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Wolfgang Koeppen

    23. Juni 1906 – 15. März 1996

    Wolfgang Koeppen zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Seine Werke zeichnen sich durch moderne literarische Techniken wie den Bewusstseinsstrom aus und erforschen tiefgründig Themen wie Identität und Gesellschaft in der Nachkriegszeit. Koeppens unverwechselbarer Stil erfasst die Komplexität menschlicher Erfahrungen, und seine literarische Bedeutung wird für seinen Einfluss auf die deutsche Literatur anerkannt.

    Wolfgang Koeppen
    Angst. Erzählende Prosa
    Romanisches Café. Erzählende Prosa
    Eine unglückliche Liebe
    Deutsche Märchen
    Von dem Machandelboom
    Amerikafahrt
    • Von dem Machandelboom

      • 56 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Traducción de Van den Machandel-BoomExtraído del libro "Kinder- und Hausmärchen" (1812)Texto en español y texto original en alemán.

      Von dem Machandelboom
      4,0
    • Die Sammlung umfasst drei Teile: Volksmärchen, Kunstmärchen der Romantik und Märchen des 20. Jahrhunderts. Sie bietet reichlich Lesestoff zur Neuentdeckung der Märchenwelt.

      Deutsche Märchen
      4,0
    • Die "unglückliche Liebe", der dieser Roman seinen Titel verdankt, resultiert aus der leidenschaftlichen, quälerischen Beziehung eines jungen Mannes zu einer Schauspielerin und Kabarettistin. Friedrich liebt Sibylle. Aber seine Liebe wird nicht so erwidert wie von ihm erhofft. Er reist ihr nach, tut alles, um von ihr erhört zu werden, doch vergeblich: Der versäumte erste Kuß vollzieht sich später bei der Trennung in Venedig: "Sie wußten, daß sich nichts geändert hatte und daß die Wand aus dünnstem Glas, durchsichtig wie die Luft und vielleicht noch schärfer die Erscheinung des anderen wiedergebend, zwischen ihnen bestehen blieb." Entsagend finden sich Friedrich und Sibylle mit jener "Wand" ab, die sie zwischen sich sehen: "Es war dies eine Grenze, die sie nun respektierten." So ist Eine unglückliche Liebe letztlich ein Buch der Resignation, eine Buch der hoffnungslosen Vereinsamung des Individuums, der tragischen Vereinzelung des Menschen.

      Eine unglückliche Liebe
      4,0
    • Der Text beschreibt eine melancholische Reise durch verschiedene Themen wie Verlobung, Einsamkeit, Anarchie und Thanatologie, mit Bezug auf Orte und Emotionen, die in einem romantischen Café zusammenfließen.

      Romanisches Café. Erzählende Prosa
      3,0
    • Auf dem Phantasieross

      • 779 Seiten
      • 28 Lesestunden

      Halte mich in gutem Angedenken auf meinem Phantasieroß - so schrieb Wolfgang Koeppen in seinem letzten Brief an seinen Verleger Siegfried Unseld. Damit kennzeichnete er die sein Schreiben prägende Lebenshaltung: Ihn lockten die Flügel des Ikarus und der Zauberteppich des Märchens. Zugleich wies er damit die Legende vom verstummten Erzähler zurück. Der erste Band erzählender Prosa aus dem Nachlaß mit bisher 170 unveröffentlichten Texten widerlegt diese Legende eindrucksvoll und zeigt die durch die Jahrzehnte ungebrochene Fabulierfähigkeit dieses Autors. Die Sichtung des Nachlasses des 1996 Verstorbenen hat ergeben, daß Koeppen, auch wenn er wenig publizierte, sehr vieles, sehr Gelungenes geschrieben hat. Seine Arbeitsweise erklärt, warum er sich selten zur Publikation entschloß: Seine Erzählungen schrieb er wieder und wieder um, sie waren für ihn nie fertig, er besaß ein ständiges Verfeinerungsbedürfnis. In sieben Teile hat der Herausgeber die Prosa Wolfgang Koeppens unterteilt: Sie beginnt mit frühen Versuchen aus dem Jahre 1923 und endet mit der letzten veröffentlichten Erzählung Koeppens: Im Hochsitz.

