Mit seiner zweifellos wichtigsten religionsphilosophischen Abhandlung unternahm Fichte den Versuch, seine Wissenschaftslehre einem breiteren Publikum wenigstens in ihren zentralen Aussagen zuganglich zu machen und das Verhaltnis von gelebtem Glauben und wissenschaftlicher Reflexion klar zu bestimmen.
Johann Gottlieb Fichte Bücher
Johann Gottlieb Fichte war ein deutscher Philosoph und eine Schlüsselfigur des deutschen Idealismus. Seine Arbeit bildet eine wichtige Brücke zwischen den Ideen von Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Fichte widmete sich tiefgründig der Natur des Selbstbewusstseins und der Erkenntnis, was ihn in den Dialog mit Denkern wie Descartes und Kant stellte. Seine Beiträge erstreckten sich auch auf die politische Philosophie, wobei seine Gedanken zum Nationalbewusstsein das deutsche Denken maßgeblich beeinflussten.







Darstellung der Wissenschaftslehre
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Die erste Darstellung der Wissenschaftslehre nach der Vorlesung von 1801/1802 bietet bereits eine vollständige Wissenschaftslehre und nicht nur die Grundlage derselben. Sie behandelt aber neben der Lehre vom absoluten Wissen und von dieser aus das System der Entfaltungen des Wissens, also nicht allein wie die Wissenschaftslehren von 1804 und 1805 den ersten Teil, die „philosophia prima“, d. i. die Lehre vom Absoluten und vom absoluten Wissen. Sie ist damit in charakteristischer Weise von diesen unterschieden.
Der geschlossene Handelsstaat (Großdruck)
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
In "Der geschlossene Handelsstaat" entwirft Johann Gottlieb Fichte eine visionäre Idee eines wirtschaftlichen Systems, das auf nationaler Selbstgenügsamkeit basiert. Er argumentiert für eine staatlich regulierte Wirtschaft, die den Handel innerhalb der Grenzen fördert und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischen Märkten verringert. Fichte betont die Bedeutung von Bildung und moralischer Erziehung für die Bürger, um ein harmonisches und produktives Zusammenleben zu gewährleisten. Sein Werk reflektiert über die sozialen und politischen Implikationen einer solchen Wirtschaftsordnung im Kontext der damaligen Zeit.
Schriften zur Französischen Revolution
- 365 Seiten
- 13 Lesestunden
In den berühmten Reden an die deutsche Nation (1808) entwickelt Fichte das Ideal eines auf philosophische Prinzipien gegründeten Staates, dessen höchstes Ziel die allgemeine Erziehung seiner Mitglieder zur Sittlichkeit im gemeinschaftlichen Handeln darstellt. Fichte begründet die Notwendigkeit der Erhebung der Deutschen gegen Napoleon nicht aus der Einheit der nationalen Herkunft, sondern unter Hinweis auf einen fortschrittlicheren Begriff des Staates.
»So lebe, und so bin ich, und so bin ich unveränderlich, fest, und vollendet für alle Ewigkeit; denn dieses Sein ist kein von außen angenommenes, es ist mein eigenes, einiges wahres Sein, und Wesen.« Fichte
Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden
»Eine philosophische Betrachtung, die in diesem Problemhorizont ihren Gegenstand findet, hat die Erkenntnis selbst zum Objekt, die Begründung der Erkenntnis überhaupt, und dies heißt nichts anderes als die Begründung der Wissenschaft überhaupt. Mit der Wissenschaftslehre trifft Fichte daher ein Problem, das bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat, nämlich das der Möglichkeit von Wissenschaft überhaupt.« Edmund Braun
Meisterwerke deutscher Klassik 3
Band 12. XIV.
Verantwortungsschrift
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Der Autor verteidigt die Inhalte einer Reihe von Aufsätzen gegen den Vorwurf des Atheismus. In der Argumentation wird dargelegt, dass die Texte nicht als atheistisch eingestuft werden können. Der erste Herausgeber übernimmt die Verantwortung für die inhaltliche Darstellung, während der zweite Herausgeber die Sorgfalt beschreibt, mit der die Aufsätze ausgewählt und bearbeitet wurden. Diese Verteidigung zielt darauf ab, die philosophische Integrität der veröffentlichten Arbeiten zu wahren und Missverständnisse auszuräumen.
Beitrag zur Berichtigung der Urtheile des Publicums über die französische Revolution
- 178 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Bedeutung der Französischen Revolution wird hier als entscheidend für die gesamte Menschheit dargestellt. Der Fokus liegt nicht auf den politischen Konsequenzen für Frankreich und seine Nachbarn, sondern auf den tiefergehenden, universellen Aspekten, die durch das unüberlegte Eingreifen anderer Staaten beeinflusst wurden. Diese Überlegungen heben hervor, dass die wirkliche Bedeutung der Revolution weit über die unmittelbaren politischen Veränderungen hinausgeht.
