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Hisham Matar

    1. Jänner 1970

    Hisham Matar ist ein Romanautor, der sich mit der Komplexität von Identität, Exil und Verlust auseinandersetzt. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit den anhaltenden Auswirkungen politischer Unterdrückung und persönlicher Geschichte und dringen in die Tiefen von Erinnerung und familiären Bindungen ein. Matars Prosa zeichnet sich durch ihre bildhafte Sprache und scharfe Einblicke in die menschliche Psyche aus und lädt die Leser ein, über Themen wie Vertreibung und die Suche nach Heimat nachzudenken. Sein Schreiben ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes angesichts von Widrigkeiten.

    Hisham Matar
    Meine Freunde
    Im Land der Männer
    Geschichte eines Verschwindens
    Ein Monat in Siena
    Die Rückkehr
    Die Rückkehr
    • Die Rückkehr

      Auf der Suche nach meinem verlorenen Vater

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis und dem Geschwister-Scholl-Preis »Ein literarischer Essay über Familie, Verlust und Trauer - und schon jetzt eines der herausragenden Bücher des Jahres.« Jobst-Ulrich Brand, Focus Hisham Matar wuchs als Kind in Libyen auf, doch die Diktatur unter Gaddafi hat seine Familie früh zerstört. Er selbst lebt seit langem in England, sein Vater wurde in das berüchtigtste Gefängnis von Libyen verschleppt. In dem kurzen Zeitfenster nach Gaddafis Sturz und vor dem neuen Bürgerkrieg kehrt Hisham Matar in seine Heimat zurück, um endlich vor Ort nach seinem Vater zu suchen. Sein Buch ist ein bewegendes Dokument. Ausstattung: Pepper: Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis

      Die Rückkehr
      4,7
    • Die Rückkehr

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Hisham Matar wuchs als Kind in Libyen auf, doch die Diktatur unter Gaddafi hat seine Familie früh zerstört. Er selbst lebt seit langem in England, sein Vater wurde in das berüchtigtste Gefängnis von Libyen verschleppt. In dem kurzen Zeitfenster nach Gaddafis Sturz und vor dem neuen Bürgerkrieg kehrt Hisham Matar in seine Heimat zurück, um endlich vor Ort nach seinem Vater zu suchen. Sein Buch ist ein bewegendes Dokument.

      Die Rückkehr
      4,2
    • Siena war für Hisham Matar jahrelang ein fast mythischer Ort, wie Mekka, Rom oder Jerusalem für manchen Gläubigen. Mit neunzehn sah er die Bilder der Schule von Siena zum ersten Mal, und als er kurz darauf seinen Vater verlor, nahmen diese Maler einen besonderen Platz in seinem Leben ein. Nun, fünfundzwanzig Jahre später, sieht er die Gemälde in Siena wieder und versucht zu beschreiben, was zwischen ihm, den Bildern und der Stadt vorgeht. Seinen Gedanken über Intimität und Einsamkeit, Tod und Trauer, Kunst und Geschichte zu folgen ist ein zutiefst bewegendes, bereicherndes Erlebnis.

      Ein Monat in Siena
      4,1
    • Geschichte eines Verschwindens

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Schlimmer als der Tod ist das spurlose Verschwinden eines geliebten Menschen. Hisham Matar erzählt von der Entführung eines arabischen Dissidenten und deren verheerenden Auswirkungen auf die Zurückgebliebenen. Der zwölfjährige Nuri el-Alfi lebt mit seinem Vater Kamal in einer ruhigen Wohnung in Kairo, seit der Tod seiner Mutter. Während eines Urlaubs in Alexandria trifft Nuri die bezaubernde Mona, die Englisch spricht und ihn fasziniert. Doch Mona verliebt sich in Kamal und heiratet ihn, was Nuri in eine schwere emotionale Krise stürzt. Er sehnt sich nach der Zeit allein mit seiner Stiefmutter, ohne zu ahnen, dass sein Wunsch auf tragische Weise erfüllt wird. Ein Jahr später wird Kamal, der gegen die Regierung gearbeitet hat, aus einer Genfer Wohnung entführt, und Nuri erhält nie wieder Nachrichten von ihm. Sein Leben, geprägt von widersprüchlichen Gefühlen wie Liebe, Schuld und Angst, verläuft weiter in einem nordenglischen Internat und später in London, wo seine Schwärmerei für Mona abrupt endet. Es dauert lange, bis Nuri die Kraft findet, den Spuren seines Vaters zu folgen und sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen.

      Geschichte eines Verschwindens
      3,7
    • Suleiman ist neun Jahre alt, als sich seine Welt im Sommer 1979 für immer verändert. In Tripolis, wo die Maulbeeren süß und die Sonne grell scheint, ahnt er nicht, dass sein Vater im Untergrund gegen Gaddafi kämpft. Während sich das Netz des Sicherheitsapparates um die Familie zieht, erlebt Suleiman eine Kindheit, die von Angst und Geheimnissen geprägt ist. An einem heißen Tag begleitet er seine Mutter zum Markt, während sein Vater angeblich auf Geschäftsreise ist. In den Nächten zuvor hat seine Mutter, die krank und trinkend ist, ihm von ihrer Heiratsentscheidung erzählt, die von den männlichen Verwandten getroffen wurde. An diesem Sommermorgen sieht Suleiman seinen Vater unerwartet auf dem Marktplatz, und ein Nachbar, der als Verräter gilt, wird von Männern abgeholt. Die Mutter verbrennt die Bücher ihres Mannes, und die Familie verstrickt sich immer mehr in Lügen und Gerüchte. Suleiman muss miterleben, wie die Angst vor Gaddafis Revolutionskomitees die Unschuld seiner Kindheit raubt. Der Roman schildert eindringlich, wie ein Land und seine Menschen unter einer skrupellosen Gewaltherrschaft leiden und ihre Unschuld verlieren.

