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Jean Genet

    19. Dezember 1910 – 14. April 1986

    Jean Genet war einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, bekannt als Dichter, Romanautor, Dramatiker und politischer Essayist. Seine Werke, von denen viele bei ihrer Erstveröffentlichung als skandalös galten, werden heute als Klassiker der modernen Literatur gefeiert. Genet befasst sich in seinen Schriften mit dem Leben der Randfiguren der Gesellschaft und erforscht komplexe Themen wie Moral, Identität und Rebellion. Sein unverwechselbarer Stil, der sich durch provokative Bilder und intensive emotionale Tiefe auszeichnet, hat eine unauslöschliche Spur in der literarischen Landschaft hinterlassen.

    Jean Genet
    Ein verliebter Gefangener
    Werke in Einzelbänden. Band II - Wunder der Rose
    Notre - Dame - des - Fleurs
    Werke in Einzelbänden: Band 3, Das Totenfest
    4 [Vier] Stunden in Chatila
    Alberto Giacometti
    • Neben den Dichtern, die malen, und den Malern, die dichten – wie Alberto Giacometti in früheren Jahren –, gibt es die Dichter, die über Maler schreiben: so zum Beispiel der Franzose Jean Genet. Er traf sich regelmässig mit Alberto Giacometti (1901–1966) in dessen Atelier. Was er bei diesen Begegnungen erlebte und dachte, hielt er in Form eines Dialogs fest. Das äussere Zwiegespräch fand im Atelier zwischen dem Bildhauer und Maler und dem Schriftsteller statt, das innere zwischen Genet und dem Werk Giacomettis. Entstanden ist ein virtuoses Geflecht aus Beobachtungen und Gedanken sowie Kommentaren oder Entgegnungen von Alberto Giacometti. Genet erfasste auf diese Weise die Suche Giacomettis nach dem vollkommenen Werk und offenbarte zugleich seine eigenen Emotionen und die Faszination, welche die Arbeiten dieses grossen Künstlers in ihm hervorriefen. Alberto Giacometti ist das erste Buch, das Ernst Scheidegger als Verleger herausbrachte. Seine Porträts gehören zu den besten Fotografien von Alberto Giacometti überhaupt.

      Alberto Giacometti
      5,0
    • Notre - Dame - des - Fleurs

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      „Der Sprengkörper Genet. Das Buch ist hier, in dieser Wohnung, fürchterlich, obszön, unpublizierbar, unvermeidbar. Man weiß nicht, wie es nehmen. Es ist. Es wird sein. Wird es die Welt zwingen, so zu werden, dass es in ihr erscheinen kann? Für mich bedeutet es das große Ereignis der Epoche. Es bringt mich in Aufruhr, es widert mich an und es verzaubert mich. Es wirft unzählige Fragen auf. Es kommt daher auf den leichten Füßen des Skandals, mit seinen Samtfüßen ... Ich habe Notre-Dame-des-Fleurs Zeile für Zeile wiedergelesen ... Das Gedicht "Le Condamné à Mort" reihte sich noch zu anderen Gedichten. Hier aber haben wir die Einsamkeit und das Funkeln eines dunklen Sternes vor uns.“ Jean Cocteau, Tagebucheintrag vom 22. Februar 1943 Dank der Vermittlung von Jean Cocteau wurde die Erstausgabe des ersten Romans von Jean Genet 1944 in Frankreich veröffentlicht. In Deutschland erschien der Roman erstmals im Jahr 1960 und löste sogleich eine Anklage wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften aus. Der sich daraus ergebende Prozess am Landgericht Hamburg endete im Jahr 1962 mit einem Freispruch des Buches und bewirkte die weitgehende Liberalisierung der literarischen Zensur in Deutschland.

      Notre - Dame - des - Fleurs
      4,3
    • In seinem zweiten Roman (frz. Erstausgabe 1946) bescheibt Jean Genet seine Kindheit. Er tut dies als Dichter, der die Enttäuschungen, Demütigungen und Schrecken seiner elternlosen Jugend mit Hilfe der Poesie zu verzaubern und zu verherrlichen versteht. In dieser Werkausgabe veröffentlicht der Verlag die Urfassung des Romans aus dem Jahr 1946. Diese Ausgabe enthält somit auch die Textpassagen, die seit 1951 in den späteren französischen (und deutschen) Ausgaben des Romans nicht mehr enthalten waren.

