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Daniel Barenboim

    15. November 1942

    Daniel Barenboim ist ein argentinischer Pianist und Dirigent, der für sein außergewöhnliches musikalisches Talent und seinen Aktivismus bekannt ist. Seine künstlerische Laufbahn ist eng mit führenden Weltorchestern und Opernhäusern verbunden, wo er als Musikdirektor tätig war. Neben seiner Dirigenten- und Pianistenkarriere ist er auch für seine Arbeit mit dem West-Eastern Divan Orchestra bekannt, das junge Musiker aus arabischen und israelischen Ländern zusammenbringt. Barenboim ist ein entschiedener Kritiker der israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete und setzt sich durch Musik für ein friedliches Zusammenleben ein. Seine Mehrsprachigkeit und sein tiefes Verständnis verschiedener Kulturen ermöglichen es ihm, Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden.

    Wehret den Anfängen
    Der große Kulturführer
    Klang ist Leben
    Musik ist alles und alles ist Musik
    Parallelen und Paradoxien
    Die Musik - mein Leben
    • Die Musik - mein Leben

      • 343 Seiten
      • 13 Lesestunden

      'Die Musik, mein Leben durchschreitet fünf Jahrzehnte der außergewöhnlichen und erfüllten musikalischen Karriere eines der größten Musiker unserer Zeit. Als brillanter Virtuose, Pianist, Kammermusiker und Dirigent weltbekannter symphonischer Orchester hat Daniel Barenboim mit den berühmtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts zusammengearbeitet. ' 'Ich habe versucht zu beschreiben, wie es ist, von der Musik besessen zu sein, und war neugierig darauf, diese Besessenheit auszuloten." Daniel Barenboim'

      Die Musik - mein Leben
      4,0
    • Parallelen und Paradoxien

      Über Musik und Gesellschaft

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Daniel Barenboim und Edward W. Said verkörpern in der heutigen kulturellen Welt die Notwendigkeit eines Austauschs zwischen Kultur, Politik und Gesellschaft. In ihrem Dialog beleuchten sie Parallelen und Paradoxien, wobei der große israelische Musiker und der palästinensische Gelehrte ihre Leidenschaft für Musik und Literatur teilen. Sie diskutieren bedeutende kulturelle Persönlichkeiten wie Wagner, Goethe, Furtwängler und Balzac und bekennen sich immer wieder zu ihrem Glauben an die friedensstiftende Kraft der Kunst. Musik wird für sie zu einer verbindenden Ordnung, die Bewegung und Begegnung symbolisiert und den Kontakt mit dem vermeintlich Fremden fördert. Dies zeigen sie eindrucksvoll in ihrem „Weimarer Experiment“ von 1999, als sie arabische, israelische und deutsche Musiker zu einem Orchester vereinten und durch gemeinsames Musizieren Frieden auf kleinem Raum schufen. Ihr Credo lautet: Musik muss gespielt, Ideen müssen ausgesprochen werden. Barenboim und Said demonstrieren hier die Bedeutung und Fruchtbarkeit unmittelbarer Begegnungen und gegenseitigen Austauschs, die über kulturelle Grenzen hinweg wirken.

      Parallelen und Paradoxien
      4,1
    • Musik bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und verleiht ihnen Bedeutung – Daniel Barenboim hat es in seiner langen Karriere wie kaum ein zweiter Künstler verstanden, die gesellschaftliche Dimension der Musik herauszustellen. In seinen Aufsätzen und Reden vermag er es, sein Publikum mitzureißen. Themen des Buches sind unter anderem der Zusammenhang von Ethik und Ästhetik in der Musik, Wagners Antisemitismus, die heutige Bedeutung Guiseppe Verdis, das Klavierwerk Ludwig van Beethovens, die moderne Aufführungspraxis und sein Verhältnis zu berühmten Künstlerkollegen wie Claudio Arrau, Wilhelm Furtwängler, Dietrich Fischer-Dieskau, Luciano Pavarotti, Götz Friedrich oder Christian Thielemann. Die Gedanken und Reflexionen eines weltberühmten Künstlers - weit über die Sphäre der Musik hinaus.

      Musik ist alles und alles ist Musik
      3,0
    • Klang ist Leben

      Die Macht der Musik

      Daniel Barenboim reflektiert in diesem Werk über die tiefgreifenden Verbindungen zwischen Musik, Leben, Politik und unserer Zukunft. Er beleuchtet die Gegensätze von Klang und Stille, Rhythmus und Improvisation, und wie diese Elemente sowohl in der Musik als auch in unserem täglichen Leben und der großen Politik präsent sind. Barenboim teilt persönliche Einsichten darüber, was uns die Musik über das Leben lehrt, und bietet eine eindrucksvolle Betrachtung der Grundfragen unserer Existenz. Sein Engagement zeigt sich in der Gründung von Musik-Kindergärten in Berlin und Ramallah sowie im West-östlichen Diwan Orchester, wo Palästinenser und Israelis gemeinsam musizieren. Er äußert sich klar zu politischen Themen, insbesondere zum israelisch-palästinensischen Konflikt und dem Antisemitismus Richard Wagners. Barenboims Überzeugung, dass Musik zur Schärfung politischer Intelligenz beitragen kann, zieht sich durch das gesamte Buch. Er offenbart die Strukturen und Prinzipien der Musik und zeigt, wie wir unser Gehör für die drängenden Probleme unserer Zeit schärfen können. Dieses Buch ist das Ergebnis von fast sechs Jahrzehnten, in denen Barenboim sowohl musikalisch als auch politisch aktiv war. Es richtet sich an alle, die aus der Musik für das Leben lernen und die Musik im Leben entdecken möchten.

