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Eckhard Gruber

    Good-bye für heute
    Fünfuhr-Tee im Adlon
    Das Hotel Adlon
    Berliner Radpartien
    Mythos Reichsautobahn
    • 2025

      Good-bye für heute

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter Jean und ihrem Zwillingsbruder Erhard im ehemaligen Familienheim am Lützowplatz, nach dem Tod des Vaters. In der Weimarer Republik eröffnen sich neue Freiheiten, und Karin blickt optimistisch in die Zukunft. Doch die Familie ist durch den Krieg und die Inflation zerrissen. Jean, eine US-Amerikanerin und überzeugte Demokratin, arbeitet als Journalistin und steht den konservativen Ansichten ihrer Schwiegerfamilie fern. Karin möchte der sozialistischen Partei beitreten, während Erhard sich eine Rückkehr zur Monarchie wünscht und fanatischer Nationalist sowie Antisemit ist. Die Konflikte innerhalb der Familie und die Radikalisierung des Bruders belasten Karins Studienjahre, bis ein Attentat alles verändert. Jean, die sich nach ihrer unglücklichen Ehe neu orientieren will, sieht sich ebenfalls mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Goldsmith verknüpft in ihrem Debütroman von 1928 die politische Polarisierung Berlins mit den alltäglichen Streitigkeiten der Familie und zeichnet ein Bild einer Gesellschaft am Kipppunkt. In der Begegnung verschiedener Figuren, darunter ein jüdischer Anwalt und ein amerikanischer Schriftsteller, beleuchtet sie die Prägungen kultureller Milieus und den Kampf zweier Generationen von Frauen um Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung.

      Good-bye für heute
    • 2022

      Berliner Radpartien

      Auf dem Zweirad durch 150 Jahre literarischen Stadtverkehr

      Das Fahrrad hatte es nie leicht in Berlin. Mit ihren breiten Magistralen und großen Entfernungen schien die Metropole der Inbegriff für motorisierte Mobilität. Die ‚Tempostadt‘ gierte nach schneller, bequemer Fortbewegung – wie sie Stadtbahn, U-Bahn und Auto versprachen. Trotzdem hat sich auch hier seit Ende des 19. Jahrhunderts das Fahrrad Bahn gebrochen und ist seither nicht mehr aus dem Stadtbild und Stadtverkehr wegzudenken. Das Fahrradfahren in Berlin boomt geradezu in den letzten Jahren. Dabei brauchte es schon besondere Umstände und eine spezifische Mentalität, um sich mit Muskelkraft auf zwei Rädern ins Getümmel zu begeben: Mut, Gesundheitsbewusstsein, Sportsgeist, Unabhängigkeit, Durchsetzungsvermögen – oder auch nur einen Hauch von Snobismus. „Berliner Radpartien“ versammelt die schönsten literarischen Texte aus 150 Jahren Berliner Fahrradgeschichte. Bekannte Namen wie Walter Benjamin, Elke Erb, Mascha Kaléko, Alfred Kerr, Heinz Knobloch, Gabriele Tergit und Max Goldt sind unter den Autoren, aber auch Wiederentdeckungen wie Ferdinand Runkel oder Richard Christ. Hintergrundgeschichten und erläuternde Kommentare des Herausgebers vervollständigen das Kompendium Berliner Fahrradgeschichte.

      Berliner Radpartien