William Elbert Gay wird für seine eindringlichen Erkundungen des amerikanischen Südens gefeiert, wobei er dessen vielschichtige Landschaften und komplexen Charaktere mit tiefem Einblick einfängt. Seine Erzählungen tauchen in das Herz menschlicher Erfahrung ein und konzentrieren sich oft auf Themen wie Familie, Identität und die beständige Wirkung des Ortes. Gays unverwechselbare Prosa zeichnet sich durch eine lyrische Qualität und ein scharfes Auge für subtile Details aus, die die Tiefen des Lebens seiner Charaktere beleuchten. Er gestaltet meisterhaft Geschichten, die sowohl mit regionaler Spezifität als auch mit universeller emotionaler Wahrheit resonieren.
Celebrated for his contributions to Southern Gothic literature, this collection showcases William Gay's final works, featuring hard-hitting short stories and fragments from two unfinished novels discovered after his passing in 2012. Known for his novels like Twilight and The Long Home, Gay's signature style and keen insights are evident throughout, making this posthumous anthology essential for both longtime fans and newcomers to Southern short fiction.
Stoneburner ist eine hard-boiled Detektivgeschichte, wie sie nur William Gay schreiben konnte. Sie spielt in der Mitte der 1970er Jahre und erzählt die Geschichte des abgestumpften Privatdetektivs Stoneburner, Thibodeaux, einem Redneck Vietnam-Veteranen, Cathy Meecham, einer schönen jungen Blondine und Cap Holder, einem Ex-Sheriff. Stoneburner hat sein Büro in Memphis aufgegeben, um am Ufer des Tennessee River zu leben. Dort lernt er den pensionierten Sheriff Cap Holder kennen, der ein kleines Vermögen gemacht hat, nachdem Hollywood einen Film produzierte, der auf seinen Heldentaten als Sheriff basiert. Holder hat mit den Drogendealern in seiner ländlichen Gegend aufgeräumt. Holder beauftragt Stoneburne nun, seine junge Freundin und einen Koffer mit Drogengeldern wieder zu beschaffen, nachdem Cathy und der Koffer gleichzeitig verschwunden sind. Die Nachforschungen bringen Stoneburner in Kontakt mit Thibodeaux, den er aus seiner Jugendzeit kennt. Thibodeaux ist heute ein unberechenbarer Trinker. Verfangen in ihrer Vergangenheit, kollidieren die miteinander verschlungenen Wege und Motive von Storneburner, Holder, Thibodeaux und Cathy schlussendlich in einer rasenden Verfolgungsjagd quer durch Tennessee, Mississippi, Alabama und Akansas.
„Die Toten wurden auf einer strohbedeckten Pritsche zur Schau gestellt. Also der Schlag soll mich treffen, sagte ein dicker Mann. Er zeigte auf eine blutige Masse krauser Haare. Kannst du dir denken, warum der Killer auch den Hund getötet hat? Das hab ich mich auch schon gefragt, sagte Sandy. Ich glaub, es war einfach nichts anderes zum Töten mehr übrig.“ So beginnt dieses ungeheuerliche Buch, das Stephen King zur besten Neuerscheinung des vergangenen Jahres kürte. Die Geschichte spielt 1951 in einem Kaff in Tennessee: Den Geschwistern Corry und Kenneth Tyler stockt der Atem, als sie herausfinden, was Bestattungsunternehmer Fenton Breece mit dem Leichnam ihres Vaters angestellt hat. Sie beschließen, Breece zu erpressen. Woraufhin der Bestatter einen Mann anheuert, ihm die Geschwister Tyler vom Hals zu schaffen. Dieser Mann achtet kein Gesetz, hat kein Gewissen und kennt nur ein Mittel: Gewalt. Eine Hetzjagd ohne Erbarmen beginnt - quer durch ein nächtliches Niemandsland, in dem sich die Abgründe versehrter Seelen öffnen. Mit Nächtliche Vorkommnisse hat William Gay ein beunruhigendes Werk von verstörender Schönheit geschaffen, in dem der ewige Kampf zwischen Gut und Böse nur eine Gewissheit birgt: Am Ende eines jeden Tages lauert die Dunkelheit.
