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José Saramago

    16. November 1922 – 18. Juni 2010

    José Saramago zählt zu den bedeutendsten internationalen Schriftstellern des letzten Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk, das in mehr als vierzig Sprachen übersetzt wurde, zeichnet sich durch einen unverwechselbaren Erzählstil, tiefen Humanismus und scharfe Gesellschaftskritik aus. Saramago verwebt meisterhaft historische Ereignisse mit existenziellen Überlegungen und erforscht die Komplexität der menschlichen Natur. Seine Romane, oft gekennzeichnet durch lange, fließende Sätze und unkonventionelle Dialoge, regen die Leser an, über das Wesen von Realität, Macht und Freiheit nachzudenken.

    José Saramago
    Das Tagebuch
    Die Nacht. A Noite
    Hoffnung im Alentejo
    Das Evangelium nach Jesus Christus
    Dinge
    Über die Liebe und das Meer
    • José Saramago, Nobelpreisträger und die »literarische Stimme Portugals« (Der Spiegel) ist seinen Lesern vor allem als Roman- und Prosaschriftsteller bekannt. Dabei stand am Anfang seines literarischen Schaffens die Lyrik, zu der er auch später immer wieder zurückkehrte. Was ist Zeit? Was ist der Mensch? Welche Kraft hat die Natur, und was hat es mit dem ewigen Mysterium der Liebe auf sich? Fragen, mit denen sich der »Lyriker« Saramago immer wieder beschäftigt hat. Es ist kaum bekannt, dass zu dem beeindruckenden literarischen Werk des Nobelpreisträgers auch drei Gedichtbände gehören - die bislang nicht ins Deutsche übersetzt und vor allem von der Literaturwissenschaft wahrgenommen wurden. Die Liebe und das Meer, zwei immer wiederkehrende Motive in Saramagos Gedichten, wurden zum Motto dieser Auswahl.

      Über die Liebe und das Meer
      4,8
    • José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen die Schule wechselte und 1939 als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und erhielt durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der kommunistischen Partei bei und reiste erstmals ins Ausland. Ab 1968 engagierte er sich literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen, darunter als beigeordneter Direktor des «Diáro de Notícias» von März bis November 1975. Nach der „Nelkenrevolution“ arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente seinen Lebensunterhalt bis 1980 hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den EU-Beitritt Spaniens und Portugals aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Das Evangelium nach Jesus Christus
      4,3
    • Hoffnung im Alentejo

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Provinz Alentejo, das Land der Sonne, Olivenhaine und Korkeichen, aber auch das Land der Latifundien, Großgrundbesitzer und Tagelöhner. José Saramago schildert wortmächtig den harten Alltag der Arbeiter, ihr anfängliches Aufbegehren gegen die Allmacht des Patrons bis hin zu den ersten organisierten Streiks. "Hoffnung im Alentejo" ist ein bewegender Tribut an die Männer und Frauen, unter denen Saramago als Kind aufwuchs, und ein faszinierender Einblick in das frühe Werk des Nobelpreisträgers.

      Hoffnung im Alentejo
      4,3
    • José Saramagos Buch erzählt in Form eines Dramas von der Nelkenrevolution in Portugal, die in der Nacht vom 24. zum 25. April 1974 die Diktatur stürzt und Demokratie bringt. In einer Lissaboner Zeitungsredaktion erleben die Mitarbeiter diese historischen Ereignisse, geprägt von Zensur und unterschiedlichen Haltungen.

      Die Nacht. A Noite
      4,0
    • In seinem vielbeachteten Blog bezieht Saramago Stellung zu aktuellen politischen und kulturellen Themen, berichtet aber auch über Dinge, die ihn persönlich berühren. Mal laut, zornig und provozierend, mal leise, einfühlsam und mit feiner Ironie - immer regen seine Notizen zum Nachdenken und Mitreden an. Egal, ob es um Obamas Möglichkeiten und Grenzen, um den Papst, die Wirtschaftskrise oder den mutigen Widersacher der italienischen Mafia, Roberto Saviano, geht. Ganz gleich, ob er als Linker die Linke provoziert und vor allem darüber entsetzt ist, dass die Betroffenen nicht einmal reagieren, oder ob er sich mit den Palästinensern solidarisiert und Israel heftig rügt, ob er über Pessoa, Borges und Fuentes schreibt oder darüber, dass politische Demokratie nichts wert ist, wenn sie nicht durch eine ökonomische und kulturelle untermauert ist. In seinen Tagebucheinträgen geht Saramago schonungslos ins Gericht mit Politik, Kirche, Kultur und Gesellschaft, schreibt aber auch sehr persönlich über Freundschaft, Liebe und Tod.