      Auf dem Phantasieross
      3,5
    • Muß man München nicht lieben?

      • 154 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wolfgang Koeppen, geboren am 23. Juni 1906 in Greifswald und gestorben am 15. März 1996 in München, verbrachte seine Kindheit in Ortelsburg (Ostpreußen) und kehrte 1919 nach Greifswald zurück. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von der Gymnasial- zur Mittelschule und brach diese ohne Abschluss ab. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, darunter in einer Buchhandlung und als Dramaturg in Würzburg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 als Redakteur beim Berliner Börsen-Courier tätig war. 1934 veröffentlichte er seinen ersten Roman und zog in die Niederlande, wo er an einem unvollendeten Werk arbeitete. 1935 erschien ein weiterer Roman, der jedoch wenig Beachtung fand. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1938 arbeitete er für die Bavaria-Filmgesellschaft und siedelte 1945 nach München über. 1948 veröffentlichte er anonym ein Buch, dessen Neupublikation unter seinem Namen erst 1992 erfolgte. In den frühen 1950er Jahren erschienen drei Romane, die als prägnante Darstellungen des Klimas der Adenauer-Republik gelten. Koeppen trug auch zur Reiseliteratur in Deutschland bei. Alfred Estermann, geboren 1938 und verstorben 2008, war Professor für Literatur- und Medienwissenschaft und leitete das Schopenhauer-Archiv in Frankfurt am Main.

      Muß man München nicht lieben?
      3,0
    • »Wie oft ich komme, mit der Eisenbahn über den Damm, durch die gleißende Lagune, im Zug Paris-Venedig, München-Venedig, zu Schiff, von der Adria, von den Tempeln, von den Säulen … Venedig lockt, fängt ein, verführt mit seinem Licht, seiner Wasserluft, der Geisterluft … Der Reisende wird aus der Bahn geworfen. Er ist an Land gesprungen, des Abenteuers gewiß.« Wolfgang Koeppens Erinnerungen an Venedig »entschlüsseln sehr schnell ihren Zauber, der Koeppens Texten immer eigen war«. Andreas Müller, Darmstädter Echo

      Suhrkamp Taschenbuch: Ich bin gern in Venedig warum
      4,0
    • Nach Russland und anderswohin

      empfindsame Reisen

      • 267 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg kehrte er 1919 nach Greifswald zurück, wo er aus finanziellen Gründen die Schule wechselte und ohne Abschluss abging. Er versuchte sich in verschiedenen Berufen, darunter in einer Buchhandlung und im Stadttheater. Als Hilfskoch arbeitete er in Schweden und Finnland und war Dramaturg in Würzburg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder und arbeitete von 1931 bis 1933 als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier, wo er Reportagen und literarische Arbeiten verfasste. 1934 erschien sein erster Roman, gefolgt von einem Umzug in die Niederlande, wo er an einem unvollendeten Roman arbeitete. 1935 veröffentlichte er „Die Mauer schwankt“, der jedoch kaum Beachtung fand. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1938 arbeitete er ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft und siedelte 1945 nach München über. 1948 erschien anonym „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“, dessen Neupublikation unter seinem Namen er erst 1992 zustimmte. In den frühen 1950er Jahren veröffentlichte er drei Romane, die als prägnante Darstellungen des Klimas der Adenauer-Republik gelten. Koeppen trug auch zur Reiseliteratur in Deutschland bei und erlangte hohes Ansehen mit seinen Reiseberichten.

      Nach Russland und anderswohin
      3,8
    • Die Jawang-Gesellschaft

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Roman erzählt von Carel, einem Waise, der auf einer kleinen holländischen Insel aufwächst und das Gefühl der Nichtzugehörigkeit verbirgt. Nach einer Katastrophe durch Spielschulden eines Freundes verlässt er das Offizierskorps und wird Soldat in Surabaya. Das Fragment besticht durch Carels Außenseiterperspektive.