      Werke in Einzelbänden. Band II - Wunder der Rose
      4,0
    • „Der Sprengkörper Genet. Das Buch ist hier, in dieser Wohnung, fürchterlich, obszön, unpublizierbar, unvermeidbar. Man weiß nicht, wie es nehmen. Es ist. Es wird sein. Wird es die Welt zwingen, so zu werden, dass es in ihr erscheinen kann? Für mich bedeutet es das große Ereignis der Epoche. Es bringt mich in Aufruhr, es widert mich an und es verzaubert mich. Es wirft unzählige Fragen auf. Es kommt daher auf den leichten Füßen des Skandals, mit seinen Samtfüßen ... Ich habe Notre-Dame-des-Fleurs Zeile für Zeile wiedergelesen ... Das Gedicht "Le Condamné à Mort" reihte sich noch zu anderen Gedichten. Hier aber haben wir die Einsamkeit und das Funkeln eines dunklen Sternes vor uns.“ Jean Cocteau, Tagebucheintrag vom 22. Februar 1943 Dank der Vermittlung von Jean Cocteau wurde die Erstausgabe des ersten Romans von Jean Genet 1944 in Frankreich veröffentlicht. In Deutschland erschien der Roman erstmals im Jahr 1960 und löste sogleich eine Anklage wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften aus. Der sich daraus ergebende Prozess am Landgericht Hamburg endete im Jahr 1962 mit einem Freispruch des Buches und bewirkte die weitgehende Liberalisierung der literarischen Zensur in Deutschland.

      Notre-Dame-des-Fleurs
      4,1
    • Dieser schockierende Roman um den Matrosen und Mörder Querelle ist das Tagebuch eines Verdammten, den nichts retten kann, es sei denn die Objektivierung des Entsetzens durch Sprache. Jean Genet spricht das Intimste und das Öffentlichste aus, die Verwandlungen der Grausamkeit in Entzücken und des Entzückens in Grausamkeit, die Riten der Mörder, Opfer und Henker, die miteinander identisch sind. Jena Genet, der „dämonische Rhetor“ (Jean-Paul Sartre), entblößt sich in diesem Roman ganz, er protestiert gegen die Tabus - er ist frei.

      Querelle
      4,0
    • Tagebuch eines Diebes

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Jean Genet gehört zu den mythischen Figuren der Weltliteratur im 20.Jahrhundert. Nach einem abenteuerlichen Leben als Dieb, Strichjunge und Rauschgiftschmuggler begann er 1942 im Gefängnis von Fresnes zu schreiben. Im Tagebuch eines Diebes (1949) schildert Jean Genet seinen Weg als Vagabund durch halb Europa, Spanien, Nordafrika, Italien und Deutschland in den dreißiger Jahren.

      Tagebuch eines Diebes
      3,7
    • Jean Genet, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dichter Frankreichs, thematisiert in seinem Prosagedicht die ethischen Ansprüche des Künstlers. Er betont die Notwendigkeit, sich selbst zu fordern, um in der Kunst das Unmögliche zu verwirklichen.

      Der Seiltänzer. Ein Gedicht
    • Die Parade. Gedicht

      • 23 Seiten
      • 1 Lesestunde

      Bibliophil ausgestattetes Poem von Jean Genet, ins Deutsche übertragen von Gerhard Edler. Enthält Illustrationen von Markus Vallazza und zwei Vorzugsausgaben: eine mit 7 Radierungen und eine mit jeweils einem Unikat des Bozener Künstlers.

      Die Parade. Gedicht
    • Dieser Band versammelt Artikel, Reden und Essays von Jean Genet, die seine öffentliche Präsenz und politischen Engagement dokumentieren. Er behandelt Themen von sozialer Ungerechtigkeit bis zur Solidarität mit Ausgestoßenen. Enthalten sind weitgehend unveröffentlichte Texte, einschließlich der berühmten May Day Speech von 1970.

      Werkausgabe. Werke in Einzelbänden - Essays & Interviews
    • Jean Genets Haus

      Ein Gespräch

      Anfang Dezember 1983 hielt sich Jean Genet in Begleitung von Leila Chahid in Wien auf. Er war auf Einladung einer der UNO nahestehenden Organisation nach Österreich gekommen, um als Augenzeuge über das Massaker zu berichten, das 1982 im Palästinenserlager Chatila stattgefunden hatte. Bei dieser Gelegenheit nahm Rüdiger Wischenbart ein Interview auf, das auf Genets Wunsch zunächst allein sein Verhältnis zu den Palästinensern verdeutlichen sollte, sich aber im Laufe des Gesprächs auch anderen Themen öffnete und für die Charakteristik seines Denkens bezeichnend ist.

      Jean Genets Haus
    • Criminal Child

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      The Criminal Child offers the first English translation of a key early work by Jean Genet. In 1949, in the midst of a national debate about improving the French reform-school system, Radiodiffusion Française commissioned Genet to write about his experience as a juvenile delinquent. He sent back a piece that was a paean to prison instead of the expected horrifying exposé. Revisiting the cruel hazing rituals that had accompanied his incarceration, relishing the special argot spoken behind bars, Genet bitterly denounced any improvement in the condition of young prisoners as a threat to their criminal souls. The radio station chose not to broadcast Genet’s views. “The Criminal Child” appears here with a selection of Genet’s finest essays, including his celebrated piece on the art of Alberto Giacometti.

