Kampf gegen den Terror in LateinamerikaLavinia, eine junge, aus wohlhabender Familie stammende Architektin, führt in ihrer lateinamerikanischen Heimat ein unbeschwertes und sorgenfreies Leben - bis sie sich in Felipe verliebt, der in der Untergrundbewegung des Landes gegen Terror und Unterdrückung kämpft ...
Lutz Kliche Bücher





In der abgelegenen Kleinstadt Lawton im idyllischen Vermont treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Die Aufklärung der mysteriösen Fälle führt den Dokumentarfilmer Patrick Gallagher und die Polizistin Andie Nightingale zurück in eine Vergangenheit voller schrecklicher Geheimnisse. Denn die Morde scheinen etwas mit dem Tagebuch einer Indianerin zu tun zu haben, die vor langer Zeit unter mysteriösen Umständen in Lawton starb. Bei ihren fieberhaften Ermittlungen blacken Gallagher und Andie Nightingale nicht nur ins Herz des Bösen, sondern erfahren auch eine neue Dimension der Wirklichkeit: die Macht des Übersinnlichen.
Lindenplatz, 17. Juni
- 123 Seiten
- 5 Lesestunden
Weltlese: Die Rache der Mercedes Lima
- 331 Seiten
- 12 Lesestunden
Guatemala-Stadt, Ende der 1980er-Jahre: Der Geschichtsprofessor Daniel Rodríguez Mena wird auf offener Straße erschossen. Er hinterlässt seine Frau und zwei Söhne. In den Wirren des Bürgerkriegs bleibt dieser Mord – wie zahllose andere – ungeklärt. 25 Jahre später erkennt Daniels Sohn Alberto im Supermarkt Mercedes Lima, eine ehemalige Studentin seines Vaters. Schlagartig kehrt die Erinnerung an dessen gewaltsamen Tod zurück. Mercedes ist die Einzige, die die Hintergründe kennen könnte. Alberto beschließt, ihr zu folgen, denn er hat nie erfahren, ob sein Vater von der Junta exekutiert oder Opfer eines Eifersuchtsdramas wurde, in das auch eine junge Frau mit „sehr langem, schwarzem und glänzendem Haar“ verwickelt war. Spannender Krimi, abgründige Liebesgeschichte und finsteres Polit-Drama: Gálvez Suárez verknüpft einen tragischen Vater-Sohn-Konflikt mit der jüngsten Landesgeschichte – fesselnd, einfühlsam und verstörend direkt.
Zeit die spricht
- 398 Seiten
- 14 Lesestunden
Es war schon immer die besondere Gabe Eduardo Galeanos, Geschichten zu erjagen. Seinen scharfen Blick auf unscheinbare Begebenheiten zu richten, mit feinem Gehör gerade solche Stimmen einzufangen, die sonst kaum jemand wahrnimmt. So versammelt Galeanos "Zeit die spricht" 333 kurze Geschichten und durchquert dabei das Leben selbst: das Wasser, die Erde, die Kindheit, die Liebe, das Wort, die Angst, die Macht, die Niedertracht, den Krieg, den Zorn und den Tod. Galeano spielt in gewohnt meisterlicher Art mit verschiedenen Stilen: Er schreibt Gedichte in Prosa, historische Anekdoten aus verschiedenen Epochen, liefert kurze Reportagen und Skizzen unerhörter Biografien. Beispiel: Arbeitskraft Mohammed Ashraf geht nicht zur Schule. Von Sonnenaufgang bis der Mond am Himmel steht, schneidet und schnippelt er, stanzt und heftet und näht Fußbälle, die vom pakistanischen Dorf Umar Kot aus in die Stadien der Welt rollen. Mohammed ist elf Jahre alt. Er macht das, seit er fünf ist. Wenn er lesen könnte, dann würde er die Aufschrift verstehen, die er auf jedes seiner Werke klebt: "Dieser Ball wurde nicht von Kindern genäht."