1939 - der Krieg, der viele Väter hatte
- 565 Seiten
- 20 Lesestunden
„Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?“ Zunächst hat Gerd Schultze-Rhonhof nur eine Anwort auf diese Frage gesucht: Es ist der Beginn einer vierjährigen Spurensuche, die zu überraschenden Ergebnissen führt. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. „Dieser Krieg“, so Schultze-Rhonhof, „hatte viele Väter“. Für den Autor hat jeder Abschnitt der Geschichte seine Vorgeschichte, und die gilt es aufzuspüren. So zeigen sich dem Leser Zusammenhänge, die bislang schlichtweg übergangen wurden.

