Balzac hat diese Erzählung nach dem Vorbild der phantastischen Künstlergeschichten von E. T. A. Hoffmann konzipiert. Balzac vermittelte seinen Lesern die neuen Kunstanschauungen seiner Zeit und sein eigenes kunsttheoretisches Glaubensbekenntnis. Darüber hinaus aber ist die Erzählung auch eine Liebesgeschichte; nicht nur die überschriften der beiden Kapitel, Gillette und Catherine Lescault, machen deutlich, welches Gewicht Balzac diesen beiden Frauengestalten beimißt. Picassos Beschäftigung mit Balzacs Erzählung geht auf die Anregung des Kunsthändlers Ambroise Vollard aus dem Jahre 1926 zurück. Er war es, der aus dem reichen Bildmaterial, das Picasso zur Verfügung stellte, ein im wahrsten Sinne des Wortes aufregendes Buch geschaffen hat, das ohne Zweifel zu den schönsten der von Picasso illustrierten Bücher gehört. Es erschien in einer Auflage von 340 Exemplaren im November 1931.
Heinrich Eduard Jacob Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Dieser deutsch-amerikanische Journalist und Autor widmete sich zwei Jahrzehnte lang dem Journalismus und dem Schreiben von Biografien. Seine Werke erforschen tiefgründige menschliche Erfahrungen und die Auswirkungen historischer Ereignisse, wobei er sich durch einen scharfsinnigen Stil und packende Erzählungen auszeichnet. Die Weltsicht des Autors wird durch seine persönlichen Prüfungen geformt, die sich in seinem literarischen Ansatz widerspiegeln. Sein Schreiben wird für seine Aufrichtigkeit und seine Fähigkeit geschätzt, die Komplexität des menschlichen Daseins einzufangen.






Kaffee
Die Biografie eines weltwirtschaftlichen Stoffes
Kaffee ist weltweit eines der beliebtesten Getränke. Für lange Zeit war die Kaffeebohne der zweitwichtigste Rohstoff auf dem Weltmarkt – übertroffen nur vom Rohöl. Kaffee gilt als früher Kristallisationskeim der Globalisierung. Zugleich haben nur wenige Stoffe eine ähnliche kulturelle Strahlkraft. Wie der Wein die Kultur der Antike, bestimmt der Kaffee das Denken und Fühlen der Neuzeit. Keine Aufklärung, keine Französische Revolution ohne die politisch-kulturellen „Subversionen“ in den Cafés der Städte. Auch der Kaffee selbst war und ist ein Politikum: Kriege sind um ihn geführt worden, Sklaverei und Zwangsarbeit haben ihn begleitet, und noch heute hängt das Schicksal von 25 Millionen Kleinbauern und ihrer Familien von den Preisschwankungen auf den Rohstoffbörsen dieser Welt ab. In seiner vielgerühmten kulturhistorischen Synthese erzählt der Schriftsteller Heinrich Eduard Jacob die Geschichte des Kaffees. Sein Standardwerk aus dem Jahr 1934 ist nun endlich wieder verfügbar. Ein Essay von Jens Soentgen über die neuesten Entwicklungen der Kaffeewelt ergänzt die Neuausgabe ebenso wie aufwendig gestaltete Karten, die die vielfältigen Wege des Kaffees durch Zeit und Raum nachzeichnen. Die erstaunliche Geschichte eines Stoffes, der wie wenige andere unsere moderne Gesellschaft geformt hat – in hochwertiger Ausstattung mit vielen Farbtafeln und Leineneinband.
Ein Staatsmann strauchelt
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Een 40-jarige minister wordt ervan beschuldigd in een park een minderjarig meisje te hebben lastiggevallen, hetgeen voor zijn politieke tegenstanders aanleiding is hem aan te vallen.
Mozart
- 479 Seiten
- 17 Lesestunden
Heinrich Eduard Jacob ; [zeittafel, Stammtafel, Bibliographie Und Werkverzeichnis Wurden Erarbeitet Von Günter Pössiger]. Includes Index. Bibliography: P. 459-460.





