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Jorge Luis Borges

    24. August 1899 – 14. Juni 1986

    Jorge Luis Borges war ein argentinischer Schriftsteller und Dichter, der die moderne Literatur maßgeblich prägte. Seine Werke sind bekannt für ihre philosophische Tiefe, verschlungenen Gedankenpfade und die Auseinandersetzung mit metaphorischen Konzepten wie Träumen, Spiegeln und Zeit. Borges verband meisterhaft verschiedene literarische Genres und Stile und beschäftigte sich dabei stets mit Fragen der Identität, Realität und der Beschaffenheit der Existenz. Sein innovativer Schreibansatz und seine tiefgründigen thematischen Erkundungen machten ihn zu einer der bedeutendsten Figuren der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts.

    Jorge Luis Borges
    Gesammelte Werke
    Das Aleph
    Fiktionen
    Das Handwerk des Dichters
    Die zwei Labyrinthe
    Spiegel und Maske
    • Spiegel und Maske

      • 243 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Ich schreibe für mich selber, für meine Freunde und um das Verrinnen der Zeit weniger schmerzhaft zu verspüren.« Dieser Satz von Jorge Luis Borges steht wie ein Motto über den späten Erzählungen des berühmten argentinischen Schriftstellers, die er, bereits erblindet, in »David Brodies Bericht«, »Das Sandbuch« und »Shakespeares Gedächtnis« sammelte. Sie bieten phantastische Erzählungen, kriminalistische Glossen und autobiographische Geschichten. Daneben stehen abgründige Meditationen über Raum und Zeit – die metaphysischen Konstanten eines der erstaunlichsten Werke des 20. Jahrhunderts. »In meinem Schreibtisch in der Calle México bewahre ich das Gemälde auf, das jemand in Tausenden von Jahren malen wird, mit Substanzen, die heute noch über den ganzen Erdball verstreut sind.«

      Spiegel und Maske
      4,6
    • Die zwei Labyrinthe

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Sammlung aus Erzählungen, Gedichten, Prosa, Lyrik und Essays.

      Die zwei Labyrinthe
      4,5
    • Das Handwerk des Dichters

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Lang galten Jorge Luis Borges sechs legendäre Harvard-Vorlesungen aus dem Jahren 1967/1968 als verschollen, bis man endlich die Tonbänder eines Mitschnitts entdeckte. Der Fund war eine Sensation, denn in ihnen schreitet der zu dem Zeitpunkt halberblindete Lyriker, Erzähler, Essayist und Historiker den ganzen Umkreis seines Werkes ab und legt so die konzentrierteste Einführung in sein Werk und Denken vor: »Ich habe mein Leben damit verbracht, zu lesen, zu analysieren, zu schreiben (oder mich am Schreiben zu versuchen) und zu genießen. Ich fand, dass letzteres das wichtigste von allem war.« Dass das Glück des Lesens das Glück zu schreiben aufzuheben vermag, dass der Kommentar zu einem verlorenen Vers glänzender sein kann als die verschollenen Worte selbst, dass eine altnordische Metapher uns unmittelbarer berühren kann wie die Schilderung einer zeitgenössischen Kaffeehausszene – all diese großen Rätsel seines Werkes reicht er hier seinen Lesern weiter.› Das Handwerk des Dichters‹ ist der zentrale poetologische Text eines der größten Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts.

      Das Handwerk des Dichters
      4,6
    • Borges' erster großer Erzählband löste in den 40er Jahren eine literarische Revolution aus und gilt heute als das wichtigste einzelne Buch hispanischer Prosa des 20. Jahrhunderts - für viele das wichtigste seit 'Don Quijote'. Mit den von Kipling übernommenen Erzähltechniken brachte Borges die hispani-sche Novellistik zur Weltgeltung - kühl kalkulierende Kunst statt biederen Dahinschreibens, Präzision und lakonische Tiefenschärfe statt breiter Auswalzung, eine Vielfalt von Erzählperspektiven statt des ewigen 'allwissenden Autors'. Religionen und Philosophien waren für Borges Randbereiche der phantastischen Literatur; dem entspricht das Spektrum seiner Themen und Behandlungsweisen. Witz und disziplinierte Phantasie, dazu perfektes Handwerk lassen diese kompakten, vielschichtigen Erzählungen nie akademisch erstarren; sie sind nach allen Seiten offen und immer ein Lese-vergnügen. Borges' 'Fiktionen' sind der Ursprung des gesamten modernen 'Magischen Realismus'. Ohne diesen Band wäre vieles nicht denkbar, was heute mit großen Namen verbunden ist - Carpentier, Cortäzar, Fuentes, García Márquez, Rulfo, Vargas Llosa.

      Fiktionen
      4,5
    • Das Aleph

      Erzählungen 1944 bis 1952

      • 199 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Im übrigen ist die Literatur nichts anderes als ein gelenkter Traum.« Jorge Luis Borges Das vielleicht berühmteste Buch von Borges vollendet die in »Fiktionen« begonnene literarische Revolution. Vom ›Aleph‹ - einem kleinen Gegenstand, der das ganze Universum enthält - bis zum ›Zahir‹ - einem kleinen Gegenstand, der das ganze Universum verdrängt - ist hier der gesamte Kosmos des Erzählens von A bis Z versammelt. In lakonischen Geschichten und philosophischen Parabeln erschafft Borges seine Welt, die Poesie, Essay und Erzählung labyrinthisch miteinander verknüpft.

      Das Aleph
      4,5
    • Gesammelte Werke

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Inhalt: Autobiographischer Essay; Seminar über Fiktion; Seminar über Dichtung; Epilog. Der Band bietet authentische Selbstinterpretationen, die Borges' Seminaren an der Columbia University in New York entstammen.

      Gesammelte Werke
      5,0
    • Die letzten Vorträge und Essays von Borges befassen sich noch einmal aus zum Teil überraschenden Blickwinkeln mit den Dingen, die ihn sein Leben lang beschäftigt haben: das Problem der Zeit, die Unsterblichkeit, die Kabbala und der Buddhismus, die Summe seines innigen Umgangs mit Dan-tes "Komödie", die Blindheit, "Die Dichtung, jenes mysteriöse Schachspiel, über das ich mich neigen werde, wenn ich gestorben bin".

      Die letzte Reise des Odysseus
      4,6
    • Aus dem ehemaligen Meisterdieb Flambeau ist durch Pater Browns Hilfe ein ehrbarer Privatdetektiv geworden. Als Flambeau dem Pater stolz sein neues Büro in London präsentiert, geschieht ein grausames Unglück, bei dem eine junge Frau ihr Leben verliert. Aber vielleicht war es gar kein Unglück? Undwas hat Flambeaus Hausgenosse, ein Priester der "Kirche des Apoll", mit dieser Sache zu tun?

      Apollos Auge
      4,7
    • Fünf Erzählungen aus dem Bereich der phantastischen Literatur zeigen Borges’ Können, seine Lust an Grenzüberschreitungen und Gedankenexperimenten. Dieser Band, der auch ein Interview beinhaltet, gibt Auskunft über die schillernde und faszinierende Persönlichkeit des argentinischen Ausnahmeschriftstellers und Herausgebers der vorliegenden Reihe. „Borges’ dichterische Präsenz in diesem Jahrhundert übergreift Epochen und Kulturkreise, auch wenn sich Jahreszahlen und Orte nennen lassen.“ Martin Gregor-Dellin

      25. [Fünfundzwanzigster] August 1983 und andere Erzählungen
      4,5
    • Inhalt: Universalgeschichte der Niedertracht; Etcetera; Fiktionen; Der Garten der Pfade, die sich verzweigen; Kunststücke. Verstand und Phantasie finden in den Erzählungen von Borges auf unvergleichliche Weise zusammen. Sie haben Borges Weltruhm eingebracht. »Die Größe des Borges liegt darin, daß er den Leser an Vergessenes erinnert, und die andere Größe des Borges ist es, den Leser zu zwingen, daß er lernt, auch an die Fragwürdigkeit dieses Weltengeheimnisses zu glauben …« DIE PRESSE, Wien

      Gesammelte Werke. Erzählungen
      4,5
    • Gesammelte Werke. Essays

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Inhalt: Diskussionen; Anmerkungen; Geschichte der Ewigkeit; Zwei Anmerkungen. Schon früh hat Borges den Grenzbereich zwischen Essay und Erzählung planmäßig ausgekundschaftet. So sind seine Texte mit dem Begriff »Essay«, wie er im Deutschen gebraucht wird, nur schwer zu vereinbaren. Es handelt sich nicht um Aufsätze, sondern um Anmerkungen, um Glossen, die nicht weniger literarisch sind als seine Erzählungen.

