Die Wirtschaftswunderjahre präsentieren ein faszinierendes Bild von Frauen, die in einer Zeit des Aufschwungs mit traditionellen Rollenbildern konfrontiert sind. Nach dem Krieg sollen sie sich auf den Haushalt und die Familie konzentrieren, während ihre eigenen Bedürfnisse und Herausforderungen oft ignoriert werden. Dieses Buch beleuchtet die Spannungen zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und den realen Erfahrungen dieser Frauen, die trotz der scheinbaren Idylle mit ihren inneren Konflikten kämpfen.
Antonia Meiners Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Liebe, die ein Leben lang hält – alle träumen davon, nur wenigen ist sie vergönnt. Und doch hört man immer wieder von Paaren, denen dieses Glück gelungen ist. Ab der ersten Zigarette wie bei Helmut Schmidt und Loki, nach arrangierter Hochzeit im Falle von Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Königin Luise, vereint durch gemeinsames Engagement wie bei Gertrude Stein und Alice B. Toklas, eins im Schreiben bei Christa und Gerhard Wolf, magisch-romantisch wie bei Paul und Linda McCartney. Wie lange Liebe gelingt? In diesem Buch wird es erzählt.
Sie, die bürgerlichen Frauen, hatten es Anfang des vorigen Jahrhunderts satt: Lange genug hatten sie geredet, friedlich gefordert und klug argumentiert, nichts hatte sich geändert. Nun wollten sie Taten sehen, und so forderten sie das uneingeschränkte Wahlrecht, damit ihre Interessen bei parlamentarischen Entscheidungen endlich berücksichtigt würden. Die Suffragetten, wie man sie despektierlich nannte, gingen auf die Straße, sie warfen Scheiben ein, sie traten in den Hungerstreik und sie kämpften für ein Recht, das uns heute viel zu selbstverständlich geworden ist. Die Frauen, die in Deutschland, Österreich, England und den USA für Frauenrechte kämpften, waren ungewöhnlich couragiert, und das, was sie uns überliefert haben, ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein Menschenrecht. Ein Buch, das von ungewöhnlich couragierten Frauen erzählt, die vor 100 Jahren für das Frauen-Wahlrecht und damit für mehr Selbstbestimmung gekämpft haben. Verspottet, gedemütigt, geschlagen, verhaftet, zwangsernährt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt - und doch, ungebrochen, mutig und mit einem Ziel vor Augen. »Es ist unsere Pflicht, die Welt zu einem besseren Platz für Frauen zu machen.« Christabel Pankhurst
Berlin in den 1950er-Jahren
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
1913 schien die Welt noch in Ordnung. Es gab Kaiserreiche und Monarchien, die Frauen trugen lange Kleider und arbeiteten nur im Haus, Bildung war nicht vorgesehen und Selbstständigkeit schon gar nicht. Als 1914 der Krieg ausbrach, jubelten fast alle, auch jene Frauen, die eigentlich allem Militärischen kritisch gegenüberstanden, wie etwa Käthe Kollwitz. Die Männer zogen in einen Krieg, der verlustreich war und in dessen Verlauf die Frauen Verantwortung in Fabriken, Lazaretten, Betrieben oder in der Landwirtschaft übernahmen. Als der Krieg 1918 zu Ende war, gab es kein Kaiser- und kein Zarenreich mehr, die Kleider wurden kürzer, und das Selbstbewusstsein der Frauen war gestiegen. Jetzt setzten die Frauen, die unsere Großmütter und deren Mütter waren, in Deutschland und Österreich das Wahlrecht durch. Das Buch von Antonia Meiners führt anhand von Porträts bekannter und unbekannter Frauen und vielen privaten Dokumenten durch eine Zeit, an deren Ende die Welt eine ganz andere war als noch 1913.
Wir haben wieder aufgebaut
- 153 Seiten
- 6 Lesestunden
Wer den Krieg in Deutschland und Österreich überlebt hatte, fand sich 1945 in einer Trümmerlandschaft wieder, die wenig Raum für Hoffnung ließ. Die Menschen hungerten, viele hatten kein Dach über dem Kopf und wussten nicht, wie es am nächsten Tag weitergehen soll. Dass der Wiederaufbau dennoch relativ schnell vorankam, lag maßgeblich an den Frauen, die Wege und Mittel fanden, sich und ihre Familien zu ernähren, den Schutt wegzuräumen, mit den Besatzern zu verhandeln, erste politische Aktivitäten zu entfalten und das kulturelle Leben mit zu organisieren. Um die Erinnerung an diese Frauen wach zuhalten, die in den Fünfzigerjahren von den Männern wieder aus ihrer Selbstständigkeit vertrieben wurden, soll diese Generation von starken Frauen noch einmal selbst zu Wort kommen. Entstanden ist ein Buch über die Geschichte von den großen Mühen und dem kleinen Glück des Überlebens, die die Frauen der Stunde null geschrieben haben.
