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Natalia Ginzburg

    14. Juli 1916 – 7. Oktober 1991

    Natalia Ginzburg war eine italienische Autorin, deren Werk sich mit familiären Beziehungen und der politischen Landschaft der faschistischen Ära und des Zweiten Weltkriegs befasste. Sie erforschte philosophische Fragen durch ihre Romane, Kurzgeschichten und Essays und erwarb sich Anerkennung für ihren unverwechselbaren Stil. Ihre Prosa zeichnet sich durch scharfe Einblicke in die menschliche Natur und die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Ginzburgs Schriften finden bei den Lesern wegen ihrer Ehrlichkeit und tiefgründigen Reflexionen über das Leben weiterhin Anklang.

    Natalia Ginzburg
    Drei kleine Tugenden
    Valentino
    Die kaputten Schuhe
    Alle unsere Gestern
    Ein Mann und eine Frau
    Die ZEIT Bibliothek der verschwundenen Bücher. 12 wiederentdeckte Meisterwerke großer Erzähler
    • Natalia Ginzburg erzählt Geschichten über eine Zeitkrankheit: über den Zerfall familiärer, ehelicher, freundschaftlicher, verwandtschaftlicher Beziehungen. Sie erzählt ohne Pathos und ohne Sentimentalität, unaufwendig und daher um so wirkungsvoller, um so radikaler in ihrem Protest gegen die italienische Gesellschaft mit ihrem Familien-, Mütter- und Kinderkult. »Ein Mann und eine Frau« ist die Geschichte eines Mannes, der im überholten, ermüdenden Rahmen einer Familie lebt und ständig mit dem konfrontiert ist, was hätte sein können: seine einzige echte Beziehung war die zu der Frau, mit der er vor seiner Ehe gelebt hat. Die zweite Erzählung »Borghesia«. »Das Lied vom Bürgertum« erzählt von einer Frau, die mit ihren Katzen lebt, die kommen und gehen, geboren werden und sterben. Und wie in einer Parabel läßt sich das Leben ihrer Katzen auf das ihrer Familie überragen: man kommt, man geht, lebt unverbindlich, beziehungslos wie die Katzen.

      Ein Mann und eine Frau
      4,0
    • Alle unsere Gestern

      Roman

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Keiner nimmt Anna, die Jüngste der Familie, ernst: weder die beiden älteren Brüder, die sich mit Freunden im Wohnzimmer einschließen, um zu diskutieren, noch die Schwester Concettina, die vor allem ihre zahlreichen Verlobten im Kopf hat. Auch Signora Maria, die Haushälterin mit den winzigen Schleifenschühchen, kümmert sich mehr um die Rosen als um das Mädchen. Nur der ein bisschen großmäulige Nachbarjunge Giuma gibt sich mit Anna ab. Sie gehen miteinander spazieren, dann ins ›Pariser Café‹ und später in die Büsche am Fluss. Als einer der Freunde verhaftet wird, müssen die Broschüren gegen Mussolini eilig im Kamin verbrannt werden. Italien tritt in den Krieg ein, der älteste Bruder, ein überzeugter Pazifist, soll eingezogen werden. Concettina verliebt sich in ein Schwarzhemd – und Anna wird schwanger. Natalia Ginzburg erzählt von den kleinen wie großen Ereignissen genau und fast beiläufig: Was, wenn es keinen Stoff für Kleider gibt, und was, wenn man einen Juden in der Familie hat? Bereits hier hat sie den unnachahmlichen Ton des »Familienlexikon« gefunden.

      Alle unsere Gestern
      4,0
    • Die kaputten Schuhe

      Sechs Erzählungen

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Diese sechs Erzählungen zeigen unsere Welt als eine, in der es keine Gewißheiten mehr gibt. Sie beschreiben die unüberbrückbare Kluft zu den vorangegangenen Generationen und die jungen, nüchternen Frauen, die mit Kraft und Ausdauer und beinahe heiterer Gelassenheit die alten Untugenden vertreiben: nicht lügen und nicht zulassen, daß andere lügen.§Es sind Frauen, die die großen Tugenden (wie die Großzügigkeit) den kleinen Tugenden (wie die Sparsamkeit) vorziehen, denn: "man sollte nie Geld, Gefühle oder Gedanken auf die Seite legen, später braucht man sie nicht mehr."

