Februar 1943: Bei einer Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans verhaftet. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Ueberzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte.
Fred Breinersdorfer Bücher
Fred Breinersdorfer ist ein Drehbuchautor und Rechtsanwalt, dessen künstlerisches Schaffen sich nicht auf eine Gattung beschränkt. Er nutzt die Vielfalt und die inhaltlichen wie ästhetischen Herausforderungen verschiedener Medien, schreibt für Fernsehen und Kino und gelegentlich auch fürs Theater. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in Kriminalromanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und Comics, die seine bemerkenswerte Bandbreite im literarischen und visuellen Erzählen unterstreichen.







Um Menschen und Allzumenschliches geht es in diesen Erzählungen um Verbrechen, Verbrecher und solche, die es gern sein möchten oder auch nicht. Menschen, die ins Verbrechen hineinschlittern, weil halt die Umstände sie auf eine schiefe Bahn rutschen lassen.Nicht immer ist die Rollenverteilung so, wie sich ‹Opfer› oder ‹Täter› das gedacht haben. Manch einer merkt gar nicht, wie schnell sich das Schicksalsblatt wendet. Und manch einer kommt unverhofft von der schiefen Bahn auf eine hoffnungsvollere Ebene. Wer will da schon sagen, der ist ein Schlemihl, der ist ein Narr?
Anwalt Abel steht vor der Herausforderung, die Unschuld seines Klienten Böhm zu beweisen, der verdächtigt wird, bei einer Autoreparatur fahrlässig gehandelt zu haben. Die Situation eskaliert, als die Fahrerin stirbt und Böhm Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen wird. Doch die Umstände sind komplexer, als sie erscheinen: Die Verstorbene war auf dem Weg der Besserung. Gibt es im Krankenhaus Vertuschungen? Hat ihr Ehemann, ein erfolgreicher Heilpraktiker aus München, etwas damit zu tun, da sie ihn für einen Geliebten verlassen wollte? Abel und seine Assistentin Jane setzen alles daran, Böhm zu entlasten. Dabei entdecken sie, dass die Münchner Oberschicht weit mehr Abgründe birgt, als sie je vermutet hätten. Fred Breinersdorfer, der Autor, zählt zu den bekanntesten Krimi- und Drehbuchautoren Deutschlands. Über 75 seiner Drehbücher wurden für Kino und TV umgesetzt, darunter mehr als 20 Episoden von Tatort. Sein Film "Sophie Scholl – die letzten Tage" wurde 2006 für den Oscar nominiert. Für weitere Informationen zu Neuerscheinungen und Angeboten abonnieren Sie unseren Newsletter auf www.endeavourpress.de oder folgen Sie uns auf Twitter und Facebook. Endeavour Press – die Freude am Lesen verbindet.
Als am 22.10.1985 am Strand von Torre Canne bei Brindisi die Leichen des 34jahrigen Polizisten Norbert Poehlke und seines Sohnes Gabriel entdeckt wurden, fand eine der ratselhaftesten Mordserien in Deutschland ihr grausames Ende. Der "Hammermorder" hatte uber ein Jahr lang die Bevolkerung mit Raububerfallen und skrupellosen Morden in Atem gehalten. Der Polizei unterliefen trotz nie dagewesenen Einsatzes von Menschen und Material folgenschwere Pannen. Im August 1985 stellten die Fahnder einen Unschuldigen an den Pranger, obwohl schon damals Spuren auf Poehlke hindeuteten - dem nach Abschluss aller Ermittlungen schliesslich sechs Morde und vier Bankuberfalle angelastet wurden. Fiktion und Reportage erganzen sich in diesem dokumentarischen Kriminalroman zum Psychogramm eines Morders, der zugleich Opfer war. "Zutage tritt die Banalitat des Schreckens." (Stuttgarter Zeitun
Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso
Abel kommt in Verdacht, einen Mandanten getötet zu haben. Der Anwalt muß sich selbst vor Gericht verteidigen, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Sein Freund Palow hilft ihm, den wahren Täter in einer heruntergekommenen Industriellenfamilie zu suchen. Ein spannender Krimi über die Verwicklungen eines Privatdetektiven und die dunklen Seiten einer Familie.
Dezember. Vorweihnachtszeit mit Glitzerglanz und mechanischen Weihnachtsmännern. In der Dämmerung kommt ein wütender Nordoststurm auf, der mit eisiger Hand die dicken Schneewolken leerschüttelt.Seit dem letzten Klassentreffen sind fast fünfzehn Jahre vergangen. Dennoch ist das «Institut» unvergessen. Die alte Kneipe, in der sie als Schüler beim Bier und dem ersten Stumpen («von meinem Alten») zusammenhockten und Karten droschen. Später traf man sich in unregelmäßigen Abständen, der eine oder andere war fortgezogen, verhindert, abgedriftet, doch der harte Kern war nun nach all der langen Zeit wieder Dehnen (Soziologie im Staatsdienst), «Puffi» Albert (Chemiker), Kirchner (Richter), Jahn (Lehrer), Rellicke (Journalist), Bergmann (Arzt), Stößbach (Notar) sowie Röder, Paloff und natürlich Abel. Sie sitzen um den großen runden Tisch und genießen die Atmosphäre voller Rauch, Bierdunst, Schnapsgeruch und Hackbrötchenduft. Und reden. Reden von alten Zeiten, von früher («weißt du noch, wie ...»), von heute, und dann fängt Bergmann an, eine Geschichte zu erzählen, teils gehört, gelesen, teils selbst miterlebt. Die Geschichte von der Rache des mutmaßlichen Mörders. Die anderen hören gebannt zu, ein paar Einwürfe, auch ein hitziges Wortgefecht, und jeder erzählt seine Geschichte zu dem weiten Das Netz der Justitia hat manchmal weite Maschen ...



