In diesem einzigartigen Fotobuch von Tom Krausz entdeckt Elke Heidenreich faszinierende Vogelgesichter, die Charaktere wie Rechtsanwälte und Mafiosi repräsentieren. Ergänzt durch humorvolle Geschichten und einen Essay zur Physiognomie der Vögel, zeigt der Bildband rund 60 Arten in beeindruckender Nähe und Würde.
»Elke Heidenreich – ihrer Kunst ist es zuzuschreiben, dass so viele glückliche Leser in den Buchhandlungen die vielen wertvollen Bücher gefunden haben und weiterhin finden werden«, schrieben wir zur Ankündigung ihres neuen Buches im Frühjahr, und daher ist es umso verständlicher, wenn Markus Lanz sie in seine Sendung einlädt, Annemarie Stoltenberg ein wunderbares Interview im NDR führt, Klaus Michael Heinz einen Film dreht, und und und … Wir könnten die Liste noch weiter fortsetzen. Erwähnt werden muss aber noch ihre Doppelveranstaltung während der lit. COLOGNE – dort wurde ihre Lesung musikalisch untermalt von Marc-Aurel Floros, diesmal mit Rheinmusik. »Wir wollten selber sehen, riechen, fühlen, hören, nachdenken, erfahren.« So formuliert Elke Heidenreich ihr eigenes Anliegen und das des Fotografen Tom Krausz vor ihrer Abfahrt. Die Antworten, die sie finden, sind Geschichten, Ahnungen und sehr persönliche Eindrücke, manchmal schön, manchmal unbequem und immer faszinierend. Mit ihren Betrachtungen machen beide Autoren die Geschichte des über 1200 km langen und sechs Länder durchfließenden Stroms lebendig und decken die zahlreichen Facetten seiner Gegenwart auf.
Leipzig ist eine traditionsreiche Stadt mit langer und bewegter Geschichte. Viele Gebäude und Plätze der Stadt sind stumme Zeugen aus vergangener Zeit. Tom Krausz hat sie porträtiert, und der Text von Matthias Sachsenweger bringt sie beredt zum Sprechen. Nach einigen Stationen aus der Stadtgeschichte und der friedlichen Revolution von 1989 wird ausführlich die Gegenwart Leipzigs geschildert, das wieder an seine jahrhundertealte Rolle als Wirtschaftsstandort und Buch- und Messestadt anknüpft. In Leipzig versteht man sich auf eine genussreiche Lebensart. Dies zeigen nicht nur die ausgiebig gepflegte Tradition des Kaffeetrinkens und die reiche Auswahl an Kaffeehäusern, sondern auch ein Kneipenbummel durch die Innenstadt zu späterer Stunde. Die wunderschönen Fotos aus der Stadt lassen ahnen, warum sie schon in der Vergangenheit zahllose Besucher, darunter viele Dichter und vor allem Musiker, anzog. Richard Wagner wurde hier geboren, der junge Goethe kam zum Studium, und Johann Sebastian Bach wirkte bis zu seinem Tod 1750 an der Thomaskirche. Ihren Spuren und denen vieler anderer Berühmtheiten folgen Text und Bild in harmonischer Einheit.