Imperialismus
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Ein britischer Journalist und politischer Aktivist, bekannt für sein Engagement in der Bewegung gegen den Vietnamkrieg. Seine Arbeit befasst sich mit sozialen und politischen Umwälzungen, darunter die Ereignisse im Mai 1968 in Frankreich und andere Arbeiter- und Studentenaufstände der späten 1960er Jahre. Harmans analytischer Ansatz zur Untersuchung dieser Momente und seine aktivistischen Positionen haben in der Vergangenheit auch Kontroversen ausgelöst. Sein Werk bietet eine scharfe Perspektive auf entscheidende Wendungen in sozialen und politischen Veränderungen.






Die von dem britischen Marxisten Chris Harman zur Jahrtausendwende verfasste Menschheitsgeschichte – beginnend mit den urkommunistischen Gesellschaften und der neolithischen Revolution bis zum Jahr 2000 fortschreitend – ist eine beeindruckende und zugängliche Erzählung über die Entstehung und die Bewegungen zur Überwindung von Klassengesellschaften. Es handelt sich im wahrsten Sinne um eine Weltgeschichte, in der Harman dem üblichen Eurozentrismus widersteht und den Bogen von Mesopotamien und Mesoamerika über Asien bis Europa spannt und gerade auch die Ähnlichkeit der jeweiligen Entwicklungen aufzeigt. Dies geschieht auf der Grundlage eines methodischen Ansatzes, der danach fragt, wie Gesellschaft durch das Zusammenwirken von technischer Entwicklung, neuen Formen der Arbeitsteilung, Klassenstrukturen und Klassenkämpfen geprägt wird. In Harmans Weltgeschichte sind nicht »große Männer« wie Könige, Staatsmänner, Religionsstifter oder Philosophen die Triebkräfte der Geschichte, sondern herrschende und beherrschte Klassen. All dies ist eingebettet in eine breite Ideen- und Kulturgeschichte, die das hinduistische Verbot des Verzehrs von Rindern wie die Kunst der Renaissance oder die Filme Charlie Chaplins einschließt.
Chris Harman schildert die Ereignisse rund um das Jahr 1968 in verschiedenen Ländern und arbeitet die Wechselwirkung zwischen den zunächst scheinbar getrennt voneinander ablaufenden Protesten heraus. Er analysiert die Stärken und Schwächen der 68er Bewegung und diskutiert, warum am Ende der Kapitalismus zwar schwer erschüttert war, aber nicht gestürzt wurde.
Building on A People’s History of the United States, this radical world history captures the broad sweep of human history from the perspective of struggling classes. An “indispensable volume” on class and capitalism throughout the ages—for readers reckoning with the history they were taught and history as it truly was (Howard Zinn) From the earliest human societies to the Holy Roman Empire, from the Middle Ages to the Enlightenment, from the Industrial Revolution to the end of the twentieth century, Chris Harman provides a brilliant and comprehensive history of the human race. Eschewing the standard accounts of “Great Men,” of dates and kings, Harman offers a groundbreaking counter-history, a breathtaking sweep across the centuries in the tradition of “history from below.” In a fiery narrative, he shows how ordinary men and women were involved in creating and changing society and how conflict between classes was often at the core of these developments. While many scholars see the victory of capitalism as now safely secured, Harman explains the rise and fall of societies and civilizations throughout the ages and demonstrates that history moves ever onward in every age. A vital corrective to traditional history, A People's History of the World is essential reading for anyone interested in how society has changed and developed and the possibilities for further radical progress.
The year 1968 was a watershed. Millions of workers in France struck in protest at police violence, the black ghettos in the United States rose in protest at the assassination of Martin Luther King, and it was the year of the Prague Spring when students and workers rose against Stalinism, only to be crushed by Russian Tanks. Substantially revised and updated to coincide with the 30th anniversary of the revolt, this work analyses the period and draws lessons from the events of 1968 that will still have relevance today.
Die Gefängnishefte und Philosophie