Hoffnungslos aber nicht ernst. Der politische Witz in Österreich seit 1918
- 133 Seiten
- 5 Lesestunden






„Ella ist die Größte von allen!«“ (Bing Crosby) Queen of Jazz und First Lady of Song wurde sie genannt, und ohne sie wäre die Musikgeschichte eine andere. 13 Grammys, zig Millionen verkaufte Schallplatten, dutzendfach als »Beste Sängerin« ausgezeichnet, das sind nur einige Meilensteine in der mehr als 50-jährigen Karriere von Ella Fitzgerald (1917−1996). Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend, arrivierte das uneheliche Kind einer Wäscherin zur viel bewunderten Interpretin, die in den renommiertesten Konzerthallen weltweit gefeiert wurde. Ebenso einzigartig wie ihr Stimmumfang von über drei Oktaven ist ihre Bedeutung für die amerikanische Kultur. Bis heute zeugt ihr Leben von einer Zeit, in der rassistische Demütigungen alltäglich waren, Jazz- und Bluesmusiker jedoch von Weißen bewundert wurden. Das Buch erzählt somit auch von der Integrationskraft des Jazz. In Gesprächen, die Johannes Kunz mit Ella Fitzgerald, ihrem Manager Norman Granz oder dem Pianisten Oscar Peterson führte, wird die Aura dieser faszinierenden Persönlichkeit lebendig.
An keinem Ort der Welt sind Sterben und der Tod in der Alltagskultur so präsent wie in Wien. Und wer es sich leisten kann, plant in guter Zeit die eigene "schöne Leich'". Wenn der Wiener vom Tod spricht, ihn in der Literatur beschreibt oder im Heurigenlied besingt, dann verniedlicht er ihn oft, er macht ihn sich quasi zum Freund. Diese augenzwinkernde Morbidität hat eine lange Tradition, wovon unzählige Anekdoten Zeugnis geben. Wer die Friedhöfe Wiens durchwandert, spürt förmlich den Hauch der Geschichte. Dieses Buch lüftet Geheimnisse, bringt Realitäten ans Tageslicht, erzählt von Menschen, Ereignissen und Besonderheiten und macht den Leser schmunzeln über diese gewisse Todessehnsucht der Wiener.
Die Biografie bietet einen tiefen Einblick in das Leben und die Karriere von Oscar Peterson, einem der einflussreichsten Pianisten des Jazz. Mit über 200 eigenen Alben und zahlreichen Auftritten hat er die Anerkennung des Jazz maßgeblich gefördert. Der Autor Johannes Kunz, der Peterson persönlich kannte, kombiniert Interviews mit Weggefährten wie Norman Granz und Ella Fitzgerald, um ein umfassendes und reich illustriertes Porträt des Künstlers zu schaffen. Petersons bleibender Einfluss auf die Musik wird durch Zitate von Größen wie Quincy Jones unterstrichen.
Der Bericht umfasst mehrere Reisen, die der Autor in Laos unternommen hat. Von seiner ersten Reise im Jahre 2003 über einen mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt im Jahr darauf im entlegenen Nordwesten des Landes, während der er mit einem deutschsprachigen Laoten ein Fernsehteam durchs Land begleitete, bis zu seiner dreimonatigen Wiederentdeckung des Landes im Jahre 2018, die ihn in weit entfernte Gegenden führte. Zuletzt besuchte der Autor das Land in den Jahren 2019 und 2020. Er spannt den Bogen über einen Zeitraum von fast zwanzig Jahren und zeigt die Veränderungen auf, die das Land betreffen: Politische Einflüsse der Nachbarländer, Eingriffe in die Natur, zahlreiche Umsiedlungsprojekte, dem Bauen unzähliger Staudämme an den Flüssen, Abholzungen der Regenwälder, dem Bau einer Eisenbahnstrecke, die das Land mit China verbindet. Persönliche Gedanken fließen in die Erzählung ebenso mit ein wie Informationen zu Tempeln, den jeweiligen Orten sowie der bewegten Geschichte des Landes. Die informative Erzählung richtet sich an alle, die sich für das kleine Binnenland in Asien interessieren und wird durch einen mehrseitigen farbigen Bildteil abgerundet.