Die neue Darstellung der Wissenschaftslehre, oder die sogenannte Wissenschaftslehre nova methodo
- 1060 Seiten
- 38 Lesestunden
Die erste Ausgabe bietet eine neu bearbeitete Version von Fichtes System, basierend auf Krauses Manuskript, das für diese Edition gründlich überprüft wurde. Erstmals werden auch andere studentische Transkripte systematisch integriert, was die philologische und philosophische Genauigkeit erhöht. Der zweite Band enthält erstmals das vollständige Werk aller Texte zu dieser Version der Wissenschaftslehre, einschließlich Auszügen aus veröffentlichten Schriften und relevanten Korrespondenzen. Eine ausführliche Einführung erleichtert das Verständnis eines der bedeutendsten Texte Fichtes.
Die 'Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre' von Fichte ist ein bedeutendes philosophisches Werk, das für die Wissenschaftstheorie unerlässlich ist. Es beeinflusste die wissenschaftslogischen Theorien von Hegel und Schelling. Der Band berücksichtigt alle drei Ausgaben zu Fichtes Lebzeiten und bietet einen umfassenden Überblick.
Achtundvierzig Briefe
- 134 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Veröffentlichung bietet eine Reproduktion eines vor 1923 erschienenen Buches, das kulturelle Bedeutung hat. Es enthält möglicherweise Unvollkommenheiten wie fehlende oder unscharfe Seiten und fehlerhafte Abbildungen, die entweder aus dem Original stammen oder durch den Scan-Prozess entstanden sind. Trotz dieser Mängel wird das Werk als wichtig erachtet, und es wird eine Fortsetzung des Engagements für den Erhalt gedruckter Werke weltweit betont.
Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
- 148 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Vorlesungen bieten einen Einblick in die Gedankenwelt des Verfassers und sind als erster Teil einer geplanten Reihe konzipiert. Sie wurden ursprünglich im Sommersemester vor Studierenden gehalten und sind nun unverändert abgedruckt, um den mündlichen Vortrag authentisch widerzuspiegeln. Der Autor entschuldigt sich für mögliche Unzulänglichkeiten im Ausdruck und betont, dass diese Veröffentlichung nicht die endgültige Form seiner späteren Arbeiten darstellt. Die Vorlesungen zielen darauf ab, grundlegende Ideen und Konzepte zu vermitteln, die in künftigen Schriften vertieft werden sollen.
Fichte
- 516 Seiten
- 19 Lesestunden
»Fichte für immer. Aus seinem Leben etwas machen, das der Ewigkeit standhält, das wollte Fichte damals.« Günter Schulte schlägt die Brücke von Fichtes Wissenschaftslehre zu Luhmanns Systemtheorie und erklärt die Entstehung des Ich-Prinzips bei Fichte. Fichte bleibt der Verbündete aller, die auch in der fortschreitenden Moderne sich als Ich erleben wollen. Das vorliegende Lesebuch bietet Auszüge u. a. aus »Über die Pflichten gegen Feinde«, »Über die Wahrheitsliebe«, »Versuch einer Kritik aller Offenbarung«, »Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre«, »Grundlage des Naturrechts«, »Die Anweisung zum ewigen Leben«.
Versuch einer Kritik aller Offenbarung
- 166 Seiten
- 6 Lesestunden
Der Aufsatz reflektiert den Prozess des Suchens nach Erkenntnissen, ohne dabei den Anspruch auf absolute Sicherheit zu erheben. Der Autor gesteht seine Unsicherheit und mangelnde Reife ein, die für definitive Ergebnisse notwendig wären. Ursprünglich nicht für die Veröffentlichung gedacht, erhielt er durch die wohlwollende Beurteilung respektierter Persönlichkeiten den Anstoß, seine Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen. Diese Schrift ist somit ein persönlicher Versuch, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen.
Fichtes Werke - 2: Zur theoretischen Philosophie II
Darstellung der Wissenschaftslehre aus dem Jahre 1801; Die Bestimmung des Menschen, 1800; Populairer und kritischer Anhang, 1801, 1795, 1797, 1800; Die Thatsachen des Bewusstseyns, 1810; Die Wissenschaftslehre in ihrem allgemeinen Umrisse, 1810
- 708 Seiten
- 25 Lesestunden
Zur Theoretischen Philosophie II.
