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Albert Schweitzer

    14. Jänner 1875 – 4. September 1965

    Albert Schweitzer, ein Theologe, Musiker, Philosoph und Arzt, prägte das moderne Denken nachhaltig. Seine theologische Arbeit stellte vorherrschende Jesu-Bilder in Frage und stellte ihn als apokalyptische Figur dar. Schweitzers bleibendes Erbe ist seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, ein Leitprinzip, das seine humanitären Bemühungen untermauerte. Diese Philosophie manifestierte sich berühmt in seinem lebenslangen Engagement für den Erhalt des von ihm in Gabun gegründeten Krankenhauses, was seinen Einsatz für den Dienst am Nächsten verkörpert.

    Albert Schweitzer
    Was sollen wir tun? 12 Predigten über ethische Probleme
    Johann Sebastian Bach
    Selbstzeugnisse
    Die Jahre vor Lambarene
    Aus meinem Leben und Denken
    Zwischen Wasser und Urwald
    • Buch eines herausragenden Vertreters der Weltkulturgeschichte. Der Autor, Nobelpreisträger für Frieden im Jahr 1953, begann als Student an einer theologischen Fakultät, konnte sich jedoch nicht mit der orthodoxen Auslegung des christlichen Glaubens identifizieren. Er sieht die Zukunft des Christentums im Verlassen des dogmatischen Christentums und neigt zu einem ethischen Christentum. Später wird er Arzt und geht nach Afrika. Dort, im Dschungel, baut er ohne staatliche Unterstützung ein Krankenhaus. Außerdem errichtet er eine Missionsstation, einen Pavillon für psychisch Kranke und ein Dorf für Leprakranke. In diesem Buch schildert er diese Zeit in Afrika.

      Zwischen Wasser und Urwald
      4,5
    • Aus meinem Leben und Denken

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Albert Schweitzer gibt in einfacher und klarer Sprache Auskunft über sein Leben und Denken. Aufgewachsen im Elsaß, studiert er zunächst Theologie und Philosophie in Straßburg und belegt Vorlesungen in Musiktheorie, um seine musikalische Ausbildung zu vervollständigen. 1904 faßt er den Entschluß, nach Afrika zu gehen, jedoch nicht als Missionar, sondern als Arzt, um »niht nur der Wissenschaft und der Kunst zu leben, sondern sich einem unmittelbaren menschlichen Dienen zu weihen«. Neben seiner Tätigkeit als Arzt in Lambarene beschäftigt sich Schweitzer weiterhin mit der Musik und der Philosophie; er gibt die Bachschen Orgelwerke heraus, geht auf Konzertreisen und veröffentlicht seine kulturphilosophischen Schriften.

      Aus meinem Leben und Denken
      4,7
    • Die Jahre vor Lambarene

      Briefe 1902-1912

      Der Briefwechsel zwischen Albert Schweitzer und Helene Bresslau, seiner späteren Frau, musste lange als verschollen gelten. Vor einigen Jahren wurde er wieder entdeckt, hier wird er zum ersten Mal veröffentlicht. Er ist ein großartiges menschliches Zeugnis aus der Zeit, in der sich diese beiden Menschen, denen berufliche Erfüllung und Erfolg in Europa offengestanden hätten, zur Arbeit in Afrika entschlossen - ein Lebensdokument aus den „Jahren vor Lambarene“.

      Die Jahre vor Lambarene
      5,0
    • Umfassendes Werk des Arztes, Theologen und Organisten Albert Schweitzers, der sich intensiv mit dem Leben und dem Schaffen des einzigartigen deutschen Komponisten und Organisten Johann Sebastian Bach auseinandersetzt. Das Buch basiert auf einer kritischen und zugleich persönlich engagierten Bewertung der Quellen und Literatur, vor allem jedoch auf den lebenslangen Erfahrungen des Autors und seiner Überlegungen zur Interpretation von Bachs Musik. Es enthält einen Namenregister, eine Liste von Bachs Kompositionen sowie einen Nachsatz und eine abschließende Überlegung des Übersetzers D. Jerie am Ende des Buches.