Zeit- und Fernsehgeschichte hautnah erlebt Er beginnt seine berufliche Laufbahn 1968 beim Radio des ORF. Ohne Parteibuch wird er 1973 Pressesprecher des legendären Bruno Kreisky, mit dem er die Wahlkämpfe 1975 und 1979 bestreitet, dessen Konflikt mit Hannes Androsch und die nahostpolitischen Aktivitäten er miterlebt. 1986 wird er Fernseh-Informationsintendant. Johannes Kunz berichtet über seine Zusammenarbeit mit Gerd Bacher, Teddy Podgorski, Wolf In der Maur und Ernst Wolfram Marboe und erzählt offen von den Ränkespielen und parteipolitischen Intrigen, deren Zeuge er war. Für den Verleger Fritz Molden schmuggelt er eine TitoBiografie aus dem kommunistischen Jugoslawien; als Konzertveranstalter arbeitet Kunz mit Größen des Showbusiness und macht den Salzburger Jazz-Herbst zu einem Festival von europäischem Format. Seine Erinnerungen sind gelebte Zeitgeschichte und berichten von persönlichen Begegnungen mit Politikern, Showgrößen und Weltstars in Anekdoten, Fotodokumenten und Karikaturen.
DAS Standardwerk mit 1.200 Witzen und Anekdoten, eingeleitet von Fritz Muliar. Johannes Kunz zeigt uns die weite Welt des österreichischen Witzes. -
Interviews mit Benya, Bock, Dichand, Firnberg, Gredler, Habsburg, Holaubeck, Keßler, Kirchschläger, König, Kreisky, Maleta, Olah, Sinowatz, Steger, Szokoll, Ungar u. Withalm
Zeitgeschichte in Satire, Witz und Karikatur Vom Ersten Weltkrieg zum Ständestaat, vom Dritten Reich in die Zweite Republik. Das Wechselbad der Gefühle, das mehrere Generationen von Österreichern in den vergangenen 100 Jahren erlebt haben, ist mit Humor leichter zu durchleben. Die heimischen Satiriker haben sich darauf verlegt, und mit Kabarett, Witz, Anekdote und Karikatur zeitgeschichtliche Dokumente geschaffen. Dabei spielt der facettenreiche jüdische Humor eine wesentliche Rolle. Populäre Witzfiguren wie die Grafen Bobby und Rudi oder die neureiche Frau von Pollak geben den Zeitgeist wider. Von diesem speziell österreichischen Humor als Spiegelbild der politischen und gesellschaftlichen Geschichte der Republik erzählt dieses Buch und gewährt damit einen tiefen Einblick in die Mentalität der Menschen dieses Landes. Die österreichische Mentalität verarbeitet die Widernisse der Zeitläufte gemäß der Maxime: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Ob Bob Dylan, Thomas Quasthoff oder Roger Cicero – Künstler aller Genres interpretieren im Jubiläumsjahr seine Songs und zollen so dem verehrten Frank Sinatra ihren Tribut. Mehr als 60 Jahre lang begeisterte er auf den Showbühnen der Welt ein Millionenpublikum – der vollkommenste aller Crooner, The Voice, Ol’ Blue Eyes. Er war ein Meister der Nuancen – souverän, charismatisch, elegant. Doch wie wurde aus dem Sohn italienischer Einwanderer in New Jersey der Star einer Epoche? Wie prägten ihn die großen Musiker seiner Zeit, und woher rührt seine bis heute anhaltende Faszination? Johannes Kunz, ein profunder Experte wie kritischer Fan, begibt sich auf die Spuren des Phänomens Sinatra in eine unvergleichliche Musik-Geschichte.