      Das Tagebuch
      4,3
    • Das Todesjahr des Ricardo Reis

      • 495 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Eine wunderbare Hommage an einen der bedeutendsten Dichter Portugals: Fernando Pessoa Die Romanfigur Ricardo Reis, Alter Ego des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, begegnet ihrem Schöpfer in einem Lissabonner Hotel ... Mit Phantasie, politischem Gespür und stilistischer Brillanz entwirft Saramago ein imaginäres Leben und verarbeitet es zu einem meisterhaften literarischen Vexierspiel. Als der Arzt Ricardo Reis 1935 erfährt, dass Fernando Pessoa gestorben ist, kehrt er aus Brasilien in seine Heimat Lissabon zurück. Ohne konkrete Pläne mietet er sich in ein Hotel ein, flaniert durch Lissabon, liest in Zeitungen über Hitlers Machtansprüche und den drohenden spanischen Bürgerkrieg - und beginnt zwei Affären: eine erotische mit dem Zimmermädchen Lídia und eine platonische mit der am Arm gelähmten Marcenda. Dann sitzt eines Tages unvermittelt der vermeintlich tote Pessoa in seinem Hotelzimmer, dem das Schicksal offenbar noch ein paar Monate zugestanden hat. Sie diskutieren über Politik, Einsamkeit und Tod, bis Ricardo Reis allmählich immer mehr verblasst und zu verschwinden droht.

      Das Todesjahr des Ricardo Reis
      4,1
    • Ein Mann steht an einer roten Ampel und wartet auf Grün, doch plötzlich ist er blind. Sein Augenarzt steht vor einem Rätsel. Noch am gleichen Abend erblindet auch er. Wie eine gefährliche Seuche greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert hilflos und sperrt die Blinden in eine leerstehende Irrenanstalt. Schon bald sind die Zustände in dem Haus katastrophal. Zunehmend sind die Insassen dem Terror ihrer Bewacher ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der Arzt mit seiner Frau. Sie ist die einzige Sehende … Prominent verfilmt mit Julianne Moore, Mark Ruffalo und Gael García Bernal war „Blindness“ 2008 der Eröffnungsfilm bei den Festspielen von Cannes. Das Buch zum Film enthält zahlreiche Fotos. „Ich bin über den Film genauso glücklich wie damals beim Schreiben des Buches.“ (José Saramago)

      Die Stadt der Blinden
      4,0
    • Die Stadt der Sehenden

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      «Ein sehr mutiges Buch ... geschrieben mit eigensinniger Weisheit und frischer Wut.» DIE ZEIT Bei einer politischen Wahl erhalten die Politiker eines namenlosen westlichen Landes eine schallende Ohrfeige: Fast alle abgegebenen Stimmzettel sind weiß! Entrüstet schlagen sie mit aller Kraft zurück: Der Ausnahmezustand wird verhängt, eine Mauer um die Stadt gezogen und schließlich jegliche behördliche Gewalt aus der Stadt abgezogen. Doch die Menschen arrangieren sich damit hervorragend und leben friedlich wie bisher. Die missachtete Staatsmacht muss also zu drastischeren Maßnahmen greifen ...

      Die Stadt der Sehenden
      4,0
    • Der bekennende Atheist José Saramago schreibt in seinem letzten Roman kurzerhand die Bibel um und lässt den Brudermörder Kain eine ganz eigene Reise durchs Alte Testament antreten. So trifft Kain, der in der Zeit vor und zurück katapultiert wird, auf die verführerische Lilith, rettet Isaak vor der Opferung durch seinen Vater Abraham, verfolgt fassungslos die Zerstörung von Sodom und Gomorrha und findet sich zum Schluss auf der Arche Noah wieder. Immer wieder stößt er dabei auf die Erkenntnis, dass göttliches Handeln mit rationalem Denken schwerlich nachzuvollziehen ist.

      Kain
      3,9
    • Alle Namen

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule wechselte und 1939 als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand über Kontakte eine Anstellung im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals ins Ausland. Ab 1968 war er literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen aktiv und wurde 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller und äußerte sich 1986 gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Alle Namen
      3,9
    • Zwischen Original und Kopie – ist der Mensch wirklich einzigartig? Zum Zeitvertreib leiht sich Geschichtslehrer Afonso einen nicht besonders vielversprechenden Film aus der Videothek – umso größer ist seine Überraschung, als er feststellt, dass ihm eine der Figuren zum Verwechseln ähnlich ist. Er beginnt seinem Doppelgänger nachzuforschen, nimmt Kontakt zu ihm auf und muss mit Erschrecken feststellen, dass sie sich bis aufs Haar gleichen. Diese Begegnung erfüllt Afonso mit Panik: Ist er am Ende ein Irrtum der Natur? Wer von ihnen ist das Original, und wer ist bloß die Kopie?

      Der Doppelgänger
      3,9
    • Eine Sensation aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers: Jahrzehntelang galt sein Roman „Claraboia“ als verschollen. Nun wurde er erstmals veröffentlicht. In seinem 1953 vollendeten Werk beleuchtet Saramago das Schicksal der Bewohner eines Lissabonner Wohnhauses. Er blickt hinter jede Tür, lüftet die kleinen und großen Geheimnisse, erfasst die Sorgen und Nöte und beschwört dabei eindrucksvoll die Atmosphäre in Portugal während der Salazar-Diktatur. Ein früher Morgen im Lissabon der 1950er Jahre. In einem Mietshaus nahe am Fluss erwacht das Leben. Der Schuster Silvestre öffnet seine Werkstatt, Isaura, die die Wohnung mit drei anderen Frauen teilt, setzt sich an die Nähmaschine. Justina plagt sich mit ihrem ständig nörgelnden Mann herum. Dona Lídia, die als Geliebte eines reichen Fabrikanten als Einzige keine finanziellen Sorgen hat, raucht ihre erste Zigarette... Die Atmosphäre ist geprägt von Armut, Melancholie und Argwohn. Der Alltagstrott verändert sich erst, als Silvestre einen Untermieter aufnimmt, der frischen Wind in die Hausgemeinschaft bringt.

      Claraboia oder wo das Licht einfällt
      3,8
    • Ein Mann bittet beim König um ein Schiff, damit er die unbekannte Insel suchen kann. Obwohl der König nicht daran glaubt, dass es noch unbekannte Inseln gibt, erhält der Mann sein Schiff und macht sich auf die Reise. Literaturnobelpreisträger José Saramago erzählt in seinem modernen Märchen von einer Zeit, da niemand mehr an unbekannte Regionen auf dieser Welt glaubt. Niemand bis auf den Mann, dessen Beharrlichkeit am Ende belohnt wird. Poetisch, märchenhaft und weise.

      Die Geschichte von der Unbekannten Insel
      3,9
    • «Dieser Roman ist so voller Ironie und Lust am Spiel der Sprache, dass man sich gern zur Lektütre verführen lässt.» (Frankfurter Rundschau) Ein Korrektor probt den Aufstand: Statt brav ein Buch über die Historie Lissabons auf Fehler durchzusehen, ändert er es eigenmächtig. Die Aktion revolutioniert sein Leben. Er wird zum besessenen Schriftsteller, der nun seine eigene Geschichte der Belagerung von Lissabon schreibt. Ein Sieg der Phantasie über die Fakten. Und gleichzeitig ist dies der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte.

      Geschichte der Belagerung von Lissabon
      3,9
    • Das steinerne Floß

      • 413 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Mit einem Riss quer durch die Pyrenäen trennt sich die Iberische Halbinsel vom Rest Europas und treibt auf den Atlantik hinaus. Während sich Wissenschaftler und Politiker in Erklärungen versuchen, sieht sich das Volk in seinem ungebrochenen Glauben an Mythen und Legenden bestärkt. Einfühlend und komisch setzt sich der Nobelpreisträger José Saramago mit Ängsten und Träumen seiner Landsleute auseinander.