      Johann Sebastian Bach
      5,0
    • Albert Schweitzers soziale und ethische Philosophie wird am besten in Der Philosophie der Zivilisation ausgedrückt. In Buch I, Der Verfall und die Wiederherstellung der Zivilisation, argumentiert Schweitzer, dass das wesentliche Merkmal jeder Kultur ihre Weltanschauung ist und dass eine Kultur nur dann gesund und stabil sein kann, wenn ihre Weltanschauung optimistisch und ethisch ist. Ohne diesen Ausblick ist es unmöglich, die Zerstörung der Welt zu vermeiden. In Buch II, Zivilisation und Ethik, überprüft er die wichtigsten ethischen Systeme der Welt auf der Suche nach dem wesentlichen Prinzip des "Moralischen", nach dem die welt- und lebensbejahende Ethik der "Ehrfurcht vor dem Leben" dargelegt wird. Durch Schweitzers Anleitung wird der Mensch nach spiritueller und ethischer Selbstverwirklichung streben, die wiederum in allen Prozessen der Welt verwirklicht werden kann, wodurch wir ein wahrhaft zivilisiertes Volk werden. Schweitzers letztliches Ziel ist es, uns zu helfen, zu erkennen, dass die Quelle des universellen Elends und der Katastrophe das Fehlen einer Theorie des Universums ist.

      Kultur und Ethik
      4,0
    • Dr. Albert Schweitzers einflussreiche Untersuchung der historischen Jesusforschung, die vor über einem Jahrhundert veröffentlicht wurde, bleibt eine wichtige Ressource für Bibelwissenschaftler, trotz ihrer umstrittenen Schlussfolgerungen. Das Werk bietet eine umfassende Analyse der verschiedenen Ansätze zur Erforschung der Person und Lehren Jesu und beleuchtet die theologischen und historischen Kontexte, die die Forschung beeinflusst haben. Schweitzer diskutiert die unterschiedlichen Perspektiven und Methoden, die im Laufe der Zeit angewendet wurden, und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen dieser Studien. Seine Arbeit hat maßgeblich zur Entwicklung der modernen Jesusforschung beigetragen und regt zur Reflexion über die Bedeutung Jesu in der heutigen Zeit an.

      Geschichte der Leben-Jesu-Forschung
      4,0
    • In der Biografie von J. S. Bach, geschrieben von Albert Schweitzer, begegnet der Leser nicht nur einem, sondern vielen Schweitzern.

      J. S. Bach
      3,5
    • Albert-Schweitzer-Lesebuch

      • 420 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Albert Schweitzers humanitäres Engagement in einem afrikanischen Urwald-Krankenhaus und seine Lehre von der Ehrfurcht vor dem Leben sind gerade in Krisenzeiten wichtige ethische Orientierungspunkte. Harald Steffahn hat in diesem Lesebuch die wichtigsten und schönsten Texte des Friedensnobelpreisträgers und Bestsellerautors versammelt. Es ist chronologisch nach den Lebensstationen Albert Schweitzers angelegt, von der Jugend in Günsbach bis zu den letzten Jahren in Lambarene. Alle Themen seiner großen Werke sind hier Theologie, Musik und Literatur, Kulturphilosophie, Ethik und Politik. Wie ein roter Faden durchziehen Schweitzers autobiographische Texte den Band. So ist eine eindrucksvolle Dokumentation zu Leben und Werk Albert Schweitzers entstanden.

      Albert-Schweitzer-Lesebuch
      3,7
    • In seiner Arbeit versucht der Autor, die Ursachen der Krise der westeuropäischen Kultur zu analysieren und sucht dabei Antworten in der altindischen Philosophie sowie bei den größten indischen Denkern: Ramakrishna, Vivekananda, Tagore, Aurobindo und anderen. Der Autor vertraut die Leser die grundlegenden Ideen der indischen Philosophie über einen Zeitraum von drei Jahrtausenden an. Das gesamte Buch ist so aufgebaut, dass die Entwicklung des indischen Denkens als Wechselwirkung und Kampf zweier Weltanschauungen: der ethischen und der mystischen betrachtet wird.

      Die Weltanschauung der indischen Denker
      3,0
    • Eine behütete Kindheit im Pfarrhaus zu Günsbach und viel Freiheit, um in der Natur herumzustreunen, die Liebe zu Tieren und das Mitgefühl mit allen Leidenden zu entdecken, frühe musische und religiöse Erfahrungen und Vorbilder, die das weitere Leben prägen – Albert Schweitzers berühmte Erinnerungen haben Generationen vor Augen geführt, worauf es in der Kindheit und Jugend wirklich ankommt.

