Hermann Burger Bücher
Hermann Burger war ein Schweizer Autor, dessen Werk sich durch eine Mischung aus Fiktion und Realität auszeichnet, oft mit autobiografischen Untertönen. Er befasste sich mit Themen wie Tod, Einsamkeit und Kunst, sein Stil wird häufig mit Kafka und Bernhard verglichen. Burger war bekannt für seinen originellen Sprachgebrauch und seine meisterhafte Beherrschung der Worte. Seine Romane und Aphorismensammlungen spiegelten oft seine persönlichen Kämpfe und seine Verzweiflung wider.






Diabelli - Blankenburg
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Lokalbericht
- 260 Seiten
- 10 Lesestunden
Günter Frischknecht ist Doktorand in Germanistik und Hilfslehrer für Deutsch. Vor allem aber brütet er an seinem ersten Roman. Dabei reibt er sich förmlich auf zwischen den Ansprüchen von Akademie, Literaturkritik und Lokaljournalismus. Was daraus hervorgeht, ist vieles in einem: ein stets die eigene Entstehungsgeschichte thematisierender Studenten-, Künstler-, Schelmen- und Kleinstadtroman. Der 1970 geschriebene, jedoch unveröffentlicht gebliebene Lokalbericht ist aufgrund der aberwitzigen Verschleifung von Lebens- und Papierwelt nichts Geringeres als die ungestüme Vorwegnahme von Hermann Burgers späterer Virtuosität. Bitterböse und zum Brüllen komisch. Ergänzt wird die Erstveröffentlichung mit editorischen Anmerkungen der Herausgeber.
Diabelli : Erzählungen
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Nach dem durchschlagenden Erfolg von „Schilten“ erschien 1982 Hermann Burgers zweiter Roman „Die Künstliche Mutter“, seine wohl waghalsigste Phantasie und Konstruktion. Darin reist der Privatdozent Wolfram Schöllkopf, der nach dem Verlust seiner universitären Arbeitsstelle einen Zusammenbruch erleidet, zur Kur in eine aufgelassene militärische Festung im Gotthardmassiv. Schöllkopf wird analysiert und einer abenteuerlichen Therapie unterzogen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Erst im Tod ist das Leben endlich genesen. Ein episch-wuchtiger Roman, bitterscharfe Analyse der Schweiz, Satire auf Akademie und Psychologie – und zugleich der grandiose Versuch, mit den Mitteln des Erzählens einen Heilungsprozess in Gang zu setzen.
Schilten
- 306 Seiten
- 11 Lesestunden
Schilten - das ist ein abgelegenes Dorf in einem Schweizer Bergtal mit überaus schweigsamen und merkwürdigen Bewohnern. Als dem Dorflehrer von seinen Vorgesetzten „absurde Umtriebe“ zur Last gelegt werden, verfasst er über die Zustände im Ort einen Bericht von wahrhaft abgründigem Humor.
Hermann Burger war ein Künstler, der sich in allem voll und ganz hingab. In seinem ungewöhnlichen Roman „Brenner“ mit dunklem Humor verfolgt der Erzähler, ein Nachkomme einer alten Zigarren-Dynastie, seine Kindheitserinnerungen. Umhüllt von einer dichten Wolke aus Zigarrenrauch, hat Herman Arbogast Brenner beschlossen, sich das Leben zu nehmen – jedoch nicht, bevor er seine vierundvierzig Jahre Lebensgeschichte niedergeschrieben hat. In einem Proust'schen Versuch, die Wunden, Freuden und Empfindungen seiner Kindheit im Aargau zu beschwören, begibt er sich auf eine Reise der Erinnerung. Von seiner Frau und seinen zwei Kindern entfremdet, sieht er keinen Sinn darin, sein Vermögen zu horten, und kauft sich stattdessen einen Ferrari 328 GTS, um mit seinen wenigen verbliebenen Freunden Zigarren zu teilen. In diesem Roman à clef verschmelzen Schreiben und Rauchen durch den Akt des Erinnerns, während Brenner, ein fehlerhafter, verletzlicher und dennoch liebenswerter Antiheld, nach Erleuchtung sucht und versucht, Erinnerungen zu ergründen, die ihm entglitten sind. „Brenner“ ist das letzte Werk von Hermann Burger, der 1989 durch Suizid starb.