      Die Jawang-Gesellschaft
      2,0
    • Die elenden Skribenten

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      „Marcel Reich-Ranicki hat die wichtigsten und schönsten Arbeiten Koeppens aus Zeitungen und Zeitschriften ausgewählt und in fünf Gruppen geordnet. Die erste versammelt Aufsätze über Balzac, Flaubert, Zola und Lautréamont, Shelley und Oscar Wilde, Grimmelshauscn, Kleist und Chamisso; die zweite Essays und Glossen über Thomas Mann und Döblin, Kafka, Robert Walser und Karl Kraus, Marcel Proust, Hemingway und Henry Miller. Die dritte Gruppe ist den Zeitgenossen gewidmet: Hermann Kesten, Alfred Andersch, Peter Weiss und Horst Krüger. In der letzten Gruppe erzählt Koeppen von seinen ersten Begegnungen mit der Literatur und polemisiert in dem bis heute höchst aktuellen Plädoyer »Die elenden Skribenten« gegen stereotype Vorwürfe gegenüber Schriftstellern.“

      Die elenden Skribenten
      3,5
    • Reisen nach Frankreich

      • 167 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Vor allem seine Reisebücher machten Wolfgang Koeppen einem größeren Publikum bekannt. Wenn auch Koeppen selbst sagt, "die Reisebücher waren für mich Umwege zum Roman, Kulissenbeschreibungen", so entsprechen sie doch einer Seite seines Wesens und lassen einen eleganten, präzisen Stil zum Ausdruck kommen, der impressionistisch tupfend - vor dem Hintergrund einer ungeheuren Vertrautheit mit europäischer Kultur - eine Landschaft und ihre Menschen unmittelbar lebendig werden läßt. Die "Reisen nach Frankreich" führen vom äußersten Norden bis nach Marseille und Nizza im Süden des Landes.

      Reisen nach Frankreich
      3,4
    • Es war einmal in Masuren

      • 59 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Erinnerungen von Wolfgang Koeppen mit Bildern aus dem gleichnamigen Film: Behutsam, barmherzig, lustig und listig nähert er sich dem Ort seiner Jugend, dem Städtchen Ortelsberg in Masuren, das nun Szczytno heißt.

      Es war einmal in Masuren
      3,5
    • Liebesgeschichten

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Eine unglückliche Liebe heißt der erste Roman, den Wolfgang Koeppen 1934 publizierte, und Koeppen hat die Themen Liebe, Begehren und Sehnsucht immer wieder in seiner Prosa aufgegriffen. Meist ist es eine unerfüllte Liebe, eine Suche nach dem »Reich der Sinne«, die Koeppens Helden ertragen bzw. zu ertragen haben.

      Liebesgeschichten
      3,0
    • Früher u.d.T.: Littner, J.: Aufzeichnungen aus einem Erdloch. - Die fiktiven Aufzeichnungen des Münchener Juden Littner (Jg. 1883) der - auf der Flucht vor den Nationalsozialisten und in der Nähe von Tarnopol von den nachrückenden Truppen überrollt - auf wunderbare Weise überlebte

      Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch
      3,9
    • Jugend ist ebensosehr Darstellung der eigenen wie die einer fremden Jugend. Jugend ist ebensosehr Beschreibung wie Erzählung: Fakten und Fiktion mischen sich. Da sind die Kleinstadt und ihre Gesellschaft; die erste Wirklichkeit im Lichtspielhaus, und die Wirklichkeit des Kriegs, die der Mutter, des Gefallenen, die der Träume und die des Musters der Tapete. Und die Not, natürlich, die vielfältige Not. Wie immer bei Dichtungen ist auch diese Prosa zunächst vom Stil, dann erst vom Geschehen her zu begreifen."

      Jugend
      3,7
    • Der Tod in Rom, aus der Distanz eines ironischen Geistes und zugleich mit der ganzen Kraft des Moralisten geschrieben, ist die Geschichte einer Handvoll Menschen, die nach dein Krieg in Rom zusammentreffen: Opfer, Täter, Vorbereiter und Nachgeborene des Schreckens. Wolfgang Koeppen beschreibt in diesem Zeitroman die verborgenen Krankheiten der deutschen Seele: ein Werk voll beklemmender, faszinierender und befreiender Lebenseinsichten.

