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Eva Moldenhauer

    Die Akazie
    Feuer im Herbst
    Never Felt Like This Before
    Herbstfliegen
    Schwarze Haut, weiße Masken
    Das Seil
    • Freunde, Geld, Follower und die große Liebe. Scarlett Moore führt ein perfektes Leben und muss sich um nichts sorgen. Doch ein Abend ändert alles. Hals über Kopf muss sie aus ihrer heilen Welt fliehen und landet mitten in der Nacht vor der Tür ihres Bruders Ethan, mit dem sie seit drei Jahren kein Wort gesprochen hat. Zac ist alles andere als begeistert, dass sich die kleine Schwester seines besten Freundes auf einmal in deren WG und Leben einmischt. Ihm wäre es recht, wenn sie sofort wieder verschwinden würde, und das zeigt er ihr auch deutlich. Während Scarlett versucht, in ihrem neuen Leben zurechtzukommen und sich gegen den Mitbewohner ihres Bruders zu behaupten, holt die Vergangenheit sie mit aller Macht ein und droht sie zu überwältigen. Doch ausgerechnet Zac ist derjenige, der für sie da ist und die Wahrheit über Scarletts Flucht erfährt. Während aus der anfänglichen Abneigung so etwas wie Freundschaft entsteht, müssen die beiden erkennen, dass Gefühle sich nicht immer an Regeln halten ...

      Never Felt Like This Before2023
      3,8
    • Die Akazie

      Roman

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Frankreich, 1919. Eine Witwe und ihr Sohn suchen auf einem Soldatenfriedhof das Grab ihres gefallenen Mannes. Zwanzig Jahre später wird der Sohn in den Krieg eingezogen und reflektiert über sein Leben: Er war Anarchist, Partisane im Spanischen Bürgerkrieg und schließlich Kavallerist wie sein Vater – stets in Uniform, nie er selbst. Die Angst, ohne wirklich gelebt zu haben, begleitet ihn. Nach mehreren Angriffen gerät er mit den wenigen Überlebenden in deutsche Gefangenschaft. Jahre später, nach seiner Flucht, blickt er auf die Akazie vor seinem Fenster und beginnt, sein Leben aufzuschreiben. In diesem persönlichen Werk erzählt der Autor seine Lebens- und Familiengeschichte und thematisiert das Trauma des Krieges, stellvertretend für seinen Vater und zwei Generationen. Die Schilderungen gehen über eine bloße autobiografische Spurensuche hinaus. Mit sprachlichen Mitteln leistet der Autor Widerstand gegen die Sinnlosigkeit der Gewalt und betont die Bedeutung der Erinnerung für das menschliche Dasein. Seit der Veröffentlichung von Das Gras (1958) gilt er als einer der wichtigsten Vertreter des Nouveau Roman, der die europäische Nachkriegsliteratur nachhaltig prägte. Für seine innovative Kraft wurde er 1985 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

      Die Akazie2017
      2,5
    • Archipel - Nord

      Kleine Schriften und Photographien

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Simons literarische Werke favorisierten den Blick, das Sehen dergestalt, dass man sie ›Fotografie ohne Apparat‹ genannt hat. Seine in Sprache verwandelten Gedächtnisbilder sind isolierte Momentaufnahmen«, schreibt Brigitte Burmeister im Vorwort zu diesem Band. In den Texten wird dieses Charakteristikum seines Schreibens besonders deutlich. Die in Deutschland ebenfalls erstmals veröffentlichten Fotografien von Simon zeigen in Verbindung mit den literarischen Konzentraten, wie stark sich Literatur aus der Bildlichkeit speist. Aus den Prosastücken lässt sich das poetische Prinzip Simons ablesen, dessen Literatur sich aus einer Vielzahl solcher scharfer Beschreibungen formt und gleichzeitig auch auf sie zurückführen lässt.

