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Hans J. Hans Joachim Weitz

    Galante Feste
    Die Wahlverwandtschaften
    West-östlicher Divan
    • Die Wahlverwandtschaften

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Als Die Wahlverwandtschaften 1809 erschienen, stand Goethe in seiner Popularität weit hinter Frühromantikern, patriotischen Dichtern oder populären Schriftstellern wie Kotzebue zurück, und ein entsprechender Misserfolg war der Roman eines Ehebruchs bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch. Heute erkennt man in ihm eine radikale Modernität, die sich einem Aufklärungsoptimismus, einer klassizistischen Kunstreligion oder einer romantischen Flucht ins Mythologische verweigert. Der Verfall der ländlich-aristokratischen Idylle lässt sich nicht aufhalten, Friede ergibt sich erst im Tod und Versöhnung bestenfalls im Jenseits. Nicht von ungefähr charakterisiert Thomas Mann die Wahlverwandtschaften als kapitales Alterswerk und »höchsten« Roman der Deutschen.

      Die Wahlverwandtschaften1997
      3,8
    • Goethes berühmter Lyrikzyklus erscheint zu seinem 175. Todestag am 22. März 2007 parallel zum Band der 'Bibliothek der Erstausgaben' als wohlfeile Jubiläumsausgabe. Auch diese Ausgabe folgt der Erstfassung aus dem Jahr 1819, herausgegeben von Joseph Kiermeier-Debre.

      West-östlicher Divan1974
      3,9