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Michael Semff

    Georg Baselitz
    Revolution auf Papier
    Künstler zeichnen. Sammler stiften. Band III
    Giuseppe Zigaina
    Terry Winters
    Hans Bellmer
    • Hans Bellmer

      • 294 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Faszination der Surrealisten für Puppen und menschenähnliche Maschinen zeigt sich besonders deutlich im Werk Hans Bellmers (1902-1975). Der Künstler baute in den Jahren nach 1933 in Abkehr zum Körperkult der Nationalsozialisten verstörende Puppen aus Wachs, Holz, Flachs, Gips und Klebstoff, die er mit Perücken und Glasaugen ausstaffierte. Fotos dieser Figuren mit Fetischcharakter wurden im surrealistischen Magazin Minotaure veröffentlicht und vom Kreis um André Breton begeistert aufgenommen. Die Inszenierungen des weiblichen Körpers, die den berühmten Puppenkonstruktionen zu Grunde liegen, sind Ausgangspunkt für seine weiteren Arbeiten: Zeichnungen, Fotografien und Grafiken. Intensiv an der Diskussion Freud'scher Thesen beteiligt, untersuchte er in ihnen psychoanalytische Theorien zu Hysterie und Übertragung und leistete damit einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Beziehung zwischen Sprache und Körper. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-1794-6) Ausstellungen: Centre Georges Pompidou, Paris 1.3.-22.5.2006 · Staatliche Graphische Sammlung München 29.6.-27.8.2006 · Whitechapel Art Gallery, London 20.9.-19.11.2006

      Hans Bellmer
      5,0
    • Terry Winters

      Zeichnungen, Drawings

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Terry Winters
    • Giuseppe Zigaina

      Zeichnungen und Radierungen. Disegni e incisioni 1947-2001

      Giuseppe Zigaina
    • Georg Baselitz

      • 478 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Georg Baselitz, geboren 1938 im sächsischen Deutschbaselitz als Hans-Georg Kern, zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Schon früh entdeckte er die Druckgrafik, die ersten Radierungen entstanden im Jahr 1964. Fortan experimentierte er mit den verschiedensten Techniken wie der Kaltnadelradierung, der Aquatinta, später mit Holz- und Linolschnitt, lotete die spezifischen Bedingungen dieser künstlerischen Ausdrucksformen aus und entwickelte ein ganz eigenständiges Werk auf Papier. Mit durchgehend selten oder noch nie ausgestellten Blättern präsentiert der Band eine kostbare Auswahl aus diesem für Baselitz so wesentlichen Schaffensbereich. Die druckgrafischen Unikate, Zustandsfolgen und seltenen Probedrucke aus den Jahren 1964 bis 1983 stammen aus der exzellenten Sammlung von Herzog Franz von Bayern, dem Chef des Hauses Wittelsbach. Baselitz' erste Radierungen sind ebenso vertreten wie figürliche Helden-Darstellungen aus der Mitte der 1960er-Jahre, Auszüge aus den Mappenwerken Kühe (1969), Adler und Bäume (beide 1974) oder Beispiele seiner berühmten, seit 1969 auf dem Kopf stehenden Bilder. Ausstellungen: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett 20.6.-25.8.2008 · Staatliche Graphische Sammlung München, Pinakothek der Moderne 18.9.-16.11.2008

      Georg Baselitz
    • Brice Marden

      Work Books 1964-1995

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      These never before published or exhibited work books of artist Brice Marden (b. 1938) are here presented in lavish duotone and full-color reproductions, and offer vivid testimony to the workings of a major painter's imagination. In drawings, sketches, and studies, the intimate framework of the Work Books corresponds to the rigor and poetic intensity with which the artist reflects on the principles of autonomous abstract art. Taken as a totality, the drawings included in this book are an important artwork in their own right, and are crucial to any understanding of Marden's oeuvre.

      Brice Marden
      5,0
    • Malerei auf Papier

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Publikation dokumentiert erstmals eine Fülle zum Teil völlig unbekannter farbiger Arbeiten auf Papier von Josef Albers (1888–1976). Der in Bottrop geborene Künstler hatte sich erst nach seiner Emigration in die USA als bedeutender Maler und einflussreicher Lehrer entfalten können. Durch Mexikos präkolumbische Architektur, Skulptur und Textilkunst ließ sich Albers seit etwa 1940 inspirieren, was zu einer Befreiung seines ästhetischen Empfindens und zu eigenwilligen, strahlenden Farbklängen führte, wie sie die europäische Malerei der Moderne so noch nicht kannte. Im Quadrat fand Albers dann um 1950 die in seinen Augen ideale formale Gestalt der Farbe. Der Künstler war in seiner Arbeit mit ganzer Entschiedenheit Maler und zugleich ein Philosoph der Farbe. Jedes der hier dokumentierten Blätter macht die sinnliche Faszination durch die Phänomenalität der Farbe nachvollziehbar. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2587-3) Ausstellungen: Staatliche Graphische Sammlung München 16.12.2010–6.3.2011 Josef Albers Museum Quadrat Bottrop 20.3–19.6.2011 Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk 1.7.–31.8.2011 Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett 5.11.2011–29.1.2012 Musée National d'Art Moderne, Centre Pompidou, Paris Februar–April 2012 CAM – Fundação Calouste Gulbenkian, Lissabon April–Juni 2012 The Morgan Library & Museum, New York Juli–Oktober 2012

      Malerei auf Papier