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Jacques Ferrandez

    12. Dezember 1955

    Obwohl Jacques Ferrandez in Algier geboren wurde, begann seine künstlerische Reise in Nizza, Frankreich, wo sich seine Familie kurz nach seiner Geburt niederließ. Algerien bleibt ein bedeutendes und wiederkehrendes Thema in seinem eindringlichen Werk. Nach sechs Jahren engagierten Studiums an der Nationalen Schule der Dekorativen Künste schmiedete er einen Weg in der Welt der Comics und brachte seine einzigartige Perspektive in dieses Medium ein.

    Jacques Ferrandez
    Souris noire: Ippon
    Der erste Mensch
    Le carnet nature de Ferrandez
    Der Meister der Nacht
    Afrika und Blauer Wolf
    Der Fremde
    • Der Fremde

      • 142 Seiten
      • 5 Lesestunden

      «Mir wurde klar, dass ich das Gleichgewicht des Tages zerstört hatte, die außergewöhnliche Stille eines Strandes, an dem ich glücklich gewesen war. Da habe ich noch viermal auf einen leblosen Körper geschossen, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es ihm ansah. Und es war wie vier kurze Schläge, mit denen ich an das Tor des Unglücks hämmerte.» Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existenzialismus.

      Der Fremde
      4,2
    • Afrika und Blauer Wolf

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In einem Zoo bleibt ein Junge fasziniert vor dem Käfig eines Wolfes stehen. Da das Tier nur ein Auge hat, hält auch der Junge, mit großer Sensibilität, eines seiner Augen geschlossen. Dies beeindruckt den Wolf, der zum ersten Mal seine uralte Skepsis gegenüber Menschen überwindet und beschließt, dem Jungen seine Geschichte zu erzählen, die vor dem Hintergrund schneebedeckter Landschaften und einsamer Jagden spielt. Auch der Junge öffnet sich dem Wolf und spricht von den drei Afriken, die er erlebt hat: der Gelben, der Grauen und der Grünen. Die Wüste Afrikas, die Savannen und die äquatorialen Wälder prägen seine Erzählungen. Die Landschaft, mit ihren Farben und Atmosphären, spielt eine zentrale Rolle sowohl in der Geschichte des Wolfes als auch in der des afrikanischen Jungen.

      Afrika und Blauer Wolf
      3,9
    • Le carnet nature de Ferrandez

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Depuis son enfance, Jacques Ferrandez vit près de la Méditerranée. Qu’ils soient provençaux, maghrébins ou proche-orientaux, ces paysages écrasés de lumière l’inspirent et le touchent… pour peu qu’ils soient habités par les hommes.La présence humaine dans les milieux naturels l’appelle à attraper son carnet de croquis.De cette vie quotidienne, mais aussi de ses escapades à travers le monde, Jacques Ferrandez a ramené de splendides dessins, nous offrant un regard à la fois poétique et personnel sur la nature.

      Le carnet nature de Ferrandez
      4,0
    • Der erste Mensch

      • 285 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Gespiegelt in der Figur Jacques Cormery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.[Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden. Es erscheint hier, ohne dass an dem unkorrigierten Fragment Änderungen vorgenommen wurden.] «Inszeniert wie ein Roman, enthält ‹Der erste Mensch› eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, dass der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» (Der Spiegel)

      Der erste Mensch
      4,0
    • Souris noire: Ippon

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Par une nuit glaciale d'hiver, Sébastien, 13 ans, s'apprête à passer une soirée sympathique en compagnie de Justine, l'étudiante censée le faire travailler en l'absence de ses parents. Un dangereux intrus s'est introduit dans la maison. Un huis clos à couper le souffle.

      Souris noire: Ippon
      3,7
    • La chanson de Hannah

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Août 1940. Louis, dix ans, fils d'émigré polonais, partage sa vie entre les corons, le quartier des mineurs de charbon, et le Café des Amis, tenu par madame Jeanne. Il rend de menus services aux clients du café, qu'il entend parler de la guerre, sans vraiment s'en soucier. Mais avec la défaite française, l'occupant nazi et la police comment à arrêter les Juifs. Louis apprend alors par son père qu'il est lui-même juif.

      La chanson de Hannah
      3,5
    • L'Hôte

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      In "L'Hôte" erzählt Albert Camus die Geschichte von Daru, einem Lehrer in einem abgelegenen algerischen Dorf, der mit einem moralischen Dilemma konfrontiert wird. Ein gefangener Araber, der des Mordes beschuldigt wird, wird ihm anvertraut, und Daru steht vor der Entscheidung, ob er ihn der Justiz übergeben oder ihm die Freiheit schenken soll. Diese Erzählung thematisiert die Fragen von Verantwortung, Freiheit und Identität im Kontext der kolonialen Beziehungen zwischen Frankreich und Algerien. Camus schafft ein eindringliches Porträt der inneren Konflikte, die aus der Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und der Suche nach menschlicher Würde entstehen. Die Erzählung spiegelt Camus' eigene Erfahrungen und seine komplexe Beziehung zu seinem Heimatland wider und lädt den Leser ein, über die moralischen Implikationen von Freiheit und Pflicht nachzudenken.

      L'Hôte
      3,6