      Gesammelte Werke. Essays
      5,0
    • Lesen ist denken mit fremdem Gehirn

      • 305 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Es begann in Buenos Aires, in der Bibliothek seines Vaters, über die Borges einmal sagte, wahrscheinlich habe er nie aus ihr herausgefunden. Nach dem Tod des Vaters trat er eine Stelle in einer städtischen Bibliothek an, »neun Jahre soliden Unglücks«, aber er hatte Zeit zum Lesen – und zum Schreiben von (im Doppelsinn) phantastischen Erzählungen wie Die Bibliothek von Babel. Die vierte Bibliothek seines Lebens war die argentinische Nationalbibliothek, der Borges ab 1955 vorstand. Im selben Jahr erblindete er: »Eine Ironie Gottes, der mir zugleich die Bücher und die Nacht gab.« Die Bücher blieben, und von ihnen erzählte er dem argentinischen Autor Osvaldo Ferrari in dreißig kurzen Gesprächen zwischen 1984 und 1986. So kurz diese Dialoge sind, so reich das Innenleben, das sie offenbaren. Und Borges gewährt nicht nur Einblick in seine geistige Bibliothek, er erzählt von seinem Faible für Dolche und Messer, dass er sich von seiner Blindheit nicht das Reisen verderben lasse und davon, dass er dem Tod ungeduldig entgegensehe. Es entsteht ein Memoir in Fragmenten, reich an farbigen Anekdoten und verblüffenden Details – eine Fundgrube literarischer Perlen.

      Lesen ist denken mit fremdem Gehirn
      5,0
    • Inquisitionen

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dieser zuerst 1952 erschienene Band mit Essays zeigt die erstaunliche Vielfalt der Interessen und Denkansätze von Jorge Luis Boges und macht deutlich, weshalb sein Rang als geistvoller und eleganter Essayist einzigartig ist. Neben scharfsinnigen Analysen universaler Dinge – der ›Ästhetische Vorgang‹, Traum, Zeit, Sprache, Geschichte – finden sich zahlreiche Auseinandersetzungen mit Autoren und bestimmten, zum Teil nie vorher wahrgenommenen Aspekten ihrer Werke: Coleridge, Cervantes, Hawthorne, Valéry, Wilde, Chesterton, Wells, Kafka, Shaw u.a.

      Inquisitionen
      4,3
    • Jorge Luis Borges, 1899 in Buenos Aires geboren, gründete schon als junger Mann mit Freunden zusammen literarische Zeitschriften. Sein erster Gedichtband erschien 1923. Von 1950 bis 1953 war er Präsident des argentinischen Schriftstellerverbands und von 1955 bis 1973 Direktor der Nationalbibliothek von Buenos Aires. 1961 erhielt er, zusammen mit Beckett, den Internationalen Literaturpreis Formentor, dem bis zu seinem Tod 1986 in Buenos Aires zahlreiche internationale Ehrungen folgten. Kaum ein Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat so viele andere Autoren beeinflusst wie Borges.

      Die Bibliothek von Babel. Erzählung
      4,2
    • Kabbala und Tango

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der erste Teil dieses Bandes, "Evaristo Carriegcx", lag bisher auf Deutsch nicht vor. Der zweite Teil, "Diskussionen" (1932), ist Borges' erste "überlebende" Essaysammlung (drei frühere Bände wurden von ihm selbst unterdrückt). Borges hat sich immer darum bemüht, auch schwierige Dinge verständlich auszudrücken; die Klarheit und Präzision seiner Sprache ist ebenso beeindruckend wie die Vielfalt der Themen - von der Gaucho-Dichtung über Probleme des Realismus und Teilaspekte der gnostischen Kabbala bis zu scharfsinnigen Bemerkungen über Walt Whitman oder Flaubert.