      Das steinerne Floß
      3,9
    • Das Zentrum

      • 395 Seiten
      • 14 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen aktiv und war 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 als Übersetzer seinen Lebensunterhalt. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und starb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Das Zentrum
      3,8
    • Eine Zeit ohne Tod

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen das Gymnasium verließ und 1939 eine berufliche Schule als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Kontakte eine Anstellung im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der kommunistischen Partei bei und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 engagierte er sich literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen und war von März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Eine Zeit ohne Tod
      3,8
    • José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er vom Gymnasium auf eine berufliche Schule und schloss 1939 als Maschinenschlosser ab. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 verbrachte er viel Zeit im Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung Arbeit im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der verbotenen kommunistischen Partei bei und reiste erstmals ins Ausland nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen aktiv und war 1975 kurzzeitig beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den EU-Beitritt Spaniens und Portugals aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Handbuch der Malerei und Kalligraphie
      3,2
    • Der Stuhl und andere Dinge

      • 177 Seiten
      • 7 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Von 1968 bis 1975 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen tätig, darunter als beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Der Stuhl und andere Dinge
      3,8
    • Nach einer wahren Geschichte Elefant Salomon ist als Besitz von Johann III. von Portugal nur noch gelitten. Das exotische Tier aus den fernen Kolonien fristet ein trostloses Dasein, bis die Königin auf die Idee kommt, ihn ihrem Vetter, dem Großherzog Maximilian aus Wien, zum Geschenk zu machen. Mit einem großen Tross wird Salomon samt seinem Mahut auf eine abenteuerliche Reise geschickt, an deren Ende die eindrucksvolle Überquerung der italienischen Alpen steht ...

      Die Reise des Elefanten
      3,8
    • Der Literaturnobelpreisträger José Saramago stammt aus ärmlichen Verhältnissen in der portugiesischen Provinz Ribatejo und wuchs dort und in Lissabon auf. Die «kleinen Erinnerungen» schildern seine Kindheit und Jugend, ein bewegtes, farbiges Leben zwischen städtischer und ländlicher Kultur, und sie beschreiben – durchzogen von poetischen Reflexionen, historischen Betrachtungen und privaten Reminiszenzen – den Werdegang und künstlerischen Reifeprozess eines der größten lebenden Autoren Europas.

      Kleine Erinnerungen
      3,6
    • Die portugiesische Reise

      • 605 Seiten
      • 22 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er vom Gymnasium auf eine berufliche Schule und schloss diese 1939 als Maschinenschlosser ab. Nach zwei Jahren im Beruf arbeitete er in der Verwaltung und verbrachte ab 1955 viel Zeit im Literatencafé «Café Chiado». Dort fand er durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor» und veröffentlichte seine ersten Werke. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals ins Ausland nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen aktiv und war von März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Die portugiesische Reise
      3,6
    • Román Baltasar a Blimunda se odehrává v 18. století: dějištěm je portugalský královský dvůr stejně jako prostředí nejchudších vrstev. Skvěle zvládnutá historická látka (vystupují tu historické postavy a glosovány jsou různé události, jako například stavba františkánského kláštera v Mafře nebo sestrojení létajícího stroje) se míchá s fikcí v několika dějových liniích. Tou nejdůležitější je ale příběh velké lásky dvou titulních postav... Román přibližuje praktiky církve a inkvizice a velmi ironicky proti nim vystupuje. Dílo dokáže výborně vystihnout dobovou mentalitu a fantazii, roli intuice v duchovním životě lidí, učenost, umění i magii.

      Das Memorial
      4,0
    • An Unexpected Light

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde

      A lasting childhood experience of simple, soulful joy unfolds in this poetic narrative by Nobel Prize winner José Saramago. Through evocative prose, the story captures the essence of innocence and the profound impact of memories that shape one's identity. The excerpt reflects on the beauty of everyday moments, inviting readers to reminisce about their own cherished experiences.

      An Unexpected Light
      3,5
    • The Double : Enemy

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      What happens when Deadline M-ximo Afonso, a 38-year-old professor of history, discovers that there is a man living in the same city who is identical to him on every physical detail, but not related by blood at all. And what happens when each of these men attempt to investigate each other's lives?

      The Double : Enemy
      3,8
    • The Silence Of Water

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      A story of quiet contemplation and steely resolve by the winner of the Nobel Prize for Literature, illustrated for readers of all ages. “I returned to the spot, even though the sun had already set, I cast my hook into the water and waited. I don't think there is a deeper silence in the world than the silence of water. I felt it then and never forgot it.” On the banks of a river near his grandparents’ farm, a boy is about to catch a big fish. At the same moment that he loses his prey, the boy has a moment of growing awareness of the interconnectedness of all things. He is compelled to try again to catch the fish even though he is sure it’s gone. And even though his chance has passed and he is company only to silence, he has staked a claim there by the river’s edge. From a childhood memory detailed in his book Small Memories, José Saramago spins a tale of quiet depth and wisdom–here translated by Margaret Jull Costa, and beautifully illustrated by Yolanda Mosquera.