      Archipel - Nord2013
    • Überlebensübungen

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In diesen »Überlebensübungen« rekapituliert Jorge Semprún die prägenden Situationen und Erfahrungen seiner frühen Jahre. Er fragt: Wie kann einer überleben, der jeden Moment damit rechnen muss, verhaftet zu werden? Und nicht nur überleben, sondern überdies politisch handeln, verschiedene Missionen als Kämpfer der Résistance ausführen, und zwar in beständiger Todesgefahr? Dabei rückt Semprún eine Erfahrung in den Mittelpunkt, die den moralischen Glutkern seines gesamten späteren Denkens und Schreibens bilden sollte – die Erfahrung der Folter. Mit unverstelltem Blick für das Schlimme nähert sich Semprún diesen qualvollen, nicht erzählbaren und deshalb umso bedrohlicheren Momenten seiner Vergangenheit, in Andeutungen und Evokationen von bleibenden Schreckensreflexen. Und behauptet so – auch dies eine fundamentale Einübung ins Überleben – die unveräußerliche Würde des Einzelnen gegen den menschenverachtenden Lärm, den Furor der Geschichte.

      Überlebensübungen2013
    • Schwarze Haut, weiße Masken

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      »Die Explosion wird nicht heute stattfinden. Es ist zu früh … oder zu spät. Ich komme nicht bewaffnet mit entscheidenden Wahrheiten. Mein Bewusstsein ist nicht von bedeutsamen Lichtblitzen durchzuckt. Gleichwohl meine ich, in aller Heiterkeit, dass es gut wäre, wenn einige Dinge gesagt würden. Diese Dinge werde ich sagen, nicht schreien. Denn schon lange ist der Schrei aus meinem Leben gewichen.« Frantz Fanon, aufgewachsen im postkolonialen Martinique und als Arzt in psychiatrischen Kliniken tätig, beleuchtet in seinem Werk die psychische Dimension des kolonisierten Menschen. Er thematisiert die Entfremdung, die aus der kolonialen Situation resultiert, in der Schwarze und Weiße neurotisch komplementär agieren. Die Welt der Weißen wird zum unerreichbaren Maßstab für die Schwarzen. Fanon setzt sich theoretisch mit Philosophen und Psychoanalytikern auseinander, wobei Lacans Spiegelstadium und Sartres Phänomenologie des Blicks zentral sind. Später engagiert er sich in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und wird posthum durch sein antikolonialistisches Manifest bekannt. Seine psychoanalytische Auseinandersetzung mit Kolonialität wurde erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt. Der Text bleibt in der Übersetzung von Eva Moldenhauer, um die Brutalität der Sprache nicht zu verschleiern. Fanon, geboren 1925 in Martinique, studierte Medizin und Philosophie und wandte sich von der Négritude-Bewegung ab, um die aktive Selbstbehauptung

      Schwarze Haut, weiße Masken2013
      4,2
    • Feuer im Herbst

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Eine der größten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre Sommer 1914. Noch liegt malvenfarbene Luft über Paris, noch flanieren die Kleinbürger sonntags über die Champs-Elysées und genießen ihr kleines Glück. Martial wird bald Arzt sein und seine Cousine Thérèse heiraten. Die Zukunft ist geordnet. Doch ein Frösteln, eine zittrige Erregung erfasst die Menschen. Ein Wort aus ferner Zeit taucht auf und weckt Heldenträume in jungen, abenteuerlustigen Männern – Krieg. Doch das Grauen zerstört schnell alle Illusionen. Thérèse wird Witwe, und von der Front kehren gebrochene Männer heim. So auch Bernard, Thérèses Kamerad aus Kindertagen. Mit wildem Lebenshunger will er die Kriegsgräuel vergessen machen. Er will Frauen, Geld, rauschhaften Genuss. Thérèse verliebt sich in Bernard. Als er abzustürzen droht, fängt sie ihn auf. Sie ahnt nicht, welchen Preis sie für ihren Traum bezahlen muss.

      Feuer im Herbst2010
      4,0
    • Nichts in Frankreich kann der betagten Tatjana Iwanowna den geliebten russischen Winter ersetzen. Während sie in Gedanken noch in der Heimat weilt, stürzen sich die Jüngeren der Emigrantenfamilie atemlos in das Pariser Leben. – Irène Némirovsky (1903–1942), die in den 1920er-Jahren zum Star der französischen Literaturszene avancierte, bezaubert mit einer atmosphärisch dichten Herbstgeschichte.

      Herbstfliegen2007
      3,5
    • Bibliothek Suhrkamp: Die Akazie

      • 354 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Claude Simon, geboren am 10. Oktober 1913 auf Madagaskar, gilt als Vertreter des „Nouveau Roman“. Er starb am 6. Juli 2005 in Paris. 1985 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u. a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Paul-Celan-Preis. Eva Moldenhauer verstarb am 22. April 2019.

      Bibliothek Suhrkamp: Die Akazie1998