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Christiane Zschirnt

    1. Jänner 1965
    Keine Sorge, wird schon schiefgehen
    Shakespeare-ABC
    Bücher
    Wir Schönheits-Junkies
    • Hungern, lasern, liften – warum Frauen das nicht nötig haben - Plädoyer für eine gelassene Weiblichkeit Weibliches Selbstbewusstsein ist heute so groß wie nie zuvor. Frauen können alles: Regieren, managen, kochen, lieben und eine Familie versorgen. Aber sie sind auch perfekt darin, ihren Körper zu hassen. Drei Jahrzehnte nach der Frauenbewegung wird diätet, gelasert und geliftet, was das Zeug hält. Es gehört zum guten Ton, gegen die Verirrungen des Schönheitswahns zu wettern, doch zugleich beherrscht der Wunsch nach Jugend und Perfektion weibliches Denken wie nie zuvor: faltenfrei, sexy, makellos bis zum Tod. Christiane Zschirnt führt durch den Dschungel der Versprechungen, Klischees und Halbwahrheiten und zeigt, dass wir schön sein können, ohne auch gleich so aussehen zu müssen! Brillant und facettenreich in der Analyse, ironisch und pointiert im Stil.

      Wir Schönheits-Junkies
      3,8
    • Bücher

      • 330 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Stellen Sie sich vor, Shakespeare wäre durch einen göttlichen Ratschluss wiedergeboren und Sie träfen ihn in einem Bahnhofsrestaurant. Nach ein paar Höflichkeiten würden Sie sich nicht von ihm verabschieden, sondern ihm sagen, dass Sie sich mit Berti Karsunke treffen müssen. Shakespeare würde Sie zurückdrängen und fragen, was wichtiger sein könnte als ein Gespräch mit ihm, dem Schöpfer unsterblicher Werke. Ihre Antwort, dass Sie zu einem Stammtisch mit Karsunke gehen, könnte ihn irritieren. Karsunke, auch bekannt als Andreas Bleichenwang, ist zwar faszinierend, doch die Begegnung mit Shakespeare wäre einzigartig. Wenn Ihre Freundin in Ihnen den verzauberten Weber erkennen würde, der sich „am Morgen danach“ in einen Esel zurückverwandelt hat, würde das Ihr Interesse wecken. Dennoch ziehen viele den Kontakt zu Berti Karsunke vor, was durch Statistiken über Theaterbesuche und Bücherkäufe belegt ist. Es ist verständlich, dass manche ein einfaches Menü einer gehobenen Küche vorziehen. Niemand wird bestraft, wenn er sich von der Zivilisation abwendet; er trägt selbst die Konsequenzen. So bewegt sich jemand, der die Kultur ablehnt, wie ein Ausländer, der die Sprache nicht versteht. Er hat auf die erhabensten Gedanken und die berauschendste Poesie verzichtet und damit auf das höchste Glück, das es gibt – die Schöpfungsgedanken Gottes zu lesen.

      Bücher
      4,0
    • Ein brillant geschriebener Streifzug durch die Kulturgeschichte des Scheiterns und ein Plädoyer für einen positiven Umgang mit dieser Kehrseite des Erfolgs. In einer Welt, in der wir oft erfolgreich im Beruf sind, glückliche Ehen führen und schöne Häuser besitzen, scheuen wir uns, über das Scheitern zu sprechen, da es mit geplatzten Träumen und verlorenen Illusionen verbunden ist. Angesichts unserer hochgesteckten Ziele sind die Chancen zu scheitern so groß wie nie zuvor. Christiane Zschirnt zeigt, dass Scheitern kein schwarzes Loch ist, vor dem wir Angst haben müssen, sondern ein Teil unseres Lebens, den wir betrachten können, sodass er seinen Schrecken verliert. Scheitern kann uns ermutigen, unser Leben unter neuen Vorzeichen zu beginnen. Das Werk wird als gelungene Kulturgeschichte des Scheiterns beschrieben, die aufzeigt, dass Scheitern oft mit Versagen gleichgesetzt wird, aber auch Chancen birgt. Anhand literarischer und historischer Beispiele wird demonstriert, dass Misserfolg sogar zu Größe führen kann. Der Essay fördert eine offenere Kultur des Scheiterns und erzählt facettenreich von den verschiedenen Aspekten des Misserfolgs, was ihn flüssig und gut verständlich macht.

      Keine Sorge, wird schon schiefgehen