Jura Soyfer Bücher
Jura Soyfer war ein Satiriker und Dramatiker, dessen Werk sich eindringlich mit den politischen Ereignissen seiner Zeit auseinandersetzte. Aufgewachsen in einer sprachlich sensiblen Familie, entwickelte er eine Leidenschaft für Wortspiele und politisches Kabarett. Soyfer strebte danach, das Theater über reine Unterhaltung zu erheben, plädierte für dessen Politisierung und näherte sich damit dem epischen Theater Bertolt Brechts an. Seine scharfe Satire auf autoritäre Figuren und sein politisch engagiertes Schreiben führten schließlich zu seiner Inhaftierung in Konzentrationslagern, wo er unter widrigsten Umständen das berühmte Lied von Dachau mitgestaltete.






Das Gesamtwerk
- 922 Seiten
- 33 Lesestunden
Werkausgabe - 2: Auf uns kommt's an! Szenen und Stücke
- 360 Seiten
- 13 Lesestunden
Der Weltuntergang. oder „Die Welt steht auf gar kein Fall mehr lang ...“
- 136 Seiten
- 5 Lesestunden
Jura Soyfer, ein 1912 in Charkow geborener Lyriker und politischer Autor, verfasste das Stück „Weltuntergang oder ‚Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang‘“, das 1936 uraufgeführt und schnell abgesetzt wurde. Es thematisiert das drohende Ende der Menschheit durch einen Kometen und zeigt verschiedene Reaktionen der Menschen auf die Apokalypse.
Almanach der Vergessenen
- 172 Seiten
- 7 Lesestunden
German
Briefe, Gedichte, Kurze Prosa
- 66 Seiten
- 3 Lesestunden
Der Brief schildert die Erfahrungen eines Berichterstatters, der nach Berlin reist und sich mit der journalistischen Arbeit auseinandersetzt. Er reflektiert über die Artikel seines Kollegen Ludwig, der als Sonderkorrespondent politische Themen behandelt, während der Autor selbst Schwierigkeiten hat, relevante Beiträge zu leisten. Besonders frustrierend ist für ihn die Unmöglichkeit, kritische politische Analysen zu veröffentlichen, da diese in der aktuellen Zeit nicht salonfähig sind. Trotz der Herausforderungen plant er, sich intensiv der Arbeit für verschiedene Publikationen zu widmen.
Gesammelte Werke. Szenen und Stücke
- 321 Seiten
- 12 Lesestunden
Streik der Diebe
Ein Filmexposé von Jura Soyfer sowie eine Posse von Georg Mittendrein mit Liedern von Georg Herrnstadt
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
Es herrscht Wirtschaftskrise. Die Diebe finden nichts mehr zum stehlen. Da beschließen sie zu streiken … Es wird nicht mehr eingebrochen, nichts wird entwendet. Die Folge: Als erstes kollabiert die Sicherheitsindustrie. Niemand braucht mehr Tresore, Schlösser oder Überwachungssysteme. Und da die Menschen ihr Geld auch nicht mehr in die Bank tragen – weil es auch aus der Küchenlade nicht gestohlen wird – krachen alsbald die Banken. Auch die Polizei muss ihre Beamten entlassen, sie haben nichts mehr zu tun. Und schließlich dümpeln die Zeitungen. Es gibt nichts mehr zu berichten. Am Ende beschließt die Polizei, aus den eigenen Reihen Diebe auszubilden, um den Streik zu brechen. Doch ohne die Mitwirkung der Diebe kann die Wirtschaft nicht wieder angekurbelt werden … Soyfer entwarf diese Film-Groteske 1936/37. 85 Jahre später hat Georg Mittendrein, vor 40 Jahren Leiter des Jura-Soyfer-Theaters in Wien, aus dem Filmstoff ein Theaterstück, eine Posse in der Tradition Nestroys, geschrieben. Und Georg Herrnstadt hat 13 Lieder komponiert, deren Texte und Noten in diesem Band abgedruckt sind.
Lyrik
- 266 Seiten
- 10 Lesestunden
Astorie - Vineta - Potopené město
- 82 Seiten
- 3 Lesestunden
Divadelní hry originálního rakouského dramatika.
Szenen und Stücke
- 277 Seiten
- 10 Lesestunden








