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Wilhelm Walcher

    1. Jänner 1910 – 1. Jänner 2005
    Lehrbuchreihe Physik - 66: Theorie und Praxis der Vakuumtechnik
    Praktikum der Physik
    • 1992

      Im Vorwort zur ersten Auflage 1965 beschreibt Max Wutz das Ziel seines Buches: eine umfassende Darstellung des Vakuumgebiets, insbesondere in Bezug auf die Erzeugung, Messung und Aufrechterhaltung erniedrigter Drücke sowie die erforderliche Technik. Es richtet sich an alle, die Experimente oder Arbeiten unter Vakuum durchführen, und berücksichtigt sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anforderungen, unterstützt durch zahlreiche erläuternde Beispiele. Diese Zielsetzung blieb auch in den folgenden Auflagen bestehen, einschließlich der vollständig überarbeiteten zweiten und der aktualisierten dritten und vierten Auflage. In der nun vorliegenden fünften Auflage wurden bedeutende Weiterentwicklungen in den Grundlagen und anwendungsbezogenen Techniken berücksichtigt. Dazu zählen neue Methoden zur Messung der Stromungsleitwerte von Bauelementen, trocken laufende Vakuumpumpen für den Grobvakuumbereich, die Compound-(Hybrid-)Turbomolekularpumpe, Volumengetter und -pumpen, sowie industrielle Anwendungen der Kryopumpe. Weitere Themen sind die kapazitive Druckmessung, das Gegenstrom-Lecksuch-Prinzip mit modifizierter Turbomolekularpumpe, die Reinigung von vakuumtechnischen Werkstoffen und die Automatisierung von Hochvakuumpumpständen. Eine Liste aktueller nationaler und internationaler Normen wurde ebenfalls hinzugefügt.

      Lehrbuchreihe Physik - 66: Theorie und Praxis der Vakuumtechnik
    • 1974

      Praktikum der Physik

      • 417 Seiten
      • 15 Lesestunden
      3,0(3)Abgeben

      Die Entwicklung der Physik in den letzten Jahrzehnten ist durch eine enorme Ausweitung der Erkenntnisse und eine zunehmende Mathematisierung gekennzeichnet. Diese Tendenz führt dazu, dass in den Anfängervorlesungen ein zentrales Element der naturwissenschaftlichen Methode, das induktive Erfassen von Phänomenen, vernachlässigt wird. Stattdessen wird ein „fertiges Lehrgebäude“ beschrieben, und die Zusammenhänge werden deduktiv aus der Theorie abgeleitet. Dadurch geht ein wesentlicher Bestandteil der naturwissenschaftlichen Ausbildung verloren: die direkte Auseinandersetzung mit den greifbaren Aspekten der Physik. Dies führt zu einer verzerrten Vorstellung vom Inhalt und der Aufgabe der Naturwissenschaft. Besonders für diejenigen, deren spätere Tätigkeit auf neuen Erkenntnissen der Physik beruht, wie Mediziner, Ingenieure und Naturwissenschaftler, wird der Zugang zu den Realitäten erschwert. Daher ist es heute umso wichtiger, den Kontakt zu realen Objekten durch ein „Praktikum“ herzustellen und diesem einen angemessenen Platz in der Ausbildung einzuräumen. Viele Versuche, das Physikalische Praktikum neu zu gestalten und seine Inhalte zu überarbeiten, haben jedoch keine wesentlichen Veränderungen am klassischen Kanon der Praktikumsversuche bewirkt.

      Praktikum der Physik