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Joseph Boyden

    31. Oktober 1966

    Joseph Boyden thematisiert das Erbe und die Kultur der First Nations und schöpft dabei aus seinen irischen, schottischen und Métis-Wurzeln. Seine Prosa befasst sich oft mit dem komplexen Zusammenspiel von Tradition und Moderne und untersucht die Auswirkungen der Geschichte auf das heutige Leben. Boydens Stil zeichnet sich durch seine starke Atmosphäre und tiefe Einblicke in die Charakterpsychologie aus. Seine Werke werden für ihre authentische Darstellung und erzählerische Kraft geschätzt.

    Joseph Boyden
    Wenjack
    The Orenda
    Durch dunkle Wälder
    Der lange Weg
    • Zwei junge Cree-Indianer verlassen Nordkanada aus Abenteuerlust und ziehen in den Ersten Weltkrieg. In den Schützengräben Flanderns erleben sie den Konflikt zwischen ihrer Kultur und der zerstörerischen Welt der Weißen, was sie für immer verändert. Als die Nachricht von ihrem Schicksal eintrifft, macht sich die alte Cree-Indianerin Niska auf den Weg von den stillen Wäldern in die laute Stadt. Am Bahnhof wartet sie tagelang, bis ein junger Mann mit einem alten Gesicht aus dem Zug steigt: ihr Neffe Xavier, der als Krüppel zurückkehrt. Trotz der Freude über sein Wiedersehen spürt Niska, dass Xavier dem Tod nicht wirklich entronnen ist. Mit dem Kanu reisen sie zurück in die Wälder, während Xavier von den quälenden Erinnerungen des Krieges verfolgt wird. Niska erzählt Geschichten, um ihn ins Leben zurückzuholen, von ihrem Vater, dem Schamanen, und seinem düsteren Vermächtnis. Sie malt Bilder ihrer Kindheit und erweckt die uralten Traditionen der Cree zum Leben. Xaviers Gedanken prallen auf die Schrecken der Schlachtfelder, die ihn mit Angst erfüllen. Er erinnert sich an seinen Freund Elijah und die Erlebnisse im Niemandsland. Ihre dreitägige Reise flussaufwärts ist ein langer Abschied von Vergangenheit und Zukunft.

      Der lange Weg
      4,3
    • Aus dem Dunkel der Wälder in das Dickicht der Städte Der Cree-Indianer Will lernte in seiner Kindheit die Kunst des Jagens von seinem Vater. Doch die Lebensweise der Alten ist den Stürmen der neuen Zeit nicht gewachsen. In der modernen Welt finden die Indianer weder Arbeit noch Würde, und für viele – auch für Will – ist Alkohol ein gefährlicher Tröster. Als er in einen Konflikt zwischen rivalisierenden Clans verwickelt wird, flieht er in die Wildnis. Doch der Winter treibt ihn zurück in die Siedlung, wo er Opfer eines brutalen Überfalls wird. Nun liegt er im Koma. Seine Nichte Annie versucht, ihn mit ihren Geschichten von der Wildnis der großen Städte ins Leben zurückzuholen.

      Durch dunkle Wälder
      4,1
    • A mesmerizing epic set in the wilds of 17th century North America, from a Giller Prize-winning author.

      The Orenda
      4,1
    • Wenjack

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Chanie Wenjack je indián z kmene Odžibvejů. Stejně jako nespočet jemu podobných kluků a holek byl v útlém věku odebrán rodičům a poslán na převýchovu do takzvané indiánské internátní školy stovky kilometrů od domova. Cizí prostředí školy a kruté zacházení ze strany učitelů vyhnalo Chanieho a jeho dva spolužáky jednoho pozdně říjnového odpoledne na útěk. Jejich snahu o návrat do ztraceného domova sledujeme nejen očima samotného Chanieho, ale také prostřednictvím manitou, kteří na sebe berou různé zvířecí podoby a doprovázejí chlapce na jejich strastiplné pouti.

      Wenjack
      4,9