German
Gottfried Benn Bücher
Gottfried Benn war ein deutscher Essayist, Romanautor und expressionistischer Dichter. Von Beruf Arzt, wurde er zu einem frühen Bewunderer und später zu einem Kritiker der nationalsozialistischen Revolution. Benn hatte unmittelbar vor und nach dem NS-Regime einen literarischen Einfluss auf die deutsche Lyrik. Sein Werk erforscht bis heute die komplexen Wechselwirkungen von Kunst, Wissenschaft und Politik.







Mit diesen beiden sorgfältig gestalteten und edierten Büchern gewinnt man einen fundierten Einblick in eines der größten schriftstellerischen Werke des vergangenen Jahrhunderts. Der Gedichtband versammelt neben den zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichten Benns auch diejenigen aus dem Nachlass sowie die mittlerweile berühmten »Poetischen Fragmente«. Der Prosaband enthält die »novellistische« und »essayistische« Prosa Benns, von den fulminanten Texten der Jahre bis zum Ersten Weltkrieg, den »Rönne-Novellen« des jungen Arztes über »Weinhaus Wolf« aus der Phase der inneren Emigration bis hin zu dem »Roman des Phänotyp«, dem »Ptolemäer«, der Selbstcharakterisierung »Doppelleben« und Szenen, die von Benn nicht für das Theater geschrieben wurden.
Mit diesen beiden sorgfältig gestalteten und edierten Büchern gewinnt man einen fundierten Einblick in eines der größten schriftstellerischen Werke des vergangenen Jahrhunderts. Der Gedichtband versammelt neben den zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichten Benns auch diejenigen aus dem Nachlass sowie die mittlerweile berühmten »Poetischen Fragmente«. Der Prosaband enthält die »novellistische« und »essayistische« Prosa Benns, von den fulminanten Texten der Jahre bis zum Ersten Weltkrieg, den »Rönne-Novellen« des jungen Arztes über »Weinhaus Wolf« aus der Phase der inneren Emigration bis hin zu dem »Roman des Phänotyp«, dem »Ptolemäer«, der Selbstcharakterisierung »Doppelleben« und Szenen, die von Benn nicht für das Theater geschrieben wurden.
Essays und Reden in der Fassung der Erstdrucke
- 788 Seiten
- 28 Lesestunden
This collection features a wide range of essays and speeches by a prominent figure, exploring themes in psychiatry, natural sciences, medical psychology, and the modern self. The works span from 1910 to 1955, addressing topics such as the impact of irrationalism on modern medicine, the relationship between genius and health, and the role of poets in effecting change. The author reflects on the evolution of personality, the challenges of nihilism, and the significance of expressionism in literature. Key essays discuss the nature of art and its intrinsic laws, the cultivation of the German spirit, and the future of the mind and soul. The collection also includes critical examinations of historical figures and movements, as well as contemplations on the artist's role in society. Noteworthy speeches commemorate influential individuals and address the responsibilities of intellectuals in the face of political changes. The anthology concludes with an editorial report and biographical notes, providing context for the essays and speeches. This comprehensive body of work captures the author's intellectual journey and his reflections on culture, art, and the human condition during a tumultuous period in history.
German
Lyrik des expressionistischen Jahrzehnts
- 242 Seiten
- 9 Lesestunden
Ausw. v. Niedermayer, Max ; Schlüter, Marguerite. Einleitg. Benn, Gottfried.
Liebesgedichte
- 126 Seiten
- 5 Lesestunden
Viele von Ulla Hahns Gedichten sind Herzensgedichte. Seit ihren ersten Veröffentlichungen Ende der siebziger Jahre umkreist sie dieses große Thema in immer neuen und überraschenden poetischen Bildern. Im souveränen, mitunter ver-rückten Spiel mit überlieferten Formen erfindet Ulla Hahn eine Sprache für das kurze jubelnde Glück und die Verzweiflung, für die Zärtlichkeit, die Obsession und die Gewaltsamkeit der Liebe. Diese Sammlung stellt die schönsten Liebesgedichte aus dem viel diskutierten Frühwerk der Autorin zusammen.
»Der Ptolemäer, in der Kriegsverwüstung Betreiber ausgerechnet eines Schönheitssalons, versucht eine Standortbestimmung mittels Revue.« Aus dem Vorwort von Uwe Tellkamp Der »Ptolemäer« ist laut Benn »ein Gedanken- und Problemmassiv aktuellsten Charakters«. Dessen einzigartiger Stil schien seine Gedanken bei der Publikation 1949 unangreifbar zu machen. Die drei Prosastücke »Weinhaus Wolf«, »Roman des Phänotyp« und »Der Ptolemäer«, in den Jahren 1937 bis 1947 geschrieben, sind erzählerische Texte ohne das übliche Erfinden von Figuren, Taten und Beziehungen. Es sind »Romane im Sitzen«, erfüllt von Erinnerungen, Beobachtungen, Spekulationen eines Zeitgenossen, der von den Verfallsprozessen der europäischen Zivilisation fasziniert ist.
Blumen
Gedichte und Fotografien
»Ruhe sanft, kleine Aster«, »O du, sieh an, Levkoienwelle« oder »Nimm fort die Amarylle« – in jedem dritten Gedicht Benns gibt es eine Anspielung auf Blumen und Blüten. Manche tragen die Blume im Titel, andere im Reim. Hier dient die Blüte als Schmuck, dort als Gleichnis und manchmal auch als Signal einer Stimmung oder Gestimmtheit. Das sicherste Zeichen sind sie für den Wechsel vom Zynischen ins Elegische, vom Sarkasmus in die hemmungslose Melancholie. Thomas Florschuetz und Durs Grünbein haben aus diesem Reichtum eine Auswahl getroffen. Thomas Florschuetz, einer der »herausragenden Vertreter der international höchst anerkannten deutschen Fotografie«, stellt Benns Gedichten eigene Bilder von Blüten und Früchten zur Seite. Durs Grünbein begleitet die Auswahl mit einem Nachwort und einem Gedicht.
Hernach
Gottfried Benns Briefe an Ursula Ziebarth. Mit Nachschriften zu diesen Briefen von Ursula Ziebarth und einem Kommentar von Jochen Meyer
- 502 Seiten
- 18 Lesestunden
In seinen letzten beiden Lebensjahren zeigt Benn eine bisher unbekannte Seite. Eine junge Berlinerin, die in Worpswede lebt, lädt den 68-jährigen Autor im Sommer 1954 telefonisch ein, in Bremen aus seinem Werk vorzulesen. Benn antwortet mit einer Einladung zum Eisessen, ohne zu ahnen, dass er nur zehn Wochen später in einem seiner 252 erstmals veröffentlichten Briefe an Ursula Ziebarth gestehen wird, dass ihre Kollegen denken könnten, sie sei mit einem „Irren“ verheiratet, der ständig aus seiner „Zelle“ schreibt. Der Leser wird Zeuge einer intensiven, zärtlichen und oft tumultuarischen Liebe. Benn beschreibt sie als „merkwürdigerweise meines Geistes u. meines Bluts, sehr nahe, sehr, sehr süss“. Seine Briefe an Ziebarth sind alles andere als eintönig; sie reflektieren große Erfüllungen und alltägliche Widrigkeiten. Benn zeigt Offenheit für Gespräche über Leben, Bücher, Reisen, Landschaften, Kunstwerke, Gedichte und die Probleme der Lyrik nach dem Krieg. Er beschäftigt sich mit dem „Nicht-Gedicht“ und ist überzeugt, dass das „objektive große Gedicht“ überholt ist. In seiner Geliebten findet er eine kompetente Gesprächspartnerin. Diese Briefe sind spontan und offen, und sie enthüllen Benn in einer neuen, unverfälschten Weise.