Kluge Geschäftsfrauen
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Als Kleider kaum Platz zum Atmen ließen, es gute Cremes nur für feine Damen gab, Skihosen weder praktisch noch schön waren, das Wort Design noch nicht erfunden war und Generationen von Mädchen auf »ihre« Puppe warteten, machten sich Frauen mit einer bewundernswerten Entschlossenheit daran, Produkte zu entwickeln, die den Nerv der Zeit trafen. Sie setzten sich über Tabus hinweg und brachen mit Konventionen. Sie gestalteten, schneiderten und verschrieben sich mit Haut und Haaren ihrer Idee. In einfachen Ateliers, Labors oder Werkstätten entwickelten sie Produkte und Vermarktungskonzepte, die von ihren Zeitgenossinnen mit Begeisterung aufgenommen wurden und als Weltmarken wie Chanel, Prada, Tupperware oder Steiff bis heute erfolgreich sind. Claudia Lanfranconi und Antonia Meiners stellen 22 kluge Geschäftsfrauen vor, deren Lebensgeschichte Mut machen soll, die eigenen Ideen umzusetzen.
Das Sensationsjahr 1989: Am 9. November fiel die Berliner Mauer und mit ihr die bis dahin bestehende Weltordnung. Erleben Sie zum 25. Jubiläum noch einmal die Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Jahres in Ost und West, als die sich überstürzenden Ereignisse die Deutschen überraschten. Mit einer Fülle von eindrucksvollen Fotografien, Dokumenten und Zeitzeugenberichten ist dies eine lebendige Chronik des großen Wendejahres der deutschen Geschichte. Bewegend sind dabei nicht nur die Novembertage 1989, sondern auch die vielen kleinen Ereignisse wie Franziska van Almsicks erste Siege oder die Inbetriebnahme der Magnetschwebebahn in Westberlin. „Und erzählenswert ist, heute vielleicht mehr denn je, wie das alles kam und wie die Menschen es erlebt haben.“ (Antonia Meiners im Vorwort)
Macht und Freundschaft
- 335 Seiten
- 12 Lesestunden
Träume Bilder - Bilder Träume
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Die spannende Vergangenheit und lebendige Gegenwart des Film- und Fernsehrproduzenten UFA wird in einem reich bebilderten Band präsentiert, der nicht nur Filmliebhaber anspricht. Die UFA, eines der traditionsreichsten Unternehmen Deutschlands, wurde vor 90 Jahren während des Ersten Weltkriegs auf Betreiben des Generals Ludendorff gegründet. In den 1920er Jahren entwickelte sich die „Universum-Film Aktiengesellschaft“ zu einer erfolgreichen Filmexperimentierwerkstatt des Expressionismus und zum bedeutendsten deutschen Filmkonzern. Filme wie „Metropolis“ und „Der blaue Engel“ sowie Stars wie Asta Nielsen und Emil Jannings wurden zu Symbolen deutscher Filmkunst. Nach 1933 unter Joseph Goebbels wurden die Ufa-Ateliers zu Produktionsstätten einer gigantischen Unterhaltungsindustrie im Dienst der NS-Propaganda, die Stars wie Maria Rökk und Leni Riefenstahl hervorbrachte. Nach 1945 erlebte die UFA zunächst ein Aus, während in den Babelsberger Ateliers die DEFA gegründet wurde. In den 1950er Jahren trat das Unternehmen mit ambitionierten Filmproduktionen erneut ins Licht der Öffentlichkeit und ist seit 1964 Teil der Bertelsmann AG. Heute ist die UFA der größte deutsche Fernsehproduzent und bietet eine beeindruckende Genrevielfalt, die von großen Fernsehfilmen bis hin zu Reality-Formaten reicht. Dieses Buch bietet einen opulenten Überblick über die wechselvolle Historie der größten Traumfabrik Deutschlands.
Kluge Mädchen oder wie wir wurden, was wir nicht werden sollten
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Mädchen von heute sind selbstbewusst, entscheiden frei und nach eigenem Gusto – egal ob in der Liebe oder im Beruf. Doch es ist nicht lange her, da waren die Perspektiven junger Frauen meist beschränkt auf Heim und Herd. Wie sich das im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert hat, davon erzählen Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Erinnerungen, u. a. von Senta Berger, Ulla Hahn, Marie Luise Kaschnitz und Luise Rinser. Sie zeigen, wie wir, unsere Urgroßmütter, Großmütter, Mütter und Töchter von ihrer jeweiligen Zeit geprägt sind. Antonia Meiners hat ein Album mit Geschichten und Bildern zusammengestellt, das uns zeigt: Die Mädchen, die unbeirrt ihren eigenen Weg gehen, haben den Wind im Rücken!
Berlin - Photographien 1880 - 1930
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Ein großzügig gestalteter Bildband, der Berlin zeigt, wie es vor 100 Jahren war: seine berühmten Sehenswürdigkeiten, die Innenstadt mit ihren belebten Straßen und Plätzen, die großzügigen Parks und Anlagen und auch die Menschen - sei es auf den engen Hinterhöfen oder in den vornehmen Villengegenden der Stadt. Photographien von Lichtbildnern wie Max Missmann, Waldemar Titzenthaler, F. Albert Schwartz, die einst das alte Berlin auf ihre Platten bannten, führen den Betrachter in eine Welt von gestern, in der es auf faszinierende Weise die Welt von heute zu entdecken gilt.
Die Coron-Chronik das 20. Jahrhundert
- 949 Seiten
- 34 Lesestunden
Chronik-Bibliothek des 20. Jahrhunderts 22. 1984-1987
- 960 Seiten
- 34 Lesestunden
Chronik
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden










