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Peter Dinzelbacher

    1. Jänner 1948

    Peter Dinzelbacher ist ein Professor, dessen Forschung sich auf die Geschichte von Religiosität, Volkskultur und Mentalität konzentriert. Seine Arbeit taucht tief in die Aspekte des europäischen Mittelalters und der Spätantike ein und untersucht, wie sich spirituelle und soziale Einstellungen in diesen Epochen formten und ausdrückten. Dinzelbacher analysiert die Schlüsselelemente des europäischen Denkens und Erlebens und bietet den Lesern so faszinierende Einblicke in die Vergangenheit.

    Peter Dinzelbacher
    Mittelalterliche Visionsliteratur
    Die Templer
    Himmel, Hölle, Heilige. Visionen und Kunst im Mittelalter
    Bernhard von Clairvaux
    Kulturgeschichte der christlichen Orden
    Heilige oder Hexen?
    • Professor Peter Dinzelbacher leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag zur Mentalitätsgeschichte des Christentums. Er betrachtet die Rolle der Frau in der katholischen Kirche: Als "Heilige" genoß sie stets höchste Verehrung und als "Hexe" wurde sie dämonisiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Dabei zeigten die Mystikerinnen teilweise dieselben Verhaltensmerkmale wie die als Ketzerin verschrieenen und häufig auf dem Scheiterhaufen zu Tode gekommenen Frauen.

      Heilige oder Hexen?
      4,5
    • Die christlichen Orden sind uns heute in erster Linie durch bedeutende architektonische Anlagen und Bauten, geistliche Musik und vielfältige andere kulturelle Zeugnisse gegenwärtig. Ihre Darstellung beschränkt sich jedoch meist auf die institutionellen und die rein religiösen Aspekte des Ordenslebens. Der neue Kröner-Band bietet erstmals komprimiert und allgemeinverständlich einen umfassenden Überblick über die Kulturleistungen der großen christlichen Orden. Die 13 Artikel über die wichtigsten Orden behandeln jeweils Geschichte, Spiritualität und Verfassung, Literatur, Architektur und bildende Kunst, Musik, Theologie und Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Bildungswesen und in vielen Fällen noch Sozialwesen und Wirtschaft. Die Register, systematischen Übersichten und das Glossar machen dieses Buch zu einem handlichen Nachschlagewerk zur Kultur der Klöster.

      Kulturgeschichte der christlichen Orden
      5,0
    • Seit dem Mittelalter rankten sich zahlreiche Mythen und Legenden um den Orden der Tempelritter. Peter Dinzelbacher erzählt die Geschichte des großen Ordens, der die mittelalterliche Welt entscheidend beeinflusste und unsere Vorstellungen vom Mittelalter prägte.

      Die Templer. Wissen, was stimmt
      3,0
    • Die letzten Dinge

      • 213 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der deutsche Historiker Peter Dinzelbacher, bekannt durch sein Werk über Heilige und Hexen, widmet sich hier einem Thema, das im Mittelpunkt des mittelalterlichen Denkens und Lebens stand. Die Angst vor dem Ende und dem, was nach dem Tod kommt, beflügelt die menschliche Fantasie. Das Mittelalter verstand es jedoch, „jenen Welt“ in so wunderbaren Farben darzustellen wie vielleicht kein anderes Zeitalter. In seinem fesselnd geschriebenen Werk konzentriert sich der Autor sowohl auf das Motiv des Fegefeuers als auch auf die Entwicklung der Vorstellungen vom himmlischen Reich der Auserwählten und der Hölle der Verdammten. Auf diese Weise ergänzt er das Bild, das sich der Leser auf Grundlage von Le Goffes umfassender Studie über die Entstehung des Fegefeuers machen konnte.

      Die letzten Dinge
      4,0
    • Wie dachten die Menschen des Mittelalter? Inwiefern waren sie wie wir und wo uns fremd? Es sind diese Fragen, die den Mentalitätshistoriker Peter Dinzelbacher interessieren. In seinem neuen Buch fasst er im wahrsten Sinn des Wortes"ein heißes Eisen"an. Denn diese Redewendung kommt von einem Rechtsbrau, den man anwandte, wenn die irdische Justiz nicht mehr weiter wusste: dem Gottesurteil. Mit verschiedenen Mitteln wie dem Hexenbad oder glühenden Eisenstücken wurde der oder die Angeklagte auf die Probe gestellt. Noch seltsamer muten uns die Tierprozesse an, in denen zum Beispiel Mäuse verurteilt wurden, weil sie ein Feld kahlgefressen hatten. Man gab ihnen drei Tage, den Ort zu verlassen - schwangere und Jungtiere hatten etwas mehr Zeit. Dieses Buch soll helfen zu verstehen, warum die Menschen des Mittelalters solche Praktiken anwandten. Erst wenn wir uns dem Mittelalter als einer anderen Kultur nähern und die Fremdheit dieser Epoche nicht ausblenden, entfaltet sie ihre ganze Faszination.

      Das fremde Mittelalter - Gottesurteil und Tierprozess
      3,7
    • Der Band orientiert in 17 Einzeldarstellungen über die wichtigsten Themenfelder der europäischen Mentalitätsgeschichte von der Antike über das Mittelalter bis zur Gegenwart: Lebensalter, Sexualität/Liebe, Ängste und Hoffnungen, Krankheit, Sterben/Tod, Fremdes und Eigenes, Arbeit und Fest, Religiosität, Umwelt/Natur, Zeit/Geschichte und andere.

      Europäische Mentalitätsgeschichte
      3,5
    • Peter Dinzelbacher beschreibt die kulturellen und mentalen Veränderungen zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, die unsere westliche Kultur bis heute prägen. Er beleuchtet die Wiederbelebung städtischen Lebens, die Entstehung von Universitäten und die Entwicklung der höfischen Minnedichtung, während traditionelle Strukturen weiterhin bestehen blieben.

      Europa im Hochmittelalter 1050-1250. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte
    • Europa im Hochmittelalter

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In der Zeit von der Mitte des 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts wurden Lebensarten und Einstellungen neu entwickelt, die, wenn auch immer wieder modifiziert, unsere westliche Kultur bis heute prägen. Zu denken ist z. B. an die Wiederbelebung bzw. Neugestaltung des städtischen Lebens, die Intensivierung der Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft oder die Entdeckung der Liebe als Raison d’être eines Menschenlebens. Die Renaissance des 12. Jahrhunderts, die Entstehung der Universitäten, die Philosophie der Scholastik, die höfische Minnedichtung und die Kunst der Gotik kennzeichnen einen umfassenden Mentalitätswandel in dieser Zeit. Zugleich blieben Strukturen bestimmend – z. B. die Landwirtschaft als Basis der Grundversorgung oder der ständische Aufbau der Gesellschaft –, die die Menschen fest in traditionellen Bahnen hielt. Dieses Spannungsverhältnisses berücksichtigend, gelingt es Peter Dinzelbacher meisterlich, die Veränderungen in Kultur, Mentalität und Alltag der Menschen im hohen Mittelalter lebendig werden zu lassen.

      Europa im Hochmittelalter
    • Der Historiker Peter Dinzelbacher untersucht die Endzeitphantasien von der Antike bis zur Gegenwart. Im ersten Teil des Buches gibt er Einblicke in die Vorstellungen der Untergangspropheten und zeigt, dass die Angst vor Weltkatastrophen bereits vor der jüdisch-christlichen Apokalyptik existierte. Er verfolgt die Motive durch das christliche Mittelalter bis zur Neuzeit und ordnet moderne, ökologisch begründete Schreckensszenarien in diese Tradition ein. Der zweite Teil bietet eine mentalitätsgeschichtliche Analyse, in der Dinzelbacher die Beweggründe der Weltuntergangspropheten hinterfragt und die Ängste, Wünsche und Phantasien, die sie antreiben, untersucht. Eine zentrale Frage ist, warum und zu wessen Vorteil apokalyptische Szenarien verbreitet wurden. Es lassen sich zwei Typen von Weltuntergangserwartungen beobachten: die rational kalkulierte, die auf kosmologischem Wissen basiert, und die, die aus religiösen Inspirationen, Träumen und Visionen hervorgeht. Beide Komplexe werden von Ängsten genährt und können zur Manipulation autoritätsgläubiger Menschen genutzt werden. Dies zeigt sich nicht nur bei apokalyptischen Sekten, sondern auch in der Drohung mit dem Jüngsten Gericht, die in der Vormoderne von allen Kirchen verbreitet wurde. Die Steigerung der Machtstellung der Untergangspropheten war stets ihr Ziel, wobei die Vorstellung von der Auserwählung ihrer Anhänger besonders nützlich war.

      Weltuntergangsphantasien in der europäischen Geschichte
    • In 1200 Personen- und Sachartikeln erschließt dieses Lexikon die europäische Mystik von der Antike bis zur Gegenwart. Es berücksichtigt sowohl die Erlebnis- als auch die oft marginal behandelte Frauenmystik ausführlich. Ergänzend sind Überblicksartikel zur jüdischen, islamischen und asiatischen Mystik sowie zu religiösen Randerscheinungen wie Alchemie und Okkultismus enthalten. Für die zweite Auflage des 1989 erstmals erschienenen Bandes wurden die Literaturangaben aktualisiert, und die allgemeine Bibliographie wurde neu erstellt und erheblich erweitert. Pressestimmen loben die Zugänglichkeit und die informative Sammlung zu einem komplexen und zeitlos bedeutenden Thema. Besonders hervorgehoben werden die verlässlichen Personenartikel und die vorzüglichen Bibliographien, die dem Werk zu beträchtlicher Verbreitung verhelfen dürften. Der Herausgeber, Peter Dinzelbacher, geboren 1948, lehrt Kultur- und Geistesgeschichte des Mittelalters an der Universität Stuttgart. Er hat auch das hochgeschätzte „Sachwörterbuch der Mediävistik“ veröffentlicht, und seine „Europäische Mentalitätsgeschichte“ gilt als Standardwerk. Zuletzt erschien von ihm die „Kulturgeschichte der christlichen Orden“.

      Kröners Taschenausgaben: Wörterbuch der Mystik