Fichtes Werke - 5: Zur Religionsphilosophie
- 617 Seiten
- 22 Lesestunden
Es liegt keine ausführliche Beschreibung für "Zur Religionsphilosophie" vor.
New Exposition of the Science of Knowledge
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
A treatise on epistemology that presents a systematic exposition of the nature and limits of human knowledge. The authors explore the conditions and requirements for human cognition, as well as the role of the knowing subject in the process of knowledge acquisition and validation.
Tři kratší spisy významného německého filozofa formulují základní principy tzv. vědosloví, jeho roli v rámci filozofického myšlení a formování sebevědomí. "O pojmu vědosloví" vymezuje principy tzv. vědosloví, filozofické teorie, která se pokouší zjistit, jak je vůbec možné lidské vědění jako takové: vědosloví je věda o vědě. Veškeré vědecké bádání však musí směřovat k nejvyššímu účelu lidstva, k "zušlechťování rodu", a z vědecké obce se musí šířit humanita v nejvyšším smyslu slova. "Druhý úvod do vědosloví" objasňuje podstatu Já a konfrontuje ji s Kantovým ideovým systémem. Poté upozorňuje na rozdíl, jehož ignorování znemožňuje adekvátní pochopení projektu "vědosloví": rozdíl mezi subjektivitou a individualitou. "Pokus o nové podání vědosloví" formuluje novou metodiku vědosloví. Větu, formulující princip sebevědomí, přestává chápat jako axiom, tedy zásadu, ale coby postulát, větu, formulující určitý typ jednání, jež vede ke konstituování Já. Zatímco axiom je věta, utvářející nějaké teoretické vědění, postulát zosobňuje větu, předepisující určité jednání. Praktická racionalita se tak má stát základem teoretické...
Podání Fichtova systému transcendentální filosofie, v němž autor znovu promýšlí stěžejní témata Kantovy kritické filosofie. Výsledkem tohoto pokusu o nové založení Kantovy kritiky je svébytné vypracování činného, sebe kladoucího Já a ústředního motivu obrazotvornosti jako základního konstituentu možné lidské zkušenosti o jevovém světě v jeho časovém, prostorovém a kategoriálním charakteru. Pojetí transcendentální obrazotvornosti jako těkání je tak nejen hlubším založením tohoto Kantem již zahlédnutého, avšak dostatečně nevypracovaného motivu. Zároveň totiž předznamenává formulaci těch filosofických stanovisek, s nimiž se můžeme setkat u myslitelů jako Deleuze či Sartre.
Ve své vizi budoucí politiky zúročuje Fichte své zkušenosti s pozorně sledovanými revolučními událostmi ve Francii. Rozhoduje se vyhýbat se extrémním polohám chápání státu, za které považuje přílišnou liberalizaci i poručnický model. Koncepce uzavřeného obchodního státu přitom úzce souvisí s jeho pojímáním lidské přirozenosti a se snahou eliminovat sklon k nečinnosti, přibližující člověka k pasivitě přírody. Fichtova potřeba čelit úpadkovým rysům společenského vývoje nabízí ve své problematičnosti nadčasové téma prolínání myšlenky politických reforem s ideologizací lidského uvažování. Přeložil P. Bláha.
Filosofie zednářství
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Nahlédneme-li do obsahu těchto přednášek, které byly nakonec publikovány formou dopisů, pak je především nápadné, že jsou neseny v duchu kontrastu, jenž věrně doprovází celé Fichteho úsilí. Oproti současné upadlé podobě, zcela podléhající nešvarům momentálního stavu společnosti, staví Fichte ideál, tedy to, jaký by řád svobodných zednářů měl být a co by mělo být jeho náplní. V tomto smyslu by se měl stát zejména ohniskem rezistence vůči tomu, co společenský úpadek charakterizuje. Dle Fichteho to nejškodlivější představuje uvíznutí v jednostrannostech, jež jsou podporovány výchovou k osvojování omezujících specializací. Nad ucelenou osobností člověka tak nabývá převahy pedantství, jež lidstvo vzdaluje od soustředění na podstatnější a důstojnější účely lidské existence. Budoucí vzdělanec v jeho pojetí rozhodně nemá během svého vzdělávacího procesu nabývat dovedností, jež by mu umožnily dosáhnout úspěchu v zákonitostech současného světa. Jeho cílem nemá být adaptace na upadlé poměry, ale pochopení příčin společenského úpadku a osvojení zásadní a účinné rezistence.
Soubor přednášek, v nichž Fichte prostřednictvím pojmu vzdělance formuluje pojem člověka vůbec. A sice spíše populárním, i když o to přístupnějším způsobem.






