      Im Land der Männer
      3,7
    • Meine Freunde

      Roman - Pulitzer Preisträger

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Was es bedeutet, im Exil zu sein: der neue große Roman von Pulitzer-Preisträger Hisham Matar. »Ein brillanter Roman über Freundschaft, Familie und Exil.« Colm Toibin London, im Jahr 1984: Als die beiden Studenten Khaled und Mustafa im jugendlichen Überschwang beschließen, an einer Anti-Gaddafi-Demo vor der libyischen Botschaft teilzunehmen, können sie nicht ahnen, wie sehr das ihr Leben verändern wird. Regierungsbeamte feuern am hellichten Tag auf die Demonstranten, eine Polizistin stirbt, die beiden werden verletzt und müssen erkennen, dass es von nun an keine Rückkehr in die Heimat mehr geben wird, selbst ein Telefonat mit den Eltern ist zu gefährlich. Umso enger wird die Freundschaft, die sich zwischen Khaled und Mustafa sowie die dem regimekritischen Schriftsteller Hosam entwickelt, sie ersetzt ihnen die Familie und die Heimat. Bis viele Jahre später der Arabische Frühling beginnt und das revolutionäre Klima auch Libyen erreicht - plötzlich scheint der Weg zurück nach Hause frei zu sein. Und die drei Freunde sind gezwungen sich zu entscheiden: zwischen dem Leben, das sie sich in London aufgebaut haben, und dem Leben, das sie als junge Männer zurücklassen mussten ...

      Meine Freunde
    • My Friends

      • 457 Seiten
      • 16 Lesestunden

      A masterful, intensely moving novel about three friends living in political exile and the emotional homeland that deep friendships can provide - from the Booker-shortlisted, Pulitzer prize-winning author of THE RETURNKhaled and Mustafa meet at university in two Libyan eighteen-year-olds expecting to return home after their studies. In a moment of recklessness and courage, they travel to London to join a demonstration in front of the Libyan embassy. When government officials open fire on protestors in broad daylight, both friends are wounded, and their lives forever changed.Over the years that follow, Khaled, Mustafa and their friend Hosam, a writer, are bound together by their shared history. If friendship is a space to inhabit, theirs becomes small and inhospitable when a revolution in Libya forces them to choose between the lives they have created in London and the lives they left behind.'I have always admired Matar's tender and compassionate but equally strong and compelling voice' Elif Shafak

      My Friends
      4,4
    • "Hisham Matar was nineteen when his father was kidnapped and taken to prison in Libya. He would never see him again. Twenty-two years later, the fall of Gaddafi meant he was finally able to return to his homeland. In this moving memoir, the author takes us on an illuminating journey, both physical and psychological; a journey to find his father and rediscover his country. The Returnis at once a universal and an intensely personal tale. It is an exquisite meditation on how history and politics can bear down on an individual life. And yet Hisham Matar's memoir isn't just about the burden of the past, but the consolation of love, literature and art. It is the story of what it is to be human."

      The Return
      4,2
    • Granta - 106: New Fiction Special

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Granta 106 will be a special issue devoted entirely to fiction. Look out for the best short stories of the year, new graphic fiction, extracts from the most exciting autumn books, and exclusive, in-depth interviews with some of the biggest names in fiction.Featuring a mix of established and new voices, Granta’s first summer fiction special offers a complete view of the best international writing, and is a must-have for everyone who loves reading and holidays.

      Granta - 106: New Fiction Special
      3,6
    • Im Jahr 2015 wählten 82 internationale Literaturkritiker Virginia Woolfs ›To the Lighthouse‹ zum zweit-bedeutendsten britischen Roman. aller Zeiten. Nicht von ungefähr: Woolfs brillanter Erzählstil ermöglicht es, eine Geschichte, die vor allem von reflektierender Innenschau geprägt ist, in einer Spannung zu erzählen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Im Zentrum steht die Familie Ramsay und deren Besuche im Sommerhaus auf der schottischen Isle of Skye, vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Symbolisch wie real ragt im Hintergrund der malerische Leuchtturm von Godrevy Point auf, den man den Kindern bald zu besuchen verspricht. Doch subkutane, kaum wahrnehmbare häusliche Konflikte, von Woolf wie mit einem Seziermesser herausgeschält, sabotieren die Fahrt. Erst viele Jahre später findet sie statt. Doch alles hat sich bis dahin verändert. – Der Roman wurde schon kurz nach seinem Erscheinen als grandioses Stück Literatur gefeiert und verkaufte sich besser als alle Romane von Virginia Woolf zuvor. Über die Autorin: Virginia Woolf (1882–1941) war eine der bedeutendsten europäischen Schriftstellerinnen und gab der Literatur des 20. Jahrhunderts völlig neue Impulse. Zeitlebens unter Depressionen leidend, beging sie im Alter von 59 Jahren Selbstmord.

      Die Fahrt zum Leuchtturm
      3,8