Gotthold Ephraim Lessing gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts, neben Größen wie Schiller und Goethe. Besonders hervorzuheben ist sein Einfluss auf das bürgerliche Trauerspiel, das er entscheidend prägte. Lessings Werke thematisieren universelle menschliche Konflikte und ethische Fragestellungen, wodurch sie sowohl literarisch als auch philosophisch relevant sind. Seine innovative Herangehensweise und die Auseinandersetzung mit Aufklärungsideen machen ihn zu einer Schlüsselfigur der deutschen Literaturgeschichte.
Benedikt Jeßing Reihenfolge der Bücher






- 2025
- 2015
Goethe
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Das Jubiläum ihres 90-jährigen Bestehens im Jahr 2014 nahm die Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.? V. zum Anlass, sich erneut mit Goethe zu beschäftigen. Im Mittelpunkt standen diesmal „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, „Die Wahlverwandtschaften“, „Hermann und Dorothea“ sowie seine umfänglichen und leidenschaftlichen Forschungen auf naturwissenschaftlichem Gebiet. Insgesamt ging es um Zusammenhänge von Literatur, Natur und Gesellschaft. Prof. Benedikt Jeßing (Bochum) deutet Goethes „Meister“-Roman auf der Folie von Schillers Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. „Wie liest man einen der meistinterpretierten Romane der deutschen Literaturgeschichte?“, fragt Dr. Helmut Hühn (Jena) eingangs seines Essays. Alchemie, Naturdeutung, Geologie, Anatomie, Metamorphosen der Pflanzen und Tiere, Farbenlehre und Meteorologie waren Goethe wichtig. Dr. Margrit Wyder (Zürich) setzt sie in Bezug zum literarischen Werk, dessen Einmaligkeit sie auch aus diesen Interessen herleitet.
- 2015
Dramenanalyse
- 274 Seiten
- 10 Lesestunden
Wie liest man ein Drama? Mit welchem analytischen Instrumentarium begegnet man einem dramatischen Text? Wie setzt man die eigenen Beobachtungen am Text schriftlich um? Dieses Buch führt auf verständliche Weise in alle wichtigen Analysekategorien dramatischer Texte ein. Die Einführung gliedert sich in zwei große Teile: Im ersten werden alle bedeutsamen Beobachtungsdimensionen dramatischer Texte sowie das entsprechende analytische Instrumentarium ausführlich vorgestellt. Im zweiten Teil werden in einem historischen Durchgang die wichtigsten dramenpoetologischen Vorstellungen und Theaterkonzepte zwischen Aristoteles und der Postdramatik vorgeführt. Sowohl zu den einzelnen Analysedimensionen, also für alle Arbeitsschritte der Dramenanalyse, als auch im gattungsgeschichtlichen Durchgang werden exemplarische Analysen zu Texten der deutschsprachigen Dramenliteratur zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert präsentiert. Damit vermittelt der Band nicht nur die Kompetenzen zum eigenständigen wissenschaftlichen Umgang mit dramatischer Literatur, sondern stellt auch die im Studium der verschiedenen Literaturwissenschaften und der Theaterwissenschaft erforderten studentischen Textsorten vor.
- 2012
Kleine Geschichte des deutschen Romans
- 221 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Roman ist heute bei Lesern und Leserinnen jeden Alters die mit Abstand beliebteste Literaturgattung. Eine aktuelle, kurzgefasste Geschichte seiner Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart fehlte jedoch bisher. Die 'Kleine Geschichte des deutschen Romans' schließt diese Lücke. Sie bietet eine konzentrierte Übersicht über die Meisterwerke der deutschen Romangeschichte, bezieht aber auch die vom breiten Publikum tatsächlich geschätzten Romane mit ein. Denn auch zu Goethes Zeit wurde nicht hauptsächlich Goethe gelesen, sondern Gespenstergeschichten, Liebesabenteuer und andere Schmöker, die von eifrigen Kanonwächtern späterhin aussortiert wurden. Dieser Band schildert den Roman in seiner ganzen Erscheinungsvielfalt vom spannenden Krimi über das farbige Gesellschaftsbild bis zum experimentellen Zeitroman, vom 'Simplicissimus' über den 'Wilhelm Meister' bis zu 'Effi Briest' und der 'Blechtrommel'. Allen Literaturfreunden sei er wärmstens empfohlen!