      Der Tod in Rom
      3,7
    • Das Treibhaus : Roman

      • 171 Seiten
      • 6 Lesestunden

      DAS TREIBHAUS bleibt der Roman über den inneren Zustand der Republik, die in Bonn als Hauptstadt ihren metaphorischen Ort fand. Koeppens geniale Metapher: "Deutschland - ein großes, öffentliches Treibhaus" traf wie kein anderer den Geist der Zeit. Und trifft ihn auch heute noch. Koeppen bleibt für mich der hellsichtigste und präziseste Schriftsteller der Zweiten Republik auf deutschem Boden. Wo Böll sich eher betulich auf einen moralisierenden Standpunkt zurückzieht, Grass sich über die Groteske deutscher Wirklichkeit nähert, beschreibt Koeppen erbarmungslos und radikal die innere Befindlichkeit der Nachkriegsgesellschaft, er beschreibt den Riß zwischen dem Individuum und dem, was gesellschaftlich verhandelt werden soll. Keetenheuve alias Koeppen leidet nicht - wie man so simpel sagt - an der Wirklichkeit, Keetenheuve wie Koeppen leiden daran, daß ihre Utopien größer sind als diese Wirklichkeit.

      Das Treibhaus : Roman
      3,3
    • Tauben im Gras. Text und Kommentar

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die Suhrkamp BasisBibliothek veröffentlicht bedeutende literarische Werke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium, inklusive hochwertiger Texte aus renommierten Verlagen und informativen Kommentaren.

      Tauben im Gras. Text und Kommentar
      3,2
    • »Koeppens Werk besteht, wie das von allen Schriftstellern, aus Büchern von sehr unterschiedlicher Bedeutung. Ich schätze besonders den frühen Roman Eine unglückliche Liebe, den Roman Der Tod in Rom und das Fragment Jugend. Für das allerwichtigste Buch von Koeppen halte ich den herrlichen Roman Tauben im Gras, veröffentlicht 1951 und nach wie vor viel zu wenig bekannt. Wer diesen Roman nicht gelesen hat, der solle nicht glauben, er kenne die deutsche Literatur nach 1945.« Marcel Reich-Ranicki

      Tauben im Gras
      3,2
    • Werke in 16 Bänden

      Band 11: Romanfragmente

      • 695 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Die Romanfragmente von Wolfgang Koeppen spiegeln einen kreativen Schaffensprozess über nahezu sechzig Jahre wider. Besonders bemerkenswert sind die intensiven Schaffensphasen, wie zwischen 1951 und 1954, in denen Koeppen mehrere bedeutende Werke verfasste. Diese Fragmente bieten Einblicke in seine literarische Entwicklung und thematisieren zentrale Fragen der menschlichen Existenz sowie gesellschaftliche Veränderungen. Koeppens Stil und seine Fähigkeit, komplexe Charaktere zu schaffen, machen diese Sammlung zu einem wichtigen Teil der deutschsprachigen Literatur.

      Werke in 16 Bänden
    • Feuilletons. Werke in 16 Bänden, Band 13

      Koeppens Feuilletons | Sämtliche Kritiken, Zeitungsberichte und Feuilletons erstmals in einem Band

      • 700 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Die Sammlung von Jörg Döring widmet sich den vielfältigen und oft übersehenen Zeitungsbeiträgen von Wolfgang Koeppen. Sie beleuchtet die literarischen und gesellschaftlichen Themen, die Koeppen in seinen Artikeln behandelt hat, und bietet Einblicke in seine Gedankenwelt. Döring versucht, ein umfassendes Bild von Koeppens journalistischem Schaffen zu zeichnen, das oft im Schatten seines literarischen Werkes steht. Der Band ist somit eine wertvolle Ergänzung für das Verständnis eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