      Die kaputten Schuhe
      3,0
    • Valentino

      • 98 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der junge Student Valentino, Mamas Liebling und Papas große Hoffnung, heiratet gegen den Willen der Familie die ältere, häßliche, aber vermögende Maddalena. Nur seine jüngste Schwester Caterina söhnt sich mit ihm aus, zieht zu ihm und seiner Frau. Während Maddalena immer unterwegs auf ihren Gütern ist, verbringt Valentino seine Tage vor dem Spiegel oder vertändelt sie mit seinem Freund Kit. Damit alles seine Ordnung hat, will Caterina Kit heiraten. Aber nach der Verlobung kommt ein fatales Geheimnis ans Licht... Zusammen mit diesem poetischen Roman 'Valentino' erscheinen hier erstmals fünf frühe Erzählungen: Meisterhafte Beispiele für Natalia Ginzburgs charakteristischen Stil und ihre großen Themen: wie langweilig ist das klassische Rollenverhältnis - und wie spannend.

      Valentino
      4,2
    • Drei kleine Tugenden

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Mit heiterer Gelassenheit vertreibt die große italienische Autorin alte Untugenden: Nicht lügen und nicht zulassen, dass andere lügen. Oder: sich nicht von den kleinen Ängsten des Alltags beirren zu lassen. Und sie erklärt, warum wir die großen Tugenden wie Großzügigkeit den kleinen Tugenden wie Sparsamkeit vorziehen sollten – denn »man sollte nie Geld, Gefühle oder Gedanken auf die Seite legen, später braucht man sie nicht mehr.«

      Drei kleine Tugenden
      4,2
    • Die Stadt und das Haus

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In ihrem letzten großen Roman ruft Natalia Ginzburg noch einmal die Figuren herbei, die wir schon in den früheren Romanen kennengelernt haben: Auf dem Höhepunkt ihres literarischen Könnens gelingt es ihr nicht nur, ein breites Panorama der Zeit zu entfalten, sondern auch von Schicksalen, die sich in unser Gedächtnis einnisten. Die »Stadt«, das ist Rom, wo die meisten der Personen des Romans wohnen. Das »Haus« ist Le Magherite, das Haus von Lucrezia und Piero, wo sich am Wochenende eine Gruppe von Leuten trifft. Auch in der sexuellen Revolution und der Befreiung von bürgerlichen Normen vermögen Natalia Ginzburgs Personen nicht, ihr Leben eigenständig zu lenken. Selbst wenn es jemandem gelingt, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, scheint es hinterher immer die falsche gewesen zu sein: Denn alle Figuren scheinen an unsichtbaren Fäden zu hängen, die die Autorin freilich meisterhaft zu ziehen weiß.

      Die Stadt und das Haus
      4,1
    • Eine alternde Frau versucht durch Flucht in die grosse Stadt ihrem langweiligen Leben eine aufregende Richtung zu geben.

      Schütze
      4,0
    • Die Stimmen des Abends.

      • 126 Seiten
      • 5 Lesestunden

      'Es ist der schönste Roman, den Natalia Ginzburg geschrieben hat. Dieses Gespür für Familiengeschichten und ihre Verflechtung, das ist etwas, das nur noch sie besitzt.' sagte Italo Calvino über dieses Buch. Eines von 12 bisher vergriffenen Meisterwerken aus der ZEIT Bibliothek der verschwundenen Bücher.

      Die Stimmen des Abends.
      4,1
    • Eine Frau blickt auf die Ereignisse zurück, die dazu führten, dass sie ihren Mann erschoss. Die Geschichte einer Dreiecksbeziehung, geprägt von Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung und Tod. Natalia Ginzburgs Roman, der von Italo Calvino gelobt wurde, markiert ihren literarischen Durchbruch.

      So ist es gewesen. Roman
      4,0
    • Natalia Ginzburg beschreibt ihre Umgebung durch Tatsachen, Handlungen und Worte, ohne sie zu interpretieren. Zudem wird angemerkt, dass ein wichtiger Text von Gorki in Deutschland bislang nicht verfügbar war.

      Winter in den Abruzzen. Kleine Prosa
      2,5
    • Die Geschichte beginnt vor dem Hintergrund einer verschneiten Winterlandschaft und endet nach Ablauf eines Jahres. Was sich während dieser zwölf Monate abspielt, ist Micheles letzte Zeit: Er lebte in Rom, in einer Kellerwohnung, malte Bilder mit zerstörten Häusern und Eulen, er floh, als die Polizeit Studenten verhaftete, nach London. Doch spätestens dort erweist sich: nicht die Staatsgewalt war das Motiv seiner Flucht, sonder Flucht heißt das 'Grundmuster seiner Existenz'. Dieser Zwang löst alle Bindungen an Orte und Menschen.

      Caro Michele
      4,0
    • Anton Čechov

      • 91 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Das Portrait eines kurzen, bescheidenen Lebens und eines sehr folgenreichen > Schreibens ohne Kommentar<. Mit ihrer großen Kenntnis innerfamiliärer Konstellationen und stiller Leidenschaften erzählt Natalia Ginzburg das kurze Leben Anton C? echovs (1860–1904), von der Jugend im südrussischen Taganrog und den frühen Jahren in Moskau, den ersten Versuchen als humoristischer Schriftsteller und der Arbeit als Landarzt, bis zur Reise in die Straflager der Insel Sachalin, zu den ersten Erfolgen als Theaterautor, der Erkrankung, den letzten Jahren in Jalta und dem Tod in Badenweiler.

      Anton Čechov
      3,3
    • Das Personal dieses Romans ist unerschöpflich, angeführt von einem bemerkenswerten Elternpaar: der donnernde Vater, Anatomieprofessor, Bergsteiger, Freund entschiedener Urteile und Verächter von Simpeln, Salamis und Negereien, von denen im übrigen die Welt voll ist; und die unverwüstliche Mutter, leidenschaftliche Sklavin ihrer Dienstboten, listenreiche Beschützer der Kinder und des eigenen Kleiderschranks. Sie sind das Vergrößerungsglas, durch das Natalia Ginzburg auf eine Epoche und ihre Menschen blickt: die jüdisch-piemontesischen Familien Levi und Olivetti, ihr Engagement gegen den Faschismus und ihre industrielle Pionierrolle; das Verlagshaus Einaudi und die einzigartige Konstellation seiner Autoren und Mitarbeiter, angeführt von Cesare Pavese.

      Familienlexikon
      4,0
    • Alle unsere Gestern

      • 329 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Alle unsere Gestern spielt bereits in der Welt, die später das berühmte Familienlexikon prägen sollte. Der Roman erzählt vom Faschismus in Italien und von einigen Menschen, die keine Helden sind, aber Anstand im Leib haben. Zu ihnen gehört Cenzo Rena. Er heiratet die 16-jährige Anna, die schwanger ist von einem anderen, und nimmt sie mit in sein süditalienisches Dorf, wo er - einflußreich und wohlhabend - zum Retter für bedrohte und verfolgte Menschen wird. Natalia Ginzburg, die mit ihrem Mann Leone Ginzburg und den beiden Kindern, fast drei Jahre in einem abgelegenen Abruzzendorf verbracht hat, gestaltet hier eigene Erfahrungen. »Ich neige dazu, Alle unsere Gestern für das bedeutendste Buch der Ginzburg zu halten. Wenn mit den Zeugen auch die "oral history" vergeht, so sind es Bücher wie diese, die den Geschmack, die Not und die Würde schlimmer Zeiten bewahren.« Roland H. Wiegenstein in Süddeutsche Zeitung

