Victoria Charles Bücher
Victoria Charles ist eine Kunsthistorikerin, deren Werk sich mit der Entwicklung und den Strömungen der Kunstwelt befasst. Ihre Schriften zeichnen sich durch aufschlussreiche Analysen aus, die historische Kontexte geschickt mit modernen künstlerischen Ausdrucksformen verbinden. Durch umfangreiche Publikationen und regelmäßige Beiträge für internationale Kunstführer und Fachzeitschriften beleuchtet sie die breitere Kunstlandschaft. Ihre Expertise bietet Lesern ein tieferes Verständnis von Kunstwerken und deren kultureller Bedeutung.






Perfect square
Francisco Goya
Marc Chagall
- 81 Seiten
- 3 Lesestunden
Chagall wurde in einer strenggläubigen jüdischen Familie geboren, in der das Verbot, Menschen bildlich darzustellen, zum religiösen Dogma gehörte. Trotz ärmlicher Verhältnisse litt seine Familie nicht unter Not. Nach einem misslungenen Versuch, an der Kunstschule des Barons Stieglitz aufgenommen zu werden, gelang es ihm, in die von Nikolai Roerich geleitete Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste zu kommen. Später wählte Chagall Paris als Wohnsitz und traf im Künstlerviertel La Ruche viele Landsleute wie Lipschitz, Zadkine, Soutine und Archipenko, die ebenfalls von der Anziehungskraft der Stadt angezogen wurden. In den 1920er Jahren wurde bereits festgestellt, dass Paris seiner Malkunst den nötigen Schliff verlieh, mit einer sensiblen Sprödigkeit und einer präzisen Stimmigkeit zwischen Linie und Farbklang. Chagall hatte eine „stilistische Immunität“ und ließ sich inspirieren, ohne seinem eigenen Stil untreu zu werden. Er lernte von anderen Künstlern und überwand seine jugendliche Unbeholfenheit, behielt jedoch seinen „Archimedespunkt“. Kritiker und Forscher verwenden oft musikalische Terminologie, um Chagalls Kunst zu beschreiben, da seine Motive und Gestalten eine klangliche Wirkung besitzen. Farbe erscheint als Rhythmus, Linie als Melodie, was seiner Malkunst eine zeitliche Dimension verleiht.
Iwan Schischkin
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
Die russischen Landschaften gehören zu den schönsten der Welt, mit den berühmten Wildblumenteppichen in den Wäldern im Frühling und der eisigen Wintertundra bilden sie die Kulisse für viele bekannte Szenen der russischen Literatur. Und doch wurden sie erst durch die Werke des Malers Ivan Shishkin (1832-18998) unsterblich, indem er wie kein anderer vor oder nach ihm den Zauber und die Majestät der russischen Landschaften auf die Leinwand bannte. Irina Shuvalova und Victoria Charles untersuchen in dieser umfassenden Studie die herausragenden Werke Shishkins.
In seiner Heimat Russland, wo er Maler am Zarenhof Nikolaus I war, machte sich Iwan Aiwasowski (1817-1900) vor allem mit seinen Seestücken einen Namen, erlangte aber kaum jenseits der Grenzen Bekanntheit. Als Meister des Erhabenen machte er das Meer zu seinem Hauptmotiv. Ob wild und stürmend oder ruhig und friedlich, der See lassen sich so viele Eigenschaften zuschreiben wie dem Wesen des Menschen. Seine mehr als 6000 Gemälde machen Aiwasowski zum produktivsten Maler seiner Zeit.
From the thousand-year-old statues celebrating fertility to the odalisques of the modern painters, erotic art has always held a prominent place in society, whatever their morals or cultural references.This work has assembled one thousand images of erotic artworks, from all times and all continents, to illustrate how the representation of these pleasures of the flesh testifies to the evolution of different civilisations and their histories. While eroticism and sexuality are at the forefront of today’s advertising and media, this book offers an exceptional view into the archives of erotic imagery and emphasises the artistic value of these magnificently sinful illustrations.