      Aus meiner Kindheit und Jugendzeit
      4,0
    • In einer Zeit, die zunehmend von Kriegen, Umweltzerstörungen und Hungersnöten bedroht ist, hat Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben nichts an Aktualität eingebüßt. Das Prinzip der Ehrfurcht vor dem Leben ist für ihn an keine bestimmte Religion oder Philosophie gebunden. Es ist die elementare und überlebensnotwendige Richtlinie, die allem Denken und Handeln zugrundeliegen soll. Dieses Buch vereinigt Schlüsseltexte Schweitzers aus den Jahren 1919 bis 1963, die die zentralen Linien seiner Ethik philosophisch und theologisch herausarbeiten.

      Die Lehre der Ehrfurcht vor dem Leben
      3,9
    • Straßburger Vorlesungen

      Hrsg. v. Erich Gräßer u. Johann Zürcher

      • 759 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Die wiederentdeckten Vorlesungen von Albert Schweitzer aus den Jahren 1902 bis 1912 bieten einen faszinierenden Einblick in seine neutestamentliche Lehre an der Universität Straßburg. Diese Texte, die als verschollen galten, zeigen seine wissenschaftliche Akribie und die Art und Weise, wie er komplexe Themen wie Taufe und Abendmahl anschaulich und verständlich seinen Studenten näherbrachte. Schweitzer interpretiert diese Sakramente als eschatologisch, beleuchtet jedoch deren Entwicklung und Enteschatologisierung. Die Veröffentlichung dieser Manuskripte stellt eine bedeutende Bereicherung der neutestamentlichen Wissenschaft dar.

      Straßburger Vorlesungen
    • Das Christentum und die Weltreligionen

      Zwei Aufsätze zur Religionsphilosophie

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Auseinandersetzung mit nichtchristlichen Kulturen und Religionen beleuchtet die Einzigartigkeit des Christentums sowie die Vielfalt ethischer Konzepte. Albert Schweitzers Überlegungen zu diesen Themen sind nach wie vor relevant und werden in zwei bedeutenden Beiträgen erörtert. Ulrich Neuenschwander, ein Experte für Schweitzers Werk, bietet eine verständliche Einführung in das Leben und die Philosophie des Religionsdenkers, wodurch dessen Einfluss auf die heutige Diskussion verdeutlicht wird.

      Das Christentum und die Weltreligionen
    • "Ehrfurcht vor dem Leben" ist ein Lesebuch, das die zentralen Gedanken Albert Schweitzers, eines bedeutenden Humanisten und Arztes, zusammenfasst. Es enthält prägnante Zitate und ansprechende Fotos, die seine Ethik der Verantwortung und sein Engagement für Menschlichkeit und Frieden verdeutlichen. Ein biographischer Abriss ergänzt das Werk.

      Albert Schweitzer - Damit das Leben Zukunft hat
    • Mit Ehrfurcht vor dem Leben

      • 62 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Ehrfurcht vor dem Leben als Grundsatz menschlichen Handelns – Albert Schweitzer sah im Evangelium den Auftrag, dem Leben zu dienen, und setzte diese Überzeugung als Arzt in Lambarene in die Tat um. Eine Sammlung mit Auszügen aus seinen Texten, die auffordern, der Liebe für die Mitmenschen im Herzen Raum zu geben.

      Mit Ehrfurcht vor dem Leben
    • Von 1901 bis 1904, während seiner frühen Straßburger Jahre als Privatdozent für neutestamentliche Theologie, hat Albert Schweitzer 33 Gespräche über das Neue Testament in einem elsässischen Kirchenblatt erscheinen lassen. Die Gespräche bieten nach dem Urteil des Bonner Theologen Erich Gräßer nichts Geringeres als eine Einführung in das Verständnis vom Wesen des Christentums.

