krise. Warmherzig und voller Dramatik erzählt dieser Eheroman von dem kleinen Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau «Lämmchen», die ein Kind erwartet. Als Pinneberg seine Stellung als Buchhalter verliert, geht das junge Paar nach Berlin. Beide glauben an die Liebe, doch das Glück will sich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise nicht einstellen. Und so nimmt Lämmchen ihr gemeinsames Leben energisch in die Hand: Sie kämpft der Not zum Trotz um ihr zärtlich-idyllisches Glück.Hans Fallada gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts, dessen Werk im 21. Jahrhundert international eine Renaissance erlebt. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt.
Der Schauspieler und das Mädchen. Der gefeierte Schauspieler Gerd Babendererde singt in seiner berühmtesten Rolle allabendlich das Lied „Die Stunde, eh du schlafen gehst“, das von ganz Berlin gesummt wird. Da taucht eine unbekannte junge Frau bei ihm Ilse van Reep möchte auch singen und bittet ihn um Rat. Er hört sie an, fertigt sie allerdings böse ab. Doch dann geht ihm die Frau mit der überraschend tiefen Stimme und dem Namen, der ihm irgendwie bekannt vorkommt, nicht mehr aus dem Kopf. Mit liebenswürdiger Heiterkeit erzählt Hans Fallada die Geschichte einer Liebe, die im Berlin der Schauspieler und Regisseure beginnt und dann nach Lübeck führt, in die altehrwürdige Siebentürmestadt, die der Autor so besonders liebte.
Falladas glücklichste Zeit Carwitz, ein kleines Dorf im Mecklenburgischen: Hier lebt Hans Fallada mit seiner Frau Suse und den Kindern Uli, Mücke und Achim. Von ihnen erzählt er und vom Alltag auf dem Land, vom Hund Brumbusch, von Kühen, Pferden, Bienen, von Nachbarn, Haus- und Hofgehilfen, von den häuslichen Pflichten, den Sorgen und Nöten. Auch von denen des Schriftstellers. »Ruhe, jetzt wird gearbeitet!« heißt es dann, im ganzen Haus kehrt Stille ein, und Hans Fallada zieht leise die Tür zu seinem Arbeitszimmer zu. „Dieses Buch gibt Bilder aus dem Familienleben eines Schriftstellers auf dem Lande … Für meinen Geschmack ist es reichlich privat geraten, aber ich hatte keine Wahl: es mußte so geschrieben werden, wie es in mir war.“ Hans Fallada im Vorwort
Die unveröffentlichten Geschichten von Hans Fallada spielen an verschiedenen Orten und Zeiten und tragen autobiographische Züge. Sie thematisieren Sucht, persönliche Schicksale und Erinnerungen an die Familie Ditzen. Eine detaillierte Studie des Herausgebers verfolgt die Spuren von Falladas Nachlass und dessen kreativen Prozess.
Dies Herz, das dir gehört
- 263 Seiten
- 10 Lesestunden
Die - aus dem Nachlass des Autors (1893-1947) erstmals veröffentlichte - nicht alltägliche Liebesgeschichte zwischen dem verwöhnten und schwachen Jungen aus gutem Hause und der lebensklugen Verkäuferin aus der Markthalle am Berliner Alexanderplatz, die dem jungen Träumer die Kraft zum Leben gibt
Der ungeliebte Mann
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
Nachdem Hans Fallada von den Machthabern des Dritten Reiches auf die Verdächtigen-Liste gesetzt worden war (er hatte in seinem Inflationsroman "Wolf unter Wölfen" die heraufziehende neue Zeit nicht im gewünschten Licht erscheinen lassen), wich er eine Zeitlang auf politisch unverfängliche Themen aus. So schrieb er im Jahre 1940 den Roman "Der ungeliebte Mann". In diesem wenig bekannten Werk geht es um die Frage: Wie soll ein Mädchen den Traum von der Ehe verwirklichen, wenn der "geliebte Mann" auf sich warten lässt? So altmodisch die Thematik vielleicht sein mag, Falladas Wiedergabe der Gedanken und Gefühle, der unbeantworteten Fragen und der ungelösten Probleme der drei jungen Mädchen, die im Mittelpunkt stehen, hält den Ansprüchen auch des modernen Lesers stand. Denn er schreibt aufrichtig und sensibel. So notiert er jeden Gedanken der jungen Traute, die teils aus Gutmütigkeit, teils aus Lebensangst einen blinden Mann heiratet, was sie sehr schnell in einen schmerzlichen Konflikt zwischen Pflicht und Neigung treibt. Ihre Freundin Itta steht ihr zur Seite, ist jedoch selbst ebenfalls in eine glücklose Ehe geraten, denn auch sie hat nur geheiratet, um der Enttäuschung über das Ausbleiben des "geliebten" Mannes Herr zu werden. Wie in seinen großen Romanen beeindruckt Fallada auch in diese Werk durch seine einzigartige Fähigkeit, aus der totalen inneren Anpassung an seine Personen die Handlung zu gestalten.
