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Achille Mbembe

    27. Juli 1957

    Achille Mbembe ist ein kamerunischer Philosoph und politischer Theoretiker, dessen Werk sich mit der Geschichte und Politik Afrikas befasst. Seine Analysen erforschen eingehend postkoloniale Bedingungen und die Prozesse, die das moderne Afrika prägen. Mbembes Schriften untersuchen das Aufkommen neuer Macht- und Subjektivitätsformen im postkolonialen Kontext. Seine Beiträge sind entscheidend für das Verständnis der komplexen sozialen und politischen Dynamiken des heutigen Afrikas und des globalen Südens.

    Achille Mbembe
    Die terrestrische Gemeinschaft
    50 Jahre afrikanische Un-Abhängigkeiten
    Politik der Feindschaft
    Kritik der schwarzen Vernunft
    Postkolonie
    Ausgang aus der langen Nacht
    • Politik der Feindschaft

      • 235 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Analyse von Achille Mbembe beleuchtet die gesellschaftliche Obsession mit Feindschaft und deren Wurzeln in den Konflikten der Entkolonialisierung des 20. Jahrhunderts. Er argumentiert, dass der Krieg zur dominierenden Erfahrung unserer Zeit geworden ist, was zu einem dauerhaften Ausnahmezustand führt und die liberalen Demokratien untergräbt. In Anbetracht globaler Migrationsbewegungen kritisiert Mbembe den rückwärtsgewandten Nationalismus und fordert eine neue, humanitäre Politik, die auf Zusammenhalt und Menschlichkeit abzielt.

      Politik der Feindschaft2025
      3,7
    • Achille Mbembe invokes the architectural aesthetic of brutalism to describe our moment, caught up in the pathos of demolition and production on a planetary scale, arguing that the solution is to develop a new planetary consciousness and a community of humans in solidarity with all living things.

      Brutalism2024
      4,0
    • Kritika černého rozumu

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Profesor Achille Mbembe patří k současným nejvýznamnějším africkým filosofům. Pochází z Kamerunu, nyní působí na University of the Witwatersrand v Jihoafrické republice. Jeho kniha poskytuje filosofickou genealogii konceptu černošství. Zkoumá historické nespravedlivosti, jakými byl obchod s otroky a kolonialismus, jakož i aktuální globální systém. Kriticky analyzuje konstrukci rasy v souvislosti s tím, co nazývá černým rozumem.

      Kritika černého rozumu2022
    • Necropolitics

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Achille Mbembe theorizes the genealogy of the contemporary world-one plagued by inequality, militarization, enmity, and a resurgence of racist, fascist, and nationalist forces-and calls for a radical revision of humanism a the means to create a more just society.

      Necropolitics2019
      4,3
    • Ausgang aus der langen Nacht

      Versuch über ein entkolonisiertes Afrika

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      War die Entkolonialisierung Afrikas nur ein Unfall, ein Kratzen an der Oberfläche, das kurze Aufblitzen einer Zukunft, die zum Scheitern verurteilt war? In seinem mitreißenden Essay zeigt Achille Mbembe, dass jenseits der Krisen und Kriege, die den Kontinent regelmäßig heimsuchen, neue »afropolitane« Gesellschaften entstehen, die sich durch einen anderen Umgang mit Differenzen und mit der Zirkulation von Menschen und Kulturen auszeichnen. Um diese neuen Gesellschaften zu entschlüsseln, zeichnet Mbembe in souveräner Manier und im Rekurs auf seine eigene Lebensgeschichte die afrikanischen Entwicklungen seit dem Beginn der Entkolonialisierung nach. Aber auch die Veränderungen in den postkolonialen Gesellschaften jenseits des Mittelmeers, in Europa, werden in den Blick genommen, denn womöglich haben diese zwar Afrika entkolonialisiert, jedoch nicht sich selbst. Eine solche »Autoentkolonialisierung« ist aber notwendige Voraussetzung, um den Rassismus, die Gewalt und die Ausgrenzung des Anderen zu überwinden. Geschrieben in einer teils kalt-nüchternen, teils glühend-poetischen Sprache, zählt dieses Buch bereits zu den großen Werken des postkolonialen Denkens.

      Ausgang aus der langen Nacht2016
      3,9
    • Kritik der schwarzen Vernunft

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der globale Kapitalismus hat seit seiner Entstehung immer schon nicht nur Waren, sondern auch »Rassen« und »Spezies« produziert. Ihm liegt ein rassistisches Denken, eine »schwarze Vernunft« zugrunde, wie der große afrikanische Philosoph und Vordenker des Postkolonialismus Achille Mbembe in seinem brillanten und mitreißenden neuen Buch zeigt. In kraftvollen Linien zeichnet Mbembe die Genese unserer Gegenwart nach, indem er darstellt, wie sich der globale Kapitalismus seit dem Beginn der Neuzeit aus dem transatlantischen Sklavenhandel entwickelt hat. In dieser Zeit steigt Europa zum Zentrum der Welt auf und kreiert die Figur des »Negers«, des »Menschen-Materials«, der »Menschen-Ware«, die über den »schwarzen Atlantik« gehandelt wird. Mit dem Abolitionismus, der Revolution in Haiti, dem Antikolonialismus oder der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung kommt zwar seit der Aufklärung eine erste globale Welle der Kritik an der Sklaverei und der »schwarzen Vernunft« des Kapitalismus auf. Dieser breitet sich jedoch in seiner neoliberalen Spielart unaufhaltsam weiter aus und überträgt die Figur des »Negers« nun auf die gesamte »subalterne Menschheit«. In diesem Prozess des »Schwarzwerdens der Welt«, so die radikale Kritik Mbembes, bilden auch Europa und seine Bürger mittlerweile nur noch eine weitere Provinz im weltumspannenden Imperium des neoliberalen Kapitalismus.

      Kritik der schwarzen Vernunft2013
      4,1
    • Postkoloniální myšlení II

      • 259 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Druhý díl série Postkoloniální myšlení I–IV, navazující na překlad knihy Frantze Fanona, se zaměřuje na historické východisko postkoloniálního myšlení jako emancipačního programu druhé vlny dekolonizace. Tento proces, probíhající v Asii a Africe od konce druhé světové války do poloviny sedmdesátých let, byl na Západě vnímán jako rozklad evropských imperiálních říší. Autoři v knize vyjadřují perspektivu osvobození od koloniální nadvlády a systémů útlaku. Klíčovou otázkou je postkoloniální identita a konstrukce nové politiky identity: bude vycházet z národního esencialismu, nebo z konstruktivistického pohledu na národ jako myšlené společenství? Tyto nekompatibilní koncepce reflektují problémy, které se objevují i v kontextu postsocialistické transformace po roce 1989. Publikace zahrnuje klasické texty, které definují témata univerzality, diference, rezistence a jazyka jako struktury moci. Specifikum výběru spočívá v dvou místních aspektech pohledu na postkoloniální situaci: roli autora a dědictví totalitního režimu, které formovalo stereotypy ideologií.

      Postkoloniální myšlení II2011
      4,0
    • Mbembes »Postkolonie« ist eines der Schlüsselwerke postkolonialer Theorie im 21. Jahrhundert. Mit Blick auf das subsaharische Afrika versteht Achille Mbembe die »Postkolonie« als politisch-sozialen Raum, der von historischen Kontinuitäten geprägt ist, aber nicht minder von einer Vielzahl von Brüchen und Umkehrungen. In Analysen, die sich mit Ökonomie und staatlichen Herrschaftsstrukturen ebenso beschäftigen wie etwa mit literarischen Texten, widmet sich Mbembe dem »Leben in der konkreten Welt«, die die Postkolonie darstellt; einer Welt, die im Übrigen die Voraussetzungen westlicher Sozialtheorien infrage zu stellen nicht aufhört: »Unser Hauptanliegen bestand darin, das Thema des afrikanischen Subjekts neu zu denken.«

      Postkolonie2001
      4,1