- 2010
Mit diesem Bändchen bekommen Studentinnen und Studenten ihre Unibibliothek in den Griff! Benedikt Jeßing vermittelt - ganz praxisnah und leicht verständlich - die Technik des Bibliographierens, die jeder Literaturwissenschaftler beherrschen muss. Eine kommentierte Bücherkunde stellt die wichtigsten Grundlagen- und Nachschlagewerke vor.
- 2008
Neuere deutsche Literaturgeschichte
- 252 Seiten
- 9 Lesestunden
Benedikt Jeßings Einführung bietet eine differenzierte Reflexion der Literaturgeschichtsschreibung von der Reformation bis zur Gegenwart und hebt den konstruktiven Charakter von Epochenbegriffen sowie die Vielfalt der Referenzsysteme hervor. Der Hauptteil umfasst einen detaillierten und reichhaltig illustrierten Durchgang durch die deutsche Literaturgeschichte seit Luther, der zentrale Texte hervorhebt, traditionelle Epochenbegriffe erläutert und im Einzelfall diskutiert. Der Band bietet sowohl literaturgeschichtliches Wissen als auch methodologische und historiographietheoretische Reflexionen, die zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für Master-Studiengänge in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft und verwandten Fächern eröffnen. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Abschnitte: Einführung zur Logik der Literaturgeschichtsschreibung, Referenzsysteme und die Problematik der Epochenbegriffe. Zudem werden die Literatur der frühen Neuzeit, der Konfessionalismus, der Dreißigjährige Krieg, die Aufklärung, die Romantik, der Biedermeier, Vormärz, Realismus, Naturalismus sowie das 20. Jahrhundert und die Gegenwart behandelt. Abschließend werden Anschlussmöglichkeiten zu Literaturgeschichte, Literaturgeschichtsschreibung und Epochenkonstruktionen aufgezeigt.
- 2003
Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
- 424 Seiten
- 15 Lesestunden
Standardwerk - jetzt noch übersichtlicher gestaltet. Dafür sorgen vor allem das zweifarbige Innen-Layout, Kapiteleinleitungen, Info-Kästen und hervorgehobene Schlüsselbegriffe. Auch inhaltlich überzeugt das Lehrbuch. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart stellen die Autoren alle wichtigen Epochen vor und führen ein in die Analyse der verschiedenen Gattungen. Als wertvolle Ergänzung erweist sich der Ausblick auf die Berufsfelder für Literaturwissenschaftler. In der Neuauflage erstmals mit Übungen.
- 2002
Da sie Diana ihr Leben verdankt, dient Iphigenie der Göttin auf der Insel Tauris als Priesterin, obwohl sie sich schmerzlich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt. Als ihr Bruder Orest auf die Insel kommt und der Göttin geopfert werden soll, muss Iphigenie sich zwischen Pflicht und eigenen Wünschen entscheiden. Goethes Bearbeitung des antiken Stoffs, die er 1786 endgültig abschloss, besticht durch ihre glanzvolle Komposition und psychologische Tiefe: Mit seinem Drama »Iphigenie auf Tauris« schuf er eines der großen Meisterwerke der Weimarer Klassik.
- 2001
Arbeitstechniken des literaturwissenschaftlichen Studiums
- 165 Seiten
- 6 Lesestunden
Wie sehen gute Vorlesungsmitschriften aus? Was will meine Dozentin in der Seminarabeit von mir lesen? Wie bringe ich den Inhalt meiner Notizzettel-Berge für die Dissertation strukturiert zu Papier? Wie halte ich ein Referat, das meine Kommilitonen nicht vor Langeweile einschlafen lässt? Wer erfolgreich durchs Germanistikstudium kommen will, braucht Kenntnisse und Fertigkeiten in den spezifischen literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken. Benedikt Jeßing stellt diese Arbeitstechniken umfassend, leicht nachvollziehbar und sehr pragmatisch dar und hilft damit über die weit verbreitete Verunsicherung hinweg.