      Alle unsere Gestern
      3,9
    • Nie sollst du mich befragen

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Einsamkeit der Kindheit und das Staunen des Alters, die gesehenen Filme und gelesenen Bücher, Arbeitserfahrungen, Psychoanalyse, lyrische Musik (der Titel stammt aus dem Libretto von Lohengrin), Hausarbeiten, Politik, der Glaube oder Unglaube an Gott: Die in diesem Band versammelten kurzen Essays stammen aus den späten Sechzigerjahren und stehen idealerweise neben den Kleinen Tugenden. Sie ähneln den Seiten eines Tagebuchs, das die Autorin angeblich nicht führt. Sie sind thematisch und erzählerisch eng verwandt mit Lessico famigliare und, wie in anderen Werken von Natalia Ginzburg, untrennbar mit der Berufung verbunden, von sich selbst zu erzählen. In ihrer Zufälligkeit und ihrem ruhigen Alltagschaos behandeln sie Fragen, die uns alle betreffen. Nie sollst du mich befragen wird so zu einer vertrauten Erfahrung, einem Begleiter für den Alltag. Mit einer Chronologie von Leben und Werk, einer ausgewählten Bibliografie und einer Anthologie der Kritik.

      Nie sollst du mich befragen
      3,5
    • Verblüffend aktuell sind die Überlegungen Natalia Ginzburgs, sie scheinen geradezu auf unsere heutige Zeit zu treffen. Es ist vor allem die Erfahrung, dass es immer weniger Dinge gibt, derer man sich sicher sein kann. Warum es so schwierig ist, zwischen Opfer und Unterdrücker zu unterscheiden. Wieso wir Stolz auf die Stadt empfinden, die wir zum Leben gewählt haben, obwohl sie laut und überfüllt ist. Dass politisch denken und sich politisch äußern immer bedeutet, eine genaue Absicht zu verfolgen. Dass die Laster der Erziehung in unseren Geist eingeritzt bleiben wie Tätowierungen und dass wir unser Erwachsenenleben damit verbringen, diese zu tilgen. Dass es heute schwieriger ist, alt zu werden, als früher. Dass uns der Instinkt dazu drängt, Position zu ergreifen, aber die einzige Wahl, die uns bleibt, ist, auf der Seite jener zu sein, die zu Unrecht sterben oder leiden. Warum es falsch ist, in der eigenen Herkunft Gründe zum Stolz zu entdecken. Und weshalb wir nicht an unsere eigene Freiheit denken sollten, sondern an die der anderen.

      Das imaginäre Leber
      2,0
    • Die Straße in die Stadt

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Gäbe es nicht die Straße in die Stadt, wie langweilig wäre das Leben in dem kleinen, schmutzigen Nest! Die sechzehnjährige Delia entwischt fast täglich der unentwegt ihre Kinder verwünschenden Mutter und dem allzeit abgespannten und zornigen Vater und macht sich auf den langen Weg in die Stadt. Dort sitzt sie auf der Parkbank und betrachtet die Kleider der Frauen oder spaziert mit einer Freundin unter den Arkaden. Azalea, die ältere Schwester, hat es geschafft: Sie hat einen Mann, zwei Kinder, ein Kindermädchen, einen Pelzmantel und einen Liebhaber. Ihre Tage vertrödelt sie im Bett. Wenn Delia im Dorf bleibt, trifft sie Giulio, den Sohn des Dorfarztes, der sich in Delia vergafft hat. Sie geht mit ihm ins kleine Pinienwäldchen. Und dann ist da auch noch Nini, der Cousin, der in der Stadt lebt und von seinen Büchern erzählt und als Einziger Delia ernst nimmt.

      Die Straße in die Stadt
      3,8
    • Die Familie Manzoni

      • 436 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Natalia Ginzburgs Dokumentarroman über den Autor von »Die Verlobten (Das Brautpaar)«, den großen romantischen Dichter Alessandro Manzoni, und seiner weitverzweigten Familie. Als Alessandro Manzoni nach seiner Internatserziehung seine Mutter Giulia Beccaria in Paris wiedersieht, ist er neunzehn. Alessandro verliebt sich in Giulia und ihre Welt, die Mutter, die gerade den geliebten Mann verloren hat, findet Trost bei ihrem Sohn. Und sucht eine Frau für ihn, die zu ihnen beiden passt: Enrichetta Blondel. Natalia Ginzburg geht dem Geflecht von Familienbeziehungen nach: Die öffentlichen Ereignisse treten zurück vor den Leidenschaften und Gefühlen. Wir lernen Manzonis komplexe Persönlichkeit kennen, erfahren von seinen Reisen, seiner Rolle in der Literatur und der Politik, und gewinnen einen Einblick in das Leben des neunzehnten Jahrhunderts.

