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Franco Lucentini

    24. Dezember 1920 – 5. August 2002

    Carlo Fruttero und Franco Lucentini waren herausragende Persönlichkeiten in der italienischen Literaturlandschaft. Als Herausgeber der Urania-Reihe, die besonders für ihre Zusammenstellung von Science-Fiction-Anthologien bekannt ist, prägten sie maßgeblich den Geschmack der Leser über zwei Jahrzehnte. Ihre Arbeit mit Urania, die von 1964 bis 1985 lief, hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck im Science-Fiction-Genre.

    Franco Lucentini
    Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
    Die Wahrheit über den Fall D.
    Das Geheimnis der Pineta
    Die Farbe des Schicksals
    Die Sonntagsfrau
    Du bist so blaß. Eine Sommergeschichte
    • Das italienische Autorenduo "Die Firma" bietet eine scharfsinnige Kritik an der italienischen Sommerkultur und ihren sinnlosen Ritualen. Die meisterhafte Etüde überrascht mit einem unerwarteten Ende, das die Leser erschauern lässt.

      Du bist so blaß. Eine Sommergeschichte
    • Ein obskurer Mordfall, eine ganz besonders versnobte feine Gesellschaft, alte Landsitze, Großindustrie – die perfekte Kulisse für ein kriminalistisches Puzzle: Ein zu Recht erfolgloser Architekt wird mit einer Waffe erschlagen, die so unaussprechlich ist, dass die Polizei geheim hält, worum es sich handelt. Der Verdacht fällt auf zwei Personen aus den besten Kreisen des Turiner Großbürgertums, und der für einen Polizisten fast allzu charmante sizilianische Kommissar bemüht sich nach Kräften, den verwickelten Knoten zu lösen. "Die Sonntagsfrau" - jetzt wieder bei Piper Edition erhältlich.

      Die Sonntagsfrau
    • Das Geheimnis der Pineta

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden
      3,7(12)Abgeben

      Schauplatz dieses Romans ist ein Pinienhain in der Toskana, in dem die Nobelvillen der italienischen High-Society versteckt liegen. Hier nehmen am Abend vor Weihnachten mysteriöse Ereignisse ihren Lauf: Von diesem Zeitpunkt an verschwinden immmer mehr Bewohner und Besucher des Ortes auf geheimnisvolle Weise.

      Das Geheimnis der Pineta
    • Die Meisterdetektive der Kriminalliteratur sind in Rom versammelt, um einen spektakulären Fall zu lösen, an dem sich schon Generationen von Detektiven, Schriftstellern und Wissenschaftlern die Zähne ausgebissen haben: das "Geheimnis des Edwin Drood", das rätselhafte Ende des letzten Romans von Charles Dickens, dem sein plötzlicher Tod 1870 die Feder aus der Hand gerissen hat. In diesem spannenden, quirligen Stück Kriminalsatire gelingt es den Detektiven, und damit Fruttero & Lucentini, Droods Geheimnis und Dickens' jähes Ende überzeugend aufzuklären.

      Die Wahrheit über den Fall D.
    • Für alle, die ihren Urlaub planen, ist ein Buch ein Muss: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz von Fruttero und Lucentini. Besonders in winterlichem Venedig wird die Lektüre zum Erlebnis. Die Hauptfigur, Mr. Silvera, ist ein großer, magerer Mann um die 40, dessen geheimnisvolles Lächeln und seine vagen Antworten auf Fragen ihn schwer fassbar machen. Als Reisebegleiter führt er Touristen durch die Stadt, trennt jedoch klar zwischen dem Venedig der Besucher und dem ihm vertrauten. Mr. Silvera spricht fließend Suaheli und Chinesisch und hat Erinnerungen an längst verschwundene Fresken. Seine faszinierende Persönlichkeit macht es schwer, sich in ihn zu verlieben, was zu Komplikationen führt. Die Autoren erkunden die verschiedenen Facetten seiner Figur, wobei sie sogar CIA und KGB einbeziehen, jedoch bleibt die Lösung komplexer als einfache Klischees. In einem Interview betonen sie, dass sie das alte Venedig bewahren und sichtbar machen wollten, was ihnen zweifellos gelungen ist. Dieses Buch ist ein Genuss, den man nicht beenden möchte, während man mit Mr. Silvera und seiner Prinzessin durch die verwinkelten Gassen Venedigs schlendert. Ob es sich um einen Krimi oder eine melancholische Liebesgeschichte handelt, bleibt unklar, doch die Reflexion über die Zeit bietet reichlich Stoff zum Nachdenken.

      Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
    • Fruttero & Lucentini, die beiden Turiner, begeben sich auf die Suche nach dem Sinn des Daseins. Die Helden ihres Romans, F & L, tun es ihnen gleich und das im Auftrag der Tageszeitung "Il Giornale". Durchführen wollen sie ihre Recherchen passenderweise an den Stätten des klassischen Griechenlands: Mykene, Athen, Delphi. Schon im Kurswagen des Orientexpresses kommt es dann zu merkwürdigen Begegnungen, die einige Fragen aufwerfen: Was, z. B., hat es mit dem unsterblich verliebten anglikanischen Pastor auf sich? Was mit den drei Archäologinnen aus Heidelberg oder gar dem Journalistenkollegen von der Londoner "Times", dessen Auftrag dem ihren auf verblüffende Weise ähnelt?

      Der rätselhafte Sinn des Lebens
    • Der Palio der Toten Reiter

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden
      3,1(18)Abgeben

      Ein Mailänder Anwaltsehepaar gerät auf einen mysteriösen Landsitz in der Toskana und in eine seltsame Abendrunde. Gesprächsthema ist das bevorstehende Reiterfrest in Siena. In derselben Nacht wird ein Toter in der Bibliothek gefunden. Das Autorenduo läßt mit genüßlicher Ironie die Welt der Fernseh- und Konsumwirklichkeit mit uralten kulturellen Ritualen zusammenprallen.

      Der Palio der Toten Reiter
    • Der unbekannte Begleiter

      • 245 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Zur Entdeckung empfohlen: Franco Lucentinis erste Erzählungen, eindringliche Glanzpunkte des Neorealismus. In den Texten, die in Rom und Wien spielen, entwirft Lucentini ein eindringliches Sittengemälde der entbehrungsreichen Nachkriegsjahre. Ein liebevolles Porträt Lucentinis durch seinen Weggefährten Fruttero rundet die literarische Unterhaltung auf höchstem Niveau ab. 'In den kunstvoll inszenierten Spannungsbögen und der Liebe zum topographischen Detail erweist sich, daß dieser Lucentini der frühen Erzählungen und jener des vierhändigen Schreibens mit Fruttero ein und dieselbe Person ist.' Neue Zürcher Zeitung

      Der unbekannte Begleiter