      Kabbala und Tango
      4,2
    • Von Büchern und Autoren

      • 374 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der große Erzähler und Dichter Borges war zugleich einer der hellsichtigsten Kritiker seiner Zeit. Von 1936 bis1939 betreute er in Buenos Aires den Literaturteil der Zeitung »El Hogar« und verfasste dazu zahllose Autorenporträts, Rezensionen und Polemiken. Von Thomas Mann zu Kafka und Döblin, von Edgar Allen Poe bis T. S. Eliot und Virginia Woolf, von H. G. Wells zu James Joyce und Ernest Hemingway ist ihm in der Ferne von Buenos Aires scheinbar nichts entgangen. Und gleichzeitig begegnet uns in seinen Essays immer wieder die Signatur seines Werks: der Mensch, das Labyrinth, die Zeit.

      Von Büchern und Autoren
      4,0
    • Russische Erzählungen

      • 197 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Am dreizehnten Januar des Jahres 1865 gegen halb ein Uhr vormittags äußerte Jelena Iwanowna, die Gattin Iwan Matwejewitsch, meines gebildeten Freundes, Kollegen und entfernten Verwandten den Wunsch, das Krokodil zu sehen, das in der Passage gegen Eintrittsgeld gezeigt wurde. Iwan Matwejewitsch hatte bereits seinen Auslandspass (weniger Krankheitshalber als aus Liebe an der Kultur) in der Tasche, war also auf Urlaub und daher an diesem Morgen vollkommen frei. Daher widersprach er nicht nur keineswegs dem unbezwingbaren Wunsch seiner Gattin, sondern wurde sogar selbst von ihrer Neugier angesteckt. "Eine ausgezeichnete Idee", sagte er zufrieden, "sehen wir uns das Krokodil an! Ehe man nach Europa reist, ist es gut, sich mit den Einwohnern jener Länder vertraut zu machen."Die Bibliothek von Babel ist eine einzigartige Sammlung von bisher weitgehend unbekannten Meisterwerken phantastischer Literatur aus drei Jahrhunderten, verfasst von weltberühmten Autoren. Jorge Luis Borges, der bedeutende lateinamerikanische Schriftsteller, wählte sie aus seinen persönlichen Lieblingsbüchern aus.

      Russische Erzählungen
      4,0
    • Die Erzählungen! Immer wieder die selben, vielzitierten Erzählungen. Doch Borges kann nicht erzählen, ohne zu denken, und nicht denken, ohne zu erzählen. Deshalb sind seine Essays nicht weniger phantastisch, radikal und fabelhaft als seine Ficciones - ja, vielleicht steckt in ihnen sogar der eigentliche Kern seiner Autorschaft. Sonderbar, daß sie in keiner handlichen Ausgabe auf dem Markt zu finden sind. Viele von ihnen nennen sich Historien, Träume oder Rätsel, und alle sprengen den hergebrachten Begriff des Essays und verleihen der Gattung einen neuen, irisierenden Glanz. Die frühesten unter diesen Stücken, kaum bekannt, sind achtzig Jahre alt, und sie wirken so frisch und überraschend wie am ersten Tag. Die Themen sind so vielfältig, daß man sich an den Kopf greift. Von der Kunst des Schmähens handeln sie, von der Dauer der Hölle, von Kabbalisten und Schildkröten, Denkmaschinen und Engeln. Bisher unbekannt war hierzulande, was Borges über die Deutschen, die Juden und den Zweiten Weltkrieg schrieb. Diese Texte widerlegen die schwarze Legende, derzufolge man es mit einem unpolitischen oder gar rechten Schriftsteller zu tun hat. Es ist kein Zufall, daß Borges sich so gerne mit Rechtfertigungen und Widerlegungen befaßt hat. Den Zeitgeist hat er stets verachtet, und zum Mainstream wird er nie gehören.

      Eine neue Widerlegung der Zeit und 66 andere Essays
      4,0
    • Besitz des Gestern

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      »Ich weiß, ich habe so viele Dinge verloren, daß ich sie nicht zählen könnte, und daß diese Verluste heute das sind, was mir gehört... Es gibt keine Paradiese als die verlorenen.« Jorge Luis Borges»Die Ziffer« und »Die Verschworenen« bilden die letzten beiden Gedichtbände des argentinischen Dichters.

