In der Fortsetzung seiner Lebensgeschichte berichtet Hans J. Massaquoi davon, wie er sich nach seiner Emigration einen Platz in Amerika erkämpft, in einem demokratischen und freien Land, das zu dieser Zeit trotz des schönen Scheins auch von Rassismus geprägt ist. Wieder erfährt er Diskriminierung am eigenen Leib, doch nun ist er einer unter Millionen anderen Schwarzen, mit denen er gemeinsam kämpfen und sich solidarisieren kann. Als Mitarbeiter und schließlich Chefredakteur von »Ebony«, der größten schwarzen Zeitschrift Amerikas, findet er seine Berufung und seine Identität, nicht zuletzt dank seiner Begegnungen mit so herausragenden schwarzen Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Malcolm X, Jesse Jackson, Muhammad Ali, Diana Ross und vielen anderen.
Hans-Jürgen Massaquoi Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Hans-Jürgen Massaquoi war ein deutsch-amerikanischer Journalist, dessen Schriften sich mit Themen wie Identität, Diskriminierung und kultureller Dualität befassten. Aufwachsend unter dem Nazi-Regime erlebte er die gravierenden Auswirkungen von Vorurteilen aus erster Hand, eine Erfahrung, die seine Perspektive und seine erzählerische Stimme tiefgreifend prägte. Seine Arbeit befasst sich häufig mit der Komplexität der Navigation durch multiple kulturelle Hintergründe und spiegelt seinen eigenen doppelten deutsch-liberianischen Hintergrund wider. Durch seine literarischen Beiträge bot Massaquoi den Lesern kraftvolle Einblicke in die menschliche Verfassung und den andauernden Kampf gegen Ungerechtigkeit.





Hans J. Massaquoi beschreibt in seiner Autobiographie seine Kindheit und Jugend zwischen 1926 und 1948 als einer der ganz wenigen schwarzen Deutschen in diesem Land. Seine braune Haut bewahrte ihn unter anderem davor, Nazi zu werden. Und sie verhinderte, daß er in den Krieg geschickt wurde wie viele seiner Mitschüler, die nie wieder zurückkamen. Als Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters wächst Hans-Jürgen Massaquoi zunächst in großbürgerlichen Verhältnissen auf. Der Großvater, ehemaliger König der Vai, ist liberianischer Generalkonsul in Hamburg. Die Dienstboten sind Weiße. Doch dann verläßt die liberianische Familie das Land. Massaquoi und seine Mutter bleiben zurück und ziehen in ein Arbeiterviertel. Bald darauf übernehmen die Nazis die Macht ... "Ich habe keine großen Träume, dass mein Buch die Menschen ändert, aber wenn der eine oder andere nachdenklich würde, das wäre doch schon was!" Hans Jürgen Massaquoi