      Feuilletons. Werke in 16 Bänden, Band 13
    • Band 1: Eine unglückliche Liebe / Die Mauer schwankt / Nachweis der Erstveröffentlichungen. Band 2: Tauben im Gras / Das Treibhaus / Der Tod in Rom / Nachweis der Erstveröffentlichungen. Band 3: Jugend / Ein Heizer wird toll / Joans tausend Gesichter / Krise / Holstentor / Die Verlobung / Am frühen Morgen / Fische, die nach Luft schnappen / Das klassische Italien / Schön gekämmte, frisierte Gedanken / Ein Kaffeehaus / An mich selbst / Der Sarkophag der Phädra / Melancholia / Anarchie / Trümmer oder wohin wandern wir aus / Zum ersten Mal in Rotterdam / Angst / New York / Morgenrot / Wer bereitet den Raben die Speise / Ein Anfang ein Ende / Unsern Ausgang segne, Gott, unsern Eingang gleichermaßen / Taugte Frieda wirklich nichts? / J. Pierpont Morgan, mein Name und die kleinen Mädchen / Nachweis der Erstveröffentlichungen. Band 4: Nach Rußland und anderswohin (Der Reinfelder Mond / Ein Fetzen von der Stierhaut / Im Spiegel der Grachten / Herr Polevoi und sein Gast / Zauberwald der roten Autobusse / Neuer römischer Cicerone / Landung in Eden) / Amerikafahrt / Reisen nach Frankreich / Nachweis der Erstveröffentlichungen. Band 5: Aus frühen Jahren (1926-1933) Schund / Kartoffelbuddler in Pommern / Richard Eichberg zörgiebelt / Ein Salto will gelernt sein. Die Universität der Varietésterne / Berlin - zwei Schritte abseits. Sehnsucht nach Kinoromantik führt eine Jugend zusammen / Sensation vor den Toren Berlins / Lesewut in Berlin? Ei

      Gesammelte Werke 4
    • Wolfgang Koeppen, geboren am 23. Juni 1906 in Greifswald und gestorben am 15. März 1996 in München, verbrachte seine Kindheit in Ortelsburg (Ostpreußen) und kehrte 1919 nach Greifswald zurück. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine Mittelschule, die er ohne Abschluss verließ. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, darunter in einer Buchhandlung und im Stadttheater in Greifswald, bevor er als Hilfskoch nach Schweden und Finnland ging. 1927 ließ er sich in Berlin nieder und war von 1931 bis 1933 Redakteur beim Berliner Börsen-Courier, wo er Reportagen und literarische Arbeiten verfasste. Sein erster Roman, Eine unglückliche Liebe, erschien 1934, gefolgt von einem Umzug in die Niederlande, wo er an dem unvollendeten Werk Die Jawang-Gesellschaft schrieb. 1935 veröffentlichte er Die Mauer schwankt, das jedoch wenig Beachtung fand. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft und zog 1945 nach München. 1948 erschien anonym Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch, dessen Neupublikation unter seinem Namen erst 1992 stattfand. In den frühen 1950er Jahren veröffentlichte er drei Romane, die das Klima der Adenauer-Republik prägnant einfangen. Koeppen erlangte auch Anerkennung für seine Reiseberichte über Russland, Amerika und Frankreich.

      Drei Romane
    • Briefe

      • 457 Seiten
      • 16 Lesestunden
      Briefe
    • Es begann mit einem Auftragswerk: 1986 sollte Wolfgang Koeppen für das »Zeit«-Magazin porträtiert werden. In diesem Jahr betrat die Fotografin Nomi Baumgartl erstmals den privaten Kosmos des Schriftstellers in der Widenmayerstraße 45. Koeppen verfasste Texte zu den Porträts: »Ich über mich« – schelmische Eulenspiegeleien. Ein Buch ist nie fertig; man könnte ein Leben lang daran schreiben. Dies ist sowohl ein Alptraum als auch ein Wunschtraum, und am Ende würde es niemand lesen! Dennoch erfreut es ihn, sein Buch im Schaufenster des Buchhändlers zu sehen, als wäre es ein gelungener Streich. Da er Schriftsteller geworden ist und vom Schreiben lebt oder es versucht, hängt sein Wohl- oder Schlechtleben von den Käufern seines Buches ab. Dies empfindet er als blödsinnigen Zustand. In einer kapitalistischen Gesellschaft wünscht er sich, ein Erbe zu sein, wie die Franzosen Gide, Flaubert oder Proust, um nicht vom Schreiben leben zu müssen. So könnte er ein besserer, fleißigerer Schriftsteller sein, frei vom Zwang zur Produktion. Bücher werden oft aus Missverständnis gekauft, manchmal missverstanden gelesen und schließlich in den Schrank gestellt, was die Missverständnisse nicht aufhebt, gäbe es nicht die Philologen, die diese Fälle registrieren und für neue Missverständnisse dokumentieren.