Ein fast vergessener Roman und tief bewegendes Zeugnis schildert eindringlich die Monate des Zusammenbruchs 1945/46. In der verworrenen Zeit zwischen Krieg und Frieden, insbesondere in der geschundenen Stadt Berlin, bietet der Autor eine menschlich warme und lebensnahe Darstellung. Im April 1945, nach dem Ende des Krieges, wird Dr. Doll von Albträumen heimgesucht. Als Bürgermeister einer Kleinstadt, eingesetzt von der Roten Armee, fühlt er sich von der Mitschuld erdrückt. Um dem Druck zu entkommen, flüchtet er in den Drogenrausch. In dem Chaos des zerbombten Berlins, das nur auf dem Schwarzmarkt funktioniert, verliert er seine junge, morphiumsüchtige Frau und kämpft um zwei Leben, während er zaghaft beginnt, an eine Zukunft zu glauben. Der Autor verarbeitet den „Alpdruck“ – die Geschichte des Protagonisten Dr. Doll, die eng mit seinem eigenen Erleben verknüpft ist. Erst nachdem er diesen Druck von der Seele geschrieben hat, kann er sich seinem nächsten Werk widmen. Mit einem Vorwort und Hintergrundmaterial versehen, wird das Buch als spannendes Dokument und fesselnd geschrieben beschrieben. Es wird als ehrliches, menschliches Dokument gewürdigt und die letzten Monate des Kriegserlebnisses werden meisterhaft geschildert.
Bauern, Bonzen und Bomben
- 429 Seiten
- 16 Lesestunden
Mit epischer Wucht erzählt Fallada in diesem zeitgeschichtlichen Roman, der ihn berühmt machte, vom Kampf des Landvolkes gegen die verhasste Bürokratie in einer norddeutschen Kleinstadt, der sich zum Kampf aller gegen alle ausweitet. Intrige, Geldgier, Ehrgeiz und politische Ränke beherrschen das Feld. Fallada gelang damit ein Miniaturmodell der kranken Republik von Weimar, die sich ihren Henkern selbst auslieferte.
Unveröffentlichte Geschichten des Bestsellerautors entdeckt: Erzählungen aus den zwanziger Jahren. Es war der Wendepunkt, bevor er zum Bestsellerautor wurde: Hans Fallada stellte sich 1925 nach Unterschlagungen, mit denen er seine Alkohol- und Morphiumsucht finanzierte, selbst der Polizei. Eine bislang verloren geglaubte Gerichtsakte fördert nun einen unerwarteten literarischen Fund zutage – fünf Geschichten von Fallada, die selbst vor damals tabuisierten Themen nicht haltmachen: Lilly, Marie und Thilde – drei starke Frauen, die sich gegen die vorgezeichneten Lebensmuster auflehnen, während die beiden Außenseiter Pogg und Robinson auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit Zuflucht in einer Gefängniszelle suchen. Bislang gänzlich unveröffentlichte oder nur in Teilen bekannte Geschichten, die Falladas verblüffende Modernität unterstreichen. »Kostbares Naschwerk für Fallada-Fans: ›Lilly und ihr Sklave‹ erzählt eine MeToo-Geschichte aus dem 1920er-Jahre-Berlin.« Marc Reichwein, LITERARISCHE WELT Mit einer Nachbemerkung der Gerichtsmedizinerin Johanna Preuß-Wössner und einem Nachwort des Fallada-Biographen Peter Walther.
Der Bettler, der Glück bringt
- 333 Seiten
- 12 Lesestunden
Die berühmten „Geschichten aus der Murkelei“ gehören zu Falladas schönsten Werken. Doch auch seine Erzählungen aus den zwanziger Jahren, die er neben seinen Romanen für Zeitungen schrieb, sind von großem Interesse. Diese Geschichten, entstanden aus Erlebtem, zeigen Fallada einmal mehr als Chronisten der „kleinen Leute“ und ihrer Alltagsmühen. Sie sind amüsant bis bitterböse, offen oder romantisch. Falladas Stärke liegt in der unangestrengten gelungenen Darstellung dieser kleinen Arbeiten, sei es als Stilübung oder Momentaufnahme. Er beschreibt präzise und einfühlsam die Welt um ihn herum, von der Angestelltenwelt in Berlin bis hin zu einer provinziellen Polit-Schildbürgerei in Norddeutschland. Auch das Laubenidyll in Neuenhagen, das Arbeitslosenelend und die Armut werden thematisiert. Gelegentlich zeigt sich das blanke Leben, oft anrührend und bitterböse. Wenn die Hochsprache nicht ausreicht, um das Leben einzufangen, bedient sich Fallada einer lebendigen Sprache, die das Gefühl und die Realität seiner Zeit eindrucksvoll vermittelt. In diesen 33 Geschichten wird das Leben in all seinen Facetten greifbar.