      Die Familie Manzoni
      3,4
    • Es fällt schwer, von sich selbst zu sprechen, aber es ist schön.

      Natalia Ginzburgs Leben in Selbstzeugnissen

      • 121 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Über eine der großen intellektuellen Frauengestalten Italiens, Natalia Ginzburg, hat ihre Biographin Maja Pflug diesen Band zusammengestellt: mit autobiographischen Texten und bisher nicht übersetzten Interviews. Die Schriftstellerin Natalia Ginzburg gehörte zu den bedeutendsten ihrer Generation: als Frau, die über das Leben der Frauen und über ihre Beziehungen schrieb. Als Chronistin der Zerstörung der jüdischen Intelligenz ebenso wie des Widerstands. Als Autorin, die mit ihrer kühlen, distanzierten Sprache einen Beitrag leistet zur Reinigung und Wiederbelebung einer der schönsten Sprachen nach dunkler Zeit. Als Lektorin und Beraterin des Einaudi-Verlags, die teilnahm am literarischen Leben Italiens. Die Intellektuelle Natalia Ginzburg wurde zu einer moralischen Instanz, nicht nur als jemand, der auf den Zeitungsseiten politische Fragen öffentlich diskutierte, sondern auch als unabhängige Abgeordnete die parlamentarische Arbeit beeinflusste.

      Es fällt schwer, von sich selbst zu sprechen, aber es ist schön.
    • Family and Borghesia

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Two novellas about domestic life, isolation, and the passing of time by one of the finest Italian writers of the twentieth century. Carmine, an architect, and Ivana, a translator, lived together long ago and even had a child, but the child died, and their relationship fell apart, and Carmine married Ninetta, and their child is Dodò, who Carmine feels is a little dull, and these days Carmine is still spending every evening with Ivana, but Ninetta has nothing to say about that. Family, the first of these two novellas from the 1970s, is an examination, at first comic, then progressively dark, about how time passes and life goes on and people circle around the opportunities they had missed, missing more as they do, until finally time is up. Borghesia, about a widow who keeps acquiring and losing the Siamese cats she hopes will keep her company in her loneliness, explores similar ground, along with the confusions of feeling and domestic life that came with the loosening social strictures of the 1970s. “She remembered saying that there were three things in life you should always refuse,” thinks one of Natalia Ginzburg’s characters, beginning to age out of youth: “Hypocrisy, resignation, and unhappiness. But it was impossible to shield yourself from those three things. Life was full of them and there was no holding them back.”

      Family and Borghesia
      4,1
    • Valentino and Sagittarius

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Two novellas about family life and fraudsters by one of the twentieth century's best Italian novelists. Valentino and Sagittarius are two of Natalia Ginzburg’s most celebrated works: tales of love, hope, and delusion that are full of her characteristic mordant humor, keen psychological insight, and unflinching moral realism. Valentino is the spoiled child of doting parents, who have no doubt that their handsome young son will prove “a man of consequence.” Nothing that Valentino does—his nights out on the town, his failed or incomplete classes—suggests there is any ground for that confidence, and Valentino’s sisters view their parents and brother with a mixture of bitterness, stoicism, and bemusement. Everything becomes that much more confused when, out of the blue, Valentino finds an enterprising, wealthy, and strikingly ugly wife, who undertakes to support not just him but the whole family. Sagittarius is another story of misplaced confidence recounted by a wary daughter, whose mother, a grass widow with time on her hands, moves to the suburbs, eager to find new friends. Brassy, bossy, and perpetually dissatisfied, especially when it comes to her children, she strikes up a friendship with the mysterious Scilla, and soon the two women are planning to open an art gallery. But knowing better than everyone, it turns out, is not that different from knowing nothing at all.

      Valentino and Sagittarius
      4,0
    • Family and Borghesi

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      From the author of All Our Yesterdays and The Little Virtues, two novellas chronicling domestic life, isolation and the passing of time.

      Family and Borghesi
      3,9
    • Verbrechen und Strafe

      • 766 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Raskolnikow entstammt einer verarmten bürgerlichen Familie. In der schrankähnlichen Enge seines Zimmers ist der »euklidische Verstand«, der der Diener des Lebens sein sollte, zum Herrscher geworden. Raskolnikow ist Utilitarist. Um eines naturgemäß unklar gefaßten Begriffs des wissenschaftlichen oder sozialen Fortschritts willen, scheint es ihm erlaubt, eine alte Wucherin, die »nicht besser als eine Laus ist«, zu töten und mit dem geraubten Geld sein Studium zu finanzieren. Sein Herz wehrt sich ebenso wie sein Unterbewußtsein gegen die geplante Tat, doch von sozialer Not gedrängt und gefangen in lebensfeindlichen Ideen, wird er zum Mörder. Das Delirium und die grenzenlose Einsamkeit, die dem Verbrechen folgen, lassen ihn erkennen, daß die Funktionen des »euklidischen Verstandes« nicht die einzige bestimmende Dimension der menschlichen Persönlichkeit ausmachen. Leidvoll, aber bereichert durch die einfühlsame Scharfsicht des Untersuchungsrichters Porfirij und durch die frisch erwachte Liebe zu Sonja Marmeladowa, erfährt er, daß der Weg aus der Vereinsamung nur über Geständnis und Strafe führen kann. Auch wenn die »Reue« ihm eher fremd ist, die Liebe errettet ihn schließlich.

      Verbrechen und Strafe
      4,5
    • Přední italská prozatérka líčí v románě formou přímého vyprávění prolínaného dopisy osudy jedné moderní římské buržoazní rodiny a jejích přátel.

      Milý Michale
      5,0
    • Román o životě italské inteligence mezi dvěma světovými válkami. Rodinná kronika je výpovědí o vlastním dětství a mládí, o celé rodině. Známá italská spisovatelka zavádí v románě do Itálie a zejména pak do průmyslového Turína mezi dvěma válkami a v postupném pohledu dívenky, manželky a matky zachycuje mikroklima tehdejší pokrokové rodiny a přibližuje život soudobé inteligence.

      Rodinná kronika
      4,0
    • Pubblicato per la prima volta nel 1964 e mai più ristampato, ritorna in edizione economica il libro che raccoglie i romanzi e i racconti giovanili dell'autrice di "Lessico famigliare". Il racconto "Estate", inserito in questo volume, è apparso finora soltanto su una rivista.

      Cinque romanzi brevi e altri racconti
      3,9
    • A differenza delle altre due madri della letteratura italiana del Novecento, Elsa Morante e Anna Maria Ortese, che arredano una “stanza tutta per sé” nei sortilegi affabulatori dell’immaginazione, Natalia Ginzburg resta sempre ben ancorata a «un posto dove tutto è chiaro, inesorabile e reale» (Vita immaginaria), invadendo di continuo l’orizzonte nel quale il canone dominante maschile è più forte e inattaccabile. Malgrado abbia preso le mosse da un territorio che poteva ricordare toni e accenti pavesiani, il realismo della narrazione ginzburghiana trova una strada molto personale, perché scopre una via per dare respiro a quel «piccolo spazio di realtà» in suo possesso, provando a far crescere da quelle «piccolissime porzioni di verità» distillata dalla sua esperienza «un ricco suolo di verità sulla terra». In tale direzione Ginzburg si serve di altri due elementi che definiscono il suo stile e che percorrono in modo trasversale forme e generi da lei sperimentati: una “poetica degli oggetti”, che lega la scrittura all’hic et nunc del proprio tempo, e una tensione morale, forza opposta a quella, che apre dentro l’orizzonte del presente una breccia verso il dover essere, se non del migliore dei mondi possibili, almeno di un universo differente dallo scenario opaco dell’oggi.