Exploring the intersection of love and mortality, the narrative delves into a character's quest for a connection that transcends death, revealing the complexities of human emotions in the face of the unknown. The journey is marked by a blend of passion and darkness, highlighting the sometimes morbid outcomes of such deep-seated desires.
William Gay established himself as "the big new name to include in the storied annals of Southern Lit" (Esquire) with his debut novel, The Long Home, and his highly acclaimed follow-up, Provinces of Night. Like Faulkner's Mississippi and Cormac McCarthy's American West, Gay's Tennessee is redolent of broken souls. Mining that same fertile soil, his debut collection, I Hate to See That Evening Sun Go Down, brings together thirteen stories charting the pathos of interior lives. Among the colorful people readers meet are: old man Meecham, who escapes from his nursing home only to find his son has rented their homestead to "white trash"; Quincy Nell Qualls, who not only falls in love with the town lothario but, pregnant, faces an inescapable end when he abandons her; Finis and Doneita Beasley, whose forty-year marriage is broken up by a dead dog; and Bobby Pettijohn -- awakened in the night by a search party after a body is discovered in his back woods. William Gay expertly sets these conflicted characters against lush backcountry scenery and defies our moral logic as we grow to love them for the weight of their human errors.
„William Gay wurde mit Faulkner und Cormac McCarthy verglichen. Zu Recht.“ Der Falter „Knorrig, wuchernd, phantastisch: Beelzebub bei den Waltons.“ Der Stern über „Nächtliche Vorkommnisse“ 1933. In einer regengepeitschten Nacht kommt es in Ackerman's Field tief in den Wäldern von Tennessee zu einem tödlichen Streit: Der aufrechte Nathan Whiner stellt den zwielichtigen Dallas Hardin zur Rede, der auf Whiners Grund und Boden illegal Schnaps brennt. Woraufhin Hardin ihn brutal ermordet. 1943. Ein junger Mann tritt in die Dienste Dallas Hardins ein. Dieser junge Mann ist Nathan Whiners Sohn. Er ahnt nicht, dass sein Arbeitgeber zugleich der Mörder seines Vaters ist. Doch es gibt einen Zeugen des Mordes, der ein äußerst makaberes Beweisstück aufbewahrt. Dieser Zeuge hat sich geschworen, sich nicht zu erkennen zu geben. Aber vor dem Bösen, das sich in Ackerman's Field eingenistet hat, kann sich niemand verstecken. Wie schon in „Nächtliche Vorkommnisse“ entführt William Gay seine Leser erneut in das Dickicht der Wälder, um die dunkleren Gefilden der menschlichen Seele auszuloten. In „Ruhe nirgends“ erzählt er mit biblischer Wucht eine Geschichte von Mord und Vergeltung, wie sie so noch nicht zu lesen war: „Niemand gibt so unbestechlich Auskunft über die Schönheit und die Gewalt, die das menschliche Herz beherbergt, wie William Gay.“ (The New York Times)
An den Hügeln am Tennessee River: ist der junge Fleming Bloodworth ist ganz auf sich gestellt. Sein Vater hat ihn verlassen, die anderen Verwandten sind Loser und Sonderlinge in einem gottverlassenen Flecken Erde. Aber Fleming spürt, dass der langsame Rhythmus des Lebens im Alten Süden nicht seine ganze Zukunft bestimmen wird. Und dann lernt er am Fluss ein fremdes Mädchen kennen, Raven Lee. 'Voller Spannung und doch sehr poetisch, ein Hochgesang auf den Süden.' DeutschlandRadio 'Ein Roman wie ein guter Bourbon: kräftig, rauh und etwas ungestüm.' Net Business