Tractatus logico-suicidalis
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Burgers"Tractatus logico-suicidalis"greift intertextuell nachdrücklich den Ameryschen Diskurs auf. Die Analyse zeigt jedoch, wie bei Burger die Anforderungen einer eigens beschworenen Verständigung vom Text selbst hintertrieben werden. So verdrängt etwa durch Spiegelungen der Akt des Mitteilens die Mitteilung, die Bedingungen eines herkömmlichen Kommunikationsmodells erscheinen zusehends fragwürdig
Der Lachartist
- 41 Seiten
- 2 Lesestunden
aus dem Nachlass herausgegeben von Magnus Wieland und Simon ZumstegWaren wir denn je etwas anderes als ein universal begabter Lachartist, lautet der 126. Totologismus des im Januar 1988 erschienenen Tractatus logico-suicidalis: ber die Selbstt tung. Was aber ein Lachartist die Begriffskombination kommt nur bei Burger vor ist, das geht konkret erst aus dem gleichnamigen Text hervor. In dieser kurzen Erz hlung, die formal von den f r den Autor typischen Schachtels tzen gepr gt ist, geben sich Burgers wichtigste Motive auf engstem Raum ein Stelldichein: das Problem des Verschellens, die Faszination f r das Circensische und die Zauberei, das Mutter-Trauma und die derbe Erotik. Hermann Burger verfasste das Prosast ck Der Lachartist Mitte September 1988. Ein halbes Jahr sp ter ist der Autor tot, und der eigentlich fertige Lachartist das Typoskript enth lt nur wenige handschriftliche Korrekturen von Burgers Hand bleibt unver ffentlicht. Allein schon dieser Umstand macht den Text zu einer Rarit t, existiert doch in Burgers reichhaltigem Nachlass kein vergleichbares Dokument.
Peter Stirner, unter dem Namen Armin Schildknecht, unterrichtet im abgelegenen Dorf Schilten unkonventionell "Todeskunde" statt "Heimatkunde". Sein eigenwilliges Vorgehen rechtfertigt er durch einen Bericht über Identität und Lebensentwurf. Hermann Burgers Debütroman von 1976 thematisiert die Absurdität eines maroden Bildungssystems.
Die Künstliche Mutter. Roman
- 347 Seiten
- 13 Lesestunden
Hermann Burgers Roman „Die Künstliche Mutter“ erzählt von Wolfram Schöllkopf, der nach dem Verlust seiner Stelle zur Kur in eine militärische Festung reist. Dort durchläuft er eine abenteuerliche Therapie und erkennt, dass das Leben erst im Tod genesen kann. Der Roman ist eine satirische Analyse der Schweiz und der Akademie.
Als Autor auf der Stör
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Kurzgefasster Lebenslauf und andere frühe Prosa. Bork. Diabelli
Erzählungen | Einer der wichtigsten Schweizer Autoren des 20. Jh.: Hermann Bunger | Zehn Jahre nach der Werkausgabe jetzt als Taschenbuch
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
»Exzentriker sind sie, Hermann Burgers Helden. Schon in seinem ersten Geschichtenbuch Bork (1970) begegnen wir ihnen und erst recht im zweiten, Diabelli (1979). Vom einen zum andern ist's allerdings ein weiter Weg.« Mit diesen Sätzen beginnt das vorzügliche Nachwort von Beatrice von Matt. Ein weiter Weg: In die Jahre zwischen den Erzählbänden fallen Burgers Durchbruch als international gefeierter Autor, der Beginn seiner Depression und die Entfaltung einer ungeheuer intensiven schriftstellerischen und kulturjournalistischen Arbeit. In seinen Erzählungen zeigt Burger die hohe Schule seiner Schreibkunst: äußerst akribische Recherche, vollendete Sprachführung und abgründiger Humor. Wer intellektuell und sprachlich verzaubert und erzählerisch unterhalten werden will, der kommt bei Hermann Burgers Prosastücken voll auf seine Kosten.
Diabelli
- 110 Seiten
- 4 Lesestunden
Kleine Welt in bunten Bildern
- 56 Seiten
- 2 Lesestunden
Suhrkamp Taschenbuch: Der Schuss auf die Kanzel
- 186 Seiten
- 7 Lesestunden
Hermann Burgers Sprachkunst hatte ein klares dass der Boden unter dem Leser zu schwanken beginnt. Zum 25. Todestag des eigenständigsten und überraschungsstärksten Schriftstellers der Schweiz der jüngeren Zeit erscheinen seine Werke in einer Leseausgabe. Wortmächtig, witzig, obsessiv und bis ins skurrile Detail genau recherchiert – Burgers Geschichten umgarnen, verführen und schillern, und das gilt auch für seine Selbstinszenierung als Lebenskünstler und Magier. Wie eng das miteinander zusammenhängt, erklären die exzellenten Nachworte, etwa von Harald Hartung, Kaspar Villiger und Ulrich Horstman, die außerdem viele persönliche Erinnerungen enthalten.