      Wolfgang Koeppen: ich?
    • Dieses Buch will sein – eine Verführung zum Lesen: Ich ging Eulenspiegels Weg bietet vor allem jungen Menschen einen Begegnung mit einem Werk, das in unserem Jahrhundert einzigartig dasteht, das Werk des großen Romanciers Wolfgang Koeppen, eines Klassikers zu Lebzeiten. Dagmar von Briel, die sich seit vielen Jahren mit dem Werk des bald neunzigjährigen Autors befaßt, ist es hier gelungen, auf über 350 Seiten einen höchst anschaulichen Spannungsbogen zwischen Leben und Werk eines von seiner Zeit in besonderem Maße geprägten Schriftstellers zu schlagen. Das Buch beginnt mit autobiographischen und fiktiven Skizzen aus der Jugend des Autors in Greifswald, folgt den ersten Anfängen des Journalisten in Berlin, seinem Debüt als Schriftsteller während der Zeit des Nationalsozialismus und erreicht über Koeppens hellsichtige, verzweifelt-kritische Bestandsaufnahmen der Nachkriegszeit die Reiseessays, Meisterwerke ihres Genres. Auch für dieses Lesebuch – das drei Texte enthält, die bisher nur in Zeitschriften veröffentlicht waren – gelten die Worte Wolfgang Koeppens: »Jeder, der schreibt, webt weiter am großen Märchenteppich der Welt. Alle dichten das Prinzip Hoffnung…«

      Ich ging Eulenspiegels Wege
    • 1935: Ein Autor im Exil, ein jüdischer Verleger im Dritten Reich, ein Cheflektor, der sich einen »ostpreußischen Kleinstadtroman« wünscht: Die Entstehungsgeschichte von Wolfgang Koeppens zweitem Roman »Die Mauer schwankt« ist abenteuerlich. Ende 1934 verließ Koeppen Nazideutschland, lebte in Holland zusammen mit jüdischen Gönnern, verkehrte an den Stammtischen des Amsterdamer literarischen Exils. Aber was er damals zu schreiben begann, war ein Roman für den reichsdeutschen Buchmarkt. Sein Lektor Max Tau versuchte, den jüdischen Cassirer Verlag im Berlin des Dritten Reiches am Leben zu erhalten, indem er in seinem Programm die »jungen Autoren« des »östlichen Grenzlandes« versammelte. Er wußte von Koeppens Kriegskindheit in Ostpreußen und gab einen aktuellen Zeitgeschichtsroman in Auftrag. Einen Roman, mit dem man sich in Nazi-Deutschland keine Schwierigkeiten einhandelte… Zu Unrecht ist »Die Mauer schwankt« Koeppens am wenigsten bekannter Roman – und der umstrittenste zugleich. Diese Ausgabe folgt zum ersten Mal dem Erstdruck von 1935; außerdem werden im Anhang sowohl seine Entstehungs- als auch seine ausgesprochen kontroverse Rezeptionsgeschichte anhand von vielen bislang unbekannten Materialien rekonstruiert.

      Werke in 16 Bänden - 2: Die Mauer schwankt
    • Frankfurter Anthologie

      Gedichte und Interpretationen, herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki

      • 322 Seiten
      • 12 Lesestunden
      Frankfurter Anthologie
    • V autobiografické novele, střídající autentická fakta s fikcí a vyznačující se fragmentárním textem, líčí západoněmecký spisovatel (nar. 1906) své mládí prožité v dusném prostředí pruského maloměsta kolem první světové války, nasáklém prušáctvím, maloměstskou morálkou a říšskou ideologií.

      Mládí
    • Románové vyprávění západoněmeckého autora o osobách a událostech kolem SS-generála, který je považován za mrtvého, objeví se však v Ríme jako vojenský expert domorodého panovníka z Dálného východu. Panoptikum tragikomických revanšistických figur, které se sjedou do Ríma, aby očistily pověst tohoto „hrdiny“ a přivedly ho späť do vlasti, do svých řad, odhaluje spekulace některých západoněmeckých politiků, kteří se neštítí používat služeb válečných zločinců. Děj románu zachycuje též osudy synů těchto bývalých fašistických hodnostářů.

      Smrť v Ríme