In diesen 13 Erzählungen beleuchtet der Ire Gerard Donovan eindrucksvoll das moderne Irland und die menschliche Seele. Er erzählt von Menschen, die plötzlich tiefgreifende Erkenntnisse über sich und ihr Leben gewinnen und lernen müssen, mit diesen Einsichten umzugehen. Die Geschichten zeigen, wie einige in ihrer Heimat heimatlos werden, den Bezug zur Vergangenheit verlieren und unter dem Verlust der Menschlichkeit leiden. So schwimmen drei Freunde jeden Morgen in der Bucht von Galway, bis einer von ihnen zufällig erfährt, dass seine Frau ihn betrügt. Ein Mann auf dem Weg zu den Schwiegereltern fragt seine Frau, wie lange sie nach seinem Tod mit einer neuen Beziehung warten würde, und erhält eine schockierende Antwort. Eine Frau entdeckt nach dem Tod ihres Mannes, dass er ein geheimes Leben mit einer anderen Familie geführt hat, was sie völlig überfordert. Ein Archäologenpärchen stößt auf das Skelett eines dreitausend Jahre alten Mädchens, während ein Parkplatz für ein Einkaufszentrum geplant wird; die Frau erkennt in diesem Moment die tiefen emotionalen Konsequenzen einer Abtreibung, von der ihr Partner nichts wusste. Donovan fängt die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen des Lebens meisterhaft ein.
Rudolf Hermstein Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Sein Roman »Lazarus« war die Entdeckung des Frühjahrs 2009. Seine Stories lesen sich wie ein Entwicklungsroman und sind voller Poesie, unprätentiöser Lebensweisheiten, mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Und das alles in einer Sprache, die süchtig macht. »Es gibt immer einen Tunnel am Ende des Lichts.« Bogdan, der jugendliche Held in den Geschichten von Aleksandar Hemon, lässt sich schon mit sechzehn nicht von sinnlosen Sprüchen irritieren. Auch wenn ein Aufenthalt in Afrika ihm zeigt, dass er noch nicht einmal ahnt, was er alles nicht weiß, auch wenn der bosnische Krieg ihn heimatlos macht und ein Pulitzer-Preisträger sein Selbstbewußtsein als Schriftsteller hart auf die Probe stellt. Wie unwegsam und steil die Straße des Lebens auch sein mag, eines hat er verstanden: Es gibt keinen Weg zurück ins Paradies, aber wir können wenigstens versuchen, so hoch wie möglich zu steigen. Frech, herrlich schräg und voller hintergründigem Humor erzählt Aleksandar Hemon die Geschichten Bogdans, der sich durch nichts und niemanden am Erwachsenwerden und am Dichten hindern lässt. (amazon.de)
Stadt- und Architekturfotografie
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Robert M. Pirsigs moderner Klassiker ist eine bedeutende und einflussreiche Untersuchung darüber, wie wir leben und wie man besser leben kann. Mit seinem Erscheinen 1974 verwandelte es eine Generation und erzählt die unvergessliche Geschichte einer Motorradreise eines Vaters und seines Sohnes durch den Nordwesten Amerikas. Diese philosophische Odyssee stellt grundlegende Fragen des Lebens. Das Buch erschien in einer Zeit kultureller Umwälzungen, als materielle Erfolge hinterfragt wurden. Die Hippies wandten sich von diesem Traum ab, während die Konservativen die Welt nicht mehr verstanden. Materieller Erfolg war der amerikanische Traum, den Millionen europäischer Einwanderer suchten, um ein besseres Leben für sich und ihre Nachkommen zu finden. Doch die nachfolgende Generation stellte diesen Traum in Frage. Pirsigs Werk bietet eine ernsthaftere Perspektive auf Erfolg, die über das bloße Streben nach sozialem Status hinausgeht. Es definiert Erfolg als ein positives Ziel, das nicht einengt, und bietet eine tiefere Bedeutung von Freiheit. Dies erklärt den anhaltenden Erfolg des Buches, das zur kulturellen Suche nach Sinn und Erfüllung beiträgt. Es wird niemanden unberührt lassen, der sich um die Zukunft sorgt.
In den 19 Essays dieses Bandes, die einer geistigen Biographie gleichzusetzen sind, tritt Bettelheim vor allem als Initiator einer ganz spezifischen Forschungsrichtung innerhalb der Psychologie entgegen: Er beschäftigte sich als einer der ersten mit der sogenannten 'Psychologie der Extremsituation'. Die 'Extremsituation', in der alle Abwehrmechanismen, die der Mensch gegen die Angst vor dem Tod errichtet hat, plötzlich und gleichzeitig zusammenbrechen, erlebt der KZ-Häftling physisch und psychisch; aber auch das Kind, das eine Schizophrenie entwickelt, zeigt auf eine Situation, die äußerlich ganz verschieden ist, eine emotional völlig ähnliche Reaktion.
Ein Tag im Leben von Amerika
- 268 Seiten
- 10 Lesestunden
Farbfotografie gestern und heute
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Kunst der Schwarzweiss-Fotografie
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Aufnahmeprobleme - perfekt gemeistert
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Das eigene Fotostudio
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden



