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Heinrich Lausberg

    12. Oktober 1912 – 11. April 1992
    Handbuch der literarischen Rhetorik
    Romanische Sprachwissenschaft II
    Romanische Sprachwissenschaft I
    Romanische Sprachwissenschaft
    Romanische Sprachwissenschaft III/ 1. Teil
    Elemente der literarischen Rhetorik
    • In Verdacht geraten wie alle Instrumente einer Bildung, deren Unzulänglichkeiten und letzten schwierigen Fehler noch nicht vollständig entdeckt sind, hat die Rhetorik das Schicksal der Identifikation mit ihren Mängeln und ihren Mitteln für die schlimmsten Zwecke der kollektiven Überzeugung erlitten. Gleichzeitig wurde sie von der Kritik und der Philosophie als entscheidender Kontext der Phänomene der Literatur wiederentdeckt. Dieses grundlegende Buch über literarische Rhetorik soll als erste Orientierung zur Tradition der funktionalen sprachlichen und intellektuellen Elemente dienen, der "langue et parole" im technischen System der Kunst der Überzeugung. Die Publizistik der Antike wird von Lausberg als Instrument zur Interpretation und Definition der textlichen Phänomene sowie als Einführung in das Studium der Literatur auf linguistischer Basis neu präsentiert. Aus einer großen Vielfalt rhetorischer Formen aus verschiedenen Epochen und Nationalliteraturen ausgewählt, stellt es eine Sammlung von sprachlichen Formen und Konzepten dar, die für angehende Philologen unverzichtbar sind. Eine von den Prüfungen des Strukturalismus entmythologisierte Rhetorik, die ihrer genetischen Bedeutung durch die Widerlegungen ihrer Funktionalität für die Phänomene der literarischen "langue" zurückgegeben wird.

      Elemente der literarischen Rhetorik
      4,0
    • Vorbemerkungen: Artes, Grammatik - Rhetorik: Definition und Stellung, Gliederung und Darstellung, Partes artis (Inventio: Exordium, Narratio, Argumentatio, Peroratio - Dispositio - Elocutio - Memoria - Pronuntiatio), Exercitatio - Poetik: Mimetische Mittel, Objekte der Mimesis, Arten der Mimesis - Bibliographie - Terminologisches Register (Lateinisch, Griechisch, Französisch: S. 637-959) - Nachträge zur 2. Auflage Pressestimme: „Das von Fleiß, enzyklopädischen Kenntnissen und straffer Ordnungs- und Systematisierungskraft zeugende Werk Lausbergs bietet ein erschöpfendes Inventar, d. h. eine Bestandsaufnahme nicht bloß der theoretischen Rhetorik der Antike (mit Einschluß der Franzosen), der von der kultivierten Sprache der großen Meister abgeleiteten formalpoetischen, spracharchitektonischen Phänomene und Regeln, Aspekte und Begriffe der Rhetorik, sondern der gesamten manipulierten Sprachtechnik. Alle Mittel, deren sich der Redner oder Dichter bedient um zu überzeugen, zu überreden, aufzuklären, zu erbauen, sittlich zu mahnen, zum Handeln aufzufordern und epideiktisch zu unterhalten, werden auf Grund der Beobachtungen und Vorschriften der alten Theoretiker in guter Disposition vorgelegt. Alle Sprachwissenschaftler werden dem Verfasser Dank wissen.“ Zeitschrift für Romanische Philologie

      Handbuch der literarischen Rhetorik