      The Silence Of Water
      3,4
    • Ein Klassiker der französischen Literatur, neu illustriert von Quint Buchholz: Kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt der Schäfer Elzéard Bouffier, in der verödeten, zerstörten Provence Bäume zu pflanzen. Einfach so, um die Welt wieder schön zu machen, pflanzt er Tag für Tag, jahrzehntelang. Und schafft es tatsächlich, dadurch vielen Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. Die Bilder des preisgekrönten Malers und Illustrators Quint Buchholz unterstreichen die hochaktuelle Thematik, die in dieser Geschichte liegt: Ein Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern.

      Der Mann, der Bäume pflanzte
      4,6
    • Memoriaal van het klooster

      Roman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Alternate cover edition here Era uma vez um rei que fez promessa de levantar convento em Mafra. Era uma vez a gente que construiu esse convento. Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes. Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido. «Um romance histórico inovador. Personagem principal, o Convento de Mafra. O escritor aparta-se da descrição engessada, privilegiando a caracterização de uma época. Segue o estilo: "Era uma vez um rei que fez promessas de levantar um convento em Mafra... Era uma vez a gente que construiu esse convento... Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes... Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido". Tudo, "era uma vez...". Logo a começar por "D. João, quinto do nome na tabela real, irá esta noite ao quarto de sua mulher, D. Maria Ana Josefa, que chegou há mais de dois anos da Áustria para dar infantes à coroa portuguesa a até hoje ainda não emprenhou (...). Depois, a sobressair, essa espantosa personagem, Blimunda, ao encontro de Baltasar. Milhares de léguas andou Blimundo, e o romance correu mundo, na escrita e na ópera (numa adaptação do compositor italiano Azio Corghi). Para a nossa memória ficam essas duas personagens inesquecíveis, um Sete Sóis e o outro Sete Luas, a passearem o seu amor pelo Portugal violento e inquisitorial dos tristes tempos do rei D. João V.» (Diário de Notícias, 9 de Outubro de 1998)

      Memoriaal van het klooster
      4,7
    • Alle namen - druk 3

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Meneer José, een brave ambtenaar van de burgelijke stand, slijt zijn dagen in een archief van metafysische afmetingen. Hij heeft slechts één ondeugd: om zijn verzameling knipsels over beroemde mensen aan te vullen met officiëlere gegevens over hun persoon verschaft hij per ongeluk thuis met de geboorteakte van een onbekende vrouw. Jose, een saaie ambtenaar op het z.g. Algemeen Archief van de Burgerlijke Stand, verzamelt krantenknipsels van beroemde mensen. Op een dag gaat zijn aandacht per toeval uit naar de geboorte-akte van een onbekende vrouw. Jose heeft een doel in zijn leven gevonden. Hij wil een reconstructie van het leven van deze vrouw maken. De weleer makke ambtenaar lapt nu alle regels aan zijn laars. Leugen, inbraak, werkverzuim, vervalsing van officiele documenten: het doel heiligt de middelen. Zijn nieuwsgierigheid wordt een ware obsessie. Zijn speurtocht is een verzetsdaad. Na een uitputtende speurtocht ontdekt Jose dat de onbekende vrouw zelfmoord heeft gepleegd. Jose is een ander mens geworden. De Portugese schrijver (1922, winnaar van de Nobelprijs 1998) heeft een intrigerende en prachtige roman geschreven die ons de meest donkere en negatieve kanten van de hedendaagse maatschappij laat zien: eenzaamheid, anonimiteit en volgzaamheid. Een juweeltje. Uitstekende en verzorgde vertaling naar het Nederlands.

      Alle namen - druk 3
      4,4
    • The year: 1936. Europe dances while an invidious dictator establishes himself in Portugal. The city: Lisbon-gray, colorless, chimerical. Ricardo Reis, a doctor and poet, has just come home after sixteen years in Brazil.