      Criminal Child
      3,7
    • Zpřísněný dozor

      • 70 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Drama Jeana Geneta se odehrává ve vězeňské cele a jeho aktéry jsou 4 mladí muži - tři vězni a jeden dozorce.

      Zpřísněný dozor
      4,5
    • Portrait d'un marginal exemplaire

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Je transportais avec moi un tel fardeau de détresse que toute ma vie, j'étais sûr, se passerait à errer." Phrase prémonitoire et lucide, Genet, toute sa vie, erra - entre crises et fulgurances créatrices. Orphelin sans bien ni instruction né en 1910, Genet bâtit seul son destin comme on compose un roman. Il trouve le salut en pleine guerre, enfermé dans une cellule de prison, par le récit de ses turpitudes de voleur, de pédéraste et de traître. Libéré en 1944, il invente des drames baroques et provocants et joue, à sa façon, sur la scène du monde. Il poursuit son chemin poétique en s'engageant pour les Panthères noires aux États-Unis et pour les Palestiniens à qui il rend un ultime hommage dans une oeuvre joyeuse, qu'il écrit avant de mourir.Arnaud Malgorn raconte ici la vie et l'oeuvre de ce marginal exemplaire. Marginal, Genet l'est demeuré toute sa vie. Exemplaire, il le fut, car jamais il ne s'est laissé fixer, figer. Quinze ans après la mort de Genet, son oeuvre paraît toujours aussi visionnaire.

      Portrait d'un marginal exemplaire
      3,5
    • "Elle"

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden
      "Elle"
      3,7
    • C'est en prison, provoqué par des camarades de cellule qui s'essayaient à imaginer de médiocres pièces sentimentales, que Genet rédigea les strophes du "Condamné à mort" et la dédicace en prose à Maurice Pilorge. En prison aussi qu'il écrivit"Marche funèbre","La galère", "La parade". Autant de poèmes qui sont comme des ex-votos ou comme des bouteilles à la mer.

      Le condamné à mort et autres poèmes : suivi de Le funambule
      4,0
    • Haute surveillance

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Décor: une cellule de prison. Personnages: le surveillant et trois détenus. Dans ce huis clos, tout est drame: un lit défait, unmot de trop. Mais la tragédie naît d'une femme absente"--Publisher's note.

      Haute surveillance
      3,2
    • Les Nègres

      Clownerie - Texte intégral

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Les Nègres
      2,9
    • Чудо о розе. Chudo o roze

      • 380 Seiten
      • 14 Lesestunden

      "Чудо о розе", второй роман Жана Жене, - пожалуй, одно из самых трогательных и романтических произведений французского писателя. Роман был написан в тюрьме, где Жене отбывал срок за дезертирство, бродяжничество, воровство и подделку документов

      Чудо о розе. Chudo o roze
    • La collection Connaître une oeuvre vous offre la possibilité de tout savoir de la pièce de théâtre Les Bonnes, de Jean Genet, grâce à une fiche de lecture aussi complète que détaillée. La rédaction, claire et accessible, a été confiée à un spécialiste universitaire. Cette fiche de lecture répond à une charte qualité mise en place par une équipe d'enseignants. Ce livre contient la biographie de Jean Genet, la présentation de la pièce de théâtre, le résumé détaillé, les raisons du succès, les thèmes principaux et l'étude du mouvement littéraire de l'auteur.

      Fiche de lecture Les Bonnes de Jean Genet (analyse littéraire de référence et résumé complet)
    • Dialogues

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Vous me reprochez d’écrire en bon français? Premièrement, ce que j’avais à dire à l’ennemi, il fallait le dire dans sa langue, pas dans la langue étrangère qu’aurait été l’argot. Seul un Céline pouvait le faire. Il fallait un docteur, médecin des pauvres, pour oser écrire l’argot. Lui, il a pu changer le français bien correct de sa première thèse de médecine en un argot, avec des points de suspension, etc. Le détenu que j’étais ne pouvait pas faire ça, il fallait que je m’adresse, dans sa langue justement, au tortionnaire.

      Dialogues
    • Dvě hry (Balkón, 1956; Černoši, 1958) francouzského autora, o němž Jean-Paul Sartre napsal životopis pod názvem Svatý Genet, herec a mučedník. Hry s převrácenými mravními hodnotami, o nichž se v doslovu J. Konůpka říká: „Každá Genetova hra se jeví jako rituál, posvátný obřad, jako jakási mše, arci černá, v níž její sloužící-herci velebí, povznášejí, vysvěcují zlo. Hodnoty jsou tu dokonale obráceny: peklo je rájem, temnoty jasem, neřest jedinou ctností. Vrah je světec, na němž ulpívá milost zločinu, a odsouzen za svůj zločin dostává aureolu mučedníka.“

      Balkón, Černoši