      Gespräche über das Neue Testament
    • Ojembo, der Urwaldschulmeister

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Liebevoll wirbt Schweitzer um Verständnis, Sympathie und Hilfsbereitschaft gegenüber den Ärmsten der Armen, humorvoll schildert er Alltagsbegebenheiten in seinem Spital und erzählt eindringlich von den unendlichen Mühen und Schwierigkeiten und von beglückenden Erlebnissen und hoffnungsfrohen Erfolgen. Und vielen seiner treuesten Helfer und neuen Freunde setzt er ein bleibendes Denkmal, so auch dem Urwaldschulmeister Ojembo: "Ojembo heißt - das Lied. Nie hat wohl jemand einen so schönen Namen besser getragen als dieser schwarze Lehrer"

      Ojembo, der Urwaldschulmeister
    • Strassburger Predigten

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Albert Schweitzer gehört zu den großen Predigern des 20. Jahrhunderts. Seine schriftlich ausgearbeiteten Andachten sind glänzende theologische Miniaturen, die einen tiefen Einblick in die Frömmigkeit des späteren "Urwalddoktors" erlauben und den Leser auch heute noch unmittelbar ansprechen. Der vorliegende Band enthält eine Auswahl der schönsten religiösen Reden Schweitzers, darunter auch seine ersten Predigten über die "Ehrfurcht vor dem Leben". Sie stammen überwiegend aus den Jahren vor Schweitzers Tätigkeit als Arzt im afrikanischen Lambarene und zeigen, warum für ihn Religion und Humanität zwei Seiten der gleichen Medaille waren.

      Strassburger Predigten
    • "Liebes Cembalinchen ..."

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      s/t: eine Freundschaft in Briefen=Dear Cembalinchen: Albert Schweitzer, Alice Ehlers: A Friendship in Letters

      "Liebes Cembalinchen ..."
    • Albert Schweitzer war nicht nur ein tatkräftiger Arzt im westafrikanischen Lambarene und ein virtuoser Orgelspieler, sondern zugleich auch ein wortmächtiger Schriftsteller und Prediger, der zu grundlegenden Fragen des Lebens, der Ethik, der Religion und der Kultur treffende, zugespitzte und teils überraschende Formulierungen gefunden hat. Dieses Buch versammelt in 50 thematischen Kapiteln seine schönsten Zitate, darunter die klassischen Formulierungen wie „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“, aber auch Sätze aus den nachgelassenen Werken, die neu zu entdecken sind. Insgesamt bietet das Buch, das auch fortlaufend gelesen werden kann, einen eindrucksvollen Einblick in Albert Schweitzers bis heute aktuelle Gedankenwelt.

      Das Buch der Albert-Schweitzer-Zitate
    • Kulturphilosophie

      Verfall und Wiederaufbau der Kultur. Kultur und Ethik.

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Mit dieser Ausgabe wird Albert Schweitzers Hauptwerk in neuer Ausstattung und mit dem ursprünglichen Titel wieder zugänglich. Schweitzer hat hier erstmals die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben entfaltet und auf die berühmte, bis heute aktuelle Formel zugespitzt: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Der Band umfaßt beide Bände der Kulturphilosophie: „Verfall und Wiederaufbau der Kultur“ sowie „Kultur und Ethik“. Ein neues Nachwort erläutert die Entstehung des Werks und seinen Zusammenhang mit dem inzwischen aus dem Nachlaß publizierten dritten Band.

      Kulturphilosophie
    • Die fortschreitende Begegnung mit den nichtchristlichen Kulturen und Religionen wirft die Frage nach der Einzigartigkeit des Christentums und den unterschiedlichen ethischen Entwürfen verschiedener Denktraditionen immer wieder auf. Albert Schweitzer hat zu diesem Problemkreis aus der Erfahrung seines Lebens und Denkens heraus Überlegungen angestellt, die auch heute noch aktuell sind und hier durch zwei wichtige Beiträge präsentiert werden. Ulrich Neuenschwader, ein ausgewiesener Kenner Albert Schweitzers, führt auf allgemeinverständliche Weise in Leben und Werk des großen Religionsphilosophen ein

      Das Christentum und die Weltreligionen
    • Goethe

      • 100 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Goethe
    • Gedanken-Austausch

      Erlebte Kulturgeschichte in Zeugnissen aus 6 Jahrzehnten

      • 511 Seiten
      • 18 Lesestunden
      Gedanken-Austausch