LAND DER UNENDLICHEN WÄLDER, WILDEN FLUSSE UND VERTRÄUMTEN SEEN -KLAUS BEDNARZ REIST DURCH RUSSLANDS HOHEN NORDEN.Es ist eine der geheimnisvollsten Regionen Europas: Karelien, das sagenumwobene Grenzland zwischen Finnland und Russland. Obgleich im rauen Norden gelegen, gehört es zu den ältesten Kulturlandschaften auf dem Kontinent. Und das Gebiet hat eine bewegte Geschichte: Schon zu Zarenzeiten war es Verbannungsort für politische Häftlinge, unter Stalin wurde hier der erste GULAG errichtet. Im Zweiten Weltkrieg lieferten sich Finnen, Russen und Deutsche erbitterte Kämpfe.Klaus Bednarz hat diese Region bereist, und er beschreibt - auch anhand der rund zweihundert unveröffentlichten Farbfotos, die während der Dreharbeiten zu der gleichnamigen ARD-Fernsehreportage entstanden - die grandiose Natur Kareliens und die einzigartigen Zeugnisse seiner Kultur. Vor allem aber widmet er sich den Schicksalen der Menschen, die von den Unbilden des Klimas ebenso bedroht sind wie von den Auswüchsen der Zivilisation: Holzfäller und Fischer, Bauern und Mönche, Rentiernomaden und Umweltschützer. Das faszinierende Porträt einer Weltgegend, die «das Sibirien Europas» genannt wird.
Klaus Bednarz Bücher







German
Östlich der Sonne
- 389 Seiten
- 14 Lesestunden
„Land östlich der Sonne“ nannten die russichen Eroberer jenen geheimnisvollen hintersten Teil Sibiriens, der sich vom Fluss Lena bis zum Stillen Ozean erstreckt. Vor vielen tausend Jahren wanderten die Vorfahren der Indianer über diese Route nach Nordamerika ein. Klaus Bednarz ist ihren Spuren gefolgt. Sein Weg führte ihn dabei entlang der gewaltigen sibirischen Flüsse, durch Taiga und Tundra, durch Schnee und Eis über die Beringstraße nach Amerika.
Ballade vom Baikalsee
- 383 Seiten
- 14 Lesestunden
Einer der kompetentesten Rußland-Kenner präsentiert einen Landstrich voller Superlative und Rätsel: den Baikal. Er ist der tiefste See der Erde, der älteste und geheimnisvollste. Eingebettet in eine einzigartige Natur. Und Ursprung einer uralten Kultur.
Ostpreußen, das "Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen", ist versunken in der Geschichte und dennoch für Millionen Menschen unvergessen. Seit die Grenzen in Europa gefallen sind, ist es auch uns wieder nahe gerückt. Fünfzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen hat Klaus Bednarz diese einst östlichste Provinz Deutschlands besucht und mit vielen Menschen gesprochen, denen Ostpreußen eine neue Heimat geworden ist oder die 1945 ihre alte Heimat verlassen mussten. Auf diese Weise ist ein sehr persönliches Buch entstanden, geprägt von einer tiefen Zuneigung für das Land Ostpreußen und seine Menschen.
Schon die Namen wecken Sehnsucht: Patagonien, Feuerland. Diese Landschaften und der Mythos, der sich um sie rankt, haben immer wieder Reisende - von Charles Darwin bis Bruce Chatwin - in Bann gezogen. Und bis heute ist das so geblieben. Klaus Bednarz spürt dem wilden Charme des Kontinents nach, in den Weiten der südamerikanischen Pampa und an der windumheulten Felsenküste Feuerlands. Was ist, fragt er, aus den Ureinwohnern der Region geworden, deren Vorfahren einst über die Beringstraße und Alaska einwanderten und bis in den äußersten Süden weiterzogen? Was ist von ihrer Kultur geblieben? Und was verbindet, über alles Trennende hinweg, die Bewohner Feuerlands und die Bewohner Sibiriens bis auf den heutigen Tag? Eindrucksvoll beschreibt Bednarz die rauhe und zugleich wunderschöne, ebenso abweisende wie faszinierende Natur. Im Mittelpunkt aber stehen - wie in seinen Büchern über Ostpreußen, den Baikal oder Sibirien - der Mensch und sein nicht enden wollender Kampf um das Überleben in einer extrem lebensfeindlichen Region. Einfühlsam läßt Bednarz das Panorama einer geheimnisvollen Landschaft und ihrer Bewohner entstehen. Eine magische Reise ans Ende der Welt.
Das alte Moskau
1880-1920