      Klang ist Leben
      3,9
    • Der große Kulturführer

      • 863 Seiten
      • 31 Lesestunden

      Dieser Band vermittelt alles, was Man ûber die großen Werke der Orchestermusik wissen muss - über Sinfonien und Konzerte, vom Barock ûber die Wiener Klassik un die Romantik bis zur zeitgenössischen Musik, van "Albioni" bis "Zimmermann".° Biografien van 100 Kompnistennen und Komponisten° Werkbeschreibungen der 660 im deutschen Sprachraum meistgespielten Werke der Ochestermusik mit ausführlichen Angaven zu Entstehungs- und Wirkunsgeschichte, Komposition, Uraufführung, Spieldauer und epochemachenden Aufführungen° 100 Infokästen mit vielen Hintergrundinformationen° 20 Tabellen° 470 meist großformatige und vierfarbige Fotos° Einführun in de Welt des Konzerts durch ZEIY-Autor Frederik Hanssen° "ZEIT-Aspekte" - Die besten Artikel und Reportagen aus 60 Jahren ZEIT

      Der große Kulturführer
    • Staatsoper

      • 544 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Ein deutsches Opernhaus – Von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung Am 3. Oktober 2017 kehrt die Berliner Staatsoper nach einer siebenjährigen Zwangspause wieder an ihren ureigenen Ort zurück — ein Ereignis von internationaler Bedeutung. Misha Aster, Autor des viel beachteten und verfilmten Buchs »Das Reichsorchester«, erzählt die Geschichte der Staatsoper Unter den Linden vom Kaiserreich bis in unsere Tage und lässt damit ein farbenreiches Bild des stürmischen 20. Jahrhunderts entstehen, in dem die Musik immer wieder vor den Karren der wechselnden politischen Systeme gespannt wurde. Ausstattung: mit Abbildungen

      Staatsoper
    • Musik ohne Grenzen

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Der Literaturtheoretiker Edward Said war nicht nur einer der wichtigsten Intellektuellen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, der sich mit dem Orientalismus beschäftigte und maßgebliche Debatten über den israelisch-palästinensischen Konflikt anstieß. Als ausgebildeter Pianist war er auch ein leidenschaftlicher und hoch geschätzter Musikkritiker. Dieser Band versammelt Texte zur Musik, die er in 30 Jahren für „The Nation“ und andere Zeitungen schrieb. Ob er nun über Mozart, das Verbot, in Israel Wagner zu spielen, seinen Lieblingspianisten Glenn Gould oder seinen Freund und Weggefährten Daniel Barenboim schreibt, immer ist sein Ansatz aufregend, provokant und unterhaltsam.

      Musik ohne Grenzen
    • Music at the Limits

      Three Decades of Essays and Articles on Music

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      With a foreword by Daniel BarenboimMusic at the Limits is the first book to bring together three decades of Edward Said's essays and articles on music.

      Music at the Limits
      4,2
    • Funkelnde Hoffnung

      Das West-Eastern Divan Orchestra und die Kraft der Musik

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Daniel Barenboim und der Literaturwissenschaftler Edward Said (gest. 2003) gründeten 1999 in Weimar das West-Eastern Divan Orchestra - im Geist von Goethes Verneigung vor Hafis Lyrik: »Gottes ist der Orient! / Gottes ist der Occident! / Nord- und su? dliches Gelände / Ruht im Frieden seiner Hände.« Junge israelische und arabische Musiker spielen seitdem gemeinsam in diesem hoch berühmten Ensemble unter Barenboims Leitung in aller Welt. Das Orchester ist zu einem lebendigen Symbol des möglichen Friedens, der Toleranz und der Verständigung geworden, »die kleine Utopie in einer Welt harscher Realitäten«, wie die Financial Times schrieb. Der Geiger Georges Yammine war von Anfang auch mit seiner Kamera dabei: »Wir können mit ein paar Noten die Welt nicht ändern - es ist spannend, das wir nur ein Symbol sein können, aber das ist schon sehr viel.« Demnächst öffnet die Barenboim-Said Akademie in Berlin ihre Tore: Junge Musiker aus dem Nahen Osten werden hier in der humanistischen Tradition des Orchesters ausgebildet. Daniel Barenboim: »Man kann die Akademie als unerhörten Versuch verstehen, mit den Mitteln der Musik eine politische Entwicklung zu befördern, an deren Ende gegenseitiges Verständnis steht. Musik ist eine universale Sprache, und Feindschaft gehört nicht zu ihrem Wortschatz.«

      Funkelnde Hoffnung