Junge Liebe zwischen Trümmern
- 298 Seiten
- 11 Lesestunden
Hans Falladas unveröffentlichte Geschichten. Welch ein Fund: Von den Erzählungen, die Hans Fallada im Laufe seines Lebens geschrieben hat, sind über zwanzig bedeutende Texte den Lesern unbekannt, da sie noch nie veröffentlicht wurden oder direkt für eine Zeitschrift verfasst waren. Sie zeigen den vertrauten Autor in Hochform und lassen uns zugleich neue Seiten an ihm entdecken. Diese Geschichten aus vier Jahrzehnten führen in Falladas Welten – zu gefährlichen Büchern und glücklichen Schreibstunden, zu einer Bestatterin mit ungewöhnlicher Vorliebe, zu einem alten Pott in der U-Bahn, der unerwartet zur Liebeserklärung wird, und zu einer jungen Liebe, die sich zwischen den Trümmern der Nachkriegszeit behaupten muss. »Fallada hatte die Energie, die Welthaltigkeit, das Gespür für gesellschaftliche Konflikte und das Talent, sie virtuos zu erzählen.« Thomas Hüetlin, DER SPIEGEL
Der junge Goedeschal
Roman
Falladas Debüt, 1920 gedruckt, gibt in ihrer expressiven, bildreichen, eigensinnigen Diktion die Grundlage ab für Falladas literarisches Schaffen. Angesiedelt in der »guten alten« Zeit vor dem ersten Weltkrieg, spielt »Der junge Goedeschal« in der Familie eines hohen Justizbeamten. Kai Goedeschal, der Obersekundaner, erlebt alle Sorgen und Nöte der Pubertät und findet keinen Beistand. Fallada widmet sich den Problemen junger Menschen, vor allem jener, die den Generationenkonflikt austragen, gegen eine pharisäische Erziehung rebellieren, die Doppelzüngelei der Spezies Bürger abwehren müssen. Seinen Erstling schrieb Fallada zwischen 1917 und 1919 in Berlin.
Damals bei uns daheim
Erlebtes, Erfahrenes und Erfundenes. Heute bei uns zu Haus. Ein anderes Buch Erfahrenes und Erfundenes
Der junge Herr von Strammin
- 359 Seiten
- 13 Lesestunden
Das Buch bietet ein tiefgehendes Gesellschaftsportrait der Weimarer Republik und beleuchtet die Anonymität des Individuums in einer Zeit, in der egoistische Interessen dominieren. Durch die Analyse von Charakteren und deren Interaktionen wird deutlich, wie persönliche Motive das soziale Gefüge beeinflussen und zu einem Gefühl der Isolation führen. Die Erzählung thematisiert die Herausforderungen und Konflikte, die in einer von Selbstsucht geprägten Gesellschaft entstehen.
Altes Herz geht auff die REise
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
In diesem berührenden Werk begibt sich ein betagter Protagonist auf eine emotionale Reise, die von Erinnerungen, Verlust und der Suche nach Lebenssinn geprägt ist. Durch Begegnungen mit verschiedenen Menschen und das Aufarbeiten seiner Vergangenheit entdeckt er neue Perspektiven und Hoffnung. Die Erzählung thematisiert die Herausforderungen des Alters, die Kraft der Freundschaft und die Bedeutung von Veränderung, während sie den Leser auf eine fesselnde und nachdenkliche Erkundung des Lebens mitnimmt.
Das schönste Fest. Geschichten rund um Weihnachten
- 56 Seiten
- 2 Lesestunden
Drei Geschichten über Weihnachten zeigen das unerwartete Glück der Bescherung. Auf verschiedenen Wegen und durch Kinder wird der Zauber des Heiligen Abends eingefangen. Ein grummeliger Förster verschenkt seinen Baum, und es wird kreativ für das Fest geplant. Die gefühlvollen Farbzeichnungen ergänzen die zauberhafte Atmosphäre.