Frankfurter Anthologie
Gedichte und Interpretationen, herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki
- 322 Seiten
- 12 Lesestunden
Die letzten Prosabände von Hermann Burger zeigen ihn als Meister der Erzählkunst. Die Helden seiner Geschichten sind Sonderlinge, die auf die Welt mit eigenen Ordnungssystemen reagieren oder an Leib und Seele erkrankt sind. Burgers Erzählungen zeichnen sich durch abgründigen Humor aus, der die traurigen Schicksale der Figuren auflockert.
Ein Mann aus Wörtern. Als Autor auf der Stör
- 544 Seiten
- 20 Lesestunden
Hermann Burger war Schriftsteller. Und er war – was für sein dichterisches Selbstverständnis elementar ist – Literaturwissenschaftler und Kulturjournalist. Er schrieb Betrachtungen über das Gesamtwerk von Ingeborg Bachmann, Bilder von Peter Weiss, Romane von Franz Kafka und Robert Walser, Erzählungen von Peter Bichsel oder das Frühwerk von Hermann Hesse. Er verfasste Reportagen über Eishockey, Bobfahrten und literarische Vorbilder. Auch in seinen essayistischen und journalistischen Arbeiten zeigt sich der Autor aus der Schweiz als großartiger Beobachter und doppelbödiger Erzähler.
Kurzgefasster Lebenslauf und andere frühe Prosa. Bork. Diabelli
Erzählungen - Zehn Jahre nach der Werkausgabe jetzt als Taschenbuch
- 328 Seiten
- 12 Lesestunden
'Exzentriker sind sie, Hermann Burgers Helden. Schon in seinem ersten Geschichtenbuch 'Bork' (1970) begegnen wir ihnen, und erst recht im zweiten, 'Diabelli' (1979), einem Glanzlicht moderner Erzählkunst. Vom einen zum andern ist's allerdings ein weiter Weg.' Mit diesen Sätzen beginnt das Nachwort von Beatrice von Matt. In die Jahre zwischen den beiden Erzählbänden fallen Burgers Durchbruch als international gefeierter Autor, seine Selbstinszenierung zwischen Wortkunst und Magie, der Beginn seiner Depression und die Entfaltung einer intensiven schriftstellerischen und kulturjournalistischen Arbeit. In seinen Erzählungen zeigt der Autor aus der Schweiz die hohe Schule seiner Kunst: akribische Recherche, vollendete Sprachführung und abgründiger Humor.
Die allmähliche Verfertigung der Idee beim Schreiben. Tractatus logico-suicidalis
- 398 Seiten
- 14 Lesestunden
Frankfurter Poetik Vorlesung
Rauchsignale. Kindergedichte. Kirchberger Idyllen
Gedichte. Von einem der wichtigsten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Taschenbuchausgabe zehn Jahre nach Erscheinen der Werkausgabe
- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
Mit einundzwanzig Jahren debütierte Hermann Burger mit Gedichten in den Aargauer Blättern, im Alter von fünfundvierzig Jahren – ein Jahr vor seinem Tod – wurde sein Gedicht „Der Wasserfall von Badgastein“ in der Neuen Zürcher Zeitung abgedruckt. Zwischen diesen Gedichten spannen sich das Leben und Werk des Schriftstellers aus der Schweiz; die Lyrik zeigt auf konzentriertem Raum seine einzigartige Sprachmächtigkeit und seine virtuose Erzählkunst. Zeit seines Lebens hat Burger zwei Bände mit Lyrik veröffentlicht. Viele Gedichte, wie die aus dem geplanten Zyklus „Kindergedichte“, sind nie in Buchform erschienen. Hier finden sich alle zu Lebzeiten des Autors veröffentlichten Gedichte erstmals im Taschenbuch versammelt.
Education for Intercultural Understanding
The "European Youth Academy" Handbook
- 278 Seiten
- 10 Lesestunden
Paul Celan
- 149 Seiten
- 6 Lesestunden



























