Ein lange unveröffentlichtes Werk Goethes, begleitet von Max Schwimmers eindrucksvollen Farbillustrationen. Thomas Mann lobte die geniale Gestaltung und äußerte seine Freude über das Buch, das er für seine kecke Moralität schätzte.
Max Schwimmer Bücher






Der Tanzbär Atta Troll ist der Titelheld von Heines 1841/42 entstandenen Versepos Atta Troll. Ein Sommernachtstraum. Der liebenswert-naive Bär beschwört darin die Gleichheit aller Kreaturen und geißelt die Vorrechte einer Klasse, der Menschen. Er kritisiert und verspottet die zeitgenössischen Verhältnisse und predigt einen die Welt regierenden Eisbären. In seinem zweiten großen Versepos, Deutschland. Ein Wintermärchen, geißelt Heine mit schonungslosem und beißendem Witz die deutschen Zustände um 1844. Diese Deutschlandsatire ist aber mehr als bloße Zeitkritik, sie ist auch und vor allem eine bewegende Liebeserklärung an Heines alte Heimat.
In den Römischen Elegien zeigt sich Goethe als erotisch freizügiger Lyriker. Die Gedichte wenden sich an Faustina, eine schöne Unbekannte, sie sind Verse der Liebe in verblüffend offenherziger Form. Dagegen kommentieren die Venezianischen Epigramme in Bonmots und bissigen Spottversen das Geschehen auf der großen Bühne Europas. Die beiden unter Italiens Sonne gereiften, so verschiedenartigen Zyklen hat Johann Wolfgang Goethe im Jahr 1790 abgeschlossen.
Larifarischnigelschnack
Kritzelbüchlein 1953