Der Autor, ein Touristiker, der ein halbes Jahr im Land lebte und arbeitete, beschreibt Land und Leute aus persönlicher Sicht und mit einem Augenzwinkern. Seine Erlebnisse vermitteln ein lebendiges Bild von Alltag und Freizeit, einschließlich Begegnungen mit Kollegen und Freunden. Er schildert verschiedene Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten abseits der Touristenpfade. Besonders der Norden Vietnams, der touristisch mehr zu bieten hat als der Süden, wird ausführlich behandelt. Der Bericht umfasst Tages- und Mehrtagesausflüge, darunter eine Zwei-Tagestour in die Halong-Bucht mit Übernachtung auf einer Dschunke, einen Besuch der Parfümpagode und einen Ausflug zu den Hmong in Sapa sowie zum Nationalpark Cuc Phuong. Zudem gibt es Eindrücke von einem Abstecher nach Laos und Kambodscha, einschließlich einer Dschungelwanderung während des Monsuns. Der Autor bereiste das Land von Süden nach Norden, besuchte das Mekong-Delta, das Tunnelsystem in Cu Chi und die Cao-Dai-Sekte. Auch alltägliche Begegnungen in Überlandbussen und persönliche Reflexionen über Freundschaft und die Kunst des Reisens machen das Buch interessant. Beobachtungen von Veränderungen durch den Tourismus und die Beständigkeit von Traditionen fließen ebenfalls ein. Ein praktischer Teil mit nützlichen Adressen rundet das Werk ab.
Johannes Kunz unternahm mehrere Reisen nach Hokkaido, stets im Spätherbst und im Winter. Die nördlichste Insel Japans beeindruckte ihn tief, die wilde, urtümliche Landschaft, die geringe Einwohnerzahl und die Gastfreundschaft der Menschen. Außerdem schreibt der Autor über die Ainu, das Volk, das diese Insel seit vielen Jahrhunderten bevölkerte. Er trifft Einheimische, schließt Freundschaften und bereist fast die gesamte Insel. Abgerundet wird der informative Bericht mit farbigen Fotos des Autors.
Kaffee wird weltweit in unterschiedlichen Qualitäten genossen, und die Cafés variieren stark. Einige sind banal, andere haben das gewisse Etwas, und manche befinden sich an abgelegenen Orten. Auf meinen Reisen hatte ich die Gelegenheit, besondere Cafés zu entdecken und interessante Menschen zu treffen. Ich lade Sie ein, mit mir auf eine Reise durch verschiedene Kulturen und Cafés zu gehen. In den letzten zehn Jahren habe ich intensiv gereist, war fünfmal in Australien, mehrere Male in Südamerika, darunter über zwei Monate in Kolumbien, sowie viel in Asien und Europa. Diese Reisen führten mich zu Cafés, die für mich besonders waren oder an weit entfernten Orten lagen. Die Idee, ein Buch über diese Cafés und Orte zu schreiben, hatte ich schon länger und habe sie nun in die Tat umgesetzt. Ich habe Texte verfasst, Fotos ausgewählt und Literaturhinweise eingestreut. Ich wünsche den Lesern viel Freude mit den Geschichten, vielleicht bei einer Tasse köstlichen kolumbianischen Kaffees. Johannes Kunz, 1978 in Bensheim geboren und in Freiburg im Breisgau aufgewachsen, arbeitete einige Jahre im Reiseverkehr, bevor er zwei Jahre in Hong Kong lebte und für eine Druckerei im Verkauf und Marketing tätig war. Durch zahlreiche Reisen lernte er verschiedene Länder und Kulturen kennen und hat bereits zwei Romane sowie zwei Reisebücher verfasst.
German
Johannes Kunz im Gespräch mit Prominenten; mit einem Vorwort von Peter Dusek und unter Mitarbeit von Herbert Hayduck.
Johannes Kunz im Gespräch mit Prominenten; mit einem Vorwort von Peter Dusek und unter Mitarbeit von Herbert Hayduck