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Bookbot

Susanne Glass

    Unser Israel gibt es nicht mehr
    Carl Orff, Carmina Burana
    Grenzerfahrung. Vom Balkankrieg bis zur Flüchtlingskrise
    • Unser Israel gibt es nicht mehr

      Zwei Standpunkte - eine Freundschaft

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 forderte über 1100 Tote, darunter zahlreiche Zivilisten. Die Folgen sind bis heute gravierend. Sehr persönlich und berührend schildern zwei Freundinnen ihre Erlebnisse in Israel und den Palästinensergebieten im Zusammenhang mit diesem traumatischen Anschlag. Die beiden Nahostexpertinnen schildern aus unterschiedlichen Perspektiven ganz offen ihre Erfahrungen und Ängste, sprechen sich gegenseitig Mut zu und ringen zugleich um Verständnis für die Sichtweise der jeweils anderen. Und sie zeichnen ein ungeschöntes Bild der Krisenregion Nahost, ohne die übliche Schwarz-Weiß-Malerei. Zugleich liefern sie eine detaillierte Analyse, wie es zu dieser Situation kommen konnte und welche Entwicklungsmöglichkeiten sie sehen. Die Politikanalystin und Unternehmerin Jenny Havemann lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv und sieht sich als deutschsprachige Bloggerin immer wieder mit offenem Antisemitismus konfrontiert. Die Journalistin und Kriegsreporterin Susanne Glass war Studioleiterin und Chefkorrespondentin im ARD-Studio Tel Aviv zuständig für Israel und die Palästinensergebiete. Aktuell ist sie Redaktionsleiterin Ausland und politischer Hintergrund beim Bayerischen Rundfunk.

      Unser Israel gibt es nicht mehr2025
    • Im Brennpunkt der Ereignisse: Im Kosovo tobte der Bürgerkrieg, als die 29-jährige Reporterin Susanne Glass sich 1999 freiwillig als Berichterstatterin für die ARD meldete. Seitdem hat sie Südosteuropa nicht mehr losgelassen und mehr als einmal geriet sie bei ihren Reportagen buchstäblich zwischen die Fronten oder kam bei ihren Begegnungen mit den Opfern von „Konflikten“ fast an ihre Belastungsgrenze. In ihrer Rückschau auf diese hautnah miterlebte Zeit spiegeln sich die Umbrüche, die das Europa von heute charakterisieren, bis hin zur aktuellen dramatischen Situation der Flüchtlinge auf ihrem Weg über die Balkanroute. Zugleich hinterfragt sie kritisch das eigene Metier: Wie hat sich die Berichterstattung verändert? Wann sieht sich der zur Objektivität verpflichtete Chronist aus Gründen der Menschlichkeit zum Eingreifen veranlasst und wird damit Teil einer Geschichte? Haben Journalisten stets den kompletten Überblick? Wann und wie werden Journalisten manipuliert oder gar instrumentalisiert?

      Grenzerfahrung. Vom Balkankrieg bis zur Flüchtlingskrise2016
      5,0
    • Carl Orff, Carmina Burana

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Carl Orffs „Carmina Burana“ gehören zu den meistaufgeführten Werken. Umso erstaunlicher ist, dass so wenig aktuelle Literatur über sie existiert und wie sehr das, was es gibt, verstreut, schwer zugänglich oder lediglich Neuauflage älterer Texte ist. Für diese Einführung hat Susanne Gläß das Werk frisch gehört und mit den Fragen gelesen, die sich allen stellen, die „Carmina Burana“ heute aufführen, hören und erforschen. Gleichzeitig trägt sie die aktuellen Forschungsergebnisse aus Literatur- und Musikwissenschaft zusammen und bündelt sie. Die 25 Nummern von Orffs „Carmina Burana“ werden nacheinander textnah, gut verständlich und mit Blick für die Praxis der Aufführung kommentiert. Gleichzeitig werden sie aber auch in den Zusammenhang weit über das Werk hinausweisender Themen gestellt: Mittelalter, Monteverdi, Ausdruckstanz, Improvisation, Weltmusik, Orff’sches Schulwerk, Faschismus und Sexualität. Im Spannungsfeld dieser Aspekte werden der außerordentliche Rang, die phänomenale Wirkung und die Aktualität der „Carmina Burana“ erst verständlich.

      Carl Orff, Carmina Burana2008