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Lilian Faschinger

    1. Jänner 1950

    Lilian Faschinger bietet eine scharfe Kritik der österreichischen Gesellschaft und ihrer Bräuche, die durch eine ausgeprägt weibliche Perspektive vermittelt wird. Ihre Fiktion, die Romane, Kurzgeschichten und Gedichte umfasst, befasst sich mit der weiblichen Erfahrung und bietet aufschlussreiche Kommentare zu gesellschaftlichen Normen. Faschingers Werk umfasst auch gefeierte Übersetzungen, die ein tiefes Engagement mit literarischen Traditionen zeigen.

    Lilian Faschinger
    Paarweise
    Wiener Passion
    Die neue Scheherazade
    Frau mit drei Flugzeugen
    Magdalena Sünderin
    Die Unzertrennlichen
    • Die Unzertrennlichen

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Sein oder Schein, das ist hier die Frage Beim Begräbnis ihres Vaters in einem Dorf in der Steiermark trifft Sissi Stefan wieder. Sie erfährt, dass ihre frühere Freundin Regina, Stefans Frau, im Golf von Neapel ertrunken, ihre Leiche jedoch nie aufgetaucht ist. Von den Dorfbewohnern argwöhnisch beobachtet, lässt sich Sissi auf eine Beziehung mit Stefan ein. Doch Reginas Verschwinden geht ihr nicht aus dem Kopf. Sie begibt sich auf Spurensuche nach Italien – und gerät in ein gefährliches Spiel, in dem niemand der ist, der er zu sein vorgibt ...

      Die Unzertrennlichen
      4,4
    • Die Beichte einer Mörderin aus Leidenschaft – »luziferisch und spannend« Freitag Eine junge Frau mit langen roten Haaren entführt mitten aus der Messe einen katholischen Priester, verschleppt ihn auf ihrem Motorrad irgendwohin in die freie Natur, fesselt ihn an einen Baum und zwingt ihn, ihre Beichte anzuhören. Von sieben Liebhabern und deren traurigem Ende durch ihre Hand erzählt sie. Denn Magdalena ist zwar eine großzügige, liebesfähige Frau, aber sie gerät allzuleicht in die Schlingen männlicher Überheblichkeit und bürgerlicher Zwänge. Wenn sich diese Schlingen dann unentwirrbar verknotet haben (was leider unweigerlich jedesmal passiert), schneidet sie sie eben durch. Dem Priester sträuben sich die Haare beim Zuhören. Anfangs noch fest entschlossen, sein Martyrium mit christlicher Demut und Stärke zu ertragen, wird er bald von gänzlich ungewohnten Regungen durchströmt …

      Magdalena Sünderin
      4,3
    • Frau mit drei Flugzeugen

      • 178 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Äußerlich scheint in diesen zehn Geschichten alles normal. Von Singles und Paaren ist die Rede, wie sie leben, arbeiten, sich vergnügen. Aber unter der Oberfläche spielen sich kleine Dramen ab - die Welt der Lilian Faschinger ist nicht geheuer.

      Frau mit drei Flugzeugen
      4,0
    • »Lilian Faschingers Erstlingsroman ist brillant geschrieben, er ist amüsant, er ist witzig und ein bißchen zynisch.« SFBEines Tages in Schiras tritt der Kärntner Bauingenieur Hans Moser versehentlich auf den Tschador der Farah Kaschoggi. Eine »schicksalhafte Begegnung, wie sie nur wenigen beschieden ist außer Tristan & Isolde und Paolo & Francesca wohl nur noch Clark Gable & Vivien Leigh«. Das Ergebnis dieser Begegnung ist eine Tochter: Scheherazade Hedwig Moser, die nicht umsonst den Namen der Erzählerin aus der Kalifenzeit trägt. Unzufrieden mit den Rollen, die ihr angeboten werden als Ausländerin und als Frau, zieht sie sich auf ein Sofa zurück und erfindet ein neues Leben.

      Die neue Scheherazade
      2,0
    • Die junge amerikanische Sängerin Magnolia Brown kommt nach Wien, um Gesangsunterricht zu nehmen. Sie bezieht ein Zimmer bei ihrer verschrobenen Tante Pia, die sie mit allerlei grausigen Wiener Spezialitäten bekanntmacht. Eines Tages entdeckt Magnolia in einer alten Truhe den Lebensbericht des Dienstmädchens Rosa Havelka, die Ende des 19. Jahrhunderts wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Über der faszinierenden Lektüre vergisst Magnolia fast den Unterricht bei dem Gesangslehrer Joseph Horvath, einem empfindsamen und hochmusikalischen Hypochonder par excellence. Ein virtuoser Roman über das Wien der Jahrhundertwende und das heutige - und von Anfang bis Ende Musik

      Wiener Passion
      3,9
    • »Faschinger wirft ein feines Netz über der Stadt aus und fängt darin das schwer Fassbare: den flüchtigen Geist, der Paris ist.« ›kulturSpiegel‹ In Paris kreuzen sich Lebensläufe, Menschen begegnen sich, verlieben sich, trennen sich. Dreh- und Angelpunkt ist das Café »Le Libre Échange«, dessen Wirt attraktiven Frauen nicht nur mit den Augen folgt. Sein Hobby ist das Züchten hochgiftiger Pflanzen – sehr zum Mißfallen seiner Frau. Seine Tochter ist ein eigenbrötlerisches kleines Mädchen, das eines Tages am Brunnen einen seltsamen Mann kennenlernt und ihm in seine Wohnung folgt. Außerdem sind da ein verkrachter amerikanischer Schriftsteller, der glaubt, endlich auf dem Montmartre eine störstrahlenfreie Wohnung gefunden zu haben, seine philippinische Putzfrau, eine Tangotänzerin aus Leidenschaft, die an einen bibelfesten Asketen gerät, und viele andere … Ein Reigen von Figuren und Ereignissen, eine großartige Komposition, eine Hommage an Paris.

      Paarweise
      3,4
    • »Wien ohne Wiener, das wäre ideal ...« »... die Stadt ist ein Fall für die Neutronenbombe. « Matthias Karner hat das Gefühl, im Leben zu kurz gekommen zu sein. Nun rächt er sich an der Welt, indem er seinen Status als Frauenheld schamlos ausnutzt. Bis er auf die rätselhafte Vera trifft, die sich das Leben nehmen wollte und von Matthias gerettet wird. Eine gefährliche Liebschaft nimmt ihren Lauf. »Ein bitterböser Sommerroman gegen Biedersinn, Unterwürfigkeit und Demut im Leben – und wohltuend unkorrekt.« Der Spiegel

      Stadt der Verlierer
      3,6