„Fabrice Humbert legt eine brillante Reflexion auf unsere Beziehungen zu Fiktionen und Erzählungen vor, die er auf meisterhafte Weise mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft.“ Le Monde Er war sein Retter gewesen, damals, als Adam Vollmann mit seiner Mutter von Washington, D.C. nach Colorado gezogen ist. Ethan Shaw war das Idol jedes Jungen und der Schwarm aller Mädchen auf der Highschool in Drysden und der Einzige, dem sich der jugendliche Adam freundschaftlich zugetan fühlte. Und dieser Ethan Shaw soll zu dem Mann geworden sein, der Adam nun von den Bildschirmen des New Yorker Times Square entgegenstarrt? Zu einem landesweit gesuchten Verbrecher? Adam will es nicht glauben und fährt zurück nach Drysden, um die Wahrheit herauszufinden. Aber was ist die Wahrheit in einer Welt, in der jede/r jederzeit alles sagen kann, in der es um Aufmerksamkeit um jeden Preis geht, um Quoten und Auflagen? Wie ist es möglich, zu der einen wahren Geschichte hinter all den Geschichten vorzudringen? Und wer schützt einen davor, auf der Suche nach der Wahrheit nicht selbst den Bezug zu ihr zu verlieren?
Fabrice Humbert Bücher






Nathan Fabre, ein junger Lehrer aus Paris, entdeckt während einer Klassenreise zum Konzentrationslager Buchenwald in einer Vitrine das Foto eines Häftlings, das ihn verwirrt: Der Mann sieht seinem Vater verblüffend ähnlich. Dieser jedoch wurde nie deportiert, auch sein Großvater nicht – wer ist der geheimnisvolle Fremde? Zurück in Paris stellt Nathan Nachforschungen an und findet bald heraus, dass der Fremde auf dem Foto David Wagner heißt und in Wahrheit sein Großvater ist. Nach und nach setzt sich ein zweiter, bisher verborgener Zweig seiner Familie zusammen, die Wagners, die mit den Fabres durch Leidenschaft und Denunziation, Schuld und Verzeihen verwoben sind. Auf einer Suche durch Frankreich und Deutschland, in seinem neuen Leben, das er mit einer jungen Deutschen teilt, die er gerade kennengelernt hat, erforscht Nathan die Geschichte der Großeltern, der Eltern und ebenso die eigene Identität: Wer zum Ursprung der Gewalt vordringt, trifft schließlich auch auf die eigene Gewalt. Als Fabrice Humbert den Roman 2009 in Frankreich veröffentlichte, beglückwünschte kein Geringerer als Jorge Semprún den talentierten jungen Autor. »Der Ursprung der Gewalt« wurde zum Literaturereignis des Jahres, vielfach preisgekrönt und über 100 000 Mal verkauft. 2016 folgte die Verfilmung durch Élie Chouraqui mit Richard Berry und Lars Eidinger.
En juin 1995, dans un restaurant parisien, un client attaque violemment Sila, un serveur. L'indifférence des témoins, dont un couple de Russes et deux jeunes fêtant une embauche, marque le début de leur déclin. Ce livre a reçu le Prix Jean-Jacques Rousseau 2010 et le grand prix RTL-Lire 2011.
Comment vivre en heros ?
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
"Tristan disait souvent que rien ne serait arrivé sans la boxe. Mais, à vrai dire, rien ne serait arrivé sans la gare du Nord non plus. Et rien non plus s'il n'avait pas eu un père communiste. Mais il est vrai que la boxe était un bon début". Tristan Rivière a été élevé dans l'idée qu'il devait être un héros. A l'âge de seize ans, à la première occasion qui lui est accordée de prouver son courage, il s'enfuit. Après dix années de remords et d'humiliation, Tristan se retrouve dans un train au moment où une jeune femme est agressée par une bande. Va-t-il enfin se montrer à la hauteur ? Suivant sa réaction, sa vie prendra des directions entièrement différentes...
Eden utopie
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Comme tout le monde, je fais partie d'une famille. Celle de deux cousines germaines, dont les mariages vont sceller les destins, heureux pour l'une, malheureux pour l'autre, et qui vont participer, au lendemain de la Seconde Guerre mondiale, à la création d'une communauté utopique, la Fraternité. Leurs enfants y seront élevés, jusqu'à ce que les désirs de révolution de l'année 1968 et les groupes d'extrême gauche les plus radicaux dressent une barrière entre les deux branches. J'ai tâché de dire le vrai, de contrôler l'exactitude de tout ce que j'écrivais pour décrire ce lignage étrange, toujours menacé, toujours tenace, qu'on appelle "famille"