Régis Debray Bücher
Als Intellektueller, Journalist, Regierungsbeamter und Professor ist er bekannt für seine Medientheorie (Mediology). Diese kritische Theorie erforscht die langfristige Übertragung kultureller Bedeutung in der menschlichen Gesellschaft. Seine Arbeit befasst sich damit, wie Bedeutungen über Generationen hinweg weitergegeben werden, und bietet eine einzigartige Perspektive auf die gesellschaftliche Entwicklung. Seine Ideen prägen unser kritisches Verständnis des kollektiven Erbes.







Der Einzelgänger
- 187 Seiten
- 7 Lesestunden
Der lange Marsch
Wege der Revolution in Lateinamerika
Lob der Grenzen
- 64 Seiten
- 3 Lesestunden
Lob der Grenzen wurde von Régis Debray 2010 in Tokio als Vortrag gehalten. Debray geht darin weit in die Geschichte der Menschheit zurück, beleuchtet die Bedeutung der Grenze im Spiegel der verschiedenen Weltreligionen sowie säkularen Kulturen und diskutiert ihren Sinn und Zweck. In der globalisierten Welt richtet er sich gegen das allgemein angesagte Postulat »ohne Grenzen« und fragt gegen den Strom danach, wohin es führen könnte. Nach Debrays Beobachtung bedeutet die Abschaffung einer Grenze, diese lediglich weiter nach außen zu verschieben, was zu unterschiedlichen, problematischen Konsequenzen führe. Geschichtlich gesehen, so Debray, hat die Grenze die Menschheit vorangebracht, Kultur ermöglicht. »Ohne Grenzen« hingegen ist alles erlaubt, alles möglich, wird alles banal und beliebig. Grenzen, die es ihrerseits stets zu hinterfragen gilt, helfen, Orientierung zu geben, wo sonst ein Vakuum entstehen könnte. Dabei geht Debray von der konkreten, geografischen Grenze aus und gelangt von dort zur abstrakten, philosophischen Bedeutung der Grenze.
Masters of the Universe? NATO's Balkan Crusade
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
NATO’s war on Yugoslavia in the spring of 1999 was unleashed in the name of democracy and human rights. This view was challenged by the world’s three largest countries, India, China and Russia, who saw the bombing of Serbia and Kosovo as a naked attempt to assert US dominance in an unstable world.In the West, media networks were joined by substantial sectors of left/liberal opinion in supporting the war. Nonetheless, a wide variety of figures emerged to challenge the prevailing consensus. Their work, gathered here for the first time, forms a collection of key statements and anti-war writings from some of democracy’s most eloquent dissidents—Noam Chomsky, Harold Pinter, Edward Said and many others—who provide carefully researched examinations of the real motives for the US action, dissections and critiques of the ideology of ‘humanitarian warfare’, and chartings of the unnecessary tragedy of a region laid to waste in the pursuance of Great Power politics.This reader presents some of the most important texts on NATO’s Balkan crusade and forms a major intervention in the debate on global geo-political strategy after the Cold War.
On the fiftieth anniversary of the coup that overthrew Allende, a new edition of this classic text on his political perspectives and the process he unleashed in Chile
S'en tenant aux traces empiriques, l'ouvrage cherche par quelles voies le feu de Dieu a pu se transmettre du désert à la plaine. Il cherche à répondre à une question enfantine : Pourquoi des centaines de millions d'hommes continuent d'aller à sa rencontre?