Süßmilch spricht. Ein Abenteuer v. Murr u. Maxe
- 66 Seiten
- 3 Lesestunden
Geschichten aus der Murkelei. Tl.1
- 121 Seiten
- 5 Lesestunden
Fantasie erleben: "Wenn man etwas nur wirklich glaubt, so ist es auch da. Es gibt nicht bloss, was man mit Augen sieht und mit Ohren hört". So endet die Geschichte von der Murkelei. Elf Geschichten, vom verliebten Mäuschen und der Ratte, die mit den Menschen keine Freundschaft schliessen kann, vom Brüderchen, das als Stern vom Himmel fällt, vom getreuen Igel und vom verkehrten Tag, an dem Papa vor den Wagen gespannt wird und der Schimmel auf dem Kutschbock sitzt. Was ist märchenhaft, was real im Leben und in den Geschichten? Fallada zaubert ein Universum aus Alltäglichkeiten und absurden Situationen, die Kinder fesseln und manche auch direkt betrifft, so wie die Erlebnisse vom Nuschelpeter. Detaillierte Beschreibungen ziehen manches Kapitel etwas in die Länge, doch faszinieren die lebendige Sprache und der reiche Wortschatz. Ursprünglich hat Fallada sie als Gutenachtgeschichten für seine eigenen Kinder erdacht. 1947 wurden sie erstmals veröffentlicht. Aus der vielfältigen Geschichtenkiste können Kinder, die zügig selber lesen, und Vorleser das passende Thema wühlen. Ab 6 Jahren, ****, Angela Hornig.
Junger Herr, ganz groß. Roman
- 359 Seiten
- 13 Lesestunden
Der »Halbe Mond« ist ein uraltes Provinzhotel, in dem Landgeschlechter seit Jahrhunderten wohnen. Es hat die Fähigkeit, sich geheimnisvoll zu erneuern und gleichzeitig beständig zu bleiben. In der holzgetäfelten, verräucherten Gaststube sind zwar breite Spiegelscheiben nach dem Markt eingebaut, doch der Groschen rollt weiterhin nach der Fensterseite, ein unveränderliches Merkmal dieser alten Stuben. Die Strammins kennen in Stralsund nur dieses Hotel und sind dort stets wie Familienmitglieder empfangen, insbesondere ich, der immer als Sohn des Hauses behandelt werde. An einem Juniabend, als ich die Halle betrat, bemerkte ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Herr Ericke, der Besitzer, und der dicke Portier Puttfarken standen hinter dem Empfang. Vor ihnen war eine schlanke Frau in einem weißlichen Staubmantel, deren dunkelblondes Haar unter einem Reisehütchen hervorquoll. Neben ihr stand ein kleiner Lederkoffer, voll mit ausländischen Hotelzetteln, die italienisch wirkten. Als die Schwingtür hinter mir zufiel, warf mir Herr Ericke einen Blick zu, der um Geduld bat. Er wandte sich dann höflich, aber bestimmt an die Dame und erklärte: »Es tut mir leid, gnädige Frau, aber wir haben wirklich nicht ein einziges Zimmer frei.«
Ein Mann will hinauf
- 708 Seiten
- 25 Lesestunden
Kindergeschichten von Hans Fallada Lieber Hoppelpoppel - wo bist du? Lieschens Sieg Häusliches Zwischenspiel Gigi und Lumpi Pfingstfahrt in der Waschbalje Die verlorenen Grünfinken Lüttenweihnachten
Geschichte vom verkehrten Tag - A Topsy-turvy Day
- 28 Seiten
- 1 Lesestunde
Wolf unter Wölfen I.
Die Stadt und ihre Ruhelosen
Spectaculum Band 18. Moderne Theaterstücke
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
HANS FALLADA/TANKRED DORST, Kleiner Mann - was nun?. DIETER FORTE, Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung. ÖDÖN VON HORVÁTH, Zur schönen Aussicht. FRANZ XAVER KROETZ, Oberösterreich. GASTON SALVATORE, Büchners Tod.
Heilig Abend
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
Dieses Buch bietet vier "besinnliche" Erzählungen, die die Vielfalt von Weihnachten beleuchten. Es thematisiert Erwartungen, Missverständnisse und Erinnerungen an frühere Festtage, während es gleichzeitig die Magie und das Wunder der Weihnachtszeit einfängt. Ein idealer Begleiter für die Feiertage!





































