      Година смрти Рикарда Ренша
      4,1
    • A Maior Flor do Mundo

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Plano Nacional de Leitura Livro recomendado para o 4º ano de escolaridade, destinado a leitura orientada. E se as histórias para crianças passassem a ser de leitura obrigatória para os adultos? Seriam eles capazes de aprender realmente o que há tanto tempo têm andado a ensinar? A Maior Flor do Mundo de José Saramago CRÍTICAS DE IMPRENSA Part straightforward, part mysterious and poetically powerful, his illustrations truly complement the great author’s literary masterstroke. The White Ravens

      A Maior Flor do Mundo
      4,1
    • Andrea Mantegna

      Una ética, una estética

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      "¿Qué edad tenía Andrea Mantegna cuando vio, por primera vez, los frescos de Giotto? Niño era, pues sabemos que aún no había cumplido los once años cuando fue a trabajar al taller del pintor Francesco Squarcione, en Padua"- José Saramago (1922-2010-Premio Nobel de Literatura 1998)Esta edición contiene dos ensayos sobre el pintor Andrea Mantegna. El primero "Andrea Mantegna, una ética. una estética" del escritor portugués José Saramago (1922 Azinhhaga, Portugal - 2010 Tías, España), Premio Nobel de Litaratura 1998. El segundo "La importancia de Mantegna. La obscura belleza del renacimiento" de Keith Christiansen, Responsable de Pintura Europea en el Metropolitan Museum of Art de Nueva York, publicado en el número del 31 de diciembre de 2008 de la revista The New Republic.

      Andrea Mantegna
      3,3
    • Il quaderno

      Testi scritti per il blog

      • 171 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Dagli ultimi atti del mandato di George W. Bush alle intemperanze del nostro presidente del consiglio, dalla crisi finanziaria che ha sconvolto i mercati occidentali alle polemiche su Guantànamo, dalla libertà limitata di Roberto Saviano ai recenti bombardamenti sulla Striscia di Gaza: "Il quaderno" raccoglie gli interventi pubblicati da Saramago sul suo blog tra il settembre 2008 e il marzo 2009, contributi fulminei e taglienti - al centro di polemiche tutte italiane - capaci di stilare una lucida, ironica e appassionata cartella diagnostica del nostro presente. E se a scandire il tempo e a dettare l'urgenza di queste cronache sono gli accadimenti del mondo, è la poesia più vera a ispirare le pagine dedicate alla notte in cui Obama ha vinto le elezioni americane, al ricordo di Fernando Pessoa o di Rosa Parks la sarta di Montgomery, Alabama, che viaggiando in autobus si rifiutò di cedere il posto a una persona di razza bianca -, come pure l'omaggio alla città di Lisbona o l'episodio del ritorno alla Torre di Belém della statua dell'elefante che dà il titolo al suo ultimo romanzo. Contributi vibranti, densi di acume e fervida immaginazione, che ci rivelano un Saramago, come scrive Umberto Eco nella prefazione, "impenitentemente irritato, e tenero".

      Il quaderno
      3,8
    • Cuadernos de Lanzarote

      • 656 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Saramago has lived in Lanzarote, Spain, since 1993. Following a suggestion of his family's, Saramago started compiling an account of his daily life. More than a mere gathering of memories or reflections, this book explores the reasoning behind his controversial opinions.

      Cuadernos de Lanzarote
      3,8
    • O lagarto

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde

      «O Lagarto» é um conto breve incluído em A Bagagem do Viajante (1973), volume que reuniu as crónicas escritas por José Saramago para o diário A Capital e para o semanário Jornal do Fundão entre 1971 e 1972. A história narra o aparecimento no Chiado de um misterioso lagarto, cuja presença surpreende os transeuntes e mobiliza os bombeiros, o exército e a aviação. Num estilo claro e preciso, a fábula oferece uma pluralidade de sentidos capaz de cativar leitores de todas as idades. Esta edição conta ainda com as magníficas xilogravuras do mestre J. Borges.

      O lagarto
      3,2
    • Het stenen vlot

      Roman

      • 334 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Wanneer op een goede dag een scheur ontstaat tussen Frankrijk en Spanje begint het Iberisch schiereiland langzaam maar zeker in westelijke richting de Atlantische Oceaan op te drijven. De toeristen en de rijken maken zich halsoverkop uit de voeten, het schiereiland is aan zichzelf overgeleverd en de Portugese en Spaanse autoriteiten doen krampachtige pogingen tot crisisbezwering. In de verwarring ontmoet een vijftal uitverkorenen, drie mannen en twee vrouwen, plus een hond elkaar. Ieder van hen heeft iets onverklaarbaars beleefd op het moment dat de scheur in de Pyreneeën ontstond en gezamenlijk bereizen zij het stenen vlot, om de nieuwe grenzen van hun wereld en hun bestaan af te tasten. Het stenen vlot is een fantastisch en fascinerend verzinsel dat Saramago’s reputatie als meesterverteller bevestigd. De roman werd verfilmd door George Sluizer.

      Het stenen vlot