      Vita immaginaria
      4,0
    • Am 16. Oktober 1943

      Eine Chronik aus dem Ghetto

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Dieses kurze Werk, mittlerweile als Klassiker der postklandestinen Literatur angesehen, erzählt von der Razzia der Nazis im Ghetto von Rom, die innerhalb eines Morgens mit der Deportation von tausend Juden endete. Leser und Kritiker haben es zu Recht mit den ersten Kapiteln der "Storia della Colonna Infame" verglichen, aufgrund der stilistischen Qualität, die mit dem dokumentarischen Wert einhergeht.

      Am 16. Oktober 1943
      3,9
    • Ti ho sposato per allegria

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      La commedia ci introduce nel piccolo mondo della gente comune : la giovane Giuliana, che è venuta a Roma per diventare attrice, incontra dopo diverse disavventure Pietro, un giovane e ricco avvocato. Questi la sposa per "allegria", come lui dice, e non per "pietà", come invece suggerisce Giuliana. Una fortuna per una ragazza provera e senza istruzione sposare un uomo ricco e giovane !

      Ti ho sposato per allegria
      3,5
    • Super ET: Diario

      L'alloggio segreto, 12 giugno 1942-1. agosto 1944 - Edizione italiana a cura di Frediano Sessi - Prefazione di Eraldo Affinati - Con uno scritto di Natalia Ginzburg

      • 360 Seiten
      • 13 Lesestunden
      Super ET: Diario
    • Román zavádí čtenáře do severoitalského městečka v předvečer druhé světové války. Dospívající studentka Anna intenzívně prožívá osobní, rodinné i společenské události, chvíle štěstí, první lásku a zklamání, ztrátu jistot a iluzí i tragické a dramatické situace. Svět kolem sebe vidí bezelstnýma očima šestnáctileté dívky, která se dovede dívat upřímně a nelítostně. A právě tento pohled čtenáře strhne, připomene mu vlastní mládí, kdy se rozhodoval sám a bez cizí pomoci, kdy ztrácel dětská kamarádství a uzavíral - mnohdy obtížně a bolestně -nová životní přátelství a trvalé svazky. Natalia Ginzburgová nekomentuje, nesoudí, nechává promlouvat události. Příběh Anny, jejích sourozenců a přátel je zachycen se smyslem pro psychologický a přitom společensky obsažný detail. Vzniká tak docela ojedinělé spojení emotivního přístupu k životnímu materiálu s nenásilným, ale důkladným rozlišením postav podle společenských kritérií. Autorka současně dokáže zbavit gesta svých postav rétoriky a naplnit je umělecky průkazným a svěžím realismem. A tak románu nechybí ani historický půdorys doby, ani její prožitek, ani jedinečné a poutavé životní osudy.

      Všechny naše včerejšky
    • Pět prací pěti italských autorů, z nichž každý představuje výrazný a odlišný typ. Jestliže každá z těchto próz představuje proto vždy i jiný přístup k realitě, jedno zůstává všem těmto povídkám společné: je to hluboké a upřímné úsilí o poznání pravé tváře dnešního člověka. 1. Alberto Moravia: Neposlušnost; 2. Giorgio Bassani: Dlouhá noc v 43.; 3. Italo Calvino: Sčítatelův den; 4. Natalia Ginzburgová: Ve znamení střelce; 5. Umberto Simonetta: Až do rána. Doslov napsal Josef Felix.

      5 italských novel
    • Publikace vyšla v rámci projektu Itálie v Praze - Cesty divadla 2004. Scénické čtení her se uskutečnilo v Divadle Kolowrat ve dnech 11.-12. prosince 2004.

      Vzal jsem si tě pro zábavu / Oberon
    • Drahý Michal je vskutku údesnou kronikou bezútešného a nezadržateľného rozkladu zámožnej rímskej rodiny, ktorým sú nemilosrdne poznačení a zasiahnutí všetci jej členovia. Rovnako krutý obraz ponúka aj druhý román Takého si ťa pamätám. Obidve diela spája tragické a nečakané rozuzlenie.

      Drahý Michal / Takého si ťa pamätám