      Besitz des Gestern
      4,0
    • Persönliche Bibliothek

      • 361 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Borges führt in diesem Band kenntnisreich und prägnant in die Werke hispanischer Autoren ein, wie Almafuerte, Bioy Casares, Cervantes, Sarmiento, Macedonio Fernández, Ascásubi, del Campo, Martín Fierro, aber auch in Bücher von Autoren, die ihn immer wieder beschäftigt haben, wie Bradbury, Carlyle, Gibbon, Melville und Valéry sowie Kafka und Whitman, die er beide auch selbst ins Spanische übersetzt hat. Dazuhin stellt Borges seine Lieblingsbücher vor - angefangen mit Tausendundeine Nacht bis zu Herodot, Voltaire, Shaw, Wells, Kipling, Chesterton, Cortázar, Rulfo u. a. Der Autor erschließt den Kosmos der Weltliteratur - und damit auch seinen eigenen.

      Persönliche Bibliothek
      4,0
    • Die zyklische Nacht

      • 266 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Borges war als Essayist ein Erzähler und als Erzähler ein Dichter. Wie kein anderer Autor des 20. Jahrhunderts wechselte er die Gattungen und Formen, um schließlich doch nur ein Labyrinth zu zeichnen: das seines Werkes. In Gedichten von »Die zyklische Nacht« finden wir Hymnen an seine Heimatstadt Buenos Aires, Liebeserklärungen an den Tanz und die Milonga, Hymnen an die Nacht und ihre Geisel, die Schlaflosigkeit, sowie Widmungen an die großen Meister und Doppelgänger im Geiste. Die Gedichte aus mehr als drei Jahrzehnten spiegeln seine Entwicklung von einem Avantgardisten zum Klassiker der lateinamerikanischen Literatur.

      Die zyklische Nacht
      4,0
    • Rose und Münze

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Erstmals vollständig, in den spanischen Originalen mit deutscher Parallelübersetzung, enthält dieser Band die Gedichte, die Borges zwischen 1973 und 1977 verfaßte. Es sind die Bände ›La rosa profunda / Die tiefe Rose‹, ›La moneda de hierro / Die eiserne Münze‹ und ›Historia de la noche / Geschichte der Nacht‹. Freie und gebundene Verse, Sonette und Elegien, Blicke ins eigene Innere, in die Vergangenheit, Verarbeitung der Zeit und der Bücher, aber auch die Alpträume der Gegenwart: Borges' einzigartiger poetischer Kosmos.

      Rose und Münze
      3,7
    • Schatten und Tiger

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In »Schatten und Tiger« verbindet Jorge Luis Borges die Motive seiner Gedichte mit dem Thema des Alters und seiner allmählichen Erblindung, dem »Lob des Schattens«: »aber im Abend, der vielleicht aus Gold ist, / lächelt er angesichts des merkwürdigen Schicksals / und fühlte das eigenartige Glück / der alten geliebeten Dinge.«

      Schatten und Tiger
      3,9
    • Jorge Luis Borges, Argentiniens größter Autor und Klassiker der Weltliteratur, wird mit einer Sammlung nahezu unbekannter Texte gewürdigt, die seine zentralen Themen wie den Menschen im Labyrinth der Zeit behandeln. Diese erstmals auf Deutsch veröffentlichten Werke schließen die große Werkausgabe ab.

      Ein ewiger Traum. Essays
      3,0
    • Zwielicht und Pomp

      • 247 Seiten
      • 9 Lesestunden

      H. Bustos Domecq ist ein weltberühmter Autor, den es aber nicht gibt: Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Adolfo Bioy Casares erfand Jorge Luis Borges einen Schriftsteller mit diesem Namen, den sie mit großem satirischem Geschick Geschichten erzählen ließen. Dieses Band beinhaltet die beiden Bücher Chroniken von Bustos Domecq und Neue Geschichten von Bustos Domecq. Im ersten Buch loben sie auf nahezu absurde Weise die Modernitäten der Zeit, mögen sie auch noch so unbrauchbar sein. Und im zweiten demonstrieren sie mit viel Witz, dass ein schlechter Erzähler selbst den besten Plot ruinieren kann. Heute abend Punkt acht werden Sie vor meinen Augen diesen Kuchen verdrücken, ohne auch nur einen Krümel übrig zu lassen. Sonst bringe ich sie um. Bustos Domecq

      Zwielicht und Pomp
      3,0
    • Dieser Band vereint Kurzprosa und Lyrik von Jorge Luis Borges, darunter das Gedicht über die Ironie Gottes, Parabeln über Homer und Shakespeare sowie den sarkastischen »ornithologischen Gottesbeweis«. Die Themen und Formen sind vielfältig und bilden ein faszinierendes Labyrinth von Borges' Werk.

      Borges und ich. Gedichte und Prosa 1960
      3,9
    • Aberwitzige und geniale Ideen stehen am Anfang jeder Erzählung von Nathaniel Hawthorne: Da verschwindet ein Ehemann für zwanzig Jahre und beobachtet die eigene Frau von einer Wohnung in direkter Nachbarschaft, um eines schönen Tages zu ihr zurückzukehren. Ein anderes Mal beschließt die Menschheit alles Überflüssige auf der Welt zu verbrennen und macht letztendlich selbst vor Büchern nicht Halt. In diesen originellen Einfällen verbinden sich tiefere Moral und höchste Erzählkunst ganz ohne erhobenem Zeigefinger, sondern auf spielerische und unterhaltsame Weise

      Das große Steingesicht
      3,5
    • Das Buch von Himmel und Hölle

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein unentbehrliches Vademecum für alle, die sich auf sämtliche jenseitigen Eventualitäten vorbereiten wollen - und genüßlicher Lesestoff für das Diesseits.

      Das Buch von Himmel und Hölle
      3,8
    • Mond Gegenüber

      • 183 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Borges' Gedichte aus den zwanziger Jahren waren auf deutsch bisher nur in einer Auswahl zugänglich. In diesem Band liegen sie nun erstmals vollständig vor, und zwar in einer spanisch-deutschen Parallelausgabe. Die Texte beruhen auf den letzten von Borges erarbeiteten Fassungen. Über die Gedichte, die er im Lauf der Jahrzehnte immer wieder bearbeitet, gestrafft und ergänzt hat, schrieb er später, im Prinzip seien darin bereits alle Themen und Perspektiven seines Gesamtwerks enthalten.

      Mond Gegenüber
      3,7
    • Die schönsten Erzählungen des 'Grand Old Man' der lateinamerikanischen Literatur handeln von abenteuerlichen Gestalten und unerhörten Ereignissen, die den Leser in eine transformative Traumwelt entführen.

      Lotterie in Babylon. Die schönsten Erzählungen
      3,4
    • »Jemand setzt sich zur Aufgabe, die Welt abzuzeichnen. Im Laufe der Jahre bevölkert er einen Raum mit Bildern und Provinzen, Königreichen, Gebirgen, Buchten, Schiffen, Inseln, Fischen, Behausungen, Werkzeugen, Gestirnen, Pferden und Personen. Kurz bevor er stirbt, entdeckt er, daß dieses geduldige Labyrinth aus Linien das Bild seines eigenen Gesichts wiedergibt.« Jorge Luis Borges

      Die Bibliothek von Babel
      4,0
    • Buch der Träume. Anthologie 1976

      • 241 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dieser Band bietet eine Sammlung von Traum-Texten aus vier Jahrtausenden und verschiedenen Weltliteraturen, einschließlich hebräischer, chinesischer und arabischer Träume. Borges betrachtet diese Anthologie als eine Enzyklopädie des Erzählens, die die Themen und Verfahren der Literatur vereint.

      Buch der Träume. Anthologie 1976
      3,9
    • Niedertracht und Ewigkeit

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit den Texten der Universalgeschichte der Niedertracht (1935) begann der Erzähler Borges. Es sind barocke Geschichten, reich an historischen und erfundenen Umständen, über Mörder, Piraten, Hochstapler, Propheten und andere Großverbrecher. Die Verwandlung des Rohstoffs Wahrheit zur Kunstform Dichtung ist selten so genau und zugleich bizarr vorgeführt worden wie hier. Dabei entstanden kompakte Stories von oft atemberaubender Dichte und Farbigkeit. Abgerundet wird die Sammlung durch Borges' erste ›authentische‹ Erzählung, den mehrfach verfilmten ›Mann von Esquina Rosada‹, eine prachtvolle Messerstecher-Ballade.

      Niedertracht und Ewigkeit
      3,7
    • Einhorn, Sphinx und Salamander

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Buch der imaginären Wesen geht weit über seinen ursprünglichen Titel und Rahmen - 'Handhabung der phantastischen Zoologie' - hinaus. Neben Fabeltieren von der doppelköpfigen Schlange Amphisbaena bis zum Schiffe versenkenden Riesenfisch Zaratan umfaßt das Werk auch die in-teressantesten metaphysischen Geschöpfe der menschlichen Phantasie, darunter etwa jüdische Dämonen, Swedenborgs Engel oder die nicht nur in verstöpselten Flaschen vorkommenden Dschinn. Die Lektüre der meisten Artikel wird dank des bewußt faktischen Tonfalls zu einem höchst spöttischen Vergnügen; der Anhang bietet weitergehende Informationen über die ergötzlichsten Monster der Weltliteratur.

      Einhorn, Sphinx und Salamander
      3,7
    • Lord Arthur Saviles Verbrechen

      Und andere Geschichten

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Lord Arthur Savile plant einen Mord. Hat ihm doch ein Chiromant jüngst auf einem Empfang bei Lady Windermere prophezeit, dieses schreckliche Verbrechen zu begehen. Nun empfindet er diese Weissagung als Schicksal und auch als Verpflichtung, der er sich noch vor seiner Hochzeit mit einer jungen Dame der Gesellschaft rasch und sauber entledigen will.

      Lord Arthur Saviles Verbrechen
      3,9
    • Die leuchtende Pyramide

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die möglichen Begriffsbestimmungen für Machen sind weniger wichtig als bestimmte Eigentümlichkeiten, die ich in seinem Werk zu bemerken glaube. Eine davon ist die Existenz des Bösen, nicht als bloße Abwesenheit des Guten, in der Art so vieler Theodizeen, sondern als ein Wesen oder ein Bündnis von Wesen, die unablässig gegen das Gute ankämpfen und die obsiegen können. Der Leser wird so leicht diese gut gearbeiteten Alpträume vergessen, die mit ein wenig Phantasie und Mißgeschick durch seine Nächte geistern können. - Jorge Luis Borges -

      Die leuchtende Pyramide
      3,8
    • Voltaire: Mikromegas umfasst fünf kleine Erzählungen, darunter "Mikromegas", "Geschichte der Reisen Scarmentados" und "Die beiden Getrösteten". Diese Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, wurde an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst und erscheint im Verlag Henricus.

      Mikromegas
      3,4
    • Das große Winterlesebuch II.

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Hrsg. von Andrea Best, umfasst Werke von García Márquez, Borges und Rendell auf 318 Seiten.

      Das große Winterlesebuch II.
    • Fünf - Minuten - Gedichte

      • 47 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Brodsky fordert, dass Lyrik allgegenwärtig und preiswert sein sollte, ähnlich wie Tankstellen. Die Reihe "Fünf-Minuten-Gedichte" erfüllt dies, indem sie auf 48 Seiten eine Auswahl der schönsten Werke von zehn großen Lyrikern, darunter J. L. Borges, präsentiert. Poesie für alle!

      Fünf - Minuten - Gedichte
    • Gesammelte Werke. Buch der Träume

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Borges hat hier einen Kosmos der Traumwelten zusammengestellt mit Texten von Plutarch, Wilder, Platon, Lukrez, Addison, Machado, Kafka, Keller, Bismarck, Baudelaire, Aragon, Carroll, Horaz u. v. a.

      Gesammelte Werke. Buch der Träume
    • Diese Einführung in das Werk von Jorge Luis Borges enthält vier Essays, die aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Ansätzen die Leistung und die Bedeutung von Borges umreißen. Octavio Paz skizziert Borges' großen Einfluß auf die spanischsprachige Literatur. Fritz Rudolf Fries versucht, eine literarisch-biographische Gesamtdarstellung von Leben und Werk zu geben. Marguerite Yourcenar befaßt sich mit besonderen Formen der Wahrnehmung von Realität und ihrem Ausdruck vor allem auch in Borges´ Lyrik. Der Band beginnt mit einem autobiographischen Essay von Borges selbst und endet mit einer Chronik zu dessen Leben und Werk sowie dem Editionsplan